Erwin Steinhauer & Fritz Schindlecker: Fröhliche Weihnachterl. Eine schöne Bescherung

November 8, 2017 in Buch

VON MICHAELA MOTTINGER

Eine fein-gfeanzte Vorbereitung aufs Fest der Feste

Will man Anfang November schon etwas von Weihnachten sehen, hören, lesen? Wenn es von Erwin Steinhauer und Fritz Schindlecker ist: Ja! Die beiden kabarettaffinen Autoren haben ihre Satirefeder zugespitzt, um ein hinreißend zartbitter-süßsaures Büchlein über das Fest der Feste zu verfassen – „Fröhliche Weihnachterl. Eine schöne Bescherung“, von ihnen selbst gleich als Geschenktipp angepriesen.

Der Grund für das Verfassen dieses Werks ist ein rein humanitärer, nein, nicht Charity am Punsch- und Glühweinstand, vielmehr eine andere Art von Wohltätigkeit, nämlich sensiblen Seelen die Zeit der Erwartung angstfrei zu verkürzen. All jene, die also bedrohlich funkelnde Kometengeschwader in Vorgärten ebenso fürchten wie Rudel eigenwillig beleuchteter Rehe, finden im vorliegenden Kompendium ein probates Mittel gegen die Weihnachtsdepression, ein Buch nicht nur voll unbeschwerter Heiterkeit, sondern eines, das höchst wissenschaftlich auch weltbewegenden Fragen nachgeht wie:

Ist das Christkind ein Mäderl oder ein Buberl? Oder „Väterchen Frost“ eine Erfindung der Bolschewiki? Sind Perchtenläufer Satanisten? Und was essen Vorarlberger und Veganer am Heiligen Abend? – „Statt Beef tartare krieg ich Falafel?/Sag, hast du einen an der Waffel?“

Man merkt bereits an dieser Beschreibung, der Steinhauer-Schindlecker’sche Adventkalender besteht aus kurzen, einfühlsamen Geschichten, langen, gefühlvollen Gedichten und einem Dramolett über die Herbergssuche. Viel wurde landauf, landab recherchiert, und dann in Wir-Form wiedergegeben. Die Lyrik befasst sich mit „Süßen Genüssen“ – „Wenn Cholesterin im Blut erstarkt,/freut kichernd sich der Herzinfarkt./Willst von der Welt du dich befreien,/iss weiter Weihnachtsbäckereien“ – oder dem hochtechnisierten Geschenkewahn – „Amazon weiß, wo wir wohnen!/Sie schicken uns drei Lieferdrohnen./Die werfen jetzt gleich, weil ich Geld hab,/alles ab, was ich bestellt hab.“

Bild: pixabay.com

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Hochpolitisch geht es um „Stille Nacht“ vs „White Christmas“, Weihnachtsmann vs Christkind, und die Zeit des Fastens (hierzu Rezeptvorschläge der langjährigen Wirtschafterin des Schottenstifts zu Wien mit Echter Schildkrötensuppe, Krebsen in Wein gekocht oder Faschiertem Hecht) vs der folgenden Völlerei. Es geht um Bräuche, die es gottlob nicht mehr gibt, wie das Sauschädelstehlen, und andere vergessene Adventsrituale. So etwa das „Paradeisl“, ein Aggregat aus Äpfeln, Nüssen und Trockenfrüchten samt Kerzen, das als Vorläufer des Adventkranzes betrachtet werden darf. Von dem man wiederum erfährt, dass er erst in der Dollfuß-Zeit nach Österreich importiert wurde.

