Leopold Museum: Victor Hugo. Der schwarze Romantiker

November 7, 2017 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Skurrile Randexistenzen und düstere Schlösser

Victor Hugo: Marmorierter Klecks, um 1856. Privatsammlung, © Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, René Steyer

Der Schriftsteller Victor Hugo, Gallionsfigur der französischen Romantik und Homo Politicus schlechthin, wurde schon zu Lebzeiten zu einer Institution. Die emotionale Kraft, die seinen Jahrhundertromanen wie „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Les Misérables“ innewohnt, fesselt bis heute eine weltweite Leserschaft. Der visionäre Schriftsteller frönte jahrzehntelang auch einer malerischen  Passion.

Mit Darstellungen von skurrilen Randexistenzen zollte er Francisco de Goya Tribut. Mit märchenhaft-düsteren Darstellungen von Kathedralen und Schlössern beschwor er die Geister einer Vergangenheit herauf, deren kostbare Relikte er gefährdet glaubte. Das Leopold Museum zeigt nun ab 17. November unter dem Titel „Victor Hugo. Der schwarze Romantiker“ einige dieser Werke.

Victor Hugos Freizügigkeit im Umgang mit Malmitteln war schier grenzenlos: In Sepia klecksend, fallweise unter Verwendung unkonventioneller Materialien wie Kaffeesatz oder Staub, ließ er oft das Zufallsprinzip walten, woraus Bilder des Erahnten, der vagen Möglichkeiten resultierten. Durch das Aufkommen des jungen Mediums Fotografie sahen sich viele Maler um 1850 gezwungen, ihre Rolle in der visuellen Kunst neu zu definieren. Wechselwirkungen blieben dabei nicht aus:

Victor Hugo, der mit den frühen fotografischen Verfahren bestens vertraut war und insbesondere während seines Exils auf  Jersey 1853 sich selbst als Fotograf versuchte, ließ in seiner Malerei ausgerechnet die Kinder krankheiten des jungen Mediums – etwa Überbelichtungen oder verschwommene Partien – zu einem neuen Stilmittel werden.

Victor Hugo: Spitzen und Gespenster, 1855/1856. Privatsammlung, © Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, René Steyer

Victor Hugo: Blick auf Türme mit einem Stern im Himmel. Privatsammlung, © Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, René Steyer

Während das Hinterlassen von Spuren – etwa in Form von Fingerabdrücken – sowie „fotogenische Zeichnungen“ die Pioniere der Fotografie reizten, erfuhr die Monotypie nicht zuletzt in Hugos malerischem Werk eine Renaissance; vielfach zeigen sich dabei in seinen Werken Ansätze der abstrakten Malerei. In der umfangreichen Schau im Grafischen Kabinett werden etwa 80 Blätter von Victor Hugo den Werken seiner vormodernen Vorgänger wie Alexander Cozens und William Turner gegenübergestellt. Gleichzeitig wird das Doppeltalent Hugo unter Berücksichtigung der fruchtbaren Verbindungen zu den Persönlichkeiten aus den Bereichen Literatur und Kunst in den Kontext eines bewegten Zeitalters eingebettet.

www.leopoldmuseum.org

7. 11. 2017

Salon5: Herr Grillparzer fasst sich ein Herz …

Oktober 14, 2015 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Erwin Riess schickt den Dichter auf Reisen

Autor Erwin Riess Bild: (c) Alexander Golser:

Autor Erwin Riess
Bild: (c) Alexander Golser:

Am 20. Oktober hat im Salon5 die Dramatisierung von Erwin Riess‘ Erzählung mit dem überlangen Titel „Herr Grillparzer fasst sich ein Herz und fährt mit einem Donaudampfer ans Schwarze Meer“ Premiere. In dem berührenden Kammerspiel ergreift Österreichs Nationaldichter im Jahr 1843 die Flucht vor dem Wiener Vormärz-Mief. Auf dem Schiff wird er von der ungarischen Stewardess Csilla betreut, die sich an Bord vor ihrem Dorfpfarrer versteckt. Ihre kluge Ungeschliffenheit und jugendliche Erotik erwecken sein Interesse, auch sie fühlt sich zu dem alternden Dichter mehr und mehr hingezogen. Zwischen den beiden Unbeugsamen entwickelt sich eine verletzliche Zuneigung: „Meine Homerlektüre ist ins Stocken gekommen, seit sie den Likör serviert.“ In der szenischen Einrichtung von Jérôme Junod sind Saskia Klar und Horst Schily zu sehen.

