Wiener Festwochen beenden Arbeit mit Tcherniakov

April 4, 2016 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

Achim Freyer inszeniert nun Beethovens „Fidelio“

Bild: mottingers-meinung.at

Bild: mottingers-meinung.at

Die Wiener Festwochen beenden die Zusammenarbeit mit Dmitri Tcherniakov. An seiner Stelle wird nun Achim Freyer der Regisseur und Bühnenbildner der „Fidelio“-Produktion 2016 sein. Dies wurde Montagmittag mittels einer Aussendung angekündigt.

„Nachdem Dmitri Tcherniakov die erforderlichen Vorarbeiten für die Inszenierung und das Bühnenbild in der dafür notwendigen Zeit leider nicht erbracht hat, haben sich die Wiener Festwochen gezwungen gesehen, dem Künstler die Zusammenarbeit aufzukündigen“, heißt es darin. Man danke Achim Freyer, dass er sich so kurzfristig bereit erklärt habe, eine eigene neue Inszenierung zu realisieren und das Bühnenbild zu entwerfen.

Dirigent, Orchester und Chor sowie die Sänger bleiben unverändert. Unter der Leitung von Marc Minkowski spielen Les Musiciens du Louvre Grenoble. Es singen Christiane Libor, Elizabeth Watts, Julien Behr, Franz Hawlata, Michael König, Georg Nigl, Jewgeni Nikitin und der Arnold Schoenberg Chor. Die Vorstellungen finden ab 14. Juni im Theater an der Wien statt.

Freyer zeigte zuletzt in Wien im November an der Volksoper einen „Don Giovanni“, Rezension: www.mottingers-meinung.at/?p=16042.

www.festwochen.at

Wien, 4. 4. 2016

10 Jahre Theater a.d. Wien: José Carreras singt „El Juez“

September 22, 2015 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

„Dreigroschenoper“ mit Angelika Kirchschlager und Tobias Moretti, Nikolaus Harnoncourt dirigiert „Fidelio“

Bild: Theater an der Wien

Bild: Theater an der Wien

Im Jänner 2016 feiert das Theater an der Wien mit drei hochkarätig besetzten Opernaufführungen sein zehnjähriges Bestehen als Opernhaus. Intendant Roland Geyer präsentierte am Dienstag das Programm: Den Auftakt macht die Premiere von Bert Brechts und Kurt Weills „Die Dreigroschenoper“ am 13. Jänner in einer Inszenierung von Keith Warner mit Tobias Moretti als Mackie Messer, Angelika Kirchschlager und Florian Boesch als Ehepaar Peachum und Anne Sofie von Otter als Spelunkenjenny. Es folgen zwei Festkonzerte: Am 17. Jänner steht Beethovens „Fidelio“ unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus Wien und den Solisten Michael Schade, Juliane Banse und Anna Prohaska auf dem Jubiläumsspielplan. Mozarts Oper „Idomeneo“ gelangt am 22. Jänner unter der musikalischen Leitung von René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester zur Aufführung.

Mit einem außergewöhnlichen szenischen Sonderprojekt, der Oper „El Juez“ von Christian Kolonovits mit Opernsuperstar José Carreras in der Titelpartie, wird der Jubiläumsspielplan des Theater an der Wien am 2. und 5. Juli 2016 erweitert. Kolonovits behandelt in seiner Oper ein dunkles Kapitel spanischer Geschichte: Zur Zeit der Franco-Diktatur wurden nicht regimetreuen Eltern ihre Kinder weggenommen, um sie in Klöstern und anderen Einrichtungen umzuerziehen. Die Kirche, die federführend an der Entführung der Kinder beteiligt war, weigert sich bis heute, Aufzeichnungen und Informationen über die wahre Identität der „verlorenen Kinder“ preiszugeben – ein Konflikt, der die spanische Gesellschaft immer noch spaltet. Zwei Jahre war Kolonovits mit der Komposition seiner Oper beschäftigt, in der er mit der Librettistin Angelika Messner der Frage nach Recht und Unrecht und nach persönlicher Entscheidungsfreiheit nachgeht. Die bejubelte Uraufführung von „El Juez“ fand im April 2014 in Bilbao statt.

