Galerie der Komischen Künste: Filmreife Cartoons

September 19, 2019 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Hollywood nach Strich und Pinsel gehänselt

© Holzbaum Verlag

© Katzi

Ab 19. September zeigt die Galerie der Komischen Künste im MuseumsQuartier/Q21 die Ausstellung „Filmreife Cartoons“. Die besten Zeichner des deutschen Sprachraums haben sich mit dem Thema Film auseinandergesetzt – das Ergebnis ist eine wunderbar komische Cartoonsammlung, in der Filmklassiker von „Casablanca“ über „Fight Club“ bis „Pulp Fiction“ ironisch kommentiert werden. Der Eintritt ist frei.

© Michi Brezel

© Hannes Richert

www.komischekuenste.com

19. 9. 2019

Galerie der Komischen Künste: Cartoons über Fussball

Juni 2, 2016 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Die besten Wuchteln über das Erden-Rund

Axel Bierwolf: Hundertwasser-Fussballfeld

Axel Bierwolf: Hundertwasser-Fussballfeld

Am 8. Juni startet in der Galerie der Komischen Künste die Ausstellung „Cartoons über Fussball“. Da jagt eine Wuchtel die nächste, haben doch die besten Zeichner ihren ganzen Sportwitz aufgeboten, um zu zeigen, was das Erden-Rund zu bieten hat. Entstanden ist so eine Schau mit komischen Bildern von Alex Rinesch, Axel Bierwolf, Bernd Ertl, Bernd Püribauer, Dorthe Landschulz, Elisabeth Semrad, Harm Bengen, Michael Holtschulte, Miguel Fernandez, Oliver Ottitsch, Rudi Hurzlmeier, Schilling & Blum, Til Mette und vielen mehr. Und sogar Alf Poier tut das seine dazu, um zu erklären, dass die EM durchaus etwas für DADAsophen ist. Der Ball ist rund, ein Ausstellungsbesuch dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen immer die Cartoonisten. Vielleicht Österreichs wesentlichster Beitrag zu Paris. Hier ist der Eintritt übrigens frei.

www.komischekuenste.com

Matrattel: Endstadion

Matrattel: Endstadion

KRIKI: Ethik und Aesthetik

KRIKI: Ethik und Aesthetik

Wien, 2. 6. 2016

TSV Galerie: Bilder von Eve Joy Patzak

Mai 18, 2016 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Letter to you: Nachrichten aus einer anderen Welt

Eve Joy Patzak: Letter to you

Eve Joy Patzak: Letter to you

Mit einer Vernissage am 19. Mai beginnt eine Ausstellung von Zeichnungen von Eve Joy Patzak. „Letter to you: Nachrichten aus einer anderen Welt“ heißt die Schau in der Galerie des Thomas Sessler Verlags, in der schon Werke von Herbert Achternbusch, Wolfgang Bauer oder Peter Patzak zu sehen waren. Nun zeigt die Frau des Wiener Regisseurs ihre Arbeiten, schnelle zeichnerische Sequenzen, die sie, mit einer nur auf das für sie Wesentliche reduzierten Linienführung, auf das Blatt bringt.

Patzaks Figuren sind wie Puppen mit ballonartigen Köpfen und Körpern, begrenzt auf eine kompakte, wenig profilierte Silhouette. Menschengruppen, ohne Korrekturen mit einem Strich hergestellt, meistens Frauen und Kinder, einsame, traurige, aber auch fröhliche, einander stützende und helfende. Tatsächlich geht es in Patzaks Abbildungen nie gradlinig zu. Die Figuren sind oft von ihrer Rückenansicht gezeichnet, weswegen der Betrachter sich in die Szenerie hineingezogen fühlt. Patzak unterstreicht die abgewandte Haltung durch die Darstellung extrembehaarter Hinterköpfe, immer wieder beugen, verbiegen, winden sich die Körper mit den angelegten Armen, als sei’s den Naturgesetzen zum Trotz. Dies alles wird allein ausgeführt mit der linken Hand.

