Neue Oper Wien: Staatsoperette

September 14, 2016 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

Servus, „Grüß Gott“ und Auf Wiedersehen

Gernot Heinrich als Starhemberg, Dieter Kschwendt-Michel als Schuschnigg, Hagen Matzeit als Dollfuß mit der Dollfuß-Puppe von Nikolaus Habjan. Bild: © Armin Bardel

Die Dollfuß-Puppe fistelt ihre Befehle: Gernot Heinrich als Starhemberg, Dieter Kschwendt-Michel als Schuschnigg und Hagen Matzeit als Dollfuß. Bild: © Armin Bardel

Die Neue Oper Wien zeigt ihre „Staatsoperette“ nach der vielbejubelten Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen nun im Wiener Theater Akzent. Und über diese so eindringliche wie unterhaltsame Geschichtslektion in Sachen Zwischenkriegszeit ist nicht weniger zu sagen, als dass ihr Besuch quasi Pflichtfach werden sollte. Von wegen dieser Tage, wiewohl sich das neue künstlerische Team sehr klug jedem zwanghaften Bezüge-Herstellen entzogen hat. Man hat’s da aber auch leicht, man braucht nur hinzuzeigen, um aufzuzeigen.

Die Austrotragödie von Otto M. Zykan und Franz Novotny war einmal ein Film und war einmal ein Skandal. 1977 war das, da fühlten sich manche ob ihrer eigenen Rolle in den Jahren zwischen 1918 und 1938 noch auf den Schlips getreten, Nackerpatzln gab’s auch zu sehen, und einen Club 2, in dem Heribert Steinbauer der Empörung stellvertretend für seine Wählerschaft Luft machte. Der Film verschwand im Archiv. Zykans Weggefährtin Irene Suchy und Komponist Michael Mautner haben das Werk nun inhaltlich und musikalisch ergänzt, für Zweiteres aus dem reichen Schaffen Zykans geschöpft, und eine die Handlung erklärende Ebene eingezogen.

Neu sind nun ein Nestroy-hafter Kommentator, Stephan Rehm, der aus dem Stück erst recht ein Lehrstück macht, und zwei Frauenfiguren, die Linke und die Rechte, Laura Schneiderhan und Barbara Pöltl in Kittelschürze vs Trachtenkostüm, die entlang von Bassena-Räsonierereien die vox populi zum besten geben. Eingefügt sind Szenen, die damalige Fernsehverantwortliche schon im Vorfeld der zu erwartenden Erregung entfernen ließen, etwa das Schattendorfer Urteil oder Schuschniggs Besuch bei Hitler auf dem Obersalzberg.

Zykan zitiert Zeitgeschehen, zitiert Kirchen- oder Heurigenliedern, montiert Atonales mit Operettenhaftem, er reißt mit seiner Musik Witze. Sehr schön ist da eine Sequenz zum Nicht-miteinander-Können der politischen Lager, für deren Darstellung es heute einen ganzen desaströsen Runden Tisch brauchen würde; Zykan genügen zwei Worte, „Grüß Gott“ – und schon hat Ignaz Seipel den Otto Bauer abgefertigt. NOW-Intendant Walter Kobéra versteht es meisterlich diesen vertonten Sarkasmus umzusetzen, mit ihm am Pult flirrt und flimmert das amadeus ensemble-wien einmal mehr, dass es eine Freude ist.

Camillo dell’Antonio spielt Ignaz Seipl mal zwei. Bild: © Armin Bardel

Prälat-Bundeskanzler: Camillo dell’Antonio spielt Ignaz Seipel mal zwei. Bild: © Armin Bardel

Dieter Kschwendt-Michel im Zwiegespräch mit der Schuschnigg-Puppe. Bild: © Armin Bardel

Dieter Kschwendt-Michel im Zwiegespräch mit der Schuschnigg-Puppe. Bild: © Armin Bardel

