Kabarett Simpl: Hypochondria

Februar 23, 2017 in Bühne

VON MARTIN R. NIEDERAUER

Zauber-Comedy mit Tricky Niki und seinen Puppen

Bild: © by Felicitas Matern

Was haben wir gelacht? Diese Frage wird dem einen oder anderen Premierengast beim Morgenkaffee am Tag nach der Premiere von „Hypochondria“ durch den Kopf gegangen sein. Nur worüber haben wir alle gelacht?

In seinem dritten, abendfüllenden Soloprogramm stellt Tricky Niki seine Bazillen- und Bakterienphobie in den Mittelpunkt und versucht damit einen Bogen zwischen Zauberkunststücken und Bauchredner-Nummern zu spannen – mit einem tiefen Griff in die Mottenkiste. So beschäftigt Tricky Niki das Publikum mit der Frage nach dem Gebrauch von WC-Papier als Knödler, Falter oder gar Wickler, lässt sich mit Stichworten zu gnadenlos stereotyper Improvisationscomedy animieren und wird nicht müde im Minutentakt seine Hände „berührungslos“ mittels gesponsertem Hightech-Gerät in kabarettistischer Unschuld zu waschen.

Um schließlich doch wieder bei der Toilette zu laden: „Was Generationen von Frauen nicht geschafft haben, ist dem Smartphone gelungen. Endlich setzen sich Männer beim Pinkeln hin!“

Zu Höchstform läuft Tricky Niki nur dann auf, wenn er sich seinen wahren Leidenschaften zuwendet: Dem Bauchreden und der Zauberei. Beinahe liebevoll neckt er mit seiner Bauchstimme im Synchroneinsatz vorzugsweise Damen aus dem Publikum, ohne diese Kabarett-Opfer vorzuführen oder der Lächerlichkeit preiszugeben. Seine Kartentricks sind verblüffend, von internationalem Format, laufen jedoch Gefahr über all dem Bazillen-Toiletten-Geschwätz schlichtweg unterzugehen. Am schnellsten lässt sich das Publikum begeistern, wenn der begnadete Bauchredner „seinen“ Emil zum Leben erweckt und selbst zum Opfer seiner markigen Sprüche wird. Dann wird auch Tricky Niki locker, wird zum Comedian in bester deutscher Fernsehtradition und in diesem Moment möchte man ihm sogar erlauben, sich als Entertainer zu bezeichnen.

Weitere Vorstellungen bis 26. Februar im Kabarett Simpl.

www.trickyniki.com

Wien, 23. 2. 2017

Über den Autor:

Martin R. Niederauer, Gastronom, Journalist und Buchautor. Journalistische Stationen im Kurier, Kronenzeitung, Die Presse und Bühne mit den Schwerpunkten Gesellschaftsberichterstattung und Kultur. Gestalter im Format „Seitenblicke“ des ORF. Autor diverser Bücher, zuletzt „Jazz Gitti – Ich hab gelebt“ (Kremayr & Scheriau), Mitglied der Geschäftsführung eines gastronomischen Betriebes in der Wiener Innenstadt.

„Maikäfer flieg“ ist der Eröffnungsfilm der Diagonale

März 1, 2016 in Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Die Nöstlinger-Autobiografie als Antikriegsfilm

Zita Gaier als Christine. Bild: © Oliver Oppitz

Zita Gaier als Christine. Bild: © Oliver Oppitz

Die Urgroßmutter hatte einst das Wesen der Menschheit in zwei Sätzen zusammengefasst. „Ma kann ned alle über an Kampl scheren“, hieß der für bessere Tage. „Depperte gibt’s überall“ der für schlechtere.

Miriam Unger hat Christine Nöstlingers großteils autobiografischen Roman „Maikäfer, flieg! Mein Vater, das Kriegsende, Cohn und ich“ aus dem Jahr 1973 verfilmt.