Ja, investigativ wie sie sind, schrecken Steinhauer und Schindlecker – ersterer ja „Single Bells“ und „O Palmenbaum“ geschult – auch vor tiefsten Erschütterungen des Katholischen nicht zurück: Der Adventkranz also eine Erfindung der Preußen, erst hierzulande mit den adventsliturgischen Kerzenfarben drei Mal violett und ein Mal rosa ausgestattet. Eine Wahl, die heute nur noch eingefleischte Austrianer bevorzugen …

Köstlich komisch ist die Geschichte „Ein Weihnachtsgeschenk für Alice“, in der ein Bobo-Vater vom Verkäufer in den Kauf eines Kriegsspielzeugs gequatscht wird, weil man gendergemäß-korrekt Mädchen heute keine Puppenküche mehr schenken kann. Wirklich böse ist „Wie das Adventsingen den alten Nazi katholisch gemacht hat“. Nach seinem Vortrag von „Es zittern die morschen Knochen“ herrscht helle Aufregung in der Dorfgemeinschaft: „Stell dir vor, den hätt‘ einer gehört – mit diesem NAZI-Lied! Einer von den amerikanischen Besatzungssoldaten, von diesen jüdischen Negerbuam! Hätt’s doch gleich wieder g’heißen: Sind lauter Nazis …“ Die beiden ehemaligen Ministranten schenken ordentlich ein und der Welt dabei nichts – und apropos: Trump bekommt von seiner Melania zu X-Mas endlich einen Benimmlehrer.

Bild: pixabay.com

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Bei so viel Unverfrorenheit zur kalten Jahreszeit wundert es nicht, dass es bereits – statt eines Nachwortes – erste Leserreaktionen gibt: „Ihr überwutzelten Ex-68er-Schwammerl“ (von zwei Parkplatzsuchern aus Wien-Neubau), „ihr vaterlandslosen Sachertortenfresser“ (von Petra Frauki, AfD-Wählerin) und eine Klagsandrohung vom Dachverband österreichischer Punschhüttenaufsteller-Verbände.

„Fröhliche Weihnachterl. Eine schöne Bescherung“ ist ein Must have unter dem Christbaum oder besser schon auf dem Nikoloteller. Gfeanzter kann man sich auf die Hohe Zeit nicht vorbereiten. Und dabei lernen: Wir müssen feste feiern, bis wir fallen. Das Motto dabei, auf gut altösterreichisch: „Gebt’s doch bitte endlich alle einen Frieden!“ Eine Lieblingsgeschichte hat die Verfasserin dieser Zeilen auch: „Willibald, der verhinderte Weihnachtskarpfen“, der aus seinem armseligen Teich auf die Festtagstafel gelangen will, aber ob Kindertränen wieder, so glaubt man, wohlbehalten im heimatlichen Nass landet. So eine Story gab’s in der eigenen Familie auch. Samt Urgroßmutter und deren Schlägel. Unser Lebendfang hieß, in der Badewanne schwimmend, bald Archibald – und gegessen hat ihn am Ende nur die Ur-Oma …

Über die Autoren:
Erwin Steinhauer, geboren 1951 in Wien, gehört zu den populärsten österreichischen Schauspielern und Kabarettisten. Zahlreiche Soloprogramme als Kabarettist, Film- und Fernsehproduktionen und verschiedene Serien („Der Sonne entgegen“, „Der Salzbaron“, die Trilogie „Brüder“ und „Single Bells“). Zu seinen bekanntesten Rollen zählt die Darstellung des Landgendarmen „Polt“ nach den Romanen von Alfred Komarek. Fritz Schindlecker, geboren 1953 in Tulln/Niederösterreich, arbeitet als freier Kabarettautor, Dramatiker und Drehbuchautor. Seit 1983 Sketches, Songs, Szenen und Mikrodramen für Lukas Resetarits, Erwin Steinhauer, Dolores Schmidinger, Kurt Weinzierl und anderen. 2016 erschien das gemeinsame Buch „Wir sind SUPER!“

Ueberreuter Sachbuch, Erwin Steinhauer & Fritz Schindlecker: „Fröhliche Weihnachterl. Eine schöne Bescherung“, Kurzgeschichten und Gedichte, 176 Seiten

www.ueberreuter-sachbuch.at

www.erwinsteinhauer.at

  1. 11. 2017

 

