Wiener Konzerthaus: Resonanzen 2016

Januar 11, 2016 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein Leitfaden für die „Apokalypsen“

5978628521_ab9c48e6d5_bDie Resonanzen 2016, von 16. bis 24. Jänner im Wiener Konzerthaus, stehen unter dem Motto „Apokalypsen“. Gewählt nach dem  griechischen Wort „ἁποκἁλυψισ“, das eigentlich ja Enthüllung oder Entschleierung bedeutet, im Christlichen auch Offenbarung – nach Johannes. Peter Reichelt, der auch die 24. Ausgabe des Festivals Alter Musik kuratiert, hat ein illustres Programm zusammengestellt, das im musikalischen Aufzeigen vergangener Katastrophen, im Verweis auf gewesene Glaubens- und Kulturkriege zeitgemäßer kaum sein könnte. In diesem Sinne will man dieses Jahr über Glauben und „Andersgläubige“ referieren und den Blick freilegen auf jenes „große Tier, das immer solche reitet, die mit dem Glauben einen Staat machen wollen“. Es musizieren unter anderem das dänische Concerto Copenhagen, das tschechische Collegium & Collegium vocale 1704 oder die französisch-katalanische Cappella Mediterranea. Im „Vorspiel“ präsentieren sich wieder junge Talente, etwas das Ensemble zeitgeist oder die französische Altistin Anthea Pichanick, Gewinnerin des 6. Cesti-Gesangswettbewerbs in Innsbruck, es gibt aber auch einen „Fandango“-Barocktanzkurs.

Drei Programmtipps:

Das belgische Huelgas Ensemble kehrt – nach seinem Auftritt 1998 – am 19. Jänner ins Konzerthaus zurück, mit einem Programm über die Bartholomäusnacht 1572, einem von der katholischen Caterina de’ Medici befohlenen Massaker an französischen Hugenotten. Mit abertausenden Protestanten fand auch Claude Goudimel, Compositeur des Genfer Psalters, den Tod. Sein Zeit- und Zunftgenosse Jacques Mauduit überlebte nur dank der Hilfe seines Freundes Claude Le Jeune. Mehrstimmige hugenottische Psalmvertonungen, „Dieu nous soit doux et favorable“ von Goudimel und Le Jeune, „Pardon et justice y me plait de chanter“ von Mauduit, erklingen daher im Konzert ebenso wie das als Ideal der katholischen Kirchenmusik gerühmte Schaffen Giovanni Pierluigi da Palestrinas mit seinem „Agnus Dei“ (Missa Ut re mi fa sol la). Es dirigiert Paul Van Nevel. Danach wird Ingmar Bergmans filmisches Meisterwerk „Das siebente Siegel“ gezeigt.

Am 22. Jänner feiert die Austrian Baroque Company ihr relativ spätes Debüt bei den Resonanzen. Unter der Leitung von Blockflötist Michael Oman lädt das Ensemble zum „Griff nach dem Goldenen Apfel“. Gemeint ist damit die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453, die später ihren Arm nach Wien ausstreckten. Dass die Einnahme der Haupt- und Residenzstadt 1683 in letzter Minute verhindert werden konnte, wurde von einer habsburgtreuen Geschichtsschreibung als glorreiche Verteidigung des christlichen Abendlandes gefeiert. In erster Linie jedoch war es für alle Beteiligten eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes. Das Konzert zeigt das Leiden und Sterben der Kombattanten mit Musik von Johann Heinrich SchmelzerHeinrich Ignaz Franz Biber oder Johann Joseph Fux. Im Anschluss wird zur kulinarischen Versöhnung zwischen Bosporus und Blauer Donau zu einem Friedensbuffet geladen. Davor sind Kurzfilme von James S. Dawley („Frankenstein“, 1910), Jean-Gabriel Périot („The Devil“, 2012), Peter Greenaway („Act of God“, 1980) und Sean Penn („11’09’11“, 2002) zu sehen.

Patrizia Bovi und ihr Ensemble Micrologus widmen sich am 23. Jänner dem Bußprediger Girolamo Savonarola. Ende des 15. Jahrhunderts entfachte der Dominikanermönch einen Aufstand gegen den Luxus in Florenz und im Vatikan. Ein Sündenpfuhl sei Florenz, korrumpiert durch die prunksüchtigen Medici! Savonarola rief zu neuer Bescheidenheit auf und riss gekonnt die Macht in der Stadt an sich. Auch die Kunst blieb nicht verschont und so hätte der brillante Rhetoriker die elaborierte Polyphonie eines Heinrich Isaac oder Alexander Agricola – beide pikanterweise in Diensten der Medici – am liebsten dem „Fegefeuer der Eitelkeiten“ überantwortet. Seelenheil hingegen versprach die Schlichtheit des geistlichen Gesangs wie etwa der Lauda. Beiden Repertoires verleiht Bovi mit ihrem Ensemble einen starken Auftritt. Anschließend widmet sie sich als Sängerin im „Nachtkonzert“ sibyllinischen Gesänge aus dem spanischen und italienischen Raum sowie den Hymnen der Hildegard von Bingen.

