Art Carnuntum / Shakespeare’s Globe: Romeo & Juliet

April 28, 2020 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Beim Blankvers ungeniert anbaggern

Have not saints lips, and holy palmers too? Romeo & Juliet: Adetomiwa Edun und GoT-Star Ellie Kendrick. Bild: John Haynes

Das Art Carnuntum Festival bringt auch in Zeiten von #Corona Welttheater nach Österreich, und bietet auf seiner Webseite www.artcarnuntum.at Inszenierungen des Shakespeare’s Globe Theatre zum kostenlosen Stream an. Seit mehr als zehn Jahren ist die gefeierte Londoner Kompagnie Stammgast im Amphitheater, für dieses Jahr waren Aufführungen von „A Midsummer Night’s Dream“ und „The Tempest“ geplant, aber ach …

Nach dem „Hamlet“ (Rezension: www.mottingers-meinung.at/?p=39290) zeigt man nun bis 3. Mai online eine Aufzeichnung von „Romeo & Juliet“ aus dem Jahr 2009, mit dem in Nigeria geborenen Schauspieler Adetomiwa Edun und der mittlerweile als Grünseher-Schwester und -Beschützerin Meera Reed aus „Game of Thrones“ bekannt

gewordenen Ellie Kendrick. Die Produktion überzeugt mit Musik und Tanz und Degengerangel, wie man’s aus Carnuntum kennt und liebt, mit dreisten Anspielungen auf alles unter Gürtellinie – und man erinnert sich freudig an die famose im Niederösterreichischen gezeigte Inszenierung, als die Montagues und Capulets im VW-Bus anreisten, um dort ihre Fehde auszutragen.

Regisseur Dominic Dromgoole, künstlerischer Leiter des wooden O von 2005 bis 2011, hat sich bei dieser Arbeit für ein extrem junges Ensemble entschieden, nicht nur die Juliet, auch die Darsteller des Benvolio und des Tybalt geben hier ihr Theaterdebüt, und punkto Tempo, Temperament und Lust an der Outrage macht sich das allemal bezahlt. Der geschmeidig-athletische Adetomiwa Edun besticht wie seine Mit- und Gegenspieler mit überbordender Spielfreude und außerordentlicher Bühnenpräsenz. Sein Romeo ist ein lebhafter, übermütiger junger Mann, frisch, frech, leichtfüßig und voll des Überschwangs erster Liebe.

Ein Halbstarker, wie der ganze Haufen der ihn umgibt, der gekünstelt tragikomisch die Augen verdreht, wenn er mit den Worten Liiiebe, Tod und Rosaline seine Scherze treibt, nichts ahnend, dass die Triebtäter Eros und Thanatos ihn bereits in ihren Klauen haben. Ellie Kendrick ist eine derart entzückend mädchenhafte Juliet, dass man ihr die süßen 14 Jahre fast noch abnimmt. Wie sie sich in die Arme ihrer Amme schmiegt, als sie erfährt, dass Romeo sie heiraten will, ist von unwiderstehlich unschuldiger Freude.

Als Ian Redfords wütender Capulet sie wegen ihres Ungehorsams ausschimpft, zitterte sie in ihrer kindlichen Verletzlichkeit und fleht Mutter und Amme an dazwischen zu gehen. Man glaubt Ellie Kendricks Juliet, diesem zerbrechlichen Seelchen, dass sie nach Romeos Dahinscheiden keinen Sinn im Weiterleben sieht. Ein weiteres Highlight ist Penny Layden als North Country Nurse mit entsprechendem Zungenschlag, eine Amme mit großem Herzen und noch größerem Mundwerk, dessen Zahnlosigkeit sie nicht daran hindert, den Jungs ungeniert Avancen zu machen. Wofür sie von Mercutio launig geküsst wird – obwohl sie von Romeos „body“ schwärmte.

