The Happy Prince

Mai 31, 2018 in Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Rupert Everett glänzt als alternder Oscar Wilde

Oscar Wilde (Rupert Everett) erzählt von seiner Zeit im Gefängnis. Bild: © Filmladen Filmverleih

Dies also ist die Rolle, die sich Rupert Everett auf den Leib schrieb – wiewohl er sie anfangs selbst gar nicht spielen wollte und erst von Colin Firth überzeugt werden musste, dies also ist gleichzeitig das Regiedebüt des Schauspielstars:

„The Happy Prince“, benannt nach einem der Kunstmärchen von Oscar Wilde, zeichnet dessen letzten Jahre im Exil nach. Am Freitag kommt das filmische Meisterwerk in die heimischen Kinos, eine eindrückliche Parabel auf Leid aufgrund von Leidenschaften. Everett, nicht zuletzt bekannt als brillanter Darsteller von Leinwandadaptionen der bekanntesten Wilde-Komödien, glänzt auch hier. Die Geschichte, die er erzählt, zeigt den Niedergang des großen Autors, zeigt einen Mann an der Grenze, den Verstand zu verlieren, zeigt aber auch einen, der gewillt ist, sein Schicksal mit der ihm eigenen Grandezza und Elegance anzunehmen. Es ist eine bestechende, schmerzhafte Performance, dieser Tod des Dandys.

Wilde, der aus seinen ephebophilen Vorlieben nie ein Geheimnis machte, sie im Gegenteil offen auslebte, verliebte sich in den 1890er-Jahren in den jungen Lord Alfred „Bosie“ Douglas. Dessen Vater hinterließ Wilde im Club eine Visitenkarte mit der Notiz: „Für Oscar Wilde, posierenden Sodomiten“. Es kam zum Gerichtsprozess, den Wilde nicht nur verlor, sondern wegen „Unzucht“ zu zwei Jahren Zuchthaus samt schwerer Zwangsarbeit verurteilt wurde.

Oscar (Rupert Everett) und Bosie (Colin Morgan) in einem Weinlokal über dem Meer. Bild: © Filmladen Filmverleih

Reggie (Colin Firth) besucht Wilde (Rupert Everett) am Krankenbett. Bild: © Filmladen Filmverleih

Mit seiner Entlassung aus dem Gefängnis setzt der Film ein: Oscar Wilde ist körperlich gezeichnet. Er verlässt Großbritannien, wo ihm als Geächteten ein Leben unmöglich geworden ist, und wird, verarmt und verlacht, ein Wanderer zwischen Paris und Neapel, wo er als Sebastian Melmoth mehr schlecht als recht seine Tage zubringt – immer so lange, bis sein Inkognito auffliegt und Gastwirte ihn verjagen. Ihm zur Seite stehen sein Freund Reggie Turner und sein ehemaliger Geliebter Robbie Ross, doch dann sucht Oscar wieder Kontakt zu Bosie …

Das alles, schäbige Zimmer in ebensolchen Absteigen, feucht-fröhliche Absinth-Abende in heruntergekommenen Bars, Knaben und Kokain, zeigt Everett in traumhaft schönen Albtraumbildern. In Visionen und Zeitsprüngen wird die Story geschildert.

Die Klammer bilden zwei Pariser Buben, denen Wilde seinen „Happy Prince“ vorträgt, das Märchen eines, der alles für sein Volk gab, bis es ihn schließlich abgehalftert auf den Misthaufen schmiss. Die Schauspieler sind allesamt fantastisch. Neben Everett und Colin Firth als Reggie überzeugen Edwin Thomas als Robbie und Neuentdeckung Colin Morgan als hochfahrender, selbstverliebter Bosie. In den schönsten Szenen sind Bosie und Oscar als Snobs unter sich. Emily Watson komplettiert den Cast als Wildes Ehefrau Constance.