konzerthaus.at

Wien, 11. 1. 2016

Konzerthaus: Die Puppe

März 10, 2014 in Film, Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

Ernst Lubitschs Stummfilmkomödie mit neuer Musik

Bild: © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Bild: © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Mit der Stummfilmkomödie „Die Puppe“ von Ernst Lubitsch und der neu komponierten Musik von Martin Smolka präsentiert PHACE am 20.3. eine aufbereitete Fassung des Films. Bevor das Ensemble PHACE unter Simeon Pironkoff das Wiener Konzerthaus in ein Stummfilm-Kino transformiert, findet im Salon PHACE eine Einführung zum Werk statt.

Lubitsch erzählt die Geschichte des jungen Lancelots der vor einer Schar heiratswilliger Frauen in ein Kloster flieht. Dort angekommen beschließt er zu bleiben. Doch die dort lebenden und habsüchtigen Mönche verfolgen ihr eigenes Ziel – Lancelot soll sich zum  Schein mit einer Frauenpuppe vermählen und dem Kloster die Mitgift seines wohlhabenden Onkels überlassen. Im Gegenzug dazu darf Lancelot im Kloster bleiben. Der tschechische Komponist Martin Smolka zaubert eine kunstvolle Filmmusik aus unterschiedlichsten Klangmaterialien und bedient sich einer ungewöhnlichen Besetzung die neben Bläsern, Streichern, Percussion und E-Gitarre auch Zusatzinstrumente wie Trillerpfeifen und andere spezielle musikalische Elemente miteinbezieht. Die Musik verleiht dem Film eine klangvolle Atmosphäre und veranschaulicht konsequent das Geschehen der Bilder. Die Klangimpression ist nicht nur als eine bloße Schöpfung von Melodien, Harmonien und Rhythmen zu sehen, sondern sie ist vielmehr als ein gesamtes Klangerzeugnis durch unterschiedlichste Geräuschkulissen und Instrumentalfarben zu betrachten. Als eine expressive Komposition – die teils leicht aus dem Takt fällt – versucht sie das verwirrende und groteske Sujet des Filmes zu unterstreichen und ist durch die lebendigen, kraftvollen und dynamischen Töne äußerst wandelbar, so dass die einzelnen Bilder stets einen neuen Wert bekommen. Smolka erreicht mit viel Feingefühl und Gespür eine ausgeklügelte Filmmusik, welche den Filmbildern sowie den einzelnen Charakteren die notwendige Stimmung, Emotion und Authentizität verleiht um über die Musik dem Publikum einen Einblick in die Geschichte und Geschehnisse zu geben.

Die Puppe
Regie: Ernst Lubitsch; Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch; Kamera: Theodor Sparkuhl; Darsteller: Ossi Oswalda, Hermann Thimig, Victor Janson, Jacob Tiedtke, Ernst Lubitsch

Musik: Martin Smolka (CZ)

PHACE | CONTEMPORARY MUSIC
Simeon Pironkoff, Dirigent  Reinhold Brunner, Klarinette Sylvie Lacroix, Flöte Christof Dienz, Fagott Peter Travnik, Trompete Berndt Thurner, Karin Meissl, Percussion Yaron Deutsch, E-Gitarre Krassimir Sterev, Akkordeon Ivana Pristasova, Violine Maximilian Ölz, KB