Thomas Stipsits: Das Glück hat einen Vogel

September 28, 2017 in Buch

VON MICHAELA MOTTINGER

26 Geschichten von der Gunst des Schicksals

„Ungefähr zur selben Zeit …“ So beginnt jede der Kurzgeschichten, die Thomas Stipsits für sein erstes Buch „Das Glück hat einen Vogel“ aufgeschrieben hat. Der Kabarettist und Schauspieler wagt sich als Autor auf neues Terrain, sagt er, doch ist es kein ihm völlig unbekanntes. Denn ein Geschichtenerzähler, das ist Stipsits auch in seinen Bühnenprogrammen; die Figuren seiner im Großen und Ganzen Mittelstandsstorys kennt er also gut – er spielt sie ja auch. Und so kommen einem die Charaktere im Buch durchaus vertraut vor. Es sind Stipsits Humor und sein großes Herz, der aus ihnen und mittels derer er über sie spricht, die die Verwandtschaft herstellen.

Die Geschichten handeln vom Glück. Nicht von dem, das der Wiener „a Masn“ nennt, sondern vom Glücksgefühl, vom Glücklichsein und – ganz wichtig – vom Schokoglück. Stipsits schreibt über die Gunst des Schicksals. Sie widerfährt 26 Menschen, von A wie Andreas bis Z wie Zita, die beiden gleichsam eine Klammer fürs Buch. Der Augustin-Verkäufer und die Upper-Class-Tussi waren in der gleichen Schulklasse.

Nun ist er völlig abgesandelt und sie reich verheiratet. „Das Schicksal schlug aus wie ein panisches Pferd. Die große Sehnsucht nach einem guten Leben, Reichtum und endlosem Vergnügen gepaart mit Phlegma hatte in Andreas Lebensgeschichte tiefe Wunden hinterlassen“, schreibt Stipsits. Der im Übrigen alle seine Figuren liebt. Er wünscht ihnen nur das beste, was anderes würde er mutmaßlich gar nicht aushalten, und so gibt es für Zita Läuterung im noblen Dirndlladen und für Andreas ein Happy End. Sipsits erfindet für seine Geschöpfe vielfältige, ideenreiche Settings, manche der Momentaufnahmen sind flott und fröhlich, manche melancholisch, manche lassen sich Zeit, bis sie ihr Geheimnis preisgeben, die eine oder andere verweigert sich dem ganz, Stipsits Sprache dabei stets präzise und prägnant in der Beschreibung.

Bild: pixabay.com

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Wer den Autor vom Kabarett kennt, wird einige seiner Lieblingsthemen und -dinge wiederfinden. Thujen kommen natürlich vor, Karpathos kommt vor, Stinatz ist selbstverständlich ein Schauplatz, wo im Wirtshaus die „Färbel“-Abende stattfinden, und der Wirt bei diesem Kartenspiel während des angeblichen Vortrags kroatischer Volkslieder betrügt: „Es versteht sich von selbst, dass er keine kroatischen Weisen sang, sondern eher Chansons mit dem Inhalt: ,Der hat a Herz-As, der hat a Pik-Sieben …‘ Für diese Leistungen verrechnete er seinen Stinatzer Kartenkomplizen stolze 25 Prozent der Einnahmen.“ Es gibt wie in „Triest“ einige jener Sätze, denen es keine Beachtung zu schenken gilt: Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Wir haben damals nichts gehabt. Wenn du nicht aufisst, scheint morgen nicht die Sonne … Und eine Hommage an die Mistkübler der MA48, diese „Helden der Kehrrichterei“, die dank ihres Koloniatruppen-Matras „ignorieren, ignorieren, ignorieren“ hysterisch hupende Autofahrer – na, eben – ignorieren können.