In den Händen von Regisseur Simon Meusburger kommt die Groteske auch inszenatorisch zur Geltung. Er hat mit Bühnenbildner Nikolaus Webern als Ort des Geschehens einen devastierten Sitzungssaal erdacht, ein nachroyales Palais, verstaubt und überlebt, der Kronleuchter auf dem Boden, das Telefon an der Decke, denn das Unterste ist nach oben gekehrt, die Welt steht auf dem Kopf. Mit Graphic Novels à la Sin City werden die Protagonisten eingeführt, der „Blutprälat“ und der „Fürst der Finsternis“, und wenn diese dann auftreten, haben sie als Alter Ego eine Puppe von Nikolaus Habjan im Arm. Die Klappmäuler als politische Großmäuler, Ignaz Seipel, Engelbert Dollfuß, Kurt Schuschnigg, Benito Mussolini und als Anfang vom Ende Adolf Hitler, erfahren so eine karikaturhafte Überhöhung und bringen als solche ihre verqueren Botschaften über die Rampe. Das Fürchterliche ist ja auch immer lächerlich, sagt Thomas Bernhard. Das ist hier eindrücklich demonstriert.

Die Darsteller treten ins Zwiegespräch mit ihren zweiten Gesichtern, und wenn man bedenkt, wie vieles des Gesagten Original-Text ist, wird die „Staatsoperette“ zum Schwank zwischen Schaudern und Entsetzen. Es ist ein erschrecktes Auflachen, mit dem das Publikum auf die Komik der Situationen reagiert. Wenn’s über den Déjà-vu-Streit der großen Koalition heißt, er gehe eigentlich um belanglose Gründe. Wenn darüber debattiert wird, das sich „der kleine Mann von Stammtischgestammel verführen ließ“. Wenn im Wiener Kammerchor die einen die Haydn-Hymne noch auf Gott, Kaiser und Vaterland, die anderen schon als Deutschlandlied singen. Auf „Führer“, Völkisch, Vaterland.

Na, Servus. Starke Bilder sind das. Die ewige Furcht der europäischen Bourgeoisie vor links, doch nie vor rechts. Rot und Schwarz, die statt des Konsens‘ mit- den Kampf gegeneinander suchen, und so freilich dem Auftreten eines diabolischen Dritten Tür und Tor öffnen. Auch die Sozialdemokratie wird gescholten, Kolomann Wallisch und Otto Bauer, die als Arbeitervertreter auf ihren eingeschlagenen Wegen der Bewaffnung und der Beschwichtigung nicht zueinander finden können, Bauer, der es mit seinen theorieschwülstigen Formulierungen nicht schafft, sich „der Masse“ verständlich zu machen. Folge: Verlust des Gemeindebaus, Teil eins.

Die Solisten bestreiten größtenteils mehrere Rollen. Marco Di Sapia gefällt wie stets mit seinem wohlgeführten Bariton, er ist als sich selbst geiselnder Otto Bauer gleichsam die tragische Figur, der Anti?-Held des Werks, kann aber als Walter Pfrimer und Anton Rintelen wunderbar seine Qualitäten als Komödiant ausspielen und in den Rollen der verhinderten Putschisten zum allgemeinen Amüsement auch mit Steirischkenntnissen protzen. Wie es dem patscherten Sekundenkanzler nicht gelingt, sich nach der Ermordung Dollfuß‘ in seinem Hotelzimmer zu entleiben, da gelingt Di Sapia sogar ein gruseliges Kabinettstückchen.

Camillo dell‘ Antonio gibt den Seipel mal zwei, einen pitzeligen Prälat-Bundeskanzler, der politisch immer Lust auf mehr hat. Daheim knüppelt er, vor dem Duce kriecht er – ums Geld. Da ist es nur logisch, dass ihn Gernot Heinrich als Mussolini einen cretino schimpft. Heinrich gestaltet ihn als gutgelaunten „italienischen Tenor“, umringt von barbusigen Schönen und stets um die höchste Stellung bemüht. Weshalb es ihm im Sitzstreit mit Seipel auf der Schaukel auch nicht ums internationale Gleichgewicht oder politisches Die-Waage-Halten geht … Als Heimwehrführer „Fürst“ Starhemberg kann Heinrich diese süßlich-grausliche Seite dann noch deutlicher zeigen.

