DSCHUNGEL WIEN: Highlights im Oktober

Oktober 10, 2013 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Goethes „Werther“, Hans Christian Andersen

und Georg Büchner als Musiktheater

Werther - The Playlist Bild: istockphoto

Werther – The Playlist
Bild: istockphoto

DSCHUNGEL WIEN bietet im Oktober eine Reihe an Premieren und Wiederaufnahmen:

URAUFFÜHRUNG 10. Oktober: Das Orakel von schallundrauch 8+

schallundrauch agency

Theater-/Tanzperformance / 50 Min.

Können wir unsere Sternzeichen tauschen, wenn wir nicht zu ihnen passen? Wie tanzt ein Kaffeesud und kann man sich selbst aus der Hand lesen? Außerdem und vor allem: wie soll es nun weitergehen, mit uns und der Welt? Die Antwort auf alle Fragen gibt: Friederike von Delphi, das Orakel von schallundrauch. Die agency beschäftigt sich in ihrem neuen zeitgenössischen Theaterstück mit Prophezeiungen, Aberglauben und Zukunftsvisionen. Das Publikum erlebt eine Fülle von Ritualen, Musik- und Tanzstücken, Erzählungen und Episoden. Es geht um die großen Prophezeiungen, um den kleinen persönlichen Aberglauben und vor allem um die Suche nach dem persönlichen Sinn des Lebens – und das alles mit einer großen Portion Lebensfreude!

Ab 16. Oktober: Wolf

DSCHUNGEL WIEN & het MUZtheater (NL)

Schauspiel / 60 Min.

Im neuesten Stück des bekannten holländischen Autors, Regisseurs und Schauspielers Theo Fransz wird der Werwolfmythos mit einer Liebe, die nicht sein kann, verknüpft. Rückwärts erzählt, fügen sich bei den ZuschauerInnen wie bei einem Puzzle, oder besser: einem Krimi, die Erinnerungen der beiden Protagonisten zu einer gemeinsamen Geschichte zusammen. Eine dunkle Liebesgeschichte, ein Schauermärchen und ein Portrait eines Dorfes, voller zeitloser Fragen über Sehnsüchte, Notwendigkeiten und Schicksal. Shakespeare, Tschechow und die Brüder Grimm reichen einander die Hände. Nominiert für den STELLA13 – Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in den Kategorien „Herausragende Produktion für Jugendliche“ und „Herausragende Ausstattung“!

PREMIERE 23. Oktober: Werther – The Playlist 14+

Guerilla Gorillas & DSCHUNGEL WIEN

Schauspiel mit Musik / 75 Min.

Die Idee ist sehr simpel, aber bestechend. Jede/r von uns kennt das. Früher hat man, wenn man in jemanden verknallt war, noch ein sogenanntes Mixed Tape für ihn oder sie gemacht, zugegebenermaßen wäre auch „Werther – The Mixed Tape“ ein viel schönerer Titel für den Abend. Aber heute gibt es keine Tapes mehr. Heute erstellt man für den Menschen, den man liebt, eine Playlist und stellt sie in seine Cloud. Überhaupt ist das heute alles ein bisschen anders als früher. „Werther – The Playlist“ soll die Geschichte von Goethe ins Heute holen, ohne dabei die Originalsprache von Goethe zu verlieren.

URAUFFÜHRUNG 26. Oktober: Das Märchen vom alten Mann 7+

Nach Motiven von Hans Christian Andersen & Georg Büchner

Theater Montagnes Russes & ensemble LUX & DSCHUNGEL WIEN & WIEN MODERN

Musiktheater / 50 Min. / Im Rahmen von WIEN MODERN

Eine junge Familie – Mann, Frau und Kind – lebt in einer perfekten Welt wie aus einem Bilderbuch: Sie besitzt ein großes und schönes Haus mit einem gepflegten und stilvollen Garten. Alles ist neu und modern, glatt und sauber. Die Familie kann sich alles leisten, was ihr Herz begehrt, und liest dem Kind jeden Wunsch von den Augen ab. Und dennoch, etwas fehlt: Die Welt der Familie erscheint wie ein Bilderbuch ohne Farben. „Das Märchen vom alten Mann“ ist eine poetische und musikalische Reise durch die Welt der Phantasie und Wirklichkeit. Auf humorvolle und behutsame Weise wird von den Träumen, Wünschen und Erinnerungen der Figuren erzählt und sich zugleich den existentiellen Themen von Vergänglichkeit, Verlust und Einsamkeit angenähert.

www.dschungelwien.at

Wien, 10. 10. 2013

Salzburger Festspiele: Die Highlights

Juli 5, 2013 in Bühne

Stars von Anna Netrebko bis Cornelius Obonya

"Jedermann" Cornelius Obonya und seine "Buhlschaft" Brigitte Hobmeier Bild: © Luigi Caputo