Was der Regisseurin gelungen ist, ist weit mehr als die Geschichte einer Kindheit im Jahr 1945. „Maikäfer flieg“ – am 8. März Eröffnungsfilm der Diagonale, ab 11. März in den Kinos – ist ein starker Antikriegsfilm. Er ist ein Plädoyer für Mitmenschlichkeit, eine Aufforderung zur Zivilcourage und dieser Tage eine Erinnerung daran, dass jeder, egal woher er kommt, welcher Hautfarbe oder Religion er ist, das Recht auf ein Leben in Frieden hat. Er ist eine Liebeserklärung an die Heldin unserer frühsten Leseabenteuer, eine Erfahrung, die wir, erwachsen geworden, mit mehr Sinn für die Gerechtigkeitssätze dieser in dieser Frage unnachgiebig sturen und streitbaren Autorin wiederholen. Und er ist Erinnerung und Liebeserklärung an die eigene Urgroßmutter, die zwei Weltkriege gesehen hat. Sie war eine von denen, über die die Nöstlinger schreibt, ausgebombte Mutter von fünf Kindern, Mutterkreuzverweigerin, weder jüdisch noch nationalsozialistisch, daher weder den Tätern noch den Opfern zugerechnet, eine einfache Überlebende des Wahnsinns.

Zita Gaier spielt die neunjährige Christine. Es ist April, bald 8. Mai, die Rote Armee kündigt sich schon als Siegermacht in Wien an, und die Christl geht mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Neuwaldegg, wo es sicher sein soll. In eine Villa, in der die Mutter geputzt hat, und deren Besitzerin samt Sohn auch bald vor der Tür steht, wie der aus dem deutschen Lazarett desertierte Vater – und die Russen. Einquartierung. Versorgung der Truppen. Doch die Befreier sind auch Zerstörer. Und die Konflikte mit einigen „angehauchten“ Neuwaldeggern vorprogrammiert. Das alles wird erzählt aus Christls Perspektive, und Zita Gaier ist ein Glücksfall für die Rolle. Sie verkörpert die perfekte Mischung aus nervig altklug und für ihre jungen Jahre überraschend weise. Die trotzige Naivität ihrer Christl, ihr Widerspruchsgeist und ihr Aufbegehren gegen alles, was ihr dumm und sinnlos erscheint, lässt schon die Nöstlinger dahinter erahnen. Sie ist unbeirrbar in ihrer Überzeugung, nein: dem Wissen, dass alle Leut‘ gleich sind. Also geht sie zum Schrecken der Mutter auch offen und ehrlich auf die sowjetischen Soldaten zu und freundet sich mit ihnen an. Vor allem mit dem vom russischen Filmstar Konstantin Khabensky gespielten jüdischen und daher sekkierten Koch Cohn. Auch in der Sowjetunion war der Antisemitismus Alltag.

„Maikäfer flieg“ wird von Frauen gemacht. Neben Miriam Unger waren Co-Drehbuchautorin Sandra Bohle, Kamerafrau Eva Testor, Ausstatterin Katharina Wöppermann, Kostümbildnerin Caterina Czepek, Musikerin Eva „Gustav“ Jantschitsch und für den Schnitt Niki Mossböck verantwortlich. Produziert hat Gabriele Kranzelbinder, der die Diagonale in der gleichnamigen neuen Programmreihe ein „Zur Person“ widmet. Punkto Budget habe man eine „für Frauen“ bis dahin gläserne Decke durchbrochen, sagt Regisseurin Unger. Doch nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera führen die Frauen. Bettina Mittendorfer ist als Villenbesitzerin Frau von Braun die Witwe eines Fliegerasses – „Ich hätte meinen Gatten auch gern versteckt, aber er hat das nicht gewollt“, kommentiert sie erschütternd schlicht die Anwesenheit von Christls Vater. Sie wird sich dem russischen Major ins Bett werfen, um ihren blonden Sohn, und blonde Buben sind bei den Russen ohne Ausnahme Hitlerjungen, zu schützen. Hilde Dalik spielt eine führerverehrende Nachbarin, Krista Stadler Christls Großmutter, der die Schrecken rund um sie allmählich den Verstand rauben, Paula Brunner die große Schwester, Lissy Pernthaler die Soldatin Ludmilla. Als sie erzählt, wie die Wehrmacht in ihrer Heimat gehaust hat, reicht’s der Mutter. „Na, des kann i ma nimmer anhören“, schreit sie und rennt aus dem Zimmer. Die Menschen brauchen Zeit, um zu begreifen, wie sehr die jahrelange Lüge ihr Denken bestimmt hat.

