Wiener Festwochen: „In Agonie“

Mai 25, 2013 in Bühne

Martin Kušejs inszenatorisches Meisterwerk

Johannes Zirner, Manfred Zapatka Bild: Thomas Aurin

Johannes Zirner, Manfred Zapatka
Bild: Thomas Aurin

Das Münchner Residenztheater ist im Rahmen der Wiener Festwochen mit der Koproduktion, der Schauspieltrilogie „In Agonie“  – in einer Übersetzung von Milo Dor – am Volkstheater zu Gast. Intendant und Regisseur des Abends, Martin Kušej, hat Miroslav Krležas (1893–1981) dramatische Meisterleistung so genannt, wie es überhaupt eine ist, diesen wichtigen kroatischen Autor, Romancier und Essayisten, der nicht nur vom Untergang der k.u.k.-Welt erzählt (an deren Spätfolgen Europa und nicht zuletzt seine Heimat bis heute zu genesen sucht), sondern auch die Stellung der Kunst in Zeiten des Umbruchs beleuchtet, für die Bühne, für das Publikum zurück zu gewinnen. Ein Schatz ist da gehoben und erstmals in dieser Anordnung gezeigt worden, die sich sechs Stunden lang vom Gesellschaftsporträt zum Schlachtengemälde zum Kammerspiel entwickelt. An je einem Tag in den Jahren 1914, 1916, 1922 wird exemplarisch die Vorkriegs-, Erster Weltkriegs- und Nachkriegszeit thematisiert. Ein Totentanz der Dekandenz, ein Triptychon der Trauer, der große Zusammenbruch. Der gebürtige Kärntner Theatermacher Kušej bietet dazu beinah alle Spitzenkräfte auf, die sein Ensemble zu bieten hat. Und er erfindet (gemeinsam mit Bühnenbildnerin Annette Murschetz und dem Leading Team) für jeden der drei Teile eine eigene Atmosphäre, Ton, Licht, Stimmung. Von Blutrot zu Untergangsschwarz zu Totenhemdweiß. Eine großartige, fabelhafte, wunderbare, alle Sinne (und das Sitzfleisch 🙂 überwältigende Arbeit.

Teil eins, Die Glembays: Vorabend der Katastrophe in Zagreb. Ein junger Maler kehrt zur großen Abrechnung noch einmal in sein Elternhaus zurück. Die Glembays – es gibt wohl keine Machenschaft, in die sie nicht verstrickt sind: dubiose Bankgeschäfte, Herstellung von Schrapnellen, Bestattungsunternehmen, Affären, Morde. Eine arrogant-überspannte Gesellschaft, die sich in Smalltalk und Suiziden ergeht, ihre Rechte als selbstverständlich annimmt – etwa, vor Gericht freigesprochen zu werden, wenn man eine Bettlerin vom Pferd niedertrampeln lässt -, von der sozialistischen Presse aufgegriffene Skandale vom Hausanwalt vernichten lässt, und in Wahrheit längst alle Pleitiers. Die Glembays – sie haben Krleža ein Leben lang nicht losgelassen. Prosa hat er über sie verfasst, Stammbäume gezeichnet, einen Irrenhäusler – den Maler –  gesunden und eine aus ihrem Orden wieder ausgetretene Nonne – die Schwester seines von eigener Hand verstorbenen Bruders – heiraten lassen. In den mit Stühlen und Sofas zugerammschten Salon am Volkstheater kommt Maler Leo allerdings als Störenfried, als Staubaufwirbler in diese sich sudelig suhlende Society, wo jeder gegen jeden Intrigen in der Hinterhand hält, die Damen es mit den Nerven haben und die Herren mit der Wut. Man ergeht sich gerade in Fadesse und Tristesse, als Zyniker Leo ins Allgemeine hineinsagt, die Frau Stiefmama sei eine Dirne, niemals echte Baronin gewesen, und empfange so ziemlich jeden Herren, derzeit ihren jesuitischen Beichtjüngling, zur mitternächtlichen Stunde. Auch ihn als 17-Jährigen habe sie einst „zwischen den Schenkeln“ gehabt, der Anlass für seine damalige überstürzte Abreise. Peng. Explosion. Es beginnt ein gnadenloser, blutendende Lippen fordernder Infight zwischen „Leo“ Johannes Zirner und seinem Vater, Manfred Zapatka, später auch mit „Mutti“, Sophie von Kessel (die als einzige Darstellerin in allen drei Episoden mitwirkt). Diese drei Schauspieler tragen den tonnenschweren ersten Teil der Trilogie wie „federleicht“ auf ihren Schultern. Drei Ausnahmeerscheinungen auf deutschsprachigen Bühnen. Bravo! Den alten Glembay (Zapatka) trifft der Schlag, der Krieg bricht aus, alle hoffen, dass das Geld nun wieder rollt. Der Künstler packt seinen Koffer und geht …