Denn Eve Joy Patzak erlitt 2013 einen Schlaganfall, der sie körperlich und sprachlich einschränkt. Obwohl sich das Leben so dramatisch verändert hatte, entwickelte sie einen enormen Überlebenswillen als Peter Patzak sie nach Hause holen konnte. Mit einem auf einen Zeitungsrand gekritzelten Auto, als Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit, nahm sie den Kontakt mit ihrer Umwelt wieder auf. Ihr Mann und ihre beiden Söhne verstanden die Botschaft. Nun wurde der Zeichenblock für sie ein Mittel Wünsche und Gefühle auszudrücken. Mit der einzig beweglichen Hand entstanden und entstehen täglich ihre Zeichnungen. Sie erzählen davon, wie es ist, als Fremder in seinem Leben zu stehen, ohne sich mitteilen zu können. Die Drucke und Originale sind bis 9. Juni zu sehen und zu kaufen. Der Erlös wird zur Gänze für die Therapiekosten von Eve Joy Patzak verwendet.

www.tsv-galerie.at

evejoypatzak.com

Wien, 18. 5. 2016

Galerie der Komischen Künste: Kriegerische Auseinanderzeichnungen

Mai 17, 2016 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Mit Papier und Bleistift bewaffnet

Kriegskunst. Bild: Huse

Kriegskunst. Bild: Huse

Wiederaufbau. Bild: Johann Mayr

Wiederaufbau. Bild: Johann Mayr

Die Galerie der Komischen Künste im Wiener Museumsquartier zeigt ab 17. Mai die Schau „Kriegerische Auseinanderzeichnungen“. Siebzig Jahre Frieden und dann dauernd dieser Krieg. 27 Zeichner haben die Patronen gefüllt, ihre Stifte entsichert und sind in den Kampf gegen das weiße Blatt gezogen.

Denn es ist höchste Zeit, endlich sämtliche Fragen rund um das Thema „Krieg“ – immerhin eine der Lieblingsbeschäftigungen des Menschen – zu beantworten: Wer gewinnt eigentlich eine Tortenschlacht? Was tun, wenn Cartoonisten durch Deadlines radikalisiert werden? Und warum treffen Bomben immer genau die Bösen?

Mit erbarmungslosen Bildern von Ari Plikat, Bruno Haberzettl, Daniel Jokesch, Dorthe Landschulz, Elisabeth Semrad, Harm Bengen, Huse, Miriam Wurster, Oliver Ottitsch, Schilling & Blum, Stephan Rürup, Til Mette und vielen mehr. Der Eintritt ist frei.

www.komischekuenste.com

Wien, 17. 5. 2016

Galerie der Komischen Künste: Uwe Krumbiegel

April 21, 2016 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Die homöopathische Feuerwehr und andere irre Cartoons

Bild: Uwe Krumbiegel

Bild: Uwe Krumbiegel

Bild: Uwe Krumbiegel

Bild: Uwe Krumbiegel

Bild: Uwe Krumbiegel

Bild: Uwe Krumbiegel

Ab 21. April zeigt die Galerie der Komischen Künste im MuseumsQuartier die Schau „Die homöopathische Feuerwehr“ – Cartoons von Uwe Krumbiegel. Ein Bombenentschärfer, der zuhause beim Öffnen des BHs seiner Frau ins Schwitzen kommt oder ein Musiker mit absoluten Gehör, der auf der Toilette die konsumierten Getränke herausfiltern kann – Krumbiegels präziser Blick geht in seinen Cartoons gerne dahin, wo das Berufliche auf das Private trifft. Gegenwartsrelevante Alltagssituationen, expressive Gesichter in minimalen Strichen und treffsichere Pointen aus allen Lebenslagen versammeln sich in der Ausstellung des aufstrebenden Künstlers.

Der Eintritt ist frei.

www.komischekuenste.com

Wien, 21. 4. 2016