„Nurse“ Penny Layden und Ellie Kendrick. Bild: John Haynes

Hinreißend verliebt: Adetomiwa Edun und Ellie Kendrick. Bild: John Haynes

Die Capulets: Miranda Foster und Ian Redford. Bild: John Haynes

Love Is In The Air, sozusagen, und überhaupt versteht es Dromgoole die schelmische Seite des britischen Barden bestens zu bedienen. Beinah jeder Satz hat einen sexuellen Subtone, ob nun die heißblütigen Edelherren beim Blankvers blankziehen und schamlos das Publikum anbaggern oder Juliet neckisch nachdenkt: „What’s Montague? It is nor hand nor foot nor arm nor face nor … [Pause] … any other part belonging to a man.“

Bemerkenswerte Leistungen liefert auch der übrige Cast: Fergal McElherron zeigt sich in den diversen Dienerrollen Balthazar, Peter, Gregory als geborener Spaßmacher, wunderbar, wie er die zum Capulet-Ball geladenen Gäste Grimassen schneidend nachahmt, während Romeo die Liste laut vorliest, und auch Maori-Star Rawiri Paratene hat als seine Textzeilen wie auf Häkelkissen gestickte Lebensweisheiten aufsagender Friar Lawrence die Lacher auf seiner Seite. Den Vogel ab schießt aber Tom Stuart als Paris, mit einer Interpretation der Figur, wie man sie hierzulande wohl noch nie gesehen hat.

Stuarts Paris ist zwar in dem die Clans unterscheidenden Rot-Blau-Schema, einzig Romeo und Juliet tragen nach der Balkonszene trotzig beide Farben, von Kopf bis Fuß weiß gewandet, weiß aber nichts über das passende Benehmen gegenüber Mitmenschen, heißt: er ist eine Nervensäge durch und durch, und urkomisch, wie er nie versteht, wann’s Zeit ist zu gehen oder dass er jemandem zu nahe getreten ist. Sein „These times of woe afford no time to woo“ ist in diesem Sinne zum Brüllen. Was Ian Redford als Capulet denn auch gleich tut, Capulet, dessen oberflächliche Bonhomie sich so schnell in rotgesichtige Böswilligkeit verwandelt, dass er was Wunder die Tochter dem Grab zutreibt.

Der vielschichtigste Charakter ist freilich einmal mehr Mercutio, Philip Cumbus, dessen zynischer Weltverdruss, sein Sarkasmus-Ausgießen über allem und jedem auf ein tieferes Seelenleid verweist. So beginnt etwa sein betrunkenes Rufen nach Romeo ausgelassen und amüsant, endete aber als bedrücktes Bitten und Betteln nach dem abwesenden Freund. Dessen – nach der Nachtigall-Nacht mit Juliet – endgültiger „Verrat“ im Duell mit Tybalt ist deshalb umso ergreifender. Gefochten wird auf hohem Niveau, blitzschnell sind die Schauspieler beim Zustechen, und im Sterben haben sie ein letztes Scherzchen auf den Lippen.

Besonders stark ist hier der Tybalt des guyanesich-britischen „Blindspot“-FBI-Psychiaters Ukweli Roach, ein angry young man, der sich aus der Capulet’schen Höflichkeitszwangsjacke befreit und auf die freie Wildbahn kämpft. Sein letztes Ringen mit Romeo wirkt wirklich brutal, nach dem Verlust der Waffen ein Kratzen, Hauen und Treten, bis Benvolio die beiden trennt, Jack Farthing in der Figur vom Charme eines Schulbuben, der seine Phallus-Zoten mit verlegen glühenden Wangen witzelt.