„Jedermann“ Cornelius Obonya und seine „Buhlschaft“ Brigitte Hobmeier
Bild: © Luigi Caputo

Am 19. Juli beginnen die diesjährigen Salzburger Festspiele. Hier ein Überblick über das Opern- und Schauspielprogramm:

Das Opernprogramm im Detail

Harrison Birtwistle: GAWAIN

Eines der faszinierendsten und bedeutendsten Werke der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet unseren Opernspielplan: Mit Gawain von Harrison Birtwistle (*1934) gelangt ein Werk zur Neuinszenierung, das unverständlicherweise seit der Uraufführung 1991 nie über das Royal Opera House London hinausgekommen ist. Dabei hat der große englische Komponist damit ein Werk von zeitloser Modernität geschaffen. 2013 findet in Salzburg die österreichische Erstaufführung statt. Der Komponist Harrison Birtwistle und sein Werk: Als 1968 die erste Oper des damals knapp 34-jährigen Harrison Birtwistle aus der Taufe gehoben wurde, verließ Benjamin Britten aus Protest das Theater – kein gutes Omen für die weitere Karriere eines englischen Komponisten, der versuchte, sich den Weg aus der provinziellen Grafschaft Lancashire in die weite Welt der Musik zu bahnen. In Amateurkapellen seiner Heimatstadt Accrington hatte Birtwistle als Klarinettist erste musikalische Erfahrungen gesammelt, ein Studium am Royal Manchester College of Music schuf später die Grundlagen seiner künstlerischen Laufbahn. Nach Brittens Tod im Jahre 1976 avancierte Birtwistle dann peu à peu zum führenden englischen Komponisten seiner Generation – und das trotz starker Konkurrenz wie etwa von Seiten des gleichaltrigen Peter Maxwell Davies, der sich gleich Birtwistle auf den Britischen Inseln für all jene musikalischen Neuerungen einsetzte, die auf dem europäischen Festland von sich Reden machten. Vom Publikum mittlerweile längst als Doyen der zeitgenössischen britischen Musik nach Britten wahrgenommen, hat Birtwistle, der 1988 zum Sir geadelt wurde, seit nunmehr fast einem halben Jahrhundert das Musikleben unserer Zeit in nahezu allen Gattungen um Werke bereichert, die eine eigene, keinen kompositorischen Tendenzen verpflichtete musikalische Sprache sprechen. Birtwistles 1991 am Royal Opera House Covent Garden uraufgeführter, seitdem mehrfach überarbeiteter Gawain ist die dritte Oper des Komponisten. Das Libretto aus der Feder des 1942 geborenen englischen Autors David Harsent basiert auf einem mittelalterlichen Heldenepos aus dem Umkreis der Artus-Sage und wartet mit einem Arsenal genretypischer Elemente auf: düstere Ritterburgen, unheimliche nächtliche Erscheinungen, Zauberkünste, politische Intrigen und amouröse Verwirrungen. Doch der Stoff, aus dem schon immer Opernträume geschneidert wurden, wird hier neu gewebt. Zur Handlung des Werkes, das ein deutscher Kritiker als „Meilenstein“ einer Operntradition im Spannungsfeld zwischen musealer Kunst und publikumsfernem Experimentierfeld bezeichnete und das englische Opernfreunde auf eine Stufe mit den Bühnenwerken Brittens stellen, sei nur so viel verraten: Unangekündigt erscheint am Heiligabend auf dem Schloss von König Artus ein grün gekleideter Ritter, der die Hofgesellschaft zu einem ungleichen Kampf herausfordert: Er bietet seinen Kopf dem Mann, der sich ihm nach Jahresfrist zum Zweikampf stellen will. Artus’ Neffe Gawain nimmt die Herausforderung an und enthauptet den Unbekannten, der sich jedoch sogleich wieder erhebt und ihn an seine Verpflichtung erinnert, bevor er den Festsaal auf ebenso unerklärliche Weise verlässt, wie er ihn betrat. Nach Ablauf eines Jahres macht sich Gawain dann auf den Weg zur Burg des Grünen Ritters, um seine Ehre zu verteidigen – doch die lange Reise wird zu einem Prozess der Selbstfindung, an deren Ende Gawain erkennen muss, dass er nicht mehr derselbe ist. Auf ausdrücklichen Wunsch des Komponisten hat Harsent eine Reihe der rituell anmutenden Aspekte der altenglischen Gawain-Sage in seinem Textbuch akzentuiert: Ein dreimaliges Pochen an das Burgtor kündigt das Erscheinen des Grünen Ritters an, drei Nächte rastet Gawain am Hofe von Bertilak und seiner verführerisch schönen Gattin, dreimal holt der Grüne Ritter bei seiner zweiten Begegnung mit Gawain zum tödlichen Hieb aus, bevor die Handlung im vorletzten Bild der Oper eine überraschende Wendung nimmt. Diese repetitiven Strukturen des Librettos entsprechen ebenso wie eine Reihe zeitgleich verlaufender Handlungsmomente (die Verführungsszenen des zweiten Aktes werden sinnfällig mit Jagdszenen übereinander geblendet) oder korrespondierende Ereignisse (Gawains Abschied von Artus’ Hof und seine Rückkehr) auf besondere Weise Birtwistles Kompositionstechnik, die der Bedeutung von Zeit in der Musik nachspürt und dabei immer wieder andere als die bereits schon einmal formulierten Ausdrucksmöglichkeiten aufzeigt. Wiederholt heben Birtwistle und sein Textdichter in Gawain daher die Zeit aus den Angeln, um zu einem früheren Moment der Handlung zurückzukehren und Teile der Geschichte mit anderen Mitteln noch einmal neu zu erzählen. Vor dem Hintergrund subtiler Veränderungen der textlichen und musikalischen Struktur ergibt sich so ein kaleidoskopartiges Handlungsgefüge, welches das Publikum – ohne es zu verwirren – dazu anregt, Gehörtes und Gesehenes immer wieder neu zu überdenken. Im Verzicht auf den traditionellen Formenkanon der Oper und angestammte Kompositionstechniken hat Birtwistle mit Gawain ein Werk von zeitloser Modernität geschaffen, dessen Meriten ein englischer Kritiker folgendermaßen würdigte: „Gawain stellt einen Höhepunkt im künstlerischen Schaffen von Harrison Birtwistle dar. Die Oper vereint die dramatischen Impulse der früheren Bühnenwerke des Komponisten mit einer ungleich klareren Erzählhaltung und fasst zugleich alle Aspekte seiner in den letzten fünfzehn Jahren im symphonischen Bereich gesammelten Erfahrungen zusammen. Gawain ist meiner Meinung nach bis dato das beste musikdramatische Werk von Birtwistle – eine Oper von überwältigender Kraft und Größe.“

Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher, Regie und Bühne: Alvis Hermanis, Kostüme: Eva Dessecker Es singen u.a.: Christopher Maltman (Gawain), John Tomlinson (The Green Knight / Bertilak de Hautdesert), Laura Aikin (Morgan le Fay), Jenifer Johnston (Lady de Hautdesert), Jeffrey Lloyd-Roberts (King Arthur), Elizabeth Hatherton (Guinevere), Andrew Watts (Bishop Baldwin), Brian Galiford (A Fool), Salzburger Bachchor, ORF Radio-Symphonieorchester Wien

26. Juli (Premiere) / 29. Juli / 2. / 8. / 15. August, Felsenreitschule

Wolfgang Amadeus Mozart: LUCIO SILLA und COSÌ FAN TUTTE

Mozarts jugendlicher Geniestreich Lucio Silla  kombinieren wir mit einer seiner letzten Opern,  Così fan tutte, die zugleich den Auftakt eines neuen Mozart/Da Ponte-Zyklus darstellt. Marc Minkowski kommt mit seinen Musiciens du Louvre Grenoble nach Salzburg. Mit dem Mozart/Da Ponte-Zyklus werden Christoph Eschenbach und Sven-Eric Bechtolf ihre Mozartpflege fortsetzen und die Trilogie mit einem kleinen, ganz aufeinander eingehörten Sängerensemble erarbeiten.

Die Besetzungen: LUCIO SILLA: Musikalische Leitung: Marc Minkowski, Regie: Marshal Pynkoski, Bühne und Kostüme: Antoine Fontaine, Choreografie: Jeanette Zingg, Licht: Hervé Gary. Es singen u.a.: Rolando Vilazón (Lucio Silla ), Olga Peretyatko (Giunia), Marianne Crebassa (Cecilio), Inga Kalna (Lucio Cinna), Eva Liebau (Celia), Es tanzen u.a. Magdalene Vasko, Marie Mc Dunough, Cynthia Smithers, Julia Sedwick, Jeremy Nasmith, Jack Renie, Edward Tracz, Jones Henry und Kevin Kong, Salzburger Bachchor, Les Musiciens du Louvre Grenoble, Lucio Silla ist eine Koproduktion mit der Stiftung Mozarteum.

27. Juli (Premiere) / 30. Juli / 2. August / 4. August, Haus für Mozart

COSÌ FAN TUTTE: Musikalische Leitung: Christoph Eschenbach, Regie: Sven-Eric Bechtolf, Bühne: Rolf Glittenberg, Kostüme: Marianne Glittenberg, Licht: Jürgen Hoffmann, Dramaturgie: Ronny Dietrich, Es singen u.a.: Malin Hartelius (Fiordiligi), Marie-Claude Chapuis (Dorabella), Martina Janková (Despina), Martin Mitterrutzner (Ferrando), Luca Pisaroni (Guglielmo), Gerald Finley (Don Alfonso), Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker

21. August (Premiere) / 23. August / 25. August / 28. August / 31. August, Haus für Mozart

Die Jahresregenten: RICHARD WAGNER und GIUSEPPE VERDI

Im Opernbereich 2013 stehen die vor 200 Jahren geborenen Musiktheater-Giganten Richard Wagner und Giuseppe Verdi im Mittelpunkt. In diesem Sommer soll den Gemeinsamkeiten dieser Antipoden nachgespürt werden: Beide verehrten Friedrich Schiller und schätzten Bellini und Meyerbeer. Verdi hat sich in vier Opern mit Schiller auseinandergesetzt, die früheste war 1845 Giovanna d’Arco. Wagners Rienzi, 1842 komponiert, steht inhaltlich den konzertanten Aufführungen von Giovanna d’Arco und Nabucco von 1842 gegenüber. Alle drei Werke drehen sich um Freiheitsstreben, Hybris und Vernichtung bzw. Bekehrung. Und es ist sicher kein Zufall, dass sowohl Rienzi, den Philippe Jordan mit dem Gustav Mahler Jugendorchester zur Aufführung bringen wird, wie auch Nabucco, von Riccardo Muti mit dem Orchestra e Coro del Teatro dell’Opera di Roma musiziert, unter verschiedenen Vorzeichen von den jeweiligen Nationen in der Folge propagandistisch in Beschlag genommen wurden. Ein Vierteljahrhundert nach den genannten Frühwerken wandte sich Verdi mit Don Carlo noch einmal Schiller zu, zur selben Zeit arbeitete Wagner an seinen Meistersingern von Nürnberg. Antonio Pappano und Peter Stein zeichnen für Don Carlo verantwortlich, Daniele Gatti und Stefan Herheim für Die Meistersinger von Nürnberg. Beide Opern spielen die Wiener Philharmoniker. Erstaunlicherweise hat eine Begegnung der beiden größten Opernkomponisten nie stattgefunden. Bei Verdis Alterswerk Falstaff seht Zubin Mehta am Pult der Wiener Philharmoniker.

Die Besetzungen der Neuinszenierungen

Giuseppe Verdi: Falstaff

Musikalische Leitung: Zubin Mehta, Regie: Damiano Michieletto, Bühne: Paolo Fantin, Licht: Alessandro Carletti, Kostüme: Carla Teti, Dramaturgie: Christian Arseni Es singen u.a.: Ambrogio Maestri (Sir John Falstaff), Fiorenza Cedolins (Mrs Alice Ford), Massimo Cavaletti (Ford), Eleonora Buratto (Nannetta), Elisabeth Kulman (Mrs Quickly), Stephanie Houtzeel (Mrs Meg Page), Javier Camarena (Fenton), Luca Casalin (Dott. Cajus), Gianluca Sorremtino (Bardolfo), Davide Fersini (Pistola) Philharmonia Chor Wien, Wiener Philharmoniker

29. Juli (Premiere) / 31. Juli / 3. August / 4. August / 6. August / 7. August, Haus für Mozart

Richard Wagner: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Musikalische Leitung: Daniele Gatti, Regie: Stefan Herheim, Bühne: Heike Scheele, Kostüme: Gesine Völlm, Licht: Olaf Freese, Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach Es singen u.a.: Michael Volle (Hans Sachs), Roberto Saccà (Walther von Stolzing), Ana Gabler (Eva), Markus Werba (Sixtus Beckmesser), Georg Zeppenfeld (Veit Pogner), Peter Sonn (David), Monika Bohinec (Magdalene), Oliver Zwarg (Fritz Kothner) und Teilnehmer des YSP Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker

2. August (Premiere) / 9. August / 12. August / 20. August / 24. August / 27. August, Großes Festspielhaus

Giuseppe Verdi: Don Carlo

Musikalische Leitung: Antonio Pappano, Regie: Peter Stein, Bühne: Ferdinand Wögerbauer, Kostüme: Anamaria Heinreich, Licht: Joachim Barth, Choreografie: Lia Tsolaki Es singen u.a.: Matti Salminen (Filippo II), Jonas Kaufmann (Don Carlo), Anja Harteros (Elisabetta di Valois), Thomas Hampson (Rodrigo, Marchese di Posa), Ekaterina Semenchuk (La Principessa Eboli), Eric Halfvarson (Il Grande Inquisitore), Robert Lloyd (Unfrate), Maria Celeng (Tebaldo), Sen Guo (Una voce dal cielo), Benjamin Bernheim (Il Conte di Lerma / Un araldo reale) und Teilnehmer des YSP (Sei deputati fiamminghi) Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Wiener Philharmoniker

13. August (Premiere) / 16. August / 19. August / 22. August / 25. August / 28. August, Großes Festspielhaus

 Für die Salzburger Festspiele 2013 erarbeiten Peter Stein und Antonio Pappano die Urfassung der Oper – allerdings in Italienisch und ohne das Ballett. Hingegen werden auch jene Passagen zu hören sein, die noch vor der Uraufführung 1867 kurzfristig gestrichen wurden, etwa das die Oper eröffnende Vorspiel mit dem Chor der Holzfäller und ihrer Familien: eine eindrucksvolle Vergegenwärtigung der durch den Winter und den Krieg mit Spanien verursachten Not des französischen Volkes. Die Beibehaltung des Fontainebleau-Aktes macht die weitere Handlung in ihren Voraussetzungen sinnfällig und die psychologische Entwicklung von Elisabetta di Valois und Don Carlo (wie die Figuren in der italienischen Version heißen) ungleich schlüssiger.