Ursula Strauss überzeugt als diese Mutter. Sie hat sich der Mentalität der Trümmerfrauen mit Sensibilität und viel Gespür für ihre Rolle angenähert und gibt nun eine von ihnen mit großer Wahrhaftigkeit wieder. Christls Mutter ist eine harte, eine vom Leben hart gemachte Frau, eine Resolte mit reschem Charme, und wenn sie mit den Russen schimpft, einer was retourmurmelt und sie sagt: „Ned deppert z’ruckreden“, dann muss man schon schmunzeln. In Miriam Ungers Film liegt die Tragi- ganz nah bei der -komödie, und es ist vor allem Ursula Strauss, die zeigt, was der Krieg für die Menschen dieser Generation irgendwann war: ein stechendes Hungerloch im Bauch, das man gelernt hatte zur Kenntnis zu nehmen. Der Strauss gehört auch einer der schönsten, berührenden Momente im Film. Die Kinder fladern im Haus des geflüchteten Forstrats eine Vorratsportion Rehragout. Und die unbeugsame Mutter bricht plötzlich in Tränen aus. Aus Freude und ob der Tatsache, dass der Nazi so eine Köstlichkeit überhaupt noch besaß. Später wird man dann beim Esstisch sitzen, der Vater ausnahmsweise im Sakko, die Frauen mit Blumen im Haar, das Grammophon spielt, die Kinder tanzen – und da springt die Mutter auf und räumt den Tisch ab. Nur nicht zu viel Freude, wer weiß, was noch alles kommen mag …

Eine bestechende Darstellung zeigt auch Gerald Votava als Christls Vater. Er spielt den Kriegsversehrten mit einer Reduziertheit, die ans Herz geht. Er ist ein stiller Beobachter der Szenerie, einer, der ja gehört hat, wohin Geplärre und große Worte führen. Trotz dieser Zurückgenommenheit ist Votavas Vater aber nicht resignativ, eher abwartend. Und er wird es auch sein, der im Moment größter Gefahr – beim betrunkenen Amoklauf des sadistischen russischen Feldwebels – die Wogen glätten wird. Christine Nöstlingers Vater muss ein bemerkenswerter Mann gewesen sein, von der Tochter im Romantitel ja auch geehrt, und Gerald Votava gelingt der schauspielerische Versuch, dem gerecht zu werden. Einmal ein Temperamentsausbruch: „Ihr wisst’s ja gar nicht, wie des war“, herrscht er die Frauen im Haushalt an, als ihm vorgeworfen wird, auch nur eines dieser kriegerischen Mannsbilder zu sein. Er säuft zum Wohle seiner Familie Wodka bis zum Umfallen, repariert Uhren und enttarnt sich als Russlandfeldzugteilnehmer, als er den Feldwebel in dessen Muttersprache besänftigt. „Kochentuberulose, ja?“, lacht der Major wegen der Rettung der Situation und der Lüge übers von Granatsplittern aufgerissene Bein und hält dem Vater die Flasche hin. Votava grinst, trinkt, schweigt und sein beredtes Schweigen ist glänzend.