„The Happy Prince“ ist das fiebrige Porträt eines skandalösen Genies. Im Nachspann ist zu lesen, dass Oscar Wilde posthum von den britischen Behörden pardoniert wurde. Es sollte wohl umgekehrt sein …

Trailer: www.youtube.com/watch?v=nw9AwSKAxXQ

  1. 5. 2018

Michael Hanekes „Happy End“

Oktober 5, 2017 in Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Die staubtrockene Heiterkeit von Selbstmord

Die Familie Laurent. Bild: © WEGA Filmproduktions GmbH

Dies die erste Szene: Ein Hamster wird mittels Antidepressiva ins Jenseits befördert. Die Pillen gehören der Mutter, die gerade den x-ten Selbstmordversuch unternimmt, mit äußerster Gelassenheit dokumentiert und analysiert von Tochter Eve via Handyvideo und mobilem Texten. Bis sie die Rettung ruft. Diesmal gelingt der Plan der absurd Erziehungsberechtigten.

Das Scheidungskind übersiedelt zum Vater und dessen neuer Frau. Heißt: Neue Familie, doch in Calais ist alles anders, Calais ist alles andere als ein Daheim. „Happy End“ ist der jüngste Film von Michael Haneke, ab Freitag in den Kinos, und ins Rennen um den Auslands-Oscar geschickt. Ein im Grunde düsteres Familienporträt, an das der Filmemacher mit einer ungewohnten Heiterkeit, in seinem Falle freilich einer staubtrockenen, herantritt. Fast scheint’s, als wollte der Realist Haneke diesmal ein Märchen über Selbstbehauptung und Selbstbefreiung erzählen, eine Empfindung, zu der auch die bestechend schönen, mitunter gesofteten Bilder von Christian Berger beitragen. Fast scheint’s, als hätte Haneke sich für diese Arbeit die Seinsphilosophie von Thomas Bernhards Großvater Johannes Freumbichler zu eigen gemacht. Man könne, formulierte der Heimatschriftsteller, das Leben nur überleben, weil Suizid ein jederzeit möglicher Ausweg aus ihm sei …

Einen Großvater gibt es auch in „Happy End“. Jean-Louis Trintignant spielt ihn grandios diesen Georges Laurent, auch er ein Freiwilliger für den Freitod. Isabelle Huppert mimt wieder die Tochter, wie schon in „Amour“, als der Alte seiner Frau den Gnadentod gewährte (was Georges, Achtung: Querverweis, seiner Enkelin in einem schwachen Moment anvertraut). Nun will er selbst nicht mehr. Der Patriarch ist längst zurückgetreten und hat die Geschäfte an die Patriarchin weitergereicht, sie aber keine Fädenzieherin, sondern nur noch -zusammenhalterin. Man ist im Bauwesen tätig, und in einer enervierend langen Einstellung hält die Kamera aus weiter Ferne auf eine Baugrube zu, bis endlich eine riesige Stützmauer unter Getöse einbricht. Mehr Zitat braucht es nicht.

Isabelle Huppert. Bild: © WEGA Filmproduktions GmbH

Jean-Louis Trintignant. Bild: © WEGA Filmproduktions GmbH

Ein Arbeiter wird schwer verletzt. Enkel eins, Franz Rogowski als Annes Sohn Pierre, ein vom Ekel über die eigene Existenz durchs Leben getriebener junger Mann und höchst unfreiwilliger Mitarbeiter im Familienbetrieb, soll’s richten. Die kleine Eve indes, Fantine Harduin als Enkel zwei, wird sich an den Tabletten der toten Mutter versuchen. Was sie später, sie überlebt, mit dem morbiden Argument rechtfertigen wird, dass doch dem Nachwuchs das Austesten jener Grenzüberschreitung gestattet sein müsse, an der die Erwachsenen hier Tag und Nacht basteln.

