The Timekeepers

März 25, 2014 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Dan Clancys KZ-Drama in österreichischer Erstaufführung

Eric Lomas, James Sbano Bild: Hannah Neuhuber

Eric Lomas, James Sbano
Bild: Hannah Neuhuber

Ein jüdischer Häftling hat die Aufgabe im KZ Sachsenhausen Uhren zu reparieren. Als ihm ein homosexueller Mithäftling als Assistent zugeteilt wird, entwickelt sich eine angespannte Situation. Die beiden Gefangenen Benjamin (einst der beste Uhrmacher Berlins) und Hans (ein redseliger Homosexueller) scheinen am Beginn wenig gemeinsam zu haben. Im Laufe des Geschehens überwinden die beiden Häftlinge ihre Vorurteile aber durch ihre Liebe zur Oper und aus der anfänglichen gegenseitigen Abhängigkeit entwickeln sich Verständnis, Vertrauen und schließlich Freundschaft …

Das Stück wurde im Zuge des Open Minds Projekts 2013 der Open House Theatre Company vom Publikum ausgewählt. Premiere: 25. März im KIP – Theater im Cafè Prückel. In englischer Sprache.

In der Hauptrolle ist Broadway Star James Sbano (Nr. 1793) zu erleben, der seine Laufbahn in der Uraufführung von „Jesus Christ Superstar“ am Broadway begann und unter anderem auch schon in Wien als Chagal in der Welt-Uraufführung von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ zu sehen war. Mit ihm spielen Eric Lomas (als Nr. 9355) und Alan Burgon (Capo). Regie & Bühne: Robert G. Neumayr.

www.openhousetheatre.at

www.kip.co.at

Wien, 25. 3. 2014

Kammerspiele: Ziemlich beste Freunde

März 21, 2014 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein Rollstuhl kann so cool sein wie ein Maserati

Nikolaus Okonkwo (Driss), Michael Dangl (Philippe), Silvia Meisterle (Magalie) Bild: © Sepp Gallauer

Nikolaus Okonkwo (Driss), Michael Dangl (Philippe), Silvia Meisterle (Magalie)
Bild: © Sepp Gallauer

Es ist eine dieser Situationen. Wenn einem ein Freund sagt, dass er schwer-, gar sterbenskrank ist, wenn er erzählt, dass einer seiner Lieben gegangen ist. Was sagt man? Das tut mir leid? Herzliches Beileid? Kann ich etwas für dich tun, du weißt, du kannst jederzeit … Nie sind Worte eindeutiger als Hülsen entlarvt.

Im Jahr 1993 verunglückte ich mit dem Gleitschirm und zerbrach gleichsam in tausend Teile. Mit 42 Jahren war ich auf einmal querschnittgelähmt, vom Hals abwärts. Ich kann mich weder bewegen noch die Menschen, die ich liebe, berühren. Alles, was vorher selbstverständlich war, wurde mir genommen. Durch die jahrelange Erfahrung der Verletzlichkeit und durch die Begegnung mit Abdel habe ich die Zuversicht entdeckt. Damit meine ich nicht die Hoffnung auf ein besseres Leben in der Zukunft, sondern einen zweiten Atem. Es ist ein längerer Atem, vergleichbar mit dem, den die Marathonläufer kennen. Er baut einen wieder auf, verhilft zu mehr Sicherheit und erlaubt es einem, das Leben als Behinderter voll und ganz zu leben. – Philippe Pozzo di Borgo

Philippe, Sproß eines alten korsischen Adelsgeschlecht und Chef des Champagnerhauses Pommery, schrieb einen bewegenden autobiografischen Bericht, „Der zweite Abend“, den die französischen Filmemacher Olivier Nakache und Éric Toledano zum Kinoüberraschungserfolg des Jahres 2011/2012 machten. Nun besorgte Michael Gampe an den Kammerspielen nach der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler die Österreichische Erstaufführung. Und Gampe beweist sich wieder einmal als Experte für Komödien mit Tiefgang. Mit Verve umgeht er sowohl die Klamauk- als auch die Betretenheitsfalle. Weil: Lustig haben’s die ziemlich besten Freunde allemal. Philippe stellt Driss (Original: Abdel) als Pfleger ein. Warum? Weil der kein Mitleid mit ihm hat. Er sagt sogar: Heb‘ das Handy ab, weil er einfach vergisst, dass Philippe es nicht kann. Zwei Welten prallen aufeinander: Berlioz und Earth, Wind & Fire. Ein Geistesmensch gegen einen frechen Sozialhilfeempfänger. Ein Ex-Häfnbruder mit einem, dem sein Körper das Gefängnis ist. Die Verwandtschaft  ist schockiert! Weil Driss mit dem Maserati rumdüst, weil Philippe seinen Rollstuhl auf  12 km/h aufrüstet lässt. Um beim Jogging zu gewinnen. Ein Rollstuhl kann so cool sein, wie ein Masarati. Die „sprechende Leiche“ (Driss über Philippe) lernt nämlich wieder leben. Wird jovial auf Joints. Zwei Prostituierte zum Ohrenkraulen – eine herrliche Szene – bringt ihm Driss, der das Luxusleben (Bühnenbild: Erich Uiberlacker) gar nicht packt, auch ins Haus. Philippe lernt über Driss‘ Familie kennen, wie Menschen in schwierigen Verhältnissen überleben. Er ist nicht der einzige, den das Schicksal gepackt hat.

