Literaturnobelpreis geht an Bob Dylan

Oktober 13, 2016 in Buch

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein Longtime Runner ist am Ziel

Bob Dylan mit Joan Baez. Bild: pixabay

Bob Dylan mit Joan Baez. Bild: pixabay

Nun also doch Bob Dylan. Seit Jahren geistern die gleichen Namen durch die Schwedische Akademie. Murakami, Philip Rot, Adonis, Ngũgĩ wa Thiong’o  … und Dylan. Es heißt, wer lange Anwärter ist, wird’s nie. Nun hat es einer davon geschafft. Der US-Musiker wurde ausgezeichnet für seine „herausragende Songlyrik“. Das ist eine untypische, etwas seltsame Entscheidung der Jury.

Umso mehr, als in diesem Jahr oft der Name des israelischen Schriftstellers David Grossmann fiel. Auch der Rumäne Mircea Cărtărescu galt als nicht unwahrscheinlicher Preisträger. In den vergangenen Tagen sind zudem die Quoten für Don DeLillo  gestiegen. Mit Jon Fosse hätte endlich wieder ein Dramatiker ausgezeichnet werden können. Jedenfalls, man erwartete sich im Weltschicksalsjahr 2016 eine zeitgenössische, zeitpolitisch wichtige Entscheidung. Wann etwa traf die Wahl zuletzt einen Autor aus Afrika? Maßgebliche literarische Stimmen kommen vom schwarzen Kontinent.

Doch die Jury scheut die Auszeichnung von Autoren, die als Repräsentanten einer Kultur oder einer gesellschaftlichen Gruppe gelten, so heißt es zumindest. „Es gibt eigentlich nur ein Kriterium: Qualität“, sagt die Vorsitzende des Komitees, Sara Danius. Der Preisträger soll ein Werk geschaffen und nicht nur ein paar Bücher veröffentlicht haben. Außerdem müsse er der Literatur „etwas Neues“ geschenkt haben, sagt sie.

Bob Dylan ist zweifellos einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Sein 37. Studioalbum „Fallen Angels“ ist erst diesen Mai erschienen. Zum 75. Geburtstag beschenkte sich der Künstler mit einem weiteren Album mit American-Songbook-Klassikern und Sinatra-Songs. Seine größten Hits allerdings, „Blowin‘ in the Wind“, „Like a Rolling Stone“, „Mr. Tambourine Man“, „Knockin‘ on Heaven’s Door“, sind aus den 1960er und -70er Jahren. Dafür nun der Literaturnobelpreis. Oder wie Dylan singt: The times they are a‘ changin‘ …

bobdylan.com

Wien, 13. 10. 2016

Literaturnobelpreis geht an Swetlana Alexijewitsch

Oktober 8, 2015 in Buch

VON RUDOLF MOTTINGER

Auszeichnung für eine Unbequeme

41MW7YNbazL._SX304_BO1,204,203,200_Der Literaturnobelpreis 2015 geht an die Weißrussin Swetlana Alexijewitsch. Die Journalistin und Schriftstellerin werde für ihr vielstimmiges Werk geehrt, welches dem Leid und dem Mut unserer Epoche ein Denkmal setze, heißt es in der Begründung des Nobelpreiskomitees.

Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch wurde am 31. Mai 1948 in Stanislaw, ehemalige Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik, geboren. Ihre Mutter war Ukrainerin, ihr Vater war ein weißrussischer Soldat, der nach seinem Ausscheiden aus der Armee mit seiner Familie nach Weißrussland zurückkehrte. Dort arbeiteten die Eltern als Lehrer in einem Dorf, wo Swetlana auch ihre Kindheit verbrachte. An der Weißrussischen Staatsuniversität in Minsk studierte sie bis 1972 Journalistik und arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen „Roman in Stimmen“, eine Zusammenfassung individueller Stimmen als Collage des tagtäglichen Lebens.

Alexijewitschs Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, und sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (2001), dem National Book Critics Circle Award (2006), dem polnischen Ryszard-Kapuściński-Preis (2011) und dem mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus (2011). 2013 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der Stiftungsrat ehrte damit „die weißrussische Schriftstellerin, die die Lebenswelten ihrer Mitmenschen aus Weißrussland, Russland und der Ukraine nachzeichnet und in Demut und Großzügigkeit deren Leid und deren Leidenschaften Ausdruck verleiht“, so die Jurybegründung. Weiterhin „lasse sie in ihren Berichten über Tschernobyl, über den sowjetischen Afghanistankrieg und über die unerfüllten Hoffnungen auf ein freiheitliches Land nach dem Auseinanderbrechen des Sowjetimperiums in der tragischen Chronik der Menschen einen Grundstrom existentieller Enttäuschungen spürbar werden.“

Buchtipps:

Der Krieg hat kein weibliches Gesicht: Darin wandte Alexijewitsch ihren „Roman in Stimmen“ anhand ihrer Interviews über Schicksale sowjetischer Soldatinnen im  Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal an. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Die sowjetische Zensurbehörde klagte sie infolgedessen an, die „Ehre des Großen Vaterländischen Krieges“ beschmutzt zu haben.