Alle seine Geschichten seien im Kern wirklich wahr, ob selbst erlebt oder erzählt bekommen, so Stipsits. Und so kann man bei ihm nachlesen, wie man unliebsame Einladungen möglichst elegant ausschlägt, wie ein Durchschnittstyp sich ein Megaweib sichert, auch wenn die keines ist, was es bedeutet, wenn man im Haus gegenüber drei Mal den selben Mord mitansehen muss, und wie man sich verhalten sollte, wenn die Seitensprung-Konkurrenz kein anderer als ER ist.

Bild: pixabay.com

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Stipsits kramt anstandslos auch im Privaten. Christian verfährt sich auf dem Weg zum Nova-Rock-Soundcheck und begegnet einer jungen, geheimnisvollen Frau. Emil hat noch eine Besprechung mit dem Big Boss, bevor er seinen neuen Job antritt; seine neuen „Bediensteten“ werden eine derzeit noch schreiende blonde Frau und ein nervös auf und ab tigernder Mann sein. Katharina kämpft mit einer Diät und ihrem Schokoaufstrichgusto, während sie die „Ich schau, ob ich zugenommen habe“-Hose im Schrank beäugt. Eine solche hat man selber auch. Sie hängt neben dem „Jö, ich habe abgenommen“-Rock, dieser ein Fake, weil mit Gummizugbund … Unter M ist Stipsits nicht Manuel, sondern Michael eingefallen, ein Kabarettkollege, der nach einem Auftritt in der ausverkauften Stadthalle die lieblos angerichtete Wurstplatte im Backstage-Bereich bejammert, diese ein bekanntes Kleinkünstlertrauma, bevor er im Pub seines Vertrauens eine hochnäsige Burgschauspielerin zur Schnecke macht. Nia würde man drauf kommen, wer da gemeint ist. Hansi Hinterseer erscheint als er selbst, und ist so herzlich wie in echt.

Zu guter Letzt erst das I, das Ich. Dazu nicht Alexander von Biczos „Vogerl“-Zitat, sondern die Nöstlinger: „Glück ist was für Augenblicke“. So kann man bei dieser Lektüre von Geschichte zu Geschichte, von Augenblick zu Augenblick glücklich sein. Thomas Stipsits hat ein Buch geschrieben, das einem im vor der Tür stehenden Herbst die Seele wärmen wird.

Über den Autor:
Thomas Stipsits, 1983 in Leoben geboren, schrieb bereits in der Schule Lieder und kleine Sketche. 2000 erhielt er den Kärntner Kleinkunstpreis. 2004, gemeinsam mit Klaus Eckel, Pepi Hopf und Martin Kosch den Österreichischen Kabarettförderpreis. Sein Programm „Griechenland“ feierte Anfang 2006 Premiere, aktuell tritt er zusammen mit Manuel Rubey und seinem Bruder Christian mit dem Programm „Gott & Söhne“ auf. Er ist in zahlreichen Fernsehproduktionen („Braunschlag“, „Tatort“, „Vorstadtweiber“) und Kinofilmen (aktuell: „Baumschlager“, Rezension: www.mottingers-meinung.at/?p=26085) zu sehen und tritt regelmäßig in „Was gibt es Neues?“ auf. Zusammen mit seiner Frau Katharina Straßer gestaltete er im ORF die Comedy-Serie „Gemischtes Doppel“. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, Emil. Als Musiker tritt er mit Ulli Bäer und Willi Gansterer mit der Danzer-Hommage „Von Danzer bis Stinatz“ auf.

Ueberreuter Sachbuch, Thomas Stipsits: „Das Glück hat einen Vogel“, Kurzgeschichten, 160 Seiten.

www.ueberreuter-sachbuch.at

www.stipsits.com

  1. 9. 2017

Ratet einmal …

August 9, 2017 in Buch

9. 8. 2017

Georg Danzer: Träumer. Bekannte und unbekannte Texte

August 30, 2016 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Gedichte und Geschichten zum 70er des Liedermachers

9783800076604-361x544„Zuerst wollte ich poetisch sein. Dann schrieb ich tage-, nächtelang. Immer wollte ich irgend etwas Besonderes sein, irgendwer Bestimmter. Ich selbst, das war eine Gestalt, völlig ungreifbar und unbegreiflich, hinter einer regennassen Scheibe versteckt, diffus, ohne Konturen. Ich spielte mich selbst. Und ich glaube, ich tue es noch. Dann kam ich irgendwann dahinter, wie man Lieder schreibt, die bei der breiten Masse ankommen. So wurde ich vom Geheimtyp zum Erfolgsinterpreten.“ Das steht in „Das Brennen in der linken großen Zehe“ von Georg Danzer.