Die Rolle des Richters Federico Ribas wurde José Carreras, der mit ihr nach achtjähriger Absenz auf die Opernbühne zurückkehrte, auf den Leib geschrieben: „Meine Familie war stets gegen General Franco. Sie waren Republikaner und alles andere als rechts gerichtet. Zu Hause hörte ich meinen Vater und meinen Großvater über den Krieg sprechen und wie es in der Zeit vor Franco war. Deshalb ist dieses Thema so wichtig für mich“, sagt Carreras im Pressegespräch und erklärt über seine Rolle: „,El Juez‘ ist zwar eine zeitgenössische Oper, sie ist aber alles andere als atonal – es gibt wundervolle Melodien zu singen, Soli und Duette, und tolle Szenen zu spielen. Ich bin überglücklich, dass ich in ‚meinem‘ Wien in dieser Oper auf der Bühne stehen kann!“

Der Kartenverkauf für „El Juez“ startet am 22. September um 12 Uhr an der Tageskasse des Theater an der Wien, zeitgleich mit dem Onlineverkauf auf der Website

www.theater-wien.at

„El Juez“ zum Reinhören: Premiere im Mariinsky: www.youtube.com/watch?v=GWQ8Osqcmbs

Wien, 22. 9. 2015

Volksoper: Fidelio

Mai 22, 2014 in Klassik

VON RUDOLF MOTTINGER

Die große Freiheitsoper neu inszeniert

Roy Cornelius Smith (Florestan)  Bild: © Barbara Pálffy/Volksoper

Roy Cornelius Smith (Florestan)
Bild: © Barbara Pálffy/Volksoper

 

Nach mehr als 70 Jahren präsentiert die Volksoper die erste Neuproduktion Ludwig van Beethovens einziger Oper „Fidelio“. Die Premiere ist am 25. Mai  und somit fast genau 200 Jahre nach der Uraufführung der dritten „Fidelio“-Fassung am 23. Mai 1814 im Kärntnerthortheater.

Ein Engel, Leonoren, der Gattin, so gleich, der führt mich zur Freiheit ins himmlische Reich. (Florestan)
Leonore macht sich in Männerkleidern auf die Suche nach ihrem Mann Florestan, der als politischer Gefangener im Kerker eines Staatsgefängnisses schmachtet. Unter dem Namen Fidelio verschafft sie sich als Kerkergehilfe Zutritt zu Florestans Verließ. Dessen Befreiung gelingt gerade noch rechtzeitig, da Pizarro, der Kommandeur des Gefängnisses, die Tötung seines verhassten Gegners angeordnet hat. Und auch für Leonore/Fidelio selbst spitzen sich die Ereignisse zu, hat sich doch Marzelline, die Tochter des Kerkermeisters Rocco, in sie verliebt. Marzellines und Roccos Vertrauen braucht Leonore zum Erreichen ihres Ziels – aber dieses Vertrauen muss sie notwendig enttäuschen. Und welche Pein steht Marzelline bevor, wenn sie erfährt, dass der Bräutigam ihrer Wahl eine Frau ist? Nach Florestans glücklicher Befreiung stimmt auch Marzelline in das heroisierende Lob der Gattenliebe ein, mit dem Leonores unerschütterliche Treue gefeiert wird.

Inspiriert von einer wahren Begebenheit
Die Oper „Fidelio“ geht auf eine wahre Begebenheit zurück, die in den Wirren der französischen Revolution während der Terrorherrschaft unter Danton und Robespierre tatsächlich geschah. Die Opernhandlung wurde jedoch nach Spanien in ein Staatsgefängnis „einige Meilen von Sevilla“ verlegt, die realen Hintergründe verschleiert. Diese Abstraktion mag dazu beigetragen haben, dass „Fidelio“ gewissermaßen von allen Seiten instrumentalisiert wurde. Das Libretto bezieht nicht politisch Stellung, auch wenn es Florestan eindeutig ins Recht setzt: Er wird willkürlich festgehalten, weil er dem Interesse eines Machthabers entgegensteht. Die ungeheure Popularität, die Beethovens einzige Oper zu allen Zeiten erfahren hat, macht „Fidelio“ zu einer ‚Volks-Oper‘ im besten Sinne des Wortes. Beethoven behandelt in „Fidelio“ eine ungeheure Fülle an Themen: Unterdrückung und Gefangenschaft bilden den politischen Hintergrund für die Frage nach dem persönlichen Glück der Figuren. Wählte Beethoven das Ideal der ehelichen Treue als Rettungsanker, nachdem die politischen Utopien eine grausame Realität hervorbracht hatten?

Das Team der Neuproduktion
Für die Regie zeichnet Markus Bothe verantwortlich, der mit Nicholas Maws Oper „Sophie’s Choice“ im Jahr 2005 sein Volksoperndebüt gegeben hat. Die musikalische Leitung liegt in Händen der britischen Dirigentin Julia Jones. Die amerikanische Sopranistin Marcy Stonikas wird als Leonore ihr Volksopern-Debüt geben. Ihr Rollendebüt als Leonore gab sie bereits in der Saison 2012/13 an der Seattle Opera, wo sie u. a. auch als Magda Sorel in „Der Konsul“  und als Turandot zu erleben war.