Der Anfang vom Ende: Hagen Matzeit als Hitler mit Hitler-Puppe, links: Laura Schneiderhan, rechts: Barbara Pöltl und der Wiener Kammerchor. Bild: © Armin Bardel

Der Anfang vom Ende: Hagen Matzeit als Hitler, links: Laura Schneiderhan, rechts: Barbara Pöltl und der Wiener Kammerchor. Bild: © Armin Bardel

Hagen Matzeit, ein famoser Opernsänger, der sowohl Bariton als auch Countertenor „kann“ (www.matzeit.de), macht aus dem Dollfuß dank seiner Puppe einen bösen Kobold mit Falsettstimme. Mit Karl-Kraus’schen Bumsti!-Rufen führt er seine Hälfte des Volkes gegen die andere, ein Ritt auf dem Kanonenrohr, während dem Thomas Weinhappel als Wallisch seinen republikanischen Schutzbund in Stellung bringt.

Beklemmend ist das, wie Meusburger zeigt, dass unter den Menschen kein Politwirrkopf, sondern die nackte Angst regiert. Sie werden aufgestellt und abgeschossen, aufgestellt und abgeschossen … Volk verliert, Volk fällt zu beiden Seiten. Die letzten Tage der Menschlichkeit. Matzeit wird zu deren Ende auch noch Adolf Hitler sein, Dieter Kschwendt-Michel sich ihm als Schuschnigg ergeben. Dem „Führer“ schenkt Matzeit kein menschliches Organ, er hat weder Sing- noch Sprechstimme, die Puppe grunzt und faucht und schnarrt, aber wenn sich im Schlussbild alles zu ihr hinwendet, ist deutlich, wie gut sie auf dem Heldenplatz einst verstanden wurde.

Beim begeisterten Applaus kann sich Matzeit der Hakenkreuzarmbinde gar nicht schnell genug entledigen, er wirft sie zu Boden und tritt danach. Ein abschließendes Statement, das beim Publikum bestens ankommt: Niemals vergessen. Dass die, die vorgeben, die Fäden in der Hand zu haben, auch nur jemandes Marionetten sind. Dass selbsternannte Heimatschützer unter dem Vorwand demokratische Mechanismen zu behüten eben diese aushebeln. Bei Zykan besingen sie als „wahre Sieger“ ihr Auf-Wiedersehen, da fehlt eindeutig ein „Nimmer“.

www.neueoperwien.at

Wien, 14. 9. 2016

Schubert Theater: Der Herr Tod und seine Freunde

Dezember 4, 2015 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Figurentheater, zum Sterben schön

Bild: Schubert Theater

Bild: Schubert Theater

Während Nikolaus Habjan am Volkstheater in den Bezirken auf Hochtouren seine Produktion „Das Wechselbälgchen“ probt (mehr: www.mottingers-meinung.at/?p=16438), arbeitet man auch an seinem eigenen Haus an einem aktuellen Projekt: Am Schubert Theater hat am 12. Dezember das Figurentheaterstück „Der Herr Tod und seine Freunde“ Premiere. In vier Episoden erzählt der Regisseur und Theaterdirektor Simon Meusburger über das Sterben. Und das zum Sterben schön.

Jeder Mensch beschäftigt sich im Laufe seines Lebens mit dem Tod. Zumindest einmal. Warum ist dieser Zustand, der am Ende jedes Lebens steht, von derart großer Faszination, dass er Komponisten, Schriftsteller und Maler gleichermaßen inspiriert? Vielleicht, weil er der kleinste gemeinsame Nenner von allem ist. Der Tod kennt keine Nationalitäten, keinen Status, kein Geschlecht, keine Religion. Im Tod sind alle gleich. Er verleiht dem Tun Bedeutung, indem er das Dasein auf unbekannte Zeit begrenzt und einen dadurch zwingt, ernst zu nehmen, was man tun. Denn es könnte das letzte sein.

