19. Literaturfestival O-Töne im MuseumsQuartier

Juli 3, 2022 in Buch, Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Aktuelle Neuerscheinungen und kommende Herbsttitel

Bild: © O-Töne

Das große Literatur-Open Air präsentiert in seiner 19. Ausgabe  von 7. Juli bis 25. August wieder ein hochkarätiges, literarisches Programm quer durch aktuelle Neuerscheinungen und kommende Herbsttitel.

Im Haupthof des Museums- Quartier Wien erwarten die Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt Lesungen acht bekannter Autorinnen und Autoren sowie acht spannende Debüts.

Wolf Haas eröffnet am 7. Juli mit seinem neuen Brenner-Krimi „Müll“. Davor liest die in Berlin lebende Theater-Autorin Magdalena Schrefel in der O-Töne Debütreihe aus ihrem bei Suhrkamp erschienenen Erzählband „Brauchbare Menschen“. Darauf folgen Marie Gamillscheg („Aufruhr der Meerestiere“, 14. 7.), Reinhard Kaiser-Mühlecker („Wilderer“, 21. 7.) und Margit Schreiner („Mütter. Väter. Männer. Klassenkämpfe“, 28. 7.).

Im August dann Fiston Mwanza Mujila („Tanz der Teufel“, 4. 8.) und Teresa Präauer („Mädchen“, 11. 8.), bevor die O-Töne mit zwei glanzvollen Buchpremieren ins Finale gehen: Thomas Stangl präsentiert am 18. 8. seinen neuen Roman „Quecksilberlicht“, am 25. 8.  bringt abschließend Heinricht Steinfest im Zwiegespräch mit Denis Scheck sein neues Buch „Der verrückte Berg“ auf die Festivalbühne.

Magdalena Schrefel. Bild: © Stefanie Kulisch

Wolf Haas. Bild: © Gerry Nitsch

Fiston Mwanza Mujila. Bild: © Richard Haufe Ahmels

Teresa Präauer. Bild: © Thomas Langdon

Die diesjährigen Erstlingswerke bei den O-Tönen stammen von Constantin Schwab („Das Journal der Valerie Vogler“, 14. 7.), Ursula Knoll („Lektionen in schwarzer Materie“, 21. 7.), Anna Silber („ChopinhofBlues“, 28. 7.), Kurt Fleisch „Aibohphobia“,  4. 8.), Moritz Franz Beichl („Die Abschaffung der Wochentage“, Buchpremiere 11. 8.), Marcus Fischer („Die Rotte“, Buchpremiere 18. 8.) und Bettina Scheiflinger („Erbgut“, Buchpremiere 25. 8.).

Für das Programm verantwortlich zeichnen die LiteraturwissenschafterInnen Daniela Strigl und Klaus Kastberger. Alle Lesungen bei freiem Eintritt. Schlechtwetterquartier nach Vorankündigung.

o-toene.at

3. 7.2022

Das Literaturfestival O-Töne im MuseumsQuartier

Juni 21, 2016 in Buch

VON RUDOLF MOTTINGER

Friederike Mayröcker kommt mit „fleurs“

Bild: O-Töne

Bild: O-Töne

Am 14. Juli beginnt das diesjährige Literaturfestival O-Töne im MuseumsQuartier – und zwar mit einer erfreulichen Erneuerung. Neben den bewährten Lesungen bewährter Autorinnen und Autoren aus ihren Neuerscheinungen des Jahres, gibt es erstmals eine von Buchexpertin Daniela Strigl kuratierte Debütschiene, die Schreibende präsentiert, die zum ersten Mal veröffentlicht haben.

Ein Querschnitt durch die nachwachsende Literaturszene des Landes, ernst, ironisch, skurril, poetisch, satirisch, politisch, kritisch, vorgestellt an acht Abenden. Die Debütromane sind Katharina Winkler „Blauschmuck“, Irmgard Fuchs „Wir zerschneiden die Schwerkraft“,  Friederike Gösweiner „Traurige Freiheit”, Petra Puik „Lucy fliegt”, Verena Mermer „die stimme über den dächern”, Daniel Zipfel „Eine Handvoll Rosinen” und Richard Schuberth „Chronik einer fröhlichen Verschwörung”.

Das „Hauptprogramm“ spiegelt in seiner Auswahl die Vielfalt der österreichischen Gegenwartsliteratur wider und reicht von Thomas Glavinics „Der Jonas Komplex“  am 14. Juli bis zu la Grande Dame Friederike Mayröcker mit „fleurs” am 11. August, die nicht nur poetologisch Welten trennen. Neben den aktuellen Büchern literarischer Fixgrößen wie Norbert Gstrein mit „In der freien Welt“ am 28. Juli und Michael Köhlmeier mit „Das Mädchen mit dem Fingerhut” am 4. August und einer unerwarteten „Wiederentdeckung“ wie Eva Schmidt mit „Ein langes Jahr“ am 21. Juli bringt das Festival schließlich noch drei mit Spannung erwartete Buchpremieren: Sabine Gruber am 18. August mit „Daldossi oder das Leben des Augenblicks”, Teresa Präauer  am 25. August mit „Oh Schimmi” und Heinrich Steinfest  am 1. September, der bei den O-Tönen erstmals aus seinem am selben Tag erscheinenden neuen Roman „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“ lesen wird. Bemerkenswert ist zudem, dass der Nahe Osten und Lampedusa heute so selbstverständlich Gegenstand heimischer Erzählliteratur sind wie der Boden- oder der Neusiedlersee …

Der Eintritt ist frei!

o-toene.at

Wien, 21. 6. 2016