Christine Nöstlinger wird im Oktober 80 Jahre alt. Und angesichts der frischen Fernsehbilder fällt es nicht schwer, sich eine Kindheit in Kriegstrümmern vorzustellen. Die Nöstlinger schreibt von den Träumen einer Kinderseele und vom Familientrauma und wie möglich ein Miteinander wird, wenn man an das Gute in den Menschen glaubt. Sie schreibt, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann, weil es überall Depperte und Nichtdepperte gibt. Miriam Ungers Film hat das perfekt eingefangen. „Maikäfer flieg“ ist zum Lachen und zum Weinen und vor allem zum Weiterdenken. 2016 wenn möglich weiter, als bis vor die eigene Haustür.

maikaeferflieg.derfilm.at

Trailer: www.youtube.com/watch?v=ED0tLOZeGBk

Gerald Votava im Gespräch: www.mottingers-meinung.at/?p=18019

Mehr zur Diagonale 2016: www.mottingers-meinung.at/?p=17827

Wien, 1. 3. 2016

ZDF: „Der Tote im Eis“

Mai 17, 2013 in Film

Familiendrama in den Kärtner Bergen

Copyright: Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Hendrik Heiden

Karl Kress (Manfred Zapatka) verfolgt einen Plan, der seine Familie bis in die Grundfesten erschüttern wird.
Bild: ZDf/ Hendrik Heiden

Manfred Zapatka, Kai Wiesinger, Aglaia Szyszkowitz, Benjamin Sadler, Ulrich Tukur, Hanns Zischler … viele hochkarätige Schauspieler sind im ZDF-Familiendrama „Der Tote im Eis“ am 20. Mai, 20.15 Uhr zu sehen. Der 120-Minüter entstand bei spektakulären Dreharbeiten im Gletschergebiet der Kärntner Alpen. Regie führte Niki Stein, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Inhalt: Seit einer Bergtour vor 20 Jahren gilt Christoph, der älteste Sohn von Bauunternehmer Karl Kress (Manfred Zapatka), als verschollen. Die Bergwacht vermutete, dass er bei dichtem Nebel in eine Gletscherspalte gestürzt ist. Karl ist inzwischen 70. Das Unternehmen führt er mit Tochter Verena (Aglaia Szyszkowitz) und deren Mann Gregor (Benjamin Sadler). Mark Kress, der damals seinen älteren Bruder Christoph begleitet und zurückgelassen hatte, ist vor den stillen Vorwürfen seines Vaters in ein eigenes Leben geflüchtet. Nur wegen seiner finanziellen Abhängigkeit von Karl folgt Mark der Bitte des Familienoberhaupts, ihn ein letztes Mal auf eine Bergtour zu begleiten: gemeinsam mit Verena und Gregor noch einmal genau den Gipfel zu besteigen, der Christoph einst das Leben kostete – ein Aufstieg, der zu einem Abstieg in die dunkelsten Geheimnisse der Familie wird … „Vorlage für den Film sollte im weitesten Sinne Shakespeares „King Lear“ sein: Der alte „König“, den nahen Tod vor Augen, möchte sein „Königreich“ sortieren, will am Lebensende ein anständiger Mensch werden – und scheitert“, so Niki Stein. Etwas Ähnliches spielte Manfred Zapatka schon am Münchner Residenztheater: „Die Götter weinen“ von Dennis Kelly.

„Im Grunde steht Karl Kress exemplarisch für unsere Zeit“:

Interview mit Hauptdarsteller Manfred Zapatka

Was hat Sie an der Figur, den Patriarchen Kress, so gereizt?

Solch eine Rolle zu spielen, wird einem nicht täglich angeboten. Es ist eine hervorragende Geschichte, sehr dicht, sehr bildkräftig. Niki Stein leuchtet im Buch wirklich jede Facette der Figur bis ins Detail aus.Lange Zeit ist nicht klar, welches Ziel Karl verfolgt. Ich finde die Rolle einfach großartig.

Ist Karl Kress einfach nur ein mieser Kerl oder eher das Opfer seines eigenen Lebens?

