Volx/Margareten: Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause

Mai 16, 2019 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Völlig losgelöst von der Erde

Sebastian Pass und Anja Herden. Bild: © Barbara Pálffy / Volkstheater

Ende der 1970er-Jahre zeigte endlich auch der ORF die britische Science-Fiction-Serie „Star Maidens“, ein nicht bierernst gemeinter Battle of Sexes, ein Umkehrspiel tatsächlich bestehender Machtverhältnisse, nach dem wir Mädchen so verrückt waren, dass wir per Androhung eines Aufstands im Aufenthaltsraum des Schikurszentrums einen Fernsehapparat ertrotzten, um nur ja keine Folge zu verpassen.

War ja auch zu schön, die All-Schwestern, die über ihren Planeten Medusa regierten, während die Männer, der berühmteste davon Pierre Brice, ihnen als „Abhängige“ oder „Unfreie“, erstere als Haussklaven, zweitere wegen Ungehorsam auf die toxische Oberfläche strafversetzt, zu dienen hatten. Ähnliches hat sich Autorin Sibylle Berg für ihre Groteske „Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause“ überlegt, die Felix Hafner nun im Volx/Margareten inszeniert hat.

Das Setting ist ein chauvinistisches System, ein vereintes Europa ist Vergangenheit, der Kontinent im Würgegriff von Nationalismus und Faschismus, Fremdwörter und jede Form gesellschaftspolitisch korrekter Sprache sind verboten, „alle Länder werden von Männern regiert, die nackt auf Pferden sitzen und eine Mauer um ihr Land gebaut haben“. Berg untermauert ihre Thesen mit trübbrauen Sätzen. Was der Frau also bleibt, ist die Flucht. Völlig losgelöst von der Erde wollen vier Weltraumfahrerinnen auf dem Mars eine matriarchale Siedlung gründen. Allein, um den Fortbestand dieser zu sichern, braucht es Männer, notgedrungen, fürs Geschlechtliche …

Bild: © Barbara Pálffy / Volkstheater

Bild: © Barbara Pálffy / Volkstheater

 

Mit Glitzervorhang, Matratze, Polstern und Decken schafft Hafner das utopisch-schwülstige Ambiente für Bergs wuchtigen Text, der mit etwa „Das kann einen doch verrückt machen, dass ein Mensch, mit dem man in einem Bett liegt, seine eigenen Gedanken hat, fast wie jeder beliebige Fremde, und dass man nie, nie eine Nähe herstellt …“  vor schönen, wahren, traurigen Sätzen strotzt. Nach „Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“ und „Und dann kam Mirna“ ist „Nach uns das All“ der letzte Teil von Bergs Menschen-mit-Problemen-Trilogie, und ihre Antiheldin des 21. Jahrhunderts muss diesmal zur Rettung der Menschheit bei einer Castingshow antreten. Mission Mars, heißt das Motto, doch die Besiedelung ist paarweise zu bewerkstelligen, also müssen Partner her.

Berg hat in ihrem Text nicht vorgegeben, wie viele Personen diesen zu realisieren haben. Gelesen werden könnte er auch als verzweifelter Monolog einer Frau mit multiplen Persönlichkeiten, die diese immer wieder anruft. Hafner hat sich mit Anja Herden, Saskia Klar und Isabella Knöll, Peter Fasching, Sebastian Plass und Lukas Wurm für drei Frauen und drei Männer entschieden, die meist im Chor sprechen und nur selten als Individuen auftreten. Es sind also sechs Millennials, die sich im Schlagschatten einer Raketenstartrampe mit Bio- und Psychotests und dem IT-Wissen Sechzehnjähriger auf die Flucht vor der Unerträglichkeit vorbereiten. Die Situation unterfüttert der Regisseur mit Tschechows „Drei Schwestern“, statt Gemma, Lina und Mirna werden auch Olga, Irina und Mascha angerufen, nur heißt’s eben nicht mehr: Nach Moskau!, sondern Zum Mars!