Teil zwei, Galizien: Gehört nicht zur Krleža’schen Glembay-Trilogie. Er hatte hier „In Agonie“ (siehe unten)  und als Coda die Karnevalskomödie „Leda“ vorgesehen. Diese allerdings war Kušej und seinem Dramaturgen Sebastian Huber zu beliebig, zu wenig zu ihrer Intention passend, so fügte man – ein Glück! – „Galizien“ ein, ein Stück, das 1920 eine Stunde vor der Uraufführung von der Zensur abgesetzt wurde. Auch Galizien ließ den Autor nie los. Er tat seinen Militärdienst dort, zur Zeit der russischen Brussilow-Offensive (General Alexei Brussilow entwickelte an der Ostfront eine moderne Art der Kriegsführung, die Angriffe kleinerer Einheiten vorsah, denen der schwerfällige Habsburger Apparat nichts entgegen zu setzen hatte. Fazit: eine Million Tote und Gefangene auf beiden Seiten). Krleža verarbeitete die Erlebnisse in der Novellen-Sammlung „Der kroatische Gott Mars“ und sagte später: „Ich glaube, dass ich nie so viel über die menschliche Dummheit gelacht habe, wie gerade in Galizien während der Brussilow-Offensive.“ Kušej zeigt im düsteren Dauerregen die Schrecken der Front. Und ein Offizierskasino, in dem Amüsement, der Tanz auf dem Vulkan angesagt sind. Der junge Pianist (erneut ein Künstler!) und Kadett Horvat (Shenja Lacher) legt sich mit den Oberen an. Er muss daher – seine Strafe für Schöngeistigkeit –  eine alte Frau durch den Strang richten. Ihr Verbrechen: Sich beschwert zu haben, dass ihr die Soldaten ihr letztes Kalb zum eigenen Proviant nahmen. Danach wird Horvat gebeten, die illustre Kasino-Partie-Party am Klavier zu begleiten. Krleža verpackt in dieses Drama zwischen den Zeilen und doch offensichtlich sein politisches Credo. Seine Radikalisierung 1918, die ihn zum glühenden Lenin-Fan machte. Seine Freundschaft mit Tito, seinen Hass auf die „Charkower Linie“ (eine Vorgabe, wie der kommunistische Literat sich zu publizieren habe) und Stalin. 1952 in Ljubljana als Redner zu einem Schriftstellerkongress eingeladen, rechnete er mit diesem weiteren in der langen Linie von Massenmörder-„Führern“ ab. Kušej zeigt, wie der Krieg entmenschlicht, wahnsinnig, brutal macht. Ihn erniedrigt, auch sexuell. Er zeigt auch, dass „der Mensch ein unheimlich zähes Tier“ ist. Norman Hacker dominiert (neben Lacher und „Fähnrich“ Franz Pätzold) diese Episode als durchgeknallter Oberleutnant, dem die feschen Burschen unter seinem Kommando „zu Diensten“ sein müssen. Ein Säufer, ein Sadist – und trotzdem für Kreaturen, wie den Fährich, ein die Karriere fördernder „Arschkriecher“. Was er bei höheren Rängen tatsächlich nicht nur in der Doppeldeutigkeit ist. Hacker spielt diesen Unsympath, als ginge es um sein Leben. Für die von ihm verkörperte Figur tut’s das auch: Die fröhliche Veranstaltung im Kasino endet, weil erstens alkoholschwanger, zweitens von Horvats immer atonaler werdendem, verzweifeltem Geklimpere, irritiert in einem Shootout à la Peckinpah. Wurscht, dass die Front da längst verloren ist. Klappe zu, Affe tot.