70 wäre er dieses Jahr geworden. Und bekannt ist er als einer der wesentlichsten heimischen Liedermacher. Doch Danzer schrieb auch zahlreiche Gedichte und Kurzgeschichten. Eine Auswahl dieser teilweise bisher unveröffentlichten Werke, ergänzt durch autobiografische Liedtexte, hat Herausgeber Franz Christian Schwarz im Buch „Träumer“ zusammengefasst. Es erscheint am 5. September.

Ueberreuter Sachbuch, Georg Danzer: „Träumer. Bekannte und unbekannte Texte“, hg. von Franz Christian Schwarz, 160 Seiten.

www.ueberreuter-sachbuch.at

Wien, 30. 8. 2016

Georg Danzer – Große Dinge – Erlebtes und Erzähltes

März 5, 2015 in Buch

VON MICHAELA MOTTINGER

9783800076116Im Ueberreuter Verlag erscheint am 10. März eine Georg-Danzer-Biografie. Nein, er war keiner, der in der Bussi-Bussi Gesellschaft daheim war, keiner, der sein Privatleben öffentlich gemacht hat, dessen Lieder, dessen Meinungen zu gesellschaftspolitischen Themen wie Humanität und Freiheit aber umso lauter die Gesellschaft aufgerüttelt haben.
Vor vierzig Jahren wurde Georg Danzer mit dem Lied „Jö schau“ bekannt, seine Songs haben Generationen von österreichischen Liedermachern geprägt und beeinflusst.

Georg Danzer hatte Anfang der 90er-Jahre seine Autobiographie verfasst.
Titel: „Auf und davon“. Durch den Konkurs des Verlages unmittelbar nach der Veröffentlichung blieb das Buch bis heute verschollen. Darin erzählt Danzer über seine Kindheit in der Wiener Vorstadt, über das Leben im zerstörten Nachkriegs-Wien, er erinnert sich an das Heranwachsen am Gaudenzdorfer Gürtel in Meidling, an seine Entdeckung der Wiener Innenstadt mit dem Jazz-Club „Riverboat“ und an die vielen Stunden im Café Hawelka. ‚Auf und davon‘ ist die sehr persönliche Geschichte des Erwachsenwerdens, der Entdeckung von Musik und wie es ist, wenn man als junger Mann das erste Mal auf Reisen geht.
Per Autostop zu dem Sehnsuchtsort Griechenland!

„Auf und davon“ ist ein Teil des Buches. Im zweiten Teil kommen Freunde, Künstlerkollegen wie Wolfgang Ambros, Marianne Mendt, Ulli Bäer, Hans Theessink und viele andere zu Wort. Sie erzählen den Autoren Franz Christian ‚Blacky‘ Schwarz und Andy Zahradnik von ihren Erinnerungen und Erlebnissen mit Georg Danzer. Herausgekommen ist das Bild eines nachdenklichen Menschen, eines Künstlers, der den „großen Dingen“ immer mit einer klugen Skepsis begegnet ist, der Triumphe und Niederlagen erlebt hat, der sich nie ein Blatt vor den Mund genommen hat, für seine Überzeugung eingestanden ist und an den sich seine Kolleginnen und Kollegen mit großem Respekt und tiefer Sympathie erinnern.

Georg Danzer, Franz Christian Schwarz, Andy Zahradnik: Georg Danzer. Große Dinge – Erlebtes und Erzähltes. Ueberreuter Verlag, 240 Seiten.

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Wien, 5. 3. 2015