In Cannes hinterließ „Happy End“ ein zwiegespaltenes Publikum. Mittlerweile hat Haneke seinen Film in einem Interview als Bemühung übers Komische dargestellt. Mit Querverweis auf Georges Feydeaus Farcen. In diesem Lichte lässt sich sein galliges Werk neu deuten, die großbürgerliche Fassade, hinter der die Figuren je nach Temperament im- oder explodieren, die bestsituierten Verhältnisse unter deren Oberfläche es brodelt, bis einer ausbricht. Aus diesen Zwängen und wie ein Vulkan. Es wird natürlich Pierre sein. Von Rogowski gespielt als angry young man, als wär‘ er eine junge Ausgabe von Joaquin Phoenix – dies als Kompliment gemeint. Wie überhaupt der ganze Cast durch sein intensives Spiel in Bann zieht.

Franz Rogowski. Bild: © WEGA Filmproduktions GmbH

Fantine Harduin. Bild: © WEGA Filmproduktions GmbH

Die Huppert brilliert als vorwurfsvoll ermahnende Mutter, die ihrem Enfant terrible bei Ungehorsam auch schon einmal einen Finger ausrenkt. Die kleine Fantine Harduin ist schlicht fabelhaft, sie die schweigsame, verstörte Heldin des Films, die Protagonistin, die es aus dem zurückgezogenen Leben an der Seite der Mutter in die High Society würfelt, ohne das ihr jemand die neuen Spielregeln erklärt. Trintignants Darbietung ist von exzellent zynischem Feinschliff. In einer der schönsten Szenen kommt es zur Annäherung Großvater – Enkelin, dieser intime Moment samt – siehe oben – beinah biblischem Erlösergeständnis gleichsam das Herzstück der Handlung.

Haneke hat seine gewohnten Versatzstücke in Position gerückt. Von geheimen Überwachungsbildern über sadistische Experimente und darob Verzweiflungstaten bis zu kindlicher Grausamkeit ist alles da, was die Motive des frankophilen Wiener Regiestars ausmacht. Eves Vater, Mathieu Kassovitz als Thomas, hat eine lange Zeit anonym bleibende Geliebte, die ihm via Mail-Verkehr ihre sadomasochistischen Wünsche für den körperlichen mitteilt. Der ach so liberale Laurent-Clan hält sich ein nordafrikanisches Haushälterpaar und einen bissigen Wachhund, und als der nach dem Dienerkind schnappt, muss sich Vater Rachid (Hassam Ghancy) noch verantworten, warum er die Bestie nicht besser verstaut hat. Der aufgelösten Mutter (Nabiha Akkari) teilt die Huppert großbürgerlich-gelassen mit, das sei doch alles nicht so schlimm. Vor allem angesichts dieses formidablen Arbeitsplatzes.

Am Set: Fantine Harduin, Michael Haneke und Jean-Louis Trintignant. Bild: © WEGA Filmproduktions GmbH

Haneke macht sich die sozialen Medien für seine Zwecke zu Nutze. Es gibt Online-Chats zum Mitlesen, You-tube-Videos, und aus all diesen Fragmenten setzt sich die lange Zeit rätselhafte Story zusammen, die erst während sie Fahrt aufnimmt, beginnt Sinn zu ergeben. Es dauert, bis sich die episodenhaften Skizzen zu einem Ganzen fügen. Der Witz, erkennt man dann, ist:

Man zelebriert eine alten Privilegien entstammende Dekadenz, die man als Mensch des 21. Jahrhunderts vorgibt, überwunden zu haben. Doch Klassenbewusstsein und das Selbstverständnis, im Gegensatz zu Menschen mit Migrationshintergrund der Grande Nation anzugehören, machen nach wie vor die Lebensart des Laurent-Clans aus. Aus diesem Schein vs Sein entfaltet sich tatsächlich so etwas wie Feydeau’sche Gfeanztheit. Nur wird hier, was der Dramatiker zur Tollheit treibt, in gemessener Langsamkeit zelebriert. Haneke lässt sich Zeit, um seine Themen zur Zeit abzuhandeln.