In vielen kleinen Inszenierungsdetail entwickelt Hafner die Charaktere, und derart treten drei selbstbewusste, selbstironische Frauen einem Grüppchen Männer entgegen, einer schwul, einer arbeitslos, einer nimmt aus einer nationalen Verbindung Reißaus, denen es selbst am meisten ausmacht, auf die Rolle des Samenspenders reduziert zu sein. Sie versuchen sich um nichts weniger von ihren Qualitäten zu überzeugen, als die Damenwelt, die sich zwischendurch durchaus mal lüstern räkelt, aber nur um gleich darauf den weiblichen Macho zu markieren, und die Männer in ihre Schranken zu weisen.

Mit „Nach uns das All“ ist Hafner der derzeit definitiv gewitzteste, selbstkritischste und in jeder Hinsicht gegenwärtigste Theaterabend gelungen, der das Publikum nicht über Zukunft, sondern über die Gegenwart nachdenken lässt. „Wir hätten sie nicht verärgern sollen, die 80 Prozent“, skandiert das Ensemble. „Im Sekundentakt wollten wir freie Drogen, kein Fleisch mehr an Schulen, das Recht, als Frau nackt durch die Straßen zu laufen, wir wollten, dass jeder jeden heiraten kann und dass Geräte, Pflanzen und Tiere Menschenrechte haben.“ Welch eine Übertreibungskunst.

Saskia Klar und Sebastian Pass. Bild: © Barbara Pálffy / Volkstheater

Die hier zelebrierte Ironie trifft so knapp vor den EU-Wahlen nicht nur den Kern des europäischen Rechtsrucks, sondern auch die Links-Intellektuellen in ihrer Resignationsblase. Langer Applaus am Ende eines Abends, der die Frage stellt: Muss es wirklich so weit kommen? Und: Mit wem an Bord wird die Rakete schlussendlich abheben? Von Sibylle Berg gibt es dieses Frühjahr noch mehr: Erst kürzlich erschien ihr Roman „GRM – Brainfuck“, am 24. Mai bringt Ersan Mondtag bei den Wiener Festwochen ihr „Hass-Triptychon – Wege aus der Krise“ zur Uraufführung. Beides wird an dieser Stelle rezensiert werden.

www.volkstheater.at

15. 5. 2019

Albertina: Erwin Wurm. Peace & Plenty

November 18, 2018 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein gezeichnetes Tagebuch

Erwin Wurm: Gurke, 2017. Bild: © Studio Erwin Wurm

Erwin Wurm zählt längst zu den Weltstars der zeitgenössischen Kunst. Die Albertina widmet dem Ausnahmekünstler, der im vergangenen Jahr den österreichischen Pavillon bei der Biennale in Venedig bespielte, nun mit „Peace & Plenty“ ab 20. November eine reine Zeichnungsausstellung. Gezeigt wird eine Auswahl aus mehreren hundert Blättern, die Wurm in den letzten Jahren geschaffen hat. Thematisch wie technisch sind sie sehr vielfältig: Bleistift, Farbstift, Kugelschreiber, Wasserfarbe, Collage, mal ganz feine Linien oder auch dicke, großzügige Pinselstriche.

Ob zu Hause oder auf Reisen, Erwin Wurm zeichnet fast täglich und hält so fest, wohin seine Gedanken schweifen. Dabei arbeitet er mit dem vor Ort verfügbaren Papier, in verschiedenen Qualitäten und Formaten. Der Ausstellungstitel verweist einerseits auf das gleichnamige Hotel in George Town, Great Exumas, in dem unzählige Zeichnungen entstanden sind, und andererseits auf das große Konvolut an Werken.