Die letzten Zeugen: Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sprechen Männer und Frauen, die beim Einmarsch der Deutschen in Weißrussland noch Kinder waren, zum ersten Mal darüber, woran sie sich erinnern. Ihre erschütternden Berichte vom Krieg machen „Die letzten Zeugen“ zu einem eindringlichen Antikriegsbuch.

Zinkjungen: Der Krieg, den die UdSSR 1979–1989 in Afghanistan führte, gilt als das „sowjetische Vietnam“. Eine Million Soldaten durchlebte das Grauen, mindestens 50.000 starben. Das Regime selbst verschwieg der Öffentlichkeit die brutale Realität des Kriegs. So wurden die verstümmelten Leichen der gefallenen Soldaten den Angehörigen nur in zugeschweißten Zinksärgen übergeben. Umso schockierter reagierte die Gesellschaft in Russland, als zu Beginn der 1990er Jahre das wahre Ausmaß der Tragödie bekannt wurde – auch durch Alexijewitschs mutiges Buch. Darin lässt sie überlebende Soldaten, Krankenschwestern, Witwen und Mütter von Gefallenen zu Wort kommen und führt den Leser das Trauma einer ganzen Gesellschaft vor Augen. Ab 1992 musste sie sich für dieses Buch mehrfach in Minsk vor Gericht verantworten; zu einer Verurteilung kam es aber nicht. Rezension: www.mottingers-meinung.at/?p=10015

Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus: Der Kalte Krieg ist seit mehr zwanzig Jahren vorbei, doch das postsowjetische Russland sucht noch immer nach einer neuen Identität. Während man im Westen nach wie vor von der Gorbatschow-Zeit schwärmt, will man sie in Russland am liebsten vergessen. Inzwischen gilt Stalin dort vielen, auch unter den Jüngeren, wieder als großer Staatsmann, wie überhaupt die sozialistische Vergangenheit immer öfter nostalgisch verklärt wird. Für Swetlana Alexijewitsch leben die Russen gleichsam in einer Zeit des „secondhand“, der gebrauchten Ideen und Worte. Wie ein vielstimmiger Chor erzählen die Menschen von der radikalen gesellschaftlichen Umwälzung in den zurückliegenden Jahren.

Alle Bücher sind bei Hanser Berlin erschienen. www.hanser-literaturverlage.de

Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft: Über mehrere Jahre hat Swetlana Alexijewitsch Menschen befragt, deren Leben von der Tschernobyl-Katastrophe gezeichnet wurden. Entstanden sind eindringliche psychologische Portraits – literarisch bearbeitete Monologe -, die von Menschen berichten, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen müssen.

Erschienen im Berlin Verlag. www.berlinverlag.de

www.nobelprize.org

Wien, 8. 10. 2015

Literaturnobelpreis geht an Patrick Modiano

Oktober 9, 2014 in Buch

VON RUDOLF MOTTINGER

Entscheidung für französischen Erzähler

Bild: © Catherine Hélie / Editions Gallimard

Bild: © Catherine Hélie / Editions Gallimard

Der diesjährige Literaturnobelpreisträger heißt Patrick Modiano. Damit geht die begehrteste literarische Auszeichnung der Welt zum zweiten Mal seit 2008 nach Frankreich. Damals war Jean-Marie Gustave Le Clézio ausgezeichnet worden. Modiano wurde im Jahr 1945 geboren. Er zählt zu den bedeutendsten französischen Schriftstellern der Gegenwart und hat sich einen Ruf als „Romancier der Erinnerung“  erworben. Der Satz „Leben heißt, beharrlich einer Erinnerung nachzuspüren“ umreißt sein poetologisches Programm. Diesen Satz hat er seinem autobiografischen Roman „Familienstammbuch“ vorangestellt. Modianos Vater Albert war ein italienisch-jüdischer Kaufmann, seine Mutter Luisa Colpeyn ist eine flämische Schauspielerin. Seine Eltern hatten sich in Paris während der deutschen Besatzungszeit kennengelernt; sein Vater lebte damals als „U-Boot“ im Untergrund.