Teil drei, In Agonie: Das titelgebende Ende des Ganzen unterscheidet sich inhaltlich wie ästhetisch vom Rest. Es ist ein fein ziseliertes Kammerspiel. Die Figuren fürs Erste so leb-, so temperamentlos, wie die Kulisse farblos-weiß. In bisschen Schnitzler blitzt hier durch, ein wenig Doderer keimt dort auf. Baron Lenbach (Götz Schulte), Berufssoldat, Ex-Offizier, findet sich im Zivilleben nicht zurecht. Er findet keinen Platz für sich. Er verprasst das letzte Geld bei Karten- und Trinkwetten. Hinter einem Schreibtisch zu sitzen, wäre der Tod. Den er sich schließlich auch gibt. Was Frau Baronin (Britta Hammelstein) nicht unglücklich macht. Das besorgt ihr langjähriger Liebhaber, der einzige Mensch, auf den sie sich je verlassen hat – und der nun ein zweites Pantscherl, ja ein Eheversprechen mit einer russischen Comtesse gestehen muss. Markus Hering spielt diesen Rechtsanwalt Dr. Ivan Edler von Križovec pragmatisch unsentimental. Welch ein Schwein! Keinen Deut besser als der hingegangene Gatte. Ein Karrierist, der auf dem Weg zum Justizministerposten den ermittelnden Beamten gleich einlädt, sein Büroleiter zu werden. Bestechung? Nein! Man müsse ja nur nicht jedes Detail dieser Angelegenheit … Hering „besticht“ in dieser Rolle. Ist facettenreich, wechselt Gemütszustände und Meinungen wie ein Chamäleon die Farbe. Und: Sophie von Kessel taucht zum dritten und letzten Mal auf. Als überkandidelte, pseudo-französisch parlierende, blaublütige Nervensäge. Der Polizist muss Ivan enttäuschen. Die „Verlobte“ ist eine amtsbekannte Professionelle aus St. Pölten. Man geht auseinander. Die Baronin bleibt allein. Ein Schuss. Schluss.

Außer beim Publikum. Das dankte für diese hervorragende Leistung mit langem, tosendem Applaus. Mittlerweile war’s weit nach Mitternacht. Aber wenn einen Theater so sehr fesselt, gibt’s vor ihm kein Entkommen. Kušej kann’s! Man weiß es ohnedies.

Am Volkstheater bis 26. Mai, am Münchner „Resi“ ab 1. Juni zu sehen.

www.festwochen.at

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-the-wild-duck/

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-le-retour/

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-die-kinder-von-wien-2/

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-julia/

www.volkstheater.at

www.residenztheater.de

Von Michaela Mottinger

Wien, 24. 5. 2013

Wiener Festwochen: „The Wild Duck“

Mai 21, 2013 in Bühne

Die Ente ist da, Ibsen geht ab

Bild: Heidrun Lohr

Bild: Heidrun Lohr

Im Programmheft ist Simon Stones Programm nachzulesen. „Wenn Sie eine gute Story wollen, sind Sie im Kino oder mit einem Buch besser bedient, denn dort werden Geschichten viel besser erzählt, als es das Theater jemals könnte.“ Entschuldigung, aber, geht’s noch? (Der Ordnung halber: Im ganzen nächsten Absatz faselt er dann von Gemeinschaftsgefühl, geteilten Emotionen und Schockzustand.) 28 Jahre sei der australische Regisseur erst alt, wird vielerorts gejubelt. Gratuliere zu dieser Leistung! Da kann man es sich natürlich auch leisten, Henrik Ibsens „Wildente“ mit dem Tranchiermesser zu zerlegen, eine Turboversion mit ganz neuem Text hinzulegen und von der Familientragödie wie auf dem Tatort eines Verbrechens nur die Umrisse aufzuzeichnen.