 Vincenzo Bellini: Norma

Die Wertschätzung, die Wagner und Verdi Vincenzo Bellini entgegenbrachten, wird durch die von unseren Salzburger Pfingstfestspielen übernommenen Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle im Spielplan 2013 sinnfällig. Musikalische Leitung: Giovanni Antonini, Regie: Moshe Leiser & Patrice Caurier, Bühne: Christian Fenouillat, Kostüme: Agostino Cavalca, Licht: Christophe Forey, Dramaturgie: Konrad Kuhn Es singen u.a.: Cecilia Bartoli (Norma), Rebeca Olvera (Adalgisa), John Osborn (Pollione), Michele Pertusi (Oroveso), Liliana Nikiteanu (Clotilde), Reinaldo Macias (Flavio)mCoro della Radiotelevisione Svizzera Orchestra La Scintilla

17. August (Premiere) / 20. August / 24. August / 27. August / 30. August, Haus für Mozart

 

KONZERTANTE OPERNAUFFÜHRUNGEN

Walter Braunfels: Jeanne D’Arc

Walter Braunfels (1882–1954) gehörte neben Richard Strauss und Franz Schreker zu den erfolgreichsten Komponisten der Weimarer Republik. Als Sohn eines jüdischen Vaters wurden mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten seine sämtlichen Werke verboten. Er verließ Deutschland jedoch nicht. In diesen Jahren innerer Emigration entstanden unter anderem drei Opern, Die Verkündigung nach Paul Claudel, Der Traum ein Leben nach Grillparzer sowie Jeanne d’Arc. Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna, für die der Komponist selbst das Libretto verfasste. In acht in sich abgeschlossenen Bildern zeichnete er den Lebensweg der Märtyrerin. 1943 vollendet, gelangte diese Oper erst 2001 in Stockholm zunächst zur konzertanten, 2008 dann in Berlin zur szenischen Uraufführung, denn im Unterschied zu Kollegen wie Arnold Schönberg erlebte Braunfels nach 1945 keine Wiedergutmachung ideeller Art.

Musikalische Leitung: Manfred Honeck, Choreinstudierung: Alois Glassner, Einstudierung Kinderchor: Wolfgang Götz Es singen u.a.: Juliane Banse (Johanna), Bryan Hymel (Hl. Michael), Pavol Breslik (Karl von Valois), Thomas E. Bauer (Erzbischof von Reims / Florent d’Illiers), Michael Laurenz (Cauchon), Tobias Kehrer (Vicar-Inquisitor), Norbert Ernst (Colin, ein Schäfer), Johan Reuter (Gilles de Rais), Ruben Drole (Herzog von La Trémouille), Martin Gantner (Ritter Baudricourt), Wiebke Lehmkuhl (Lison, seine Frau) und Sängerinnen des YSP (Hl. Katharina und Hl. Margarete) Salzburger BachchormSalzburger Festspiele und Theater Kinderchor ORF Radio-Symphonieorchester Wien, 1. August, Felsenreitschule

Richard Wagner: Rienzi, der letzte der Tribunen

Dem 29-jährigen Richard Wagner gelang mit seiner Oper Rienzi 1842 der künstlerische Durchbruch. Die Oper basiert auf dem Leben des römischen Tribun Cola di Rienzi. „Wagners Rienzi ist über weite Strecken eher eine italienische als eine deutsche Oper; Wagners Vorliebe und Begeisterung für Bellini hat sich keiner seiner Partituren so eingeprägt wie dem Rienzi […] Gerade diese Wagnersche Italianità, die ja auch noch den Fliegenden Holländer und den Tannhäuser in auffallender Weise auszeichnet, ist die Stärke der Partitur,“ resümiert der Musikwissenschaftler Egon Voss über den Rienzi.