Eigentlich also ein guter Freund, der Herr Tod. Trotzdem fürchtet man ihn zuweilen. Weil man nie weiß, wann und wen er als nächstes besucht. Weil man diesen Zustand nicht verstehen kann. Nicht akzeptieren will. Darum bekämpfen die Menschen ihn gelegentlich, verdrängen ihn. Leugnen ihn. Dennoch möchte das Schubert Theater sich diesem Zustand nähern. „Der Herr Tod und seine Freunde“ ist ein Versuch zu verstehen, den Tod zu vermenschlichen. Ihm ein Gesicht, eine Figur zu geben. Um ihn sicht- und begreifbar zu machen, vielleicht auch nur um mit ihm zu plaudern. Vier Episoden von vier Autoren. Todtraurig und zum Totlachen. Oder tödlich spannend. Vier Annäherungen an einen Zustand, an einen Freund, der uns viel näher ist als wir gerne glauben.

Buch: Christoph Hackenberg, Bianca Meusburger-Waldhardt, Simon Meusburger. Puppendesign und -bau: Christoph Bochdansky, Claudia Six, Lisa Zingerle. Figurenspiel: Christoph Hackenberg, Andrea Köhler und Franziska Singer.

schuberttheater.at

Wien, 4. 12. 2015

Rabenhof: 6 Österreicher unter den ersten 5

April 24, 2014 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Nikolaus Habjan rockt die Show

Aaron Friesz, Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm Bild: © fotopalffy

Aaron Friesz, Nikolaus Habjan und Manuela Linshalm
Bild: © fotopalffy

Werte Leserinnen und Leser, geschätztes Publikum, sehr geehrte Damen und Herren, wohnen Sie nun einer noch nie dagehabten Zweiteilung einer Rezension bei. Denn was im Rabenhof als Bühnenpremiere von Dirk Stermanns Roman „6 Österreicher unter den ersten 5“ zu sehen war, lässt sich nicht unter eine Kasperlmütze bringen.

Zunächst das Szenische: Nikolaus Habjan, Gott unter den Figuren, die er schuf, und Manuela Linshalm sind zwei begnadete Puppenspieler. Wie sie Charaktere und Gemüter, Stimmen und Stimmungen erzeugen ist formidabel. Dazu Aaron Friesz als quasi Stermann und der für die Musik zuständige Kyrre Kvam. Sie alle sind in der Regie von Simon Meusburger herausragend. Heike Mirbach hat dazu als Bühnenbild ein schön Wienerisches „Ringelspiel“ erdacht, einen drehbaren Raum, das heißt: Aaron Friesz dreht ihn per Hand, der Würstelstand, Schlafzimmer, Straßenbahn, Spital, Puff und Gemeindebau ist. In dieser Welt findet sie also statt die – Achtung:  Pressetext – „Geschichte eines Deutschen der nach Österreich aufbrach, um entpiefkenisiert zu werden.“ Als absurd-komische Puppenshow. Und Nikolaus Habjan rockt diese Show. Er ist großartig als melancholischer Robert, der Universalkommentator, der immer  knapp am Suizid lebt, und noch besser als Hartmut, der präpotente Piefke, der so gerne ein Qualtinger wäre. Die beste Figur übrigens. Er spielt und belebt den typisch rechtsradikalen Taxifahrer und den k.k. kafkaesken Beamten und den oligatorischen Hundsviecher-wegen-ihre-Trümmerl-Hausmeisterhasser und den Vereinshymnen singenden Rapidfan und … 

Linshalm steht ihm in nichts nach als Würstelfrau, dauerbetrunkene ORF-Maus, mit der man jederzeit b’soffenen Sex haben kann, oder „wilde Wanda“, die berühmte Zuhälterin von Wien. Dirk Stermanns Wiener Werdegegang ist ein wahrer Radetzkymarsch. Er schleppt sich durchs Nachtleben und taumelt durch Altbauten und liefert ein schräges Panoptikum von Österreich und seinen Eingeborenen. Hier wieder Pressetext: „Wie dereinst Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt nach Amerika fuhr, zog der junge deutsche Student, Dirk Stermann, im Wintersemester 87/88 von Düsseldorf nach Wien, um eine für ihn fremde, exotische Welt zu erforschen und letztlich zu bleiben.“ Stermann: „Ich hatte keine Meinung zu den Österreichern. Aber womit ich nicht gerechnet hatte: Jeder Österreicher hatte eine Meinung zu den Deutschen. War es wirklich klug, als Rheinländer in ein Land zu ziehen, das heute noch von Córdoba schwärmt?“ Stermann hängt an einem „Gag“: Das uns Trennende ist die Sprache. Man MUSS es ihm lassen: Das ist total neu.