Bekannt geworden ist Modiano unter anderem mit seiner „Pariser Trilogie“. Sie besteht aus den Bänden „Abendgesellschaft“, „Außenbezirke“ und „Familienstammbuch“. Surrealist Raymond Queneau, Freund von Alfred Jarry und Begründer des Autorenkreises Oulipo, führte Modiano 1968 im Verlag Éditions Gallimard ein. Zusammen mit Louis Malle verfasste Modiano 1973 das Drehbuch zu dem Film „Lacombe Lucien“, 2003 mit Jean-Paul Rappeneau „Bon Voyage“.

Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichungen, darunter den großen Romanpreis der Académie française und den Prix Goncourt. Im Jahr 2012 wurde ihm der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur verliehen. Modianos Werke erscheinen auf Deutsch im Hanser Verlag.  Dort kamen zuletzt „Place de l’Étoile“ (2010), „Im Café der verlorenen Jugend“ (2012) und „Der Horizont“ (2013) heraus. Inhalt: Während einer Demonstration stoßen sie in einem Metroeingang zufällig zusammen, Margaret Le Coz und Jean Bosmans. Sie, geboren in Berlin als Tochter einer französischen Mutter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, er schreibt an seinem ersten Roman. Die beiden werden für kurze Zeit ein Liebespaar. Bis Margaret Hals über Kopf aus Paris flieht. Vierzig Jahre später spürt Bosmans dieser verlorenen Liebe nach. Was ihm bleibt sind seine Erinnerungen und eine konkrete Spur, die in eine Berliner Buchhandlung führt. Patrick Modianos aktuellstes Buch – in Frankreich als sein schönster Roman über das Vergehen der Zeit gerühmt – ist die Geschichte eines jungen Paares in den unruhigen sechziger Jahren.

Die schwedische Nobel-Jury hatte den diesjährigen Literaturnobelpreisträger vorab nicht kontaktiert. „Wir konnten noch keine Verbindung zu ihm herstellen, aber wir hoffen, ihn bald zu erreichen“, sagte der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie, Peter Englund, am Donnerstag nach der Verkündung in Stockholm. Der Franzose schreibe „sehr elegante Bücher, aber sie sind nicht schwierig zu lesen“. Modiano beherrsche die Kunst, die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachzurufen, so die Begründung der Akademie, umgerechnet 878.000 Euro zu überweisen. In seinem Werk geht es um Gedenken und Vergessen, Identität und Schuld. Auch die Stadt Paris ist stets präsent in seinen Texten. Eine wichtige Rolle spielt für Modiano die Besatzungszeit durch die Nazis. Immer wieder beschäftigt ihn auch der frühe Tod seines Bruders Rudy 1957 im Alter von zehn Jahren. Patrick Modiano ist seit 1970 mit der Zeichnerin Dominique Zehrfuss verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Töchter: Zina und Marie.

Peter Handke hatte den Franzosen dereinst fürs deutschsprachige Publikum entdeckt; richtig durchgesetzt haben sich seine Bücher hier noch nicht. Bleibt zu hoffen, dass diese wunderbare Literatur durch den Nobelpreis nun auch beim Leser die Würdigung erfährt, die sie verdient.