www.phace.at

www.konzerthaus.at

Wien, 10. 3. 2014

George Gershwin für Kinder

Juni 18, 2013 in Klassik

Die Jeunesse musiziert mit dem RSO

Concertino Rhapsody in Blue Illustration Bild: (c) Lampenschirm

Concertino Rhapsody in Blue Illustration
Bild: (c) Lampenschirm

Am 23. Juni, 11 Uhr, kann man im Wiener Konzerthaus ein audio-visuelles Stadtabenteuer mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister zum Saisonfinale der Jeunesse-Kinderkonzertreihe »Concertino« (9+): »Rhapsody in Blue« oder: Gershwin in Wien erleben.
Zum Finale des Jeunesse »Concertino«-Zyklus (9+) musiziert das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im Großen Saal des Wiener Konzerthauses George Gershwins »Rhapsody in Blue« (Paul Gulda, Klavier | Cornelius Meister, Dirigent) und geht zugleich hinaus in die Stadt. Konzipiert wurde diese musikalisch-visuelle Stadterkundung mit rhapsodischen Spots auf George Gershwin, Donaukanal und das Konzerthaus von Annemarie Mitterbäck (Jeunesse Österreich) und Leonard Eröd (RSO Wien).
Das junge Publikum und seine erwachsenen Begleiter blicken auf Lebenssituationen der Orchestermusiker und erfahren auf sinnlich-ästhetische Weise Gershwins »Rhapsody in Blue«. Inspiriert von inhaltlichen Aspekten des Werks, biographischen Splittern aus Gershwins Leben und der Vielfalt des Großstadtlebens wird eine Geschichte mit Animationen und Visuals quer durch die Stadt erzählt – die Diversität im urbanen Raum im Mikrokosmos Orchester gespiegelt. Ein Streifenhörnchen folgt dabei den musikalischen Spuren und begleitet die Musiker (in Form von animierten Figuren) zwischen Rushhour, Würstelstand oder Donaukanal und schlägt sich (wie einst die Migrantenfamilie Gershwin in New York) letztendlich bis ins Konzerthaus durch. Ein musikalisches Abenteuer als Großstadt-Blues!

www.jeunesse.at

Von Michaela Mottinger

Wien, 18. 6. 2013

 

Salute to Vienna

April 25, 2013 in Tipps

Maximilian Schell führt durch die große Operettengala

Am 25. April lädt das Wiener Konzerthaus wieder zu einem „Salute to Vienna“ – mit Daniela Fally, Alexandra Reinprecht, Iva Nihanovic, Dmitry Korchak, Daniel Serafin und als Special Guest Russell Watson. Oscar-Preisträger Maximilian Schell führt durch den Abend.

Daniela Fally Bild: © Markus Wache

Daniela Fally
Bild: © Markus Wache

Die Macher der äußerst erfolgreichen US-Konzertreihe bringen eine hochkarätige Operetten-Gala direkt nach Wien. Das Musik-Ereignis wird live fürs US-TV aufgezeichnet, die im Kulturbereich größte US-TV-Senderkette PBS strahlt das Klangerlebnis live auf den wichtigsten Sendern Amerikas aus – im August 2013 folgt eine CD- und DVD-Veröffentlichung. Mit der Konzertreihe „Salute to Vienna“ begrüßen seit 1995 alljährlich Musikliebhaber in Nordamerika zu den Klängen von Johann Strauss und seinen Zeitgenossen das Neue Jahr. Ein musikalischer Neujahrsgruß, eine Hommage an die Tradition des Wiener Neujahrskonzerts, mit der die europäischen Maestros, Sänger und Tänzer die Musik des „Walzerkönigs“ feiern.

2013 gastiert „Salute to Vienna“ zum bereits zweiten Mal in Wien und widmet sich der großen Welt der Operette. Es ist das zweite „Heimspiel“, schon 1999 gastierte „Salute to Vienna“ mit „A Strauss Gershwin Gala“ höchst erfolgreich im Wiener Musikverein. Auch für „Die große Operetten-Gala“ konnte wieder ein ganz besonders traditionsreicher und stimmungsvoller Austragungsort gefunden werden: das Wiener Konzerthaus, das 2013 seine 100. Saison feiert. Auf dem Programm stehen eine Auswahl der beliebtesten Werke aus der Goldenen Operettenära von Strauss, Lehár und Kálmán, die schönsten Melodien aus „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Land des Lächelns“, „Die Csárdásfürstin“, eine Auswahl der berühmten Strauss-Walzer, Polkas und andere musikalische Wiener Schmankerl.

Durch den Abend führen die herausragende US-Mezzosopranistin Frederica von Stade und Oscar-Preisträger Schauspieler Maximilian Schell. Als ganz besonderer Gast konnte der britische Crossover-Startenor und Publikumsliebling Russell Watson (der meistverkaufte Klassik-Künstler in den UK) gewonnen werden. Unter der Leitung des renommierten Strauss-Spezialisten Maestro Peter Guth und dem jungen venezuelanischen Maestro Manuel López-Gómez spielt das Symphonieorchester der Volksoper Wien.