Und ab hier fliegt der Schas. Und zwar tief. Dass dieser Roman nach Erscheinen wochenlang auf Platz eins der Bestsellerlisten stand, bringt einen zu einem Zitat von I Stangl: „Jedes Mal, wann i ma des News kauf, denk’ i ma: wer kauft si des?“ Klischee as Klischee can. Stermann lässt keines aus. Jede seiner Figuren ist eine Stereotype. Ganz Wien eine Geisterbahn. Mir san morbid, meistens ang’fressen, lauter Hiniche, a Oarschpartie, de Weiba blede Urscheln, aber des Goldene Wienerherz schlagt scho no in da Brust. Sätze wie „Wann mi ana fragt, ob mei Glasl halb voll oder halb leer is, sog i, i hob’s austrunken“ fallen. Oida, mir ham an Spiegl daham, mir sehn eh jeden Tog, wie ma san. Des kannst in Bad Böblinghausen und Nordrhein-Castrop-Rauxel spün, de wundern sie vielleicht. Hätt‘ no ana g’sogt: Da Tod is a Wiener – i warat zum Basilisk wurn. Stermann verwechselt Mentalität mit Skurrilität. Im ersten Drittel des Abends ist das noch recht unterhaltsam, verliert aber zunehmend an Substanz und wird zäh wie ein Kaugummi, der einem auf der Schuhsohle pickt. Was will uns der Autor damit sagen? Das Ganze ist wie „Asterix bei den Österreichern“ – schlachte alle Vorurteile aus, die es gibt, dann lachen sie schon, wirst sehen. Nur Mut.

Die Nabelschau schenkt Stermann sich. Was kann ein Deutscher schon an Ver-Fehlern haben? Lässt sich lieber am Schluss als Integrationspuppe, also „entpiefkenisiert„, vorführen. Stermann hat nicht verstanden, was der Österreicher am Piefke nicht mag. Da geht’s doch nicht um eine gestohlene Kaiserhymne (Was sollen wir singen? Gott erhalte unseren Kanzler?), um gemeinsam verlorene Weltkriege – und wer sich noch an Córdoba festhält, für den kommt eh jede Hilfe zu spät. Da geht’s nicht einmal mehr darum, dass die Deutschen vor dem Euro in Tirol oder Kärnten ganz selbstverständlich mit D-Mark bezahlt haben (und die Hüttenwirte sie beim Umrechnen ordendlich übers Haxl g’haut haben). Da geht’s nicht einmal mehr darum, dass der Ausdruck „Neckermänner“ ja nicht von ungefähr kommt. (Wer rennt denn um sechs Uhr Früh all inklusive Strandliegen mit Badetüchern belegen?) Da geht’s um große Goschn, nix dahinter. Es gab gerade ein aktuelles Beispiel dafür. Und apropos, Piefke: Mir san a ned de Ösis,vastehst? Jodelnde, schuachplattelnde Gebirgler, G’selchter. Ham’s bei dir eigentlich einbrochen? Und wenn schon Hans Moser: www.youtube.com/watch?v=qGXxpqOWLGw&feature=kp , Kurt Sowinetz: www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q , Helmut Qualtinger und André Heller: www.youtube.com/watch?v=bvBXZQdm5Qk bemüht werden, kann ich nur sagen: Da wurde was vergessen:

Travnicek: „Nau, wos brauch’ i des?“

Aber Manuela Linshalm, Aaron Friesz, Nikolaus Habjan und Kyrre Kvam san echt super!

www.rabenhoftheater.com

www.mottingers-meinung.at/dirk-stermann-im-gespraech/

Wien, 24. 4. 2014