Wurms Zeichnungen sind Reflexion, Kommentar zu aktuellen internationalen Geschehnissen sowie Ideenspeicher und umfassen den gesamten Werkkosmos des Künstlers. Thematisch gleichen sie einem Tagebuch, tauchen darin neben Selbstporträts doch vor allem Menschen auf, mit denen Erwin Wurm in Kontakt ist – Künstlerfreundinnen und –freunde sowie Familienmitglieder. Etliche Zeichnungen sind „One Minute Sculptures“ gewidmet: Ein Mann balanciert eine Tube Handcreme auf seiner Nase, ein anderer versucht auf den Armlehnen eines Stuhls zu stehen, während ein dritter so lange ausharrt, bis er nur noch als Skelett an der Wand lehnt – „One Minute for Ever“.

Darüber hinaus sind Deformierungen wie in „Blähungen und Verschnitte“ ein Thema und immer wieder tauchen Zigaretten wie in „Asthma“ und Waffen wie in „Bullets“ auf. Unter den zahlreichen Porträts finden sich große Figuren der Geistesgeschichte, Schriftsteller und Dirigenten wie Georg Büchner, Thomas Mann, Samuel Beckett oder Herbert von Karajan. Textelemente greifen Bildinhalte auf und können oft auch als Bildkommentar gelesen werden, wie „OH“ auf Frauenbildnissen oder die Jahreszahl „2018“, die den Alterungsprozess ins Visier zu nehmen scheint. Die Initialen „H v. K L“ benennen den Dargestellten: Das Porträt, das den Dramatiker Heinrich von Kleist auf Wikipedia zeigt, sitzt dabei auf einem Jungenkörper in Unterhose. Die Übergänge zwischen den Themen sind fließend, so verwandelt sich „2018“ in ein Gedärm, das in mehreren Zeichnungen anstelle des Kopfes steht – wie bei „Darmgesicht“, das gleichzeitig ein Selbstbildnis ist.

Erwin Wurm: blue head grey gun, 2017. Bild: © Studio Erwin Wurm

Erwin Wurm: Petrol Asthma, 2017/2018. Bild: Albertina, Wien © Studio Erwin Wurm

Erwin Wurm ist ein scharfer und unsentimentaler Beobachter der Wirklichkeit mit einem Sensorium für Schwachstellen und alltägliche Absurditäten. Die Zeichnungen zeugen von seinem bissigen Humor und auch davon, mit welcher Unverfrorenheit der Künstler mit der Welt und sich selbst umgeht. Situationskomik und prekäre Momente, Träume und Sehnsüchte spiegeln Wurms Interesse am Menschen mit all seinen Unzulänglichkeiten. Die Quelle seiner Arbeiten ist das Leben selbst – jene gewöhnlichen Dinge und Situationen, die Teil des Alltags sind. Dieser enge Bezug zum Leben und die Direktheit der Bildfindungen lassen die Werke unmittelbar zum Betrachter sprechen. Sie reflektieren nicht nur ironisch-kritisch den zeitgenössischen Alltag, sondern auch die Kunstgeschichte.

www.albertina.at

18. 11. 2017

Belvedere: Erwin Wurms „Fat House“

Mai 1, 2017 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein „fettes“, kleinbürgerliches Statussymbol

Erwin Wurm, Fat House, 2003. Bild: Johannes Stoll, Dominik Buda © Belvedere, Wien

An Erwin Wurm führt 2017 kein Weg vorbei. Er ist international in mehreren großen Ausstellungen vertreten und bespielt neben Brigitte Kowanz den Österreichischen Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig. Das Belvedere dokumentiert die Arbeit des renommierten Künstlers für die Biennale und zeigt ab Juni seine performativen Skulpturen und Plastiken im 21er Haus. Zum Auftakt begrüßt Wurms „Fat House“ ab 1. Mai die Museumsbesucher am Oberen Belvedere.