Das Theater Belvoir aus Sydney kam zu den Festwochen mit der Produktion „The Wild Duck“. Eine Premiere im deutschsprachigen Raum. Ein hervorragendes Ensemble – Brendan Cowell, Blazey Best, Damon Herriman, John Gaden, Eloise Mignon, Anthony Phelan und eine echte Ente (mit kleinem Schwimmbecken) – spielt authentisch direkt die gnadenlose Zerstörung einer Familie, herzzerreißendes Elend nach dem Freitod eines Teenagers, der erfährt, dass sein Vater nicht sein Vater ist (sondern der reiche, die Sippschaft schon seit dem Opa manipulierende Großkaufmann Werle, der seine schwangere Putzfrau bei den Ekdals abgeladen hat), und sich, weil der Nicht-Papa nichts mehr vom Mädchen wissen will, erschießt. So weit, so bekannt.

Stone packt die Szenen zwischen Blackouts. Würzt das Drama mit im Schmerz scharfen, sarkastischen Dialogen. Lässt in dem Glaskubus, in dem die Handlung abläuft, immer wieder auch Witz aufblitzen. So weit, so gelungen. Nur lässt sich eben Ibsens subtiler Psycho-Terror schwer bis gar nicht durch den heftig Gebrauch von Four-Letter-Words und Musik, bis die Ohren bluten, ersetzen. Töchterlein Hedwig ist von Anfang an eine freche, aufsässige Göre, der der Mittelfinger locker sitzt, und die sich von Werle sogar einen Tschick anzünden lässt. Wo keine Duldsamkeit, da aber auch wenig Spiel-Raum für Rebellion – womit der wichtigsten Figur die Fallhöhe, die Entwicklung, genommen ist. „Papa“ Hjalmar ist ein gemütlicher, einem Bierchen nicht abgeneigter, liebevollster Vater und Ehemann. Kein egomanischer, seiner „Erfindung“ hinterher jagender Pseudofotograf. So ein Vollbart-Bärchen packt seine Unterhosen und verlässt alles, was ihm etwas bedeutet? Wurde im Regiekonzept nicht plausibel durch den Kubus geschleust … Und die Augenoperation zahlt/bezuschusst doch wohl heute eine Krankenkasse. Also: Lebwohl, Werle!

Egal, aber: Zwei schlimme Fehler macht Stone. Er erläutert nicht Gregers, Werles Sohn, Motive, seinen Freund Hjalmar nach 15 Jahren über das Geheimnis von Hedwigs Vaterschaft aufzuklären: Mit „Lüge und Heimlichkeit“ aufzuräumen als „Lebensaufgabe“ zu (emp-)finden, um „Heilung für sein krankes Gewissen“ zu erlangen, wie es bei Ibsen heißt. Er verbummelt den Leitgedanken, die Lüge als stimulierendes Prinzip zu „kultivieren“. Er streicht mit der Figur des Dr. Relling auch dessen allzu wahren Satz: „Wenn Sie einem Durchschnittsmenschen seine Lebenslüge nehmen, so bringen Sie ihn gleichzeitig um sein Glück.“ Und er begeht eine Todsünde an Ibsen: Nach einem Jahr treffen einander Hedwigs Eltern (vor dem Kubus) wieder, um ihrer zu gedenken. Jeder hat zwar jetzt sein eigenes Leben, doch geht das Treffen nicht ohne ein „Ich rufe dich an, wenn ich gut daheim angekommen bin.“ und ein „Sehen wir uns in ein paar Monaten wieder?“ – „Ja.“ ab. Wenn Hjalmar und Gina erneut zueinander finden, war Hedwigs Selbstmord ja völlig sinnlos!