Mit: Günther Haumer/Yasushi Hirano (Don Fernando), Sebastian Holecek/Karsten Mewes (Don Pizarro), Roy Cornelius Smith (Florestan),  Marcy Stonikas/Ausrine Stundyte (Leonore), Stefan Cerny/Andreas Daum (Rocco), Rebecca Nelsen/Mara Mastalir (Marzelline), Thomas Paul/JunHo You (Jaquino).

www.volksoper.at

22. 5. 2014

Stars von Michael Schade bis Klaus Maria Brandauer

März 23, 2013 in Klassik

Das Wiener OsterKlang-Festival in der Karwoche

Das siebzehnte OsterKlang-Festival spannt in der Zeit von 23. bis 31. März  seinen musikalischen Bogen von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe bis hin zu Werken von Georg Friedrich Händel, Benjamin Britten, György Kurtág, Max Bruch und der einzigartigen Oper von Ludwig van Beethoven: Fidelio. Den szenischen Kern des Festivalprogramms bilden die zwei Kirchenparabeln Curlew River und The Prodigal Son von Benjamin Britten in der Kammeroper und L. v. Beethovens Fidelio unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt im Theater an der Wien. Die Spielorte während der Osterwoche sind das Theater an der Wien, die Kammeroper, die Minoritenkirche, die Hofburgkapelle und der Musikverein. Neben den renommierten SängerInnen wie u. a. Michael Schade, Juliane Banse und Lawrence Zazzo wird sich das Junge Ensemble des Theater an der Wien im Rahmen des Eröffnungskonzertes in der Hofburgkapelle vorstellen. Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Paul Goodwin und Martin Haselböck sowie der Concentus Musicus Wien, die Wiener Symphoniker, das kammerorchesterbasel, die Wiener Akademie und das Ensemble Prisma Wien präsentieren ein auserlesenes Konzert-und Opernprogramm. Klaus Maria Brandauer liest am Karfreitag Texte aus den Briefen und Aufzeichnungen des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, musikalisch umrahmt von Franz Bartolomey. Im Fokus der ausgewählten Werke des Festivals stehen die Sehnsucht nach Freiheit, Fragen über Glaube und Hoffnung, Tod und Verlust, als auch die Zuversicht auf Erlösung.

Osterklang 2013/Fidelio Michael Schade, Juliane Banse Bild: Herwig Brammer

Osterklang 2013/Fidelio
Michael Schade, Juliane Banse
Bild: Herwig Brammer

Das Programm:

Eröffnet wird der 17. OsterKlang am Palmsamstag, den 23. März  mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Unter der musikalischen Leitung von Erwin Ortner wird das Wiener Osterfestival erstmals in der Hofburgkapelle eröffnet. Als Solisten sind sechs junge SängerInnen aus dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien (JET) zu erleben. Es
musiziert das Ensemble Prisma Wien und singt der Arnold Schoenberg Chor.

Die Urfassung von Ludwig van Beethovens einziger Oper Fidelio wurde 1805 im Theater an der Wien uraufgeführt. Unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt gelang nun die Fassung aus 1814 zur Aufführung an der Wien. Die Premiere dieser Neuproduktion in einer Inszenierung von Herbert Föttinger, der sich erstmals einer Opernregie widmet, war bereits am 17. März. Die Vorstellungen am 24., 26. und 28. März finden im Rahmen des OsterKlang-Programms statt. Als Leonore gibt Juliane Banse ihr Rollendebüt, Florestan wird von Michael Schade gegeben – Martin Gantner ist als Don Pizarro, Lars Woldt als Rocco und Anna Prohaska als Marzelline zu erleben. Es spielt der Concentus Musicus Wien und singt der Arnold Schoenberg Chor.

Georg Friedrich Händels Serenata in drei Teilen Acis and Galatea wird am 25. März unter der musikalischen Leitung von Paul Goodwin zur konzertanten Aufführung im Theater an der Wien gebracht. Die Liebesgeschichte zwischen der Seenymphe Galatea und dem Schäfer Akis entstammt der griechischen Mythologie und Händels Acis-Stoff basiert ebenfalls darauf. Bei diesem selten gespielten Werk handelt es sich um eine pasticcio-artige Mischform in englischer und italienischer Sprache, die Händel selbst als Serenata bezeichnet hat. Das kammerorchesterbasel begleitet die Solisten Carolyn Sampson, Nuria Rial, Lawrence Zazzo, Hilary Summers und Andrew Foster-Williams.

Am 25., 27. und 29. März stehen die zwei einaktigen Kirchenparabeln Curlew River und The Prodigal Son von Benjamin Britten auf dem Programm des Festivals. Beide Kirchenparabeln thematisieren den Verlust, den Menschen erleiden und die Gnade, die darüber hinweghelfen kann. Diese Koproduktion mit der Neuen Oper Wien wird musikalisch
von Walter Kobéra geleitet, für die Inszenierung zeichnet Carlos Wagner verantwortlich. Aufführungsort ist die Kammeroper am Fleischmarkt, die seit September 2012 vom Theater an der Wien bespielt wird. Solisten sind u. a. Peter Edelmann, Gernot Heinrich, Sebastian Huppmann und Alexander Kaimbacher. Es musiziert das amadeus ensemble-wien und singt der Wiener Kammerchor.