Erwin Wurm ergründet seit mehr als 30 Jahren die Ausdrucksmöglichkeiten der Bildhauerei. Sein vielfältiges, tiefgründiges und zugleich ironisches Œuvre umfasst nahezu alle Gattungen und erweitert den Skulpturbegriff um interaktive, soziale sowie zeitliche Aspekte. Mit seinen „Fat Sculptures“ – „verfettete“, kleinbürgerliche Statussymbole wie Autos oder Einfamilienhäuser – liefert der Bildhauer bissige und treffende Kommentare zur gegenwärtigen Konsumgesellschaft. Ab heute wird an der Südseite des Oberen Belvedere eines der berühmten dicken Häuser von Erwin Wurm stehen, das seit kurzem zur Sammlung des Belvedere gehört. Im Inneren des fettleibigen Hauses wird ein Video projiziert, in dem ein aufgequollenes und vor sich hin räsonierendes Auto den eintretenden Besuchern existentielle Fragen stellt, wie: „Wann ist ein Haus Kunst, und wer befindet darüber?“ Die bei freiem Eintritt begehbare Plastik im Garten gibt einen Vorgeschmack auf Wurms Biennale-Beitrag in Venedig sowie auf die Ausstellung „Erwin Wurm – Performative Skulpturen“, die ab 2. Juni im nahe gelegenen 21er Haus zu sehen sein wird.

Erwin Wurm, House Attack, Performance 2012. Bild: © Gerald Y. Plattner

Erwin Wurm, House Attack, Performance 2012. Bild: © Gerald Y. Plattner

Die Einzelausstellung zeigt etwa 40 performative Skulpturen und Plastiken, darunter eine Reihe neuer Werke, die Erwin Wurm eigens für die Schau erarbeitet hat. In seinen jüngsten Arbeiten setzt sich der Ausnahmekünstler mit herausragenden Beispielen der Architektur und Objekten des täglichen Gebrauchs auseinander. Ausgangsbasis sind Modelle und Blöcke aus Ton, die in der Regel von Wurm selbst oder von Personen, die er instruierte, gezielt bearbeitet werden. Spannung entsteht im Dialog zwischen der Urform und den Spuren, die die performativen Eingriffe hinterlassen. Der Körper wird dabei zum Material und Medium von Handlungsvollzügen. Den Werken aus Ton stehen in der Ausstellung Abgüsse aus Bronze, Aluminium, Eisen oder Polyester gegenüber.

Kurator Alfred Weidinger begleitete Erwin Wurm und Brigitte Kowanz für das Belvedere filmisch bei den Vorbereitungen zur Biennale in Venedig – von den ersten Ideen bis zur Projektumsetzung. Die dabei entstandenen Dokumentationen und Künstlerporträts werden auf der Biennale im Mai 2017 erstmals gezeigt und sind anschließend auch im 21er Haus zu sehen.

www.21erhaus.at

Wien, 1. 5. 2017

Leopold Museum: Carl Spitzweg – Erwin Wurm

März 19, 2017 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Mit Ironie gegen den Zeitgeist der Epoche

Erwin Wurm: Take your most loved philosophers , 2002. Bild: Studio Erwin Wurm, Kiasma – Museum of Contemporary Art, Helsinki © Bildrecht, Wien, 2016

Carl Spitzweg: Der Bücherwurm, 1850. Bild: Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Etwas mehr als 130 Jahre nach seinem Tod präsentiert das Leopold Museum die erste umfassende Ausstellung des deutschen Malers Carl Spitzweg in Österreich, dessen Werk gemeinhin in engem Konnex mit den mit der Epoche des Biedermeier verbundenen Definitionen von Beschaulichkeit, kleinbürgerliche Idylle und Spießbürgertum gesehen wird. Um dieses Bild zurechtzurücken und die Rezeptionsweise zu erweitern, fokussiert ab 25. März die Ausstellung „Carl Spitzweg – Erwin Wurm: Köstlich! Köstlich?“– nicht zuletzt unter Einbezug historischer, sozialer und politischer Implikationen – explizit auf das gesellschafts- und zeitkritische Werk Carl Spitzwegs. Sie stellt seine mit sanfter Ironie vorgetragene, aber unzweifelhafte Kritik am oftmals scheinheiligen Klerus, der korrupten Legislative wie der gelangweilten Exekutive oder dem saturierten Bürger- und Beamtentum in den Mittelpunkt.