Bleibt als Fazit zu bemerken, dass sich manche Dramen nicht auf „heutig“ vergewaltigen lassen. Teenager im 21. Jahrhundert sind gottlob nicht mehr wie Backfische anno 1885. Aber die Ente war gut. Ein Vollprofi vor so viel Publikum.

www.festwochen.at

Trailer: www.festwochen.at/fileadmin/eventtrailer_843.php

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-le-retour/

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-die-kinder-von-wien-2/

www.mottingers-meinung.at/wiener-festwochen-julia/

Von Michaela Mottinger

Wien, 21. 5. 2013

Wiener Festwochen

Februar 8, 2013 in Bühne

La vida después / Das Leben danach / Neues Autorentheater aus Lateinamerika
02.04.2012, von Michaela Mottinger,http://kurier.at/autor/mag-michaela-mottinger/8.527/6

Der Widerstand ist weiblich

Die Zeit war wie Blei. Doch die Kinder zu klein, um
Verfolgung, um Vernichtung zu begreifen.

Nun sind die Kleinen groß und bereit, aufzugreifen, wie sich „Politik“ am Privaten vergriffen hat. La vida después – Das Leben danach ist der Titel eines Lateinamerika- Schwerpunkts der Festwochen. Vier Vertreter des neuen Autorentheaters, Nach- und Mitten-hinein- Geborene, setzen den Stift gegen das Blei an. Arbeiten die Geschichte der Diktaturen ihrer Heimat auf, reflektieren über Opfer- und Täterschaft – und machen allesamt (ein Kontrapunkt zum Machismo?) Frauen zu den Protagonistinnen ihrer Stücke. Der Widerstand ist weiblich. Aktiv. Passiv. So zeigt etwa Lola Arias in Melancolía y manifestaciones – Melancholie und Protest das Krankentagebuch ihrer Mutter, die 1976 nach dem Militärputsch in Argentinien „aus Protest“ in Depressionen fiel. Dem gegenüber stellt Arias die Demonstrationen alter Menschen im Buenos Aires von heute. Der Chilene Guillermo Calderón befasst sich in Villa + Discurso – Villa + Ansprache mit dem Pinochet-Regime. Drei Frauen, zu jung um das Grauen erlebt zu haben, lässt er diskutieren, ob aus der Folter-Villa Grimaldi ein Mahnmal werden soll. Daran schließt sich eine fiktive Abschiedsrede von Michelle Bachelet an – Chiles erster Präsidentin (2006–2010) – selber Opfer von Pinochets Folterknechten und heute Direktorin von UN Women.

 

Vier Vertreter des neuen Autoren theaters arbeiten die Geschichte der Diktaturen ihrer Heimat auf.

In El rumor del incendio – Die Sprache des Feuers setzen sich die mexikanischen Performer von Lagartijastiradas al sol (heißt: Eidechsen, die sich sonnen)mit dem Leben der Guerillakämpferin und LehrerinMargarita Urias Hermosillo auseinander, die ab den1960er-Jahren für die Rechte der Landarbeiter eintrat.In Sobre algunos asuntos de família – Familienangelegenheiten von Jorge Hugo Marín geht es umFamilien geschichten in Kolumbien: Drei Ausschnitteaus vermeintlich privaten Lebenssituationen vonMüttern und ihren Kindern.

Wiener Festwochen / La vida después

Dass die Werke dieser jungen Generation von Schreibern/Inszenatoren sich im magischen Realismus zwischen Dokumentation und Fiktion bewegen, macht das Schauen doppelt spannend. Die Themen treffen sowieso. Auch Österreich hat bleierne Zeiten erlebt.