Martin Haselböck und seine Wiener Akademie sind ein wichtiger Bestandteil des OsterKlang-Festivals. Dieses Jahr sind der Dirigent und sein renommiertes Orchester am 27. März mit der Aufführung des Oratoriums Solomon von Georg Friedrich Händel im Theater an der Wien vertreten. Das dreiaktige Werk verbindet keine durchgehende Handlung, vielmehr zeigt jeder Akt ein anderes facettenreiches Bild des Königs Solomon. Als Solomon ist Franco Fagioli und als seine Gemahlin Kirsten Blaise zu hören. Die Königin von Saba wird von Bernarda Bobro gegeben und James Oxley ist der Priester Zadok. Es singt der Chorus sine nomine.

Am Karfreitag, den 29. März, steht mit dem Titel „Ich möchte Glauben lernen“ ein sehr außergewöhnlicher Abend in der Minoritenkirche auf dem Festivalprogramm. Klaus Maria Brandauer liest Texte aus den Briefen und Aufzeichnungen des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, die während seiner Haft entstanden sind. Bonhoeffers leidenschaftlicher
Protest gegen die Nationalsozialisten, seine aktive Rolle im Widerstand gegen Hitler, seine Texte und sein Märtyrertod finden weit über die deutschen Grenzen hinaus Beachtung. Musikalisch umrahmt wird dieser Abend mit Werken von Johann Sebastian Bach, György Kurtág und Max Bruch für Violoncello-Solo, interpretiert von Franz Bartolomey.

In der Minoritenkirche wird am Karsamstag, den 30. März, eine rekonstruierte Fassung der Markus-Passion von Johann Sebastian Bach zu hören sein. Die jüngste „Bachsche“ Passionsvertonung nach dem Evangelium des Markus ist wenig im Konzertleben präsent. Da lediglich der Text dieser Passion überliefert ist und die Musik als verschollen gilt, muss
jedes Ensemble auf eine bestehende Rekonstruktion zurückgreifen, oder wie in dieser OsterKlang-Aufführung eine „Neufassung“ erarbeiten. Die Gesamtleitung dieses Projekts, insbesondere hinsichtlich der Rekonstruktion, liegt in den Händen von Rudolf Leopold. Unter der musikalischen Leitung von Thomas Platzgummer musiziert das Ensemble Il
Concerto Viennese und das Ensemble Vokal Origen. Als Evangelist ist Daniel Johannsen und als Jesus Matthias Helm zu hören.

Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Fabio Luisi präsentieren die Wiener Symphoniker am Ostersonntag traditionellerweise ihren Frühling in Wien und schließen mit diesem Konzert das Festival OsterKlang Wien. Im Musikverein erwartet das Publikum ein stimmungsvolles Potpourri aus Werken der „Großen Drei“ der italienischen Oper: Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Gioachino Rossini, ergänzt mit der Symphonischen Dichtung Feste Romane von Ottorino Respighi.

www.theater-wien.at

www.osterklang.at

Von Michaela Mottinger

Wien, 23. 3. 2013

Föttinger inszeniert „Fidelio“

März 14, 2013 in Klassik

Premiere im Theater an der Wien mit Michael Schade

Föttinger inszeniert Fidelio am Theater an der Wien

Herbert Föttinger
Bild: Erich Reismann

Sein Tag muss tatsächlich 36 Stunden haben: Herbert Föttinger ist nicht nur Intendant des Theaters in der Josefstadt, inszeniert und spielt am eigenen Haus, gibt an der Volksoper einen hinreißenden Henry Higgins in „My fair Lady“ – und nun? Versucht sich der Tausendsassa erstmals an Oper. Im Theater an der Wien debütiert er mit Beethovens „Fidelio“ als Opernregisseur.

Premiere ist am 17. März.

Am Pult: Nikolaus Harnoncourt, der sein Originalklangensemble, den Concentus Musicus Wien, dirigieren wird. Der Maestro  hat für diese Aufführung  die letzte Fassung des Dramas um Freiheit, Gattinnenliebe und Tyrannei gewählt. Das Bühnenbild entwarf noch Rolf Langenfass.

Besetzung: Juliane Banse singt die Leonore, Michael Schade den Florestan. Martin Gantner ist Don Pizarro, Lars Woldt der Rocco. Anna Prohaska ist als Marzelline zu hören, Johannes Chum als Jaquino.

www.theater-wien.at

Von Michaela Mottinger

Wien, 14. 3. 2013