Aus Bonhomie wird bald Bedrohung: Ian Redford, Penny Layden und Ellie Kendrick. Bild: John Haynes

Fergal McElherron, Adetomiwa Edun, Philip Cumbus als Mercutio und Jack Farthing als Benvolio. Bild: John Haynes

Farthing, Cumbus, Tom Stuart als Paris, Andrew Vincent als Prinz und Ukweli Roach als Tybalt. Bild: John Haynes

Here’s to my love! Thus with a kiss I die: Ellie Kendrick und Adetomiwa Edun. Bild: John Haynes

Dominic Dromgoole versteht, den um einen ersten Stock und eine Rampe ins Parkett erweiterten Raum perfekt zu nutzen. Effektvoll, wie Graham Vick als Apotheker wie ein Springteufel aus einer Versenkung raus-„explodiert“ und mit erdiger, bedrohlicher Würde Romeo das Gift verkauft, bevor er als dessen personifiziertes Schicksal wieder in den Eingeweiden des Theaters verschwindet. In der Gruftszene verwandelt Dromgoole die komplette Bühne in dieselbe, während Romeo und Paris einander auf einer oberen Ebene begegnen, einem schmalen, davor als Balkon benutzten Steg, von dem der verwundete Paris eine Wendeltreppe hinab ins Grab fällt. Das hat Schauwert!

Mit allem Jubel-Trubel und Drama, Baby! ist es jetzt endgültig vorbei, Dromgoole besinnt sich auf die tragedy, lässt Juliet auf einer Bahre quer durchs stehende Publikum wegtragen, so schweigsam die vier Mönche, so erschüttert die Zuschauer. Begleitet vom Sängerquartett Jack Farthing, Graham Vick, Fergal McElherron und James Lailey, die vorher als Volk das Geschehen erläuterten und kommentierten, und via historischem Volkslied auch aufs Handyverbot im Theater hinwiesen.

Und wenn sie nicht gestorben sind … folgt auf die die Luft reinigende Rede des Prinzen rasch ein Lied. Was gefallen war, erhebt sich zu guter Letzt zum Tanz, dieser Schluss im Shakespeare’s Globe Theatre bei allen Stücken stets die schönste Tradition. Cheers fellows, it’s always a pleasure to see you – even on screen!

Coming Soon: „Romeo & Juliet“ wird noch bis 3. Mai kostenlos gezeigt, danach folgt am 4. Mai „The Two Noble Kinsmen“ und ab 11. Mai die aktuelle 2020er-Produktion von „Macbeth“ aus Shakespeare’s Globe. Mitunter erheiternde deutschsprachige Untertitel (siehe Übersetzungsfehler Nurse/Amme als Krankenschwester, wiewohl rund um Romeo mancher eine brauchte) können zugeschaltet werden.

Trailer: www.youtube.com/watch?v=8TuR24xhtYg           www.youtube.com/watch?v=6baK-km5gFA           www.youtube.com/watch?v=v_ji4opPBbY           www.artcarnuntum.at           www.shakespearesglobe.com

  1. 4. 2020

Museum der Moderne Salzburg: Proudly Presenting

April 28, 2014 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Die Sammlung Generali Foundation

auf dem Mönchsberg

Bruno Gironcoli: Große Säule mit eingesetzten Augenprothesen, 1968  Ausstellungsansicht Proudly Presenting: Sammlung Generali Foundation, 2014, Skulptur  Sammlung Generali Foundation – Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg  Bild: © Museum der Moderne Salzburg, Rainer Iglar

Bruno Gironcoli: Große Säule mit eingesetzten Augenprothesen, 1968
Ausstellungsansicht Proudly Presenting: Sammlung Generali Foundation, 2014, Skulptur
Sammlung Generali Foundation – Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg
Bild: © Museum der Moderne Salzburg, Rainer Iglar