Am Ende, im unpassendsten Moment, keimt Georges Todeswunsch erneut. Lebensunfähigkeit und Empathiebefreitheit und Eskalation brechen sich Bahn. Ausgerechnet bei Annes Verlobungsfeier mit Lawrence – der wunderbare Toby Jones, dem Haneke leider kaum etwas zu spielen gibt. Pierre erscheint im Nobelrestaurant mit einer Gruppe schwarzer Flüchtlinge, man bemüht sich hektisch für die Außenseiter einen Tisch zu richten. Trintignant nutzt die Verwirrung, um sich von Eve mit dem Rollstuhl ins Meer schieben zu lassen. Doch, oh weh: Das Wasser steht ihm (wie uns allen) nur bis zum Hals. Soweit die Schlusspointe in Hanekes seelenruhiger Selbstmördersaga. Ob die Oscar-Jury damit etwas anfangen kann? Es wird sich zeigen …

Trailer: www.youtube.com/watch?v=mzk8ds7xUM0

www.festival-cannes.com/en/films/happy-end-1

BUCHTIPP: Am 25. September erscheint im Zsolnay Verlag „Michael Haneke: Happy End. Das Drehbuch“. 160 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und einem Nachwort von Ferdinand von Schirach.

  1. 10. 2017

Happy Birthday, du Runde!

August 22, 2017 in Tipps

Ab Heute heißt’s 50!

Bild: pixabay.com

50 Jahre, ach du Schreck! Die Jugend und der Lack sind weg! Muskeln schmerzen, Knochen knacken, manchmal hast du es im Nacken. Du hattest Höhen und auch Tiefen, doch warst stets da, wenn wir dich riefen. Nun das eine sollst du wissen: Bleib uns treu – sonst sind wir aufgeschmissen! Wir wünschen dir von Herzen Glück, du bist und bleibst das beste Stück!

Herzliche Glückwünsche zum 50. Geburtstag!

Friends and Family, 22. 8. 2017

MAK: Stefan Sagmeister „The Happy Show“

Oktober 28, 2015 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Mother’s Little Helpers für den Topdesigner

MAK-Ausstellungsansicht, 2015 Stefan Sagmeister: The Happy Show, rechts: Everybody Always Thinks They Are Right [Jeder denkt immer, er hat recht], 2007. In Zusammenarbeit mit Monika Aichele, Matthias Ernstberger und Sportogo. MAK-Säulenhalle Bild: © MAK/Aslan Kudrnofsky

Stefan Sagmeister: „Everybody Always Thinks They Are Right, 2007“ in der MAK-Säulenhalle. In Zusammenarbeit mit Monika Aichele, Matthias Ernstberger und Sportogo. Bild: © MAK/Aslan Kudrnofsky

Die Eröffnung der MAK-Ausstellung „Stefan Sagmeister: The Happy Show“ sorgte gestern Abend für ein volles Haus am Ring. Für die Schau lotete der Großmeister des Grafikdesigns die Grenzen zwischen Kunst und Design aus und überschreitet sie. Die Ausstellung dokumentiert seine zehn Jahre andauernde Untersuchung des Glücks anhand von Videos, Drucken, Infografiken, Skulpturen und interaktiven Installationen. Sie führt die Besucher auf eine Reise durch die Gedankenwelt des Designers und seine Versuche, das eigene Glück zu steigern, indem er seinen Geist trainiert wie andere ihren Körper. Getaucht in ein symbolträchtiges Smiley-Gelb eröffnen Sagmeisters Interventionen, die sich über Gänge, Treppen und Ausstellungsräume erstrecken und auch die „Zwischenräume“ des Museums einbeziehen, Einblicke in seine Gedankenwelt und Glückserfahrungen. „The Happy Show“ ist nach 2002 die zweite Ausstellung des gebürtigen Bregenzers im MAK.