Zum Autor:

Erwin Riess, geboren 1957 in Wien, ist Publizist und Politikwissenschaftler. Er arbeitete zunächst als Verlagslektor. Nach einem Rückenmarkstumor selbst Rollstuhlbenutzer, engagiert er sich für die Anliegen behinderter Menschen in der Gesellschaft. Seit 1994 lebt er als freier Schriftsteller. Bekannt wurde er als Theaterautor und Verfasser von absurden Kriminalromanen, er verfasst außerdem Hörspiele und Drehbücher. Sein Stil zeichnet sich durch hintersinnigen Witz und der Darstellung einer omnipräsenten Ignoranz der Gesellschaft aus, mit der Riess bis zum Sarkasmus gesteigert abrechnet. Seine berühmteste Figur ist die des Floridsdorfer Rollstuhlfahrers und Schiffsfanatikers Groll (in Erzählungen und mittlerweile fünf Romanen), der in absurden Situationen gegen bei Architekten und Politikern gleichermaßen verbreitete „Barriere“-Blindheit ankämpft. Riess‘ Geschichten bestechen durch die unerschöpfliche Ausdauer, mit der er gegen das unfaire Wüten des Schicksals anschreibt und sich im Hindernislauf des Alltags behauptet. Groll-Storys erscheinen im Augustin, Riess-Bücher im Otto-Müller-Verlag: www.omvs.at Ein weiteres Stück von Erwin Riess wird derzeit im Belvedere gezeigt: „Der Zorn der Eleonore Batthyány. Ein Theatermonolog über den abwesenden Prinzen Eugen“ mit Johanna Orsini-Rosenberg in der Regie von Karl Baratta: www.belvedere.at
.
.
Wien, 14. 10. 2015

Victor Serge: Schwarze Wasser

Dezember 16, 2014 in Buch

VON RUDOLF MOTTINGER

Sieg der Menschlichkeit

indexEs ist ein ruhiger, leiser Roman, den Victor Serge zwischen 1936 und 1938 geschrieben hat, und der 1939 erstmals erschienen ist. Serge macht in „Schwarze Wasser“ lange bevor der Begriff „Gulag“ geprägt wurde, lange vor Arthur Koestler („Sonnenfinsternis“) und lange vor Alexander Solschenyzin („Der Archipel Gulag“) das Leben in den sowjetischen Straflagern zum Thema. Dabei schildert er keine Gewaltexzesse, auch wenn der Terror und der Tod allgegenwärtig sind. Das Menschsein steht im Vordergrund.
Die Sowjetunion, mitten in der Zeit der stalinistischen Säuberungen der 30er Jahre: Michail Iwanowitsch Kostrow, Professor für „historischen Materialismus“ in Moskau, wird wegen „falscher Gesinnung“ verhaftet. Er durchläuft die verschiedenen Stationen des stalinistischen Repressionsapparats und landet schließlich, als er seine Taten „bereut“, in dem entlegenen Ort „Schwarze Wasser“ in der Verbannung. Hier trifft er auf andere Politische, eine Gruppe von Oppositionellen – Rodion, Jolkin, Galja, Wawara und Ryschik, die meisten überzeugte Revolutionäre und Gegner Stalins. Trotz unmenschlichen Lebensbedingungen, staatlicher Willkür und der Angst, im Zuge der Säuberungswellen ihr Leben zu verlieren, bewahren sie ihre menschliche Würde und Wärme, und werden nicht müde gegen das herrschende Regime und dessen Terror auch auf subtile Weise Widerstand zu leisten.

Serge beschreibt eine Maschinerie, die die Menschen physisch und seelisch zerstört. In den „Schwarzen Wassern“, ein unwirtlicher Flecken in der kargen russischen Tundra, leben die Gegner des Regimes vor sich hin und sterben in Anonymität. Kompromittiert, auch weil sie etwa in einer Parteigeschichtsstunde über die ersten Meinungsverschiedenheiten zwischen Minderheitlern (Menschewiki) und Mehrheitlern (Bolschewiki) 1904 oder über das Lohnsystem diskutiert hatten.
Irgendwie geht aber alles doch seinen gewohnten Gang bis der neue stellvertretende Chef der Spezialabteilung, Genosse Fedossenko, erscheint, um den „gefährlichen Ideen“, die sich in den über das riesige Land verteilten Lagern ausbreiten, ein Ende zu machen. Denn der nächste Parteitag der KPdSU steht an. Und alle fragen sich was Generalsekretär Stalin vor hat: „Wen würde er von der geschwächten Linken zu manipulieren versuchen, um vorübergehend die Rechte zu stärken – oder wen von der entlarvten Rechten, die sich selbst verurteilt hatte, um die eigene Linke auf ihre Seite zu ziehen – die ihm zu misstrauen begann“. Denn sicher ist niemand in der Sowjetunion – weder alte Kampfgefährten, Politbüromitglieder, Regierungsbeamte, die das vorgegebene Plansoll nicht erfüllen konnten, noch lokale Parteisekretäre, kritische Intellektuelle, Arbeiter und Bauern. Und bei wirtschaftlichen Rückschlägen, und deren gab es viele, mussten rasch Schuldige gefunden werden. Dabei konnte man alte Genossen gleich mit aus dem Weg räumen, der Konterrevolution angeklagt. Von oberster Stelle wird eine neue Direktive erlassen, „am Vorabend der nächsten Parteitage unverzüglich jedwede Tätigkeit des linken Sektors zu unterbinden, ohne indes den Deportierten das Gefühl einer zu politischen Zwecken organisierten Kampagne zu vermitteln.“
Den Deportierten geht es an den Kragen. Doch Rodion, Jolkin, Galja, Wawara und Ryschik bleiben ihren revolutionären Maximen der ersten Stunde treu. Bevor sie verhaftet werden, diskutieren sie noch einmal über die verratene Revolution. Rodion fragt sich: „Gefängniswärter und Gefangene, wir gehören noch immer zur selben Partei: zur einzigen Partei der Revolution; sie entwürdigen sie, führen sie ins Verderben, wir leisten Widerstand, um sie ihnen zum Trotz zu retten. Angesichts der kranken, von korrupten Karrieristen regierten Partei können wir uns nur auf die gesunde Partei berufen … Aber wo ist sie, wo? Wer ist sie?“