Mit der Ausstellung Proudly Presenting: Sammlung Generali Foundation wird erstmals eine Auswahl aus der international renommierten Sammlung an ihrem neuen Standort, dem Museum der Moderne Salzburg, präsentiert. Die Generali Foundation hat ihre international viel beachtete Sammlung Anfang des Jahres dem Museum der Moderne Salzburg im Rahmen einer umfassenden Partnerschaft als Dauerleihgabe anvertraut. In dieser ersten Schau zur Vorstellung einer Auswahl aus der Kollektion, die insgesamt etwa 2.100 Werke von 200 Künstlerinnen und Künstlern umfasst, wird Einblick in einige der Charakteristika der bekannten Sammlung gegeben. Präsentiert werden 133 Arbeiten von 25 Künstlerinnen und Künstlern in unterschiedlichen Medien, die von Skulptur und Installation über Film, Fotografie und Video bis zu Zeichnung reichen. Die Sammlung Generali Foundation enthält herausragende Werke von den 1960erJahren bis in die Gegenwart. „Von international bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern wurden bereits relativ früh größere Werkgruppen gesammelt“, erläutert Sabine Breitwieser, Direktorin am Museum der Moderne Salzburg. „Anlässlich dieser ersten Präsentation in Salzburg werden zentrale Werke gezeigt, unter anderem von Künstlern, die in den letzten Jahren leider verstorben sind – Bruno Gironcoli, Walter Pichler, Allan Sekula und Franz West. Mit ihnen bestand – wie mit vielen anderen Künstlerinnen und Künstlern, die in dieser Ausstellung zum Teil erstmalig in Salzburg vorgestellt werden – ein besonderes Naheverhältnis.“

Eine erste thematische Werkgruppe in der Ausstellung umfasst emblematische Objekte, in denen Kunst, Design und Architektur in Form von utopischen Ideen miteinander verschmelzen. Die phallischen Skulpturen von Bruno Gironcoli, die Glaspavillons von Dan Graham, das Mobile Büro (1969) von Hans Hollein, die Interventionen von Gordon Matta-Clark in aufgelassenen Gebäuden oder der TV-Helm (1967) von Walter Pichler sind inzwischen Ikonen dieser Thematik. Die hohen Erwartungshaltungen an neue Technologien und Medien, die wir seit den 1960erJahren erleben, mündeten auch in zahlreichen Arbeiten, in denen deren Auswirkungen auf den Menschen erforscht werden. Die feministisch-aktionistischen Werke von VALIE EXPORT, insbesondere ihr TAPP-und TASTKINO (1968), oder Harun Farockis Videoinstallationen beziehen dazu Position in Form von profunden Werkgruppen, aus denen in dieser Ausstellung nur ein kleiner Ausschnitt gezeigt werden kann. Eine mittlere und jüngere Generation von Künstlerinnen und Künstlern bezieht sich in ihren Arbeiten wiederum aus einer aktuellen Perspektive auf die ehemaligen Utopien, darunter Dorit Margreiter, Marjetica Potrc, Florian Pumhösl, Mathias Poledna und Heimo Zobernig.

Im Verbund mit einer Medienkritik sind in der Sammlung zahlreiche Werke vertreten, in denen Fotografie gewissermaßen gegen den Strich gebürstet wird, wie in Sanja Ivekovic’ Fotocollagen, in Martha Roslers Foto-Text-Installation über die New Yorker Bowery oder in Allan Sekulas filmischen Fotoarbeiten. „Institution für Institutionskritik“ wurde die Generali Foundation vor vielen Jahren in einer  Schlagzeile genannt. Tatsächlich sind in der Sammlung viele Künstlerinnen und Künstler vertreten, die eine Untersuchung der Bedingungen von Kunst sowie die Frage, was wir von Kunst eigentlich wollen, zum Inhalt ihrer Arbeit gemacht haben. Hans Haacke hat dies in seinem Kondensationswürfel (1965) als einer Art von kinetischer Besucherstatistik früh verdeutlicht. Adrian Piper wiederum verhandelt in ihrer Arbeit Hegemonien und Stereotypen in der Kunst, und Andrea Fraser klärt uns in „Museumsführungen“ in lustvoller Weise über das wirkliche Leben in einem Museum auf.