Musikalische Leitung: Philippe Jordan, Choreinstudierung: Jörn Hinnerk Andresen Es singen u.a.: Christopher Ventris (Cola Rienzi), Emily Magee (Irene), Georg Zeppenfeld (Steffano Colonna), Sophie Koch (Adriano), Martin Gantner (Paolo Orsini), Benjamin Bernheim (Baroncelli), Oliver Zwarg (Cecco del Vecchio) und Teilnehmer des YSP Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Gustav Mahler Jugendorchester, 11. August / 14. August, Felsenreitschule

Giuseppe Verdi: Nabucco

Nabucodonosor (wie die Oper ursprünglich hieß) erzählt vom babylonischen König Nebukadnezar II., der mit seinen Truppen Jerusalem erobert und den Salomonischen Tempel zerstört, um sich schließlich zum alleinigen Gott auszurufen. Solcher Hybris folgt die Strafe auf dem Fuß: Nabucco verfällt dem Wahnsinn, von dem er erst erlöst wird, als er in der Not zum Glauben an Jehova, dem Gott der Hebräer, findet. Mehr als eine Geschichte individueller Schicksale ist Nabucco die Geschichte eines Volkes. Für Verdis Zeitgenossen klang sie geradezu wie eine Aufforderung, in den Hebräern das nach Freiheit und Unabhängigkeit dürstende italienische Volk wiederzuerkennen – und Verdi zum Komponisten des Risorgimento zu küren.

Musikalische Leitung: Riccardo Muti Es singen u.a.: Željko Lučić (Nabucco), Dmitry Belosselskiy (Zaccaria), Tatiana Serjan (Abigaille), Francesco Meli (Ismaele), Sonia Ganassi (Fenena), Saverio Fiore (Abdallo), Simge Büyükedes (Anna), Luca Dall’amico (Il Gran Sacerdote) Orchestra e Coro del Teatro del’Opera di Roma 29. August (Premiere) / 31. August / 1. September, Großes Festspielhaus

 Giuseppe Verdi: GIOVANNA D’ARCO

Gleich drei Mal fand die französische Heilige Jeanne d’Arc in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Weg auf die italienische Opernbühne. Als Verdi im Winter 1844/45 seine Giovanna d’Arco komponierte, waren ihm bereits Nicola Vaccai (1827) und Giovanni Pacini (1830) vorausgegangen. Der Stoff bot nicht nur die Möglichkeit, das Porträt einer charismatischen Protagonistin mit den Elementen eines kriegerischen Sujets zu verbinden; in der Zeit des erstarkenden Risorgimento war die Geschichte des Bauernmädchens, das sich zur Befreierin ihres Vaterlandes aufschwingt, auch geeignet, patriotische Gefühle anzusprechen. Temistocle Solera verfasste das Libretto und orientierte sich dabei an Schillers „romantischer Tragödie“ Die Jungfrau von Orleans. Wie im Schauspiel stirbt Giovanna nicht auf dem Scheiterhaufen, sondern – historisch unrichtig – auf dem Schlachtfeld.

Musikalische Leitung: Paolo Carignani Es singen u.a.: Anna Netrebko (Giovanna d’Arco), Fabio Sartori (Carlo VII), Plácido Domingo (Giacomo), Roberto Tagliavini (Talbot) Münchner Rundfunkorchester Philharmonia Chor Wien Choreinstudierung: Walter Zeh 6. August (Premiere) / 10. August / 13. August, Felsenreitschule

 Wolfgang Amadeus Mozart: ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL im Hangar 7

Ein Fernsehprojekt von ServusTV gemeinsam mit den Salzburger Festspielen

Musikalische Leitung: Hans Graf, Regie: Adrian Marthaler, Bildregie: Felix Breisach Es singen u.a.: Diana Damrau, Daniela Fally, Javier Camarena, Michael Laurenz, Franz-Josef Selig und Tobias Moretti als Bassa Selim Salzburger Bachchor Camerata Salzburg 26. August, Hangar 7