Zwar war Spitzweg kein Vertreter einer aktiven Partizipation in Bezug auf politische Auseinandersetzungen, aber ein distanzierter, manchmal bissiger Kommentator, der – wie die rund 100 präsentierten Exponate deutliche machen –, die Brüche und Konflikte seiner Zeit als aufmerksamer Beobachter künstlerisch dokumentierte. Insofern serviert Spitzweg mit heiterer Gelassenheit mittels seiner kritisch-analytischen Bildwerke einen anderen „Geist“ dieser Epoche. Gleichzeitig erschließt die Auseinandersetzung mit Carl Spitzwegs Werk die Aktualität seiner Themen, die sich in der „Generation Biedermeier“ des 21. Jahrhunderts wiederfinden und durch präzise gesetzte Interventionen von Erwin Wurm verdeutlicht werden.

Carl Spitzweg: Sennerin und Mönch,1838. Bild: Museum Georg Schäfer, Schweinfurt

Erwin Wurm: 4 Landed Gentry (Hermés), 2008. Privatsammlung. Bild: Studio Erwin Wurm © Bildrecht, Wien, 2016

Ähnlich der Spitzwegschen Manier weist auch Wurms Werk vielfältige Facetten der Poesie und Idylle, des Humors und der (Selbst-)Ironie auf und ist gespickt mit politischen und kulturanalytischen Anspielungen. Beide Œuvres verbindet – so zeigt die Ausstellung auf – ein kritisch-reflektierter Humor, der als Waffe eingesetzt, den Alltag aus anderer Perspektive zeigt und damit vielschichtige Dimensionen evoziert.

www.leopoldmuseum.org

Wien, 19. 3. 2017

Werk X-Eldorado: Sie & Wir

Mai 23, 2016 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Die verlorenen Söhne und Töchter Europas

Bild: mottingers-meinung.at

Bild: mottingers-meinung.at

Islamistische und neofaschistische Gruppierungen rivalisieren um die orientierungslose Jugend Europas. Ihrem Mangel an Perspektiven und einem Gefühl des Überflüssig-Seins setzen diese Bewegungen das Versprechen einer radikalen Alternative entgegen: Das Verbreiten von Gewalt und Schrecken.

Das gemeinschaftsstiftende Wir-gegen-die-Anderen verwandeln die Ohnmacht direkt in Allmacht. Doch wer sind diese verlorenen Söhne und Töchter Europas? Die britische Autorin Isley Lynn geht gemeinsam mit dem österreichischen Regisseur Philipp Ehmann dieser Frage nach, in der Uraufführung von „Sie & Wir“ am 30. Mai im Werk X-Eldorado. Inhalt: Sarah, eine deutsch-türkische Jugendliche, ist beflügelt von der Idee sich als Kriegerin im Dschihad am Westen zu rächen. Mit ihrem zukünftigen Bräutigam plant sie via Skype ihre bevorstehende Ausreise in den IS. Der junge Computernerd Jakob schließt sich, angetrieben von narzisstischem Heldenmut, der Operation Ice ISIS des Hacker-Kollektivs Anonymous an. Angeregt durch eine Internetbekanntschaft verlegt er den Kampf gegen den Terrorismus von der digitalen in die reale Welt: Was passiert, wenn Jakob und Sarah mit ihren antagonistischen Weltanschauungen aufeinandertreffen?

Es spielen Miriam Fussenegger, Julia Schneider und Lukas Wurm. Eine Produktion von Kunstgeschrei in Kooperation mit Werk X. Eine Empfehlung!

werk-x.at

Wien, 23. 5. 2016