Mit dieser Ausstellung setzt das Museum der Moderne Salzburg den Prätext zu einer neuen rotierenden Schausammlung, in der künftig Werke der Sammlung Generali Foundation in Dialog mit den anderen umfangreichen Beständen des Museums treten – von denhauseigenen Werken über die Fotosammlung des Bundes und die Sammlung FOTOGRAFIS der Bank Austria Unicredit bis zur Sammlung MAP. In der Ausstellung vertreten sind Werke von VALIE EXPORT, VALIE EXPORT/Peter Weibel, Harun Farocki, Andrea Fraser, Bruno Gironcoli, Dan Graham, Hans Haacke, Hans Hollein, Sanja Ivekovic, Richard Kriesche, Dorit Margreiter/Mathias Poledna/Heimo Zobernig, Gordon Matta-Clark, Gustav Metzger, Walter Pichler, Adrian Piper, Marjetica Potrc, Florian Pumhösl, Martha Rosler, Allan Sekula, Goran Trbuljak, William Wegman, Peter Weibel, Franz West und Heimo Zobernig.

www.museumdermoderne.at

Wien, 28. 4. 2014

Lentos Linz: Slapstick!

Februar 27, 2014 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Die Lust am Scheitern

Peter Land: Springtime (Forar), 2010 Bild: Courtesy Galleri Nicolai Wallner

Peter Land: Springtime (Forar), 2010
Bild: Courtesy Galleri Nicolai Wallner

Tortenschlachten, Raufereien, wilde Verfolgungsjagden: Derart zwischenmenschliche Turbulenzen, aber auch die kleinen Fallen des Alltags – wie die tückische Bananenschale – sind zu bekannten Slapstick-Einlagen geworden. Mit dieser großen Kunst der Komik befasst sich die Ausstellung „Slapstick!“, die ab 28. Februar im Lentos Linz zu sehen ist.

Bildende Künstler waren dafür den Meistern, von Charlie Chaplin bis Buster Keaton,  auf den Fersen und machten sich die kulturellen Codes des Slapstick zunutze. Sie spielen in unterschiedlichen Medien gezielt mit Zitaten, Motiven und Konzepten, die dem Genre entlehnt sind. Die Schau stellt zeitgenössische Kunstwerke in den Kontext berühmter Stummfilme. Da korrespondiert etwa Peter Lands unter Ziegeln verschütteter Mann, „Springtime“, mit Harold Lloyds „Safety Last“ aus dem Jahr 1923 (eine Hochhaus-Kletterei, bis der Komiker am Zeiger einer Uhr hängt), Francis Alÿs‘ „Paradox of Praxis 1“ mit Charlie Chaplins Fabrikszene aus „Modern Times“, 1936. Alexej Koschkarows „Tortenschlacht“ ist ebenso zu sehen, wie die „Nose Punch Machine“, der „Fressenpolierer“, von Szymon Kobylarz. Im Mittelpunkt  steht jeweils das Scheitern, auf ganz unterschiedliche und individuelle Weise, mit Humor und auch mit Würde. Das hat natürlich besonderen Charme – vor dem Hintergrund der heutigen Perfektions- und Hochleistungsgesellschaft.

Zu sehen sind Werke von: Francis Alÿs, John Bock, Charlie Chaplin, Clyde Bruckman,  Carola Dertnig, Marcel Duchamp, Robert Elfgen, Peter Fischli/David Weiss, Rodney Graham, Jeppe Hein, Buster Keaton, Szymon Kobylarz, Alexej Koschkarow, Peter Land, Louis Lumière, Gordon Matta-Clark,  Bruce McLean, Steve McQueen, Bruce Nauman,  Fred C. Newmeyer,  Vincent Olinet,  James Parrott, Wilfredo Prieto, Charles Reisner, Edward Sedgwick, Mack Sennett, Timm Ulrichs, John Wood und Paul Harrison.

www.lentos.at

Safety Last: www.youtube.com/watch?v=QEcTjhUN_7U

Modern Times: www.youtube.com/watch?v=tfw0KapQ3qw

Wien, 27. 2. 2014