Das kann man nicht so schwarz-weiß zeichnen. Karl schaut auf ein gelebtes Leben zurück. Er hat ein großes Unternehmen aufgebaut, es zu Macht und Reichtum gebracht – und er hat sich das Recht herausgenommen zu leben. Darüber ist seine Familie zu kurz gekommen, was fast zwangsläufig so passieren musste. Im Grunde steht Karl Kress exemplarisch für unsere Zeit, in der Gier und Machthunger vorherrschen und Zeit Mangelware ist.

Im Laufe des Films wird deutlich, dass Karl die Firmeninteressen stets der Familie vorgezogen hat, was darin gipfelte, dass er dafür schlimme Dinge mit seiner Tochter zuließ.

Karl weiß, dass er schwere Fehler gemacht hat. Er war feige, hätte diese Tragödie niemals zulassen dürfen, und er hat sein Leben selbst zu verantworten. Die Schuld, die er seinen Kindern gegenüber empfindet, steckte ihm sein Leben lang in den Knochen. Nun, wo das Lebensende naht, unternimmt er den Versuch, sich jedem seiner Kinder zu stellen, hofft, dass es noch nicht zu spät ist. Wenn er sagt: „Ich habe jeden von Euch geliebt“, dann meint er das ernst.

Was treibt Karl an, seine Kinder auf dem Familiensitz in den Bergen zu versammeln?

Dass sein ältester Sohn nicht mehr von einer Bergtour zurückkehrte,hat Karl nie verschmerzt. Chris war derjenige, der ihm als Einziger die Stirn geboten, ihm den Kopf gewaschen hat und in den offenen Konflikt gegangen ist. Die Vermutung, dass Chris’ Verschwinden eine geplante Aktion war, trifft ihn im Innersten. Jetzt, wo sich Karl gedanklich seinem Tod stellt, holt er alle, die ihm wichtig sind, auf den Berg und hofft, Gewissheit zu erlangen.

Stets gibt Karl seinem jüngsten Sohn Mark zu verstehen, dass er nicht viel von ihm und seinem Lebensstil hält. Das Verhältnis der Beiden ist sehr gestört. Warum besteigt er dennoch allein mit Mark den Gipfel, wo fremde Bergsteiger einen Toten entdeckt haben wollen?

Niemand aus der Familie will mehr mit Karl gehen. Doch er will unbedingt wissen, ob sich hier um Chris handelt, seine Vermutung nur ein Hirngespinst ist und der Sohn tatsächlich vor 20 Jahren beim Abstieg verunglückt ist. Mark war damals dabei, er kennt den Berg sehr gut, und er kann und will seinen Vater nicht ins Verderben laufen lassen. Hier kommt der Wendepunkt: Karl überlässt Mark erstmals die Führung – für beide die letzte Möglichkeit, als Vater und Sohn zusammenzukommen, miteinander zu reden. Diese Gipfeltour ist die Chance, Gefühle zuzugeben, schwach und ehrlich zu sein.

Der Dreh in den Kärntner Alpen stellte hohe Anforderungen an Mensch und Material. Wie ging es Ihnen dabei?

Obwohl ich 20 Jahre in München gelebt habe, bin ich nie ein echter Bergtyp geworden. Wandern ja, aber Klettern nie. Ich hatte einen großen Respekt vor den Dreharbeiten, und es gab eine Menge Momente,in denen ich mich überwinden musste. Ich bin das erste Mal in meinem Leben in eine Wand geklettert. Es hat wirklich Spaß gemacht, zumal ich vorher echte Zweifel hatte, ob ich das überhaupt kann. Als ich meine Angst überwunden hatte und die gewaltigen Dimensionen der Berge bewusst wahrnehmen konnte, war es ein Glücksgefühl.

www.zdf.de

www.residenztheater.de/inszenierung/die-götter-weinen

Von Michaela Mottinger

Wien, 17. 5. 2013