Das Schauspielprogramm im Detail

Hugo von Hofmannsthal: JEDERMANN

Der Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Julian Crouch wurde in England geboren und ist in Schottland aufgewachsen. Er begann seine Karriere als Masken- und Puppenbauer bei großen Freilichtspektakeln. 1996 wurde er Gründungsmitglied des Improbable Theatre, dessen Stücke als „das Bastardkind des Puppenspiels und der Improvisation“ beschrieben wurden. Dabei hat Crouch, der für Ausstattung und Co-Regie zuständig war, oft selber Requisiten und Puppen live auf der Bühne geschaffen. 1997 entwarf er ein Bühnenbild für einen preisgekrönten Sommernachtstraum, das aus 56 Rollen Tesa-Film bestand – und sonst gar nichts. Zudem war er Bühnen- und Kostümbildner sowie Co-Regisseur bei der internationalen Erfolgsproduktion Shockheaded Peter, eine Bearbeitung von den Struwwelpeter-Geschichten Heinrich Hoffmanns mit Musik von The Tiger Lillies. Seine Arbeiten als Regisseur und Bühnenbildner sind u.a. am Londoner National Theatre, bei der English National Opera, dem Theater der Welt, den Wiener Festwochen, an der Metropolitan Opera New York, im Londoner West End und am Broadway zu sehen gewesen. Für die Uraufführung von Jerry Springer – The Opera ist er mit diversen Preisen bedacht worden. 2010 wurde sein Bühnenbild der Broadway-Produktion The Addams Family sowohl mit dem Drama Desk Award als auch mit dem Outer Circle Critics Award ausgezeichnet. Der US-amerikanische Regisseur Brian Mertes wurde in Texas geboren und ist in Kansas aufgewachsen. Sein Theaterstudium führte ihn von Philadephia bis nach Polen. Zurück in New York wurde er bald für seine Uraufführungen zeitgenössischer Autoren bekannt. Durch seine einfühlsame Zusammenarbeit mit Autoren und Schauspielern wurden auch TV-Produzenten auf ihn aufmerksam, sodass er als Regisseur bei mehreren Folgen großer Network-Serien wie z.B. Law and Order arbeitete. Derzeit ist Brian Mertes Hausregisseur der Tony-Award-gekrönten Trinity Repertory Company. Er leitet zudem die Meisterklasse für Regie an der Brown University/Trinity Rep. Brian Mertes ist wahrscheinlich am besten durch seine legendären Freilichtproduktionen der Stücke Anton Tschechows bekannt, die er während der letzten Jahre, gemeinsam mit seiner Frau Melissa Kievman, in- und außerhalb ihres historischen Hauses nahe dem Lake Lucille im Staate New York aufgeführt hat. In diesem wunderschönen Ort, 40 Minuten von Manhattan entfernt, zu dessen Einwohnern Kurt Weill und Lotte Lenya zählten, haben sie gemeinsam mit einigen der führenden Theater- und Musiktalente New Yorks an großformatigen, ortsbezogenen Aufführungen der Stücke Anton Tschechows gearbeitet. Die Szenen wurden in Improvisationen entwickelt und dann in einem einzigen und einmaligen Durchlauf für Nachbarn aus dem Ort und begeisterte Theaterzuschauer aus aller Welt gespielt – bei Sonne und Regen!

Neuinszenierung.Regie: Julian Crouch & Brian Mertes, Bühne: Julian Crouch, Kostüme: Olivera Gajic Es spielen: Cornelius Obonya, Brigitte Hobmeier, Sarah Viktoria Frick, Joachim Bissmeier, Jürgen Tarrach, Julia Gschnitzer u.a.

20. Juli (Premiere) / 21. / 24. / 26. / 31. Juli / 4. / 5. / 14. / 15. / 18. / 21. / 23. / 28. / 30. August, Domplatz / Großes Festspielhaus

Johann Nestroy: Lumpazivagabundus

 „Ein Stück von schneidender Aktualität. Des Zauberreiches Söhne sind von der Seuche der Verschwendungssucht befallen. Vor den Thron des Feenkönigs gebracht gestehen sie: Da sie den größten Teil des Erbes ihrer Väter schon verjubelt haben, pfeifen sie auch auf den Rest und prassen munter weiter…“                                                   Matthias Hartmann

 Neuinszenierung. Regie: Matthias Hartmann, Bühne: Stéphane Laimé, Kostüme: Victoria Behr, Dramaturgie: Andreas Erdmann, Musik: Karsten Riedel. Es spielen: Florian Teichtmeister, Michael Maertens, Nicholas Ofczarek und das Ensemble des Burgtheaters Wien

1. / 2. / 3. / 5. / 6. / 8. / 10. / 11. / 12. / 14. / 15. / 17. August, Perner-Insel Hallein

Nach den Gebrüdern Grimm: SCHNEEWITTCHEN

Anfang des 19. Jahrhunderts begannen die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, angeregt durch die Romantiker Clemens Brentano und Achim von Arnim, mit ihrer Sammlung bis dahin nur mündlich überlieferter Märchen, die sie 1812 unter dem Titel Kinder- und Hausmärchen erstmals veröffentlichten. Gute Märchen finden ihre Entsprechung im Zuhörer. Man sagt, dies sei heilsam. Besonders wenn es sich um grausame Märchen handle. Im Inneren agierten besonders Kinder Konflikte, die in den Bildern des Märchens symbolisiert und verschlüsselt vorliegen, aus. Aber ob heilsam oder nicht: Märchen gehören zu uns. Sie entspringen und münden in der gleichen Quelle und halten uns mit ihr in Kontakt. Sie erreichen uns aus einer ungewiss zurückliegenden Vorzeit, sie heben mit dem Verweis: „Es war einmal“ an und sie stellen die ungebrochene Vitalität ihrer Protagonisten mit dem Ende: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!“ in Aussicht. Diese Formeln verstärken den Eindruck, Märchen gehörten keinem sterblichen Erzähler mehr, führten ein unabhängiges Leben in einem ewigen „Heute“. Schneewittchen – ihre Haut weiß wie Schnee, ihre Lippen rot wie Blut und ihre Haare schwarz wie Ebenholz – lebt jedenfalls in Nicolas Liautards unheimlicher und wortloser Bildwelt, die Kindern und Erwachsenen einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen wird. Der Regisseur Nicolas Liautard hat letztes Jahr mit seiner Inszenierung von Meine Bienen. Eine Schneise bei den Festspielen für Aufmerksamkeit gesorgt. Dieses Jahr haben wir ihn mit Schneewittchen (Blanche-Neige) eingeladen, das in Zusammenarbeit mit seiner Theatergruppe La Nouvelle Compagnie entstanden ist und für den „Molière“, den begehrtesten Theaterpreis Frankreichs, in der Kategorie Jugend- und Kinderstück nominiert war. Seit seiner Premiere im Jahre 2010 hat es Kinder und Erwachsene jeden Alters begeistert. Sprachbarrieren wird es nicht geben – diese bildmächtige Aufführung (ge)braucht keine Worte!