Serges Roman mit seiner kraftvollen Sprache ist zwar Fiktion, aber genährt durch fürchterliche Realitäten, aus Erfahrungs- und Erinnerungsbruchstücken der deportierten linken Opposition und wird so auch zu einem Zeitdokument, das nun 70 Jahre später in Deutsch erschienen ist, in einer exzellenten Übersetzung von Eva Moldenhauer.
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Autor erfindet einen Schluss, der dem Leben eine Chance gibt. Dem jungen Rodion gelingt die Flucht, auch wenn sein weiteres Schicksal ungewiss erscheint. Mit Rodions Flucht ist auch das Schicksal des Opportunisten Fedossenko besiegelt.

Über den Autor:
Victor Serge, geboren 1890 in Brüssel, Sohn zweier Emigranten, ursprünglich Anarchist, schloss sich 1919 nach Zwischenstationen in Barcelona und Paris, trotz großer Skepsis den Bolschewiki an und arbeitete später als Journalist, Verleger und Übersetzer für die Komintern. Nach dem Tod Lenins 1924 begann er über seine Besorgnis angesichts der Politik des Regimes zu schreiben. Er kritisierte den Dirigismus, die Bürokratie und die polizeiliche Repression. Die Folge: 1927 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und durfte das Land nicht verlassen. 1933 wurde er wegen seiner Opposition zu Stalin nach Orenburg (Ural) verbannt; 1936 dank einer internationalen Solidaritätskampagne, u. a. von Romain Rolland und André Gide, freigelassen. Serge verließ die Sowjetunion und floh 1941 vor den Nazis aus Marseille nach Mexiko, wo er 1947 starb. In seinen letzten zehn Lebensjahren entstanden sieben Romane, die inzwischen international als Klassiker gelten, darunter „Die große Ernüchterung: Der Fall Tulajew“

Rotpunktverlag, Victor Serge: „Schwarze Wasser“, Roman, 288 Seiten. Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer

www.rotpunktverlag.ch

Wien, 16. 12. 2014

Salon 5/Hamakom: Carambolage

Oktober 2, 2014 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Familienaufstellung mit Göttin und Teufel

Raphael von Bargen, Isabella Wolf, Martin Schwanda Bild: Nick Mangafas

Raphael von Bargen, Isabella Wolf, Martin Schwanda
Bild: Nick Mangafas

Nach ihrem großen Erfolg „Camera Clara oder Wie man leben muss“ hat Autorin Anna Poloni eins nachgelegt: „Carambolage oder Der schwarze Punkt“. Das heißt natürlich einerseits Zusammenstoß, bezieht sich aber andererseits auf eine Billard-Variante mit drei Kugeln. Sie wird ohne Netze gespielt.

Anna Maria Krassnigg hat mit dem Salon 5 im Theater Nestroyhof Hamakom den vielschichtigen Text zur Uraufführung gebracht. Eine unheilige Dreifaltigkeit, die je weiter man in sie vordringt, umso mehr Schichten freilegt. Vordergründig kann man eine Mediengroteske lesen. Medientycoonin – interessant übrigens, dass der Begriff in seiner weiblichen Form in Wörterbüchern nicht vorgesehen ist – Dornstrauch kündigt Aufdeckungsreporter Brand fristlos, weil der in einem Mord-und-Brand-Artikel ihren Sohn Enrique als Gossenprinz bezeichnet hat. Das macht sie nicht glücklich, weil Brand ihr bestes Pferd im Stall ist, aber was soll man machen? Alle Redakteure sind gleich, nur die, die statt ihrer Journalistenberufung nachzugehen, launige Bücher schreiben oder sich auf eine Kasperlbühne stellen, sind gleicher. Weil: Von den „Seitenblicken“ interviewt. Arme Systemerhalter! Sie haben keine Wahl. Der Untergebene hat immer eine. Zu gehen. Und das tut Brand denn auch.