In handschriftlichen Kommentaren an Wänden, sehr schön etwa der Hinweis, im Dachgeschoß ging es weiter „Und das wird super!“, Geländern und in den Toilettenräumen des Museums erläutert er seine Gedanken und Beweggründe zu den gezeigten Projekten. Diese persönlichen Notizen ergänzt er durch sozialwissenschaftliche Daten der Psychologen Daniel Gilbert, Steven Pinker und Jonathan Haidt, des Anthropologen Donald Symons und bedeutender Historiker, um seine Experimente mit Psyche und Typografie in einen größeren Kontext setzen. Sagmeister testete alles Glückversprechende am eigenen Körper. Die Präsentation zeigt die Erfahrungen des Designers während eines dreimonatigen Experiments mit Meditation, kognitiver Therapie und stimmungsändernden Medikamenten. Und man erfährt, dass Sagmeister Alkohol und Nikotin durchaus sehr zugetan ist. „Eine der Hauptintentionen von angewandter Kunst und Design ist die Verbesserung unserer Lebensqualität und unseres Wohlbefindens. ‚The Happy Show‘ ist eine beeindruckende Inszenierung der uns alle bewegenden Frage nach dem persönlichen Glück“, so MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein. Die Ausstellung für alle,  die sich die Little Helpers einmal bildlich vorstellen möchten. Obwohl, ein wenig Glücksubstanzen gibt es in der Ausstellung tatsächlich: Kaugummi für alle!

Über den Künstler:

Stefan Sagmeister, Designer, geboren 1962 in Bregenz, lebt und arbeitet in New York, mischt Typografie und Bildsprache auf verblüffende, erfrischende, anspruchsvolle und verstörende Weise. Sagmeister arbeitete kurze Zeit für den Designer Tibor Kalman bei M&Co., bevor er seine eigene Agentur, Sagmeister Inc., gründete. Er beeinflusste die Designkultur des vergangenen Jahrzehnts maßgeblich – am bekanntesten sind wohl seine Albumcover für Musiker wie die Talking Heads, David Byrne, Lou Reed, OK Go oder The Rolling Stones sowie innovative Kampagnen für Unterehmen wie HBO und Levi’s, die sich ins öffentliche Bewusstsein eingebrannt haben. Sagmeister gewann zahlreiche Preise, darunter zwei Grammys für Albumdesigns, den Lucky Strike Designer Award und den Communications Award des Cooper-Hewitt National DesignMuseum, New York. Seit 2012 ist Jessica Walsh Partnerin im Studio Sagmeister & Walsh.

www.mak.at

Wien, 28. 10. 2015

Theater Phönix: Happy Planet

Mai 6, 2014 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Eine Ökogroteske in Linz

Bild: Christian Herzenberger

Bild: Christian Herzenberger

Am 8. Mai wird im Linzer Theater Phönix „Happy Planet“ von Thomas Baum uraufgeführt. Das Familienunternehmen Happy Planet ist ein weltweit agierender Megakonzern geworden, der sich einer umweltbewussten Firmenpolitik rühmt. In den kommenden Jahren ist geplant, die Geschäfte in Richtung alternativer Energien weiter auszubauen und ein Big Player auf dem Zukunftsmarkt nachhaltiger Bio-Treibstoffe zu werden. Doch so grün nach außen hin alles scheint, hinter den hohen Firmenumzäunungen sieht es ganz anders aus. Die neuen Energie-Alternativen gehen auf Kosten von Entwicklungsländern, Entscheidungen werden aus purer Geldgier getroffen, und intern herrscht ein bitterer Machtkampf. Und dann bringt auch noch eine junge Studentin Happy Planet in die Schlagzeilen, und der gute Ruf der Firma gerät ins Wanken …

In seiner grotesken Komödie „Happy Planet” nimmt der renommierte oberösterreichische Autor Thomas Baum die schwarzen Schafe der Bioindustrie ins Visier, die unter dem Deckmantel ökologischer Verantwortung skrupellose Geschäfte betreiben.

 Mit: David Fuchs, Lisa Fuchs, Matthias Hack, Felix Rank, Judith Richter, Sven Sorring. Regie: Heidelinde Leutgöb

www.theater-phoenix.at

Wien, 6. 5. 2014