GASTSPIEL Regie: Nicolas Liautard, Bühne: Damien Caille-Perret & Nicolas Liautard, Lichtdesign Bruno Rudtmann, Video, Puppen und Bauten: Damien Caille-Perret, Sounddesign: Jacques Cassard, Kostüme: Séverine Thiébault, Tiertrainer: Philippe Hertel, Georges Poirier Cyril Cattai, Miguy Ville, Damien Costa Mit Pauline Acquart, Marion Suzanne, Jürg Häring, Julien Campani, Isham Conrath

15. August (Premiere) / 17. / 18. August, Salzburger Landestheater

Aurélien Bory: Sans Objet

Sans Objet gleicht einem Puppenspiel – aber einem der ganz besonderen Art. Normalerweise funktioniert Puppentheater so, dass Objekte von menschlicher Hand bewegt und manipuliert werden. In Sans Objet jedoch begegnen wir einem Objekt, das Menschen „betätigt“. In einer Welt ohne Sprache entfaltet sich ein kunstvoll choreografierter Dialog zwischen Mensch und Maschine, ein faszinierendes Ballett, getragen von menschlichen Körpern und einem Maschinen-Leib – fesselndes visuelles Theater für alle Altersgruppen. Aurélien Bory wurde 1972 in Colmar geboren und studierte zunächst Physik und architektonische Akustik, bevor er sich der Darstellungskunst widmete. Er übersiedelte nach Toulouse, wo er am Lido – Centre des Arts du Cirque ausgebildet wurde und mit dem Theaterdirektor Mladen Materic arbeitete. Im Jahr 2000 gründete er seine eigene Truppe, die Compagnie 111. In weiterer Folge entwarf und initiierte er gemeinsam mit Phil Sotanoff ein auf sechs Jahre angelegtes Raum-Trilogie-Projekt, das IJK, Plan B und Plus ou moins l’infini (Mehr oder weniger Unendlichkeit) beinhaltet. Diese Arbeiten bilden den Ausgangspunkt seiner höchst individuellen Stilentwicklung – sowohl seiner Projekte für das Theater, als auch als Designer – in deren Zentrum sein äußerst präziser und detaillierter Umgang mit dem Phänomen Raum steht. Weitere Arbeiten umfassen die Kooperation mit einer Gruppe marokkanischer Akrobaten im Rahmen der Produktion Taoub, die im Jahre 2004 die internationale Karriere der Groupe acrobatique de Tanger begründete, sowie ein Projekt mit Darstellern aus Dalian in China, Les sept planches de la ruse (Die Sieben Stege der Kunstfertigkeit), für das er 2008 mit dem Radio France Preis „Créateur sans frontiers“ ausgezeichnet wurde. Neben Sans Objet zählen zu seinen jüngsten Arbeiten Géométrie de caoutchouc und zwei Frauenporträts: Questcequetudeviens? für die Flamencotänzerin Stéphanie Fuster und Plexus für die japanische Tänzerin Kaori Ito. Zur Zeit konzipiert er auch ein neues Stück mit der Groupe acrobatique de Tanger, Azimut, als Beitrag zu Marseille, Europäische Kulturhauptstadt 2013.

GASTSPIEL Konzeption, Regie und Bühnenbildentwurf: Aurélien Bory, Robotersteuerung und Programmierung: Tristan Baudoin, Musik: Joan Cambon, Lichtdesign: Arno Veyrat Künstlerische Mitarbeit: Pierre Rigal & Ton Joël Abriac, Kostüme: Sylvie Marcucci u.a. Mit Olivier Alenda und Olivier Boyer 24. Juli (Premiere), 25. / 26. Juli, Salzburger Landestheater

www.salzburgerfestspiele.at

www.mottingers-meinung.at/salzburger-festspiele-2013/ :Domplatz: Die Sommerresidenz der Familie Hörbiger

www.mottingers-meinung.at/die-neue-buhlschaft/

www.mottingers-meinung.at/salzburger-festspiele-young-directors-projekt/

Von Michaela Mottinger

Wien, 5. 7. 2013