In dieses Szenario packt Poloni alle Menschheitsthemen. Und von Wendung zu Wendung zu Wendung ist man erstaunt, was sich alles zwischen den Zeilen ausgeht. Liebe und Hass, Leidenschaft und Mordlust, Mutter und Vater. Da ist nämlich noch – Achtung: Spoileralarm – der „erfolgreiche Unternehmer“ Don Gian, mit allen Geschäften des Gewerbes vertraut, der Enrique unter seine Fittiche genommen hat – und sich als dessen Vater entpuppen wird. Der schwarze Punkt im Leben der Dornstrauch. Und ein Engel, Angie, mal ein himmlisches, mal ein gefallenes Wesen – aber immer von überirdischer Schönheit.

So beginnt nun das Ringen von Gott und Teufel über Menschen und Engel. Krassnigg inszeniert das kühl (und verzichtet leider auf ein paar Langatmigkeit-raus-Striche, ein Lüftchen nur weniger, die das Ganze zum Orkan hätten werden lassen), das Bühnenbild von Lydia Hofmann weiß mit Menschenteilensilhouetten. Emotionen kommen im Gesang hoch. Beim den Abend tragenden Raphael von Bargen als Enrique, bei Martin Schwanda als Don Gian – Don Juan (Musik: Christian Mair) und bei Engel Petra Staduan, die Monteverdis „Lamento della Ninfa“ zum Weinen schön vorträgt. Isabella Wolf spielt die Dornstrauch hart, kalt, rachsüchtig, alttestamentarisch wie ihr Name, der auf den brennenden Busch in der Wüste schließen lässt. Mit ihrem Engel, Sekretärin, besser: Heilsversprecherin für alles, spielt sie Demütigungsspielchen. Aber nicht mehr mit besonderem Elan. Das Alter und die Schmerzen drücken. Staduan bringt eine brillante Leistung zwischen Jobhingabe, Jobabschottung und Jobselbstschutz. Schonungslos klärt sie ihre Göttin über ihr Vestalinnen-Dasein auf, kein Kind wegen der Karriere. Und morgens bei Dienstantritt immer jung, froh, dynamisch sein. Seit den antiken Griechen kümmert die im Olymp nicht, wie’s denen im Erdendreck geht. Die Zeit der Rücksichtslosigkeit ist nicht angebrochen, sie ist seit Urzeiten da.

Raphael von Bargen legt mit viel Gesang und Tanz den Enrique als skrupellosen Clown an. Süffisant, gelangweilt. Einer mit Rich-Kid-Syndrom. Im freien Fall, ja, aber die Punktlandung ist schon errechnet. Das Bübchen hat nämlich Ambitionen. Martin Schwanda gibt einen Rotlichtboss wie aus dem Bilderpornobuch. Mit Pulp-Fiction-Bart und Spiegelsonnenbrille, im Versace-Design-Hemd und Glanzstoffanzug. Er hat sich die Welt und seinen Sohn mit Huren und Drogen längst zu eigen gemacht. Da kann die Dornstrauch strampeln, was sie will. Schwanda ist in keiner Situation aus der Ruhe zu bringen, ist glatt wie sein Haargel. Sein Reich ist gekommen. Eine fabelhaft-schmierige Leistung. Eine großartige, ein Kabinettstück, liefert auch Murali Perumal als Heiliger Brand ab, der gekündigte Zivilcourage-Held, der mit Zimmerpflanze und Maskottchen und intaktem Rückgrat einen großen Abgang hinlegt. Nie wieder Erfüllungsgehilfe eines Chefredakteurs sein. Nie wieder Klimpern auf dem Medienklavier. Nie wieder eine Sau durchs Dorf treiben. Und morgen eine andere, und übermorgen … Die eine Meinung haben sind hochverdächtig, man braucht die, die jede Meinung haben können. Das schallende Gelächter im Premierenpublikum zeigt, dass da ein paar sitzen, die wissen, was gemeint ist.

Enrique, das rabenschwarze Arschloch, erhascht durch Engel einen kurzen Blick auf seine Seele. Beelzechrist wird die Firma übernehmen. Auf seine Weise. Dornstrauch ist tot. Der Sohn flößt der Titanin eine Schmerztablettenüberdosis ein. Don Gian verbannt er fürs Erste aus seinem Himmel. Doch Don Gian ist Legion. Und Freiheit bleibt ein instabiles Gut.

www.salon5.at

www.hamakom.at

Wien, 2. 10. 2014