www.nobelprize.org

www.hanser-literaturverlage.de/autor/patrick-modiano

Wien, 9. 10. 2014

Alice Munro erhält den Literaturnobelpreis 2013

Oktober 10, 2013 in Buch

VON RUDOLF MOTTINGER

Meisterin der kleinen Form

Alice Munro Bild: Derek Shapton

Alice Munro
Bild: Derek Shapton

Die Schwedische Akademie hat entschieden: Der mit knapp 920.000 Euro dotierte Nobelpreis für Literatur geht heuer an die Kanadierin Alice Munro, der „Meisterin der Erzählungen“.Munro, geborene Alice Ann Laidlaw, kam am 10. Juli 1931 in Wigham, Ontario zur Welt. Sie musste lange warten, bis eine erste Sammlung ihrer Erzählungen publiziert wurde. Ihr Debüt „Dance of the Happy Shades“ („Tanz der seligen Geister“) wurde 1968 von der Kritik begeistert gefeiert und ausgezeichnet. Die heute 82jährige Kanadierin knüpft mit ihren Kurzerzählungen an die angelsächsische Tradition der Short Stories an. Ihre Geschichten sind realitätsnah, abgründig, unsentimental und haben häufig einen offenen Schluss. Bisher sind 14 Erzählbände erschienen. Alice Munro gehört zu den bedeutendsten Autorinnen der Gegenwart und lebt in Ontario und in British Columbia. Über ihren letzten 2012 erschienen, preisgekrönten Band „Dear Life“ (deutsche Übersetzung folgt) sagte sie zwar, dass er ihr letzter gewesen sei, und sie mit dem Schreiben aufhöre, aber es bleibt zu hoffen, dass sie ihre Meinung ändert. Neben dem diesjährigen Literaturnobelpreis erhielt sie u.a. den Canada-Australia Literary Prize (1977), den Commonwealth Writers‘ Prize (1991), den Giller Prize for Fiction (1998 und 2004), den Mann Booker International (2009) und den Trillium Award (2013) für „Dear Life“ (Liebes Leben).

Lesetipps: „Tanz der seligen Geister“ war das Debüt der großen Meisterin der kleinen Form. Die Sammlung erschien im Original 1968 („Dance oft he Happy Shades“) und wurde 2010 erstmals auf Deutsch bei Dörlemann herausgegeben. Bereits hier zeigt sich Alice Munro als präzise, unsentimentale und abgründige Chronistin zeitgenössischen Alltagslebens. Stehen in ihren späteren Büchern Frauen mittleren Alters im Vordergrund, so finden sich in „Tanz der seligen Geister“ vor allem Erzählungen vom Erwachsenwerden.„Runaway“ (dt. „Tricks“, 2006, S. Fischer) sind Geschichten von Frauen und Mädchen, von Bedrohungen, geheimen Sehnsüchten und Leid, von rätselhaften Mustern in vermeintlich unscheinbaren Leben – Geschichten von bestürzender Intensität und Dramatik. Imponierend bekräftigt „Tricks“ Munros legendären Ruf als Meisterin der subtilen Erkundung weiblicher Seelenregungen. Dabei erweist sich das besondere Gespür der Autorin für den geheimen Kern ihrer Figuren, jenen rätselhaft-dunklen Bereich, wo Selbstbetrug und Lebenslügen, gefährliche Illusionen und Tricksereien ihren Ausgang nehmen und wo all jenes seinen Grund in uns hat, das stärker ist als der eigene Wille.Zuviel oder zuwenig: für das Glück gibt es kein Maß, nie trifft man es richtig. Alice Munros Heldinnen und Helden geht es in „Zu viel Glück: Zehn Erzählungen“ (dt. 2011, S. Fischer) nicht anders, aber sie haben das Zuviel und Zuwenig erlebt: Sie kennen die Namen der Bäume, die Last ungeschriebener Briefe. Sie wissen, wie es sich anfühlt, wenn man den Mann, der die gemeinsamen Kinder getötet hat, in der Anstalt besucht.

„Die Liebe einer Frau“ (dt. 2008, S. Fischer) hat das westliche Kanada als Handlungsort, und das Thema ist klassisch für Munro: Geheimnisse, Liebe, Betrug und das ganz normale Leben. Aber wie wir es von dieser Meisterin der Kurzgeschichte bereits kennen, ist der Weg, den sie nimmt, alles andere als normal. Die Titelgeschichte ist eine Erzählung in vier Teilen und beginnt mit dem Ertrinkungstod eines Optikers in einer Kleinstadt. Die Geschichte wird ausgeweitet und befasst sich zuerst mit den Jungen, die die Leiche entdeckt hatten, und dann mit einer boshaften Frau, die im Sterben liegt, und ihrer jungen Pflegeschwester. Ein gründliches und umfassendes Porträt des Kleinstadtlebens mit all seinen Spannungen, Betrügereien und unfreiwilligen Bindungen.In den dreizehn Erzählungen ihres zweiten Erzählbandes „Was ich dir schon immer sagen wollte“ von 1974 (dt. 2012 , Dörlemann) stellt Alice Munro ihre präzise Beobachtungsgabe und den ihr eigenen unprätenziösen Erzählstil, für die sie in unseren Tagen so berühmt ist, unter Beweis. Flirrend zwischen Hoffnung und Liebe, Zorn und Versöhnung suchen die Schwestern, Mütter, Töchter, Tanten, Großmütter und Freundinnen in diesen Geschichten immer neue Wege, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart – und das, was sie von der Zukunft zu wissen glauben – auszusöhnen.

www.fischerverlage.de

www.doerlemann.com

Wien, 10. 10. 2013