Das hochkarätige Ensemble verspricht einen beschwingten Musikgenuss auf höchstem Niveau: Die österreichische Sopranistin Daniela Fally ist von Staatsoper bis zu den Seefestspielen Mörbisch auf allen Bühnen zuhause. Der mehrfach ausgezeichnete russische Tenor Dmitry Korchak ist seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper auch in Österreich längst kein Geheimtipp mehr. Die deutsch-kroatische Sopranistin Iva Mihanovic ist Ensemblemitglied am renommierten Staatstheater am Gärtnerplatz in München, gerne geladen an österreichischen Festspielen von Bad Ischl über Mörbisch bis zum Wagner-Festival in Wels – und Lebensgefährtin von Maximilian Schell. Sopranistin Alexandra Reinprecht, Ensemblemitglied an der Staatsoper Wien und bekannt von den renommierten Festspielen von Salzburg über Bregenz bis Mörbisch. Bariton Daniel Serafin bewies bei den Seefestspielen in Mörbisch in der „Fledermaus“  erneut seine Vielseitigkeit. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat „Mister Mörbisch“ Harald Serafin inne, Tänzer aus der Wiener Staatsoper, und die  Wiener Sängerknaben runden das Ensemble ab.

www.konzerthaus.at

Zum detaillierten Programm: www.release.at/projekte/salutetovienna/Salute%20to%20Vienna,%20Programm.pdf

www.oeticket.com

www.wien-ticket.at

Von Rudolf Mottinger

Wien, 20. 4. 2013

Valeries Wiener Salettl

April 23, 2013 in Tipps

Ein Wienerlied-Sing-Along-Abend

Valerie im Salon Bild: Oliver Topf/Salettl

Valerie im Salon
Bild: Oliver Topf/Salettl

Sängerin Valerie, ihr Team und viele ihrer Künstlerkollegen sind große Fans des Wiener Liedes in seiner ganzen Bandbreite. So wurde im Mai 2012  eine Plattform zur Wiederentdeckung des Wiener Liedes initiiert: das Wiener Salettl. Nach 2 erfolgreichen Piloten auf der summerstage und im Schutzhaus promeniert das Salettl nun als Sing-Along Zaubermärchen im Konzerthaus, Großer Saal – 23. 4.  samt Wiederholung am 24. 9. Für alle Generationen. Mitsingen, wenn’s einen überkommt, oder nur Zuhören auch erlaubt. Valerie moderiert und erzählt eine Rahmengeschichte von drei Wiener Protagonisten – Poldi, Karli, Sopherl. Anekdoten aus deren Leben werden jeweils durch ein Wiener Lied unterstützt. Zwischen Fatalismus und Euphorie, Naivität und Bösartigkeit, Mord- und Lebenslust, Wehleidigkeit und Exaltiertheit schwankend. Sozialkritisch und gesellschaftspolitisch relevant, aber immer mit einer Prise Zynismus und Humor versehen.

Eine rasende Ringelspielfahrt mit Gesang, Wein, Tragödie à la Viennoise und großer Liebe – von der Geburt übers Seligsein und Jammern bis in die Ewigkeit und wieder zurück. In diese Geschichten werden Informationen über etwaige Partner-Unternehmen charmant, elegant und besonders merkbar integriert. Weil: Des Glück is a Vogerl, aber der Tod, der muss ein Wiener sein, weil am schönsten stirbt sich‘s bekanntlich in Wien, denn da kommen sogar die Engerln zu Besuch und dann kann selbst der Papa nichts mehr richten. „Ich liebe Wien und den Wiener Schmäh. Und die vielen Kulturen, die Wien historisch und aktuell ausmachen. Gerhard Bronners legendäres Cabaret Fledermaus (die frühere Marietta Bar), wo Stars wie Marianne Mendt und Peter Alexander ihr Handwerk gelernt haben, ist Vorbild und Inspiration für meinen Salon“, so Valerie. „Das Wiener Lied wiederentdecken und weiterentwickeln, neues Wienerliedgut ans Tageslicht bringen und eine große Hetz haben, ist mein persönlicher Bildungsauftrag“, lacht die Sängerin.

Von und mit Valerie Sajdik
Gäste:  Agnes Palmisano, Playbackdolls, 5/8erl in Ehr’n, Victoria Rona + Stefan Sterzinger, Dusty O., Gebrüder Marx, Birgit Denk und Die Novaks, Das Wiener Kindertheater, Neue Wiener Concert Schrammeln, Uta Gruenberger, Triomobü-Quartett, wienerglühn und Überraschungen …

Werke von: Gerhard Bronner, David Bronner, Alexander von Biczo, Cissy Kraner,  Karl Kratzl, Peter Kreuder, Hermann Leopoldi, Gebrüder Marx, Hans Moser, Playbackdolls, Ferdinand Raimund, Valerie Sajdik, Helmut Qualtinger, Hugo Wiener…

www.konzerthaus.at

www.valeriesajdik.com/de/

www.wienersalettl.at

Trailer: www.youtube.com/watch?v=dhfbtPrBeOo&feature=g-upl

Von Michaela Mottinger

Wien, 23. 4. 2013