Michael Dangl, der schon in The King’s Speech fantastisch war, schlägt mit der Rolle des Philippe alle seine bisherigen. Im Programmheft bedankt er sich bei dem Herrn, der ihm Einblick in sein Leben als Tetraplegikers gewährt hat. Dangl spielt straight, Verletzungen, körperliche, hatte er genug, er will keine mehr, seelische, und entzieht sich jedem Mitgefühl durch strengen Blick und harsche Worte. Abgesehen von dieser schauspielerischen Leistung ist der Umgang mit dem Rollstuhl eine Erwähnung wert. Wie lange muss Dangl geübt haben, um dieses komplizierte, mit dem Mund gesteuerte Gerät zu beherrschen? Nikolaus Okonkwo bringt das ein, was er selbst „schwarzen“ Humor nennt. Er findet diesen Danse Macabre einfach nur makaber. Und sagt das auch, wenn’s Philippe wieder mal auf die Spitze treibt. An Zynismus bleiben einander Dangl und Okonkwo nichts schuldig. Doch Driss unkonventionell unverkrampfer Umgang mit den Situationen macht vieles erträglicher. Es gibt eben demütigende Rituale, über denen sie beide stehen müssen. Gampe inszeniert das leicht, nie seicht. Nie alles bis zum Ende deklamierend; erfassen muss nicht enthüllen heißen. Gampes Contenance ist mindestens so groß wie Philippes.

Silvia Meisterle gibt die Sekretärin Magalie, weiße Bluse, schwarzer Bleistiftrock, eine gute Seele, besorgt, durch Driss plötzlich auch beschwingt, trotzdem mit einem amourösen Geheimnis ausgestattet. Eine schöne Leistung. Und dann gibt’s da noch Philippes Brieffreundin. Mehr soll nicht verraten werden. Nur so viel: Philippe Pozzo di Borgo, dessen erste Frau an Krebs starb, ist wieder verheiratet, er lebt mit seiner Frau Khadija und den beiden gemeinsamen Töchtern abwechselnd im Familienschloss in der Normandie und in Marokko. Und: Die Kammerspiele haben wieder ein Stück auf dem Spielplan, das man gesehen haben MUSS.

www.josefstadt.org

Trailer: www.youtube.com/watch?v=Q_5FXu6b_pc

Wien, 21. 3. 2014

Albertina: Eric Fischl

Februar 13, 2014 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Friends, Lovers and other Constellations

Eric Fischl: Swimming Lovers, 1984 Bild: © Courtesy des Künstlers und Jablonka Galerie, Köln © VBK, Wien 2013

Eric Fischl: Swimming Lovers, 1984
Bild: © Courtesy des Künstlers und Jablonka Galerie, Köln © VBK, Wien 2013

Ab 13. Februar zeigt die Albertina eine Schau zum Schaffen Eric Fischls. Der US-amerikanische Maler, Grafiker und Bildhauer Eric Fischl, geboren 1948 in New York, zählt zu den wichtigsten Vertretern der zeitgenössischen Figuration. Sein Werk ist durch einen an den amerikanischen Realismus anknüpfenden Stil gekennzeichnet. Die Kompositionen, die Szenen schnappschussartig einfangen, lassen den Eindruck eines Filmausschnitts, Fischls berühmte „Frozen Moments“, entstehen. Die soeben erfolgte oder unmittelbar bevorstehende Handlung wird oft nur angedeutet. Fischls Motive sind häufig dem familiären Kontext entnommen. Sie beschreiben das Alltägliche und Gewöhnliche, zeigen Personen in Paarkonstellationen oder in Interaktion, meist spärlich bekleidet bis nackt in sexuell dominierter Atmosphäre. Der Betrachter wird in der Rolle des Voyeurs in diese von Fischl kreierte Bilderwelt eingebunden.

Die Ausstellung in der Albertina konzentriert sich auf Eric Fischls grafische Arbeiten und umfasst einen Querschnitt seines Schaffens. Neben Druckgrafiken, Arbeiten auf Glassine und Chromecoat – darunter Eric Fischls bekannte Bade- und Strandszenen -, sind in Ergänzung zu den posierenden Figuren – den „Falling Figures“ – der Aquarelle auch einige Bronzeskulpturen des Künstlers zu sehen, darunter „Tumbling Woman“, mit der Fischl auf die Ereignisse des 9. Septembers reagierte.

www.albertina.at

Wien, 13. 2. 2014

Open House Theatre: The Picture of Dorian Gray

Januar 28, 2014 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Mit Oscar Wilde zu Gast im Theater Brett

Bild: Hannah Neuhuber

Bild: Hannah Neuhuber

Wiens neue englischsprachige Theatergruppe, die Open House Theatre Company, präsentiert ab 15. Februar einen Höhepunkt aus dem Schaffen Oscar Wildes, für die Bühne adaptiert von Alan Burgon: „The Picture of Dorian Gray“. Gespielt wird im Theater Brett. Dorian Gray ist ein naiver junger Mann. Als ihm sein Freund Lord Henry die junge Schauspielerin Sybil Vane vorstellt, verliert er sich in einem Leben aus Extravaganz und Egomanie. Während Dorian scheinbar ewig jung und schön bleibt, altert das Portrait des jungen Lebemanns auf mysteriöse Weise und zeigt die Abgründe seiner Handlungen auf. Wildes skandalöser Bestseller erschien 1891 und läutete den Anfang vom Ende des berühmten Schriftstellers ein. Die düstere Opulenz des spätviktorianischen London trifft auf eine zeitgenössische Interpretation dieser Geschichte, heute vielleicht aktueller denn je – im Angesicht des allgemeinen Strebens nach ewiger Jugend und Schönheit. Zu sehen bis 8. März. Es spielen: Tom Middler (Dorian Gray), Eric Lomas (Lord Henry Wotton), Robert G. Neumayr (Basil Hallward) und Julia C. Thorne (Sybil Vane). Regie & Bühne: Alan Burgon.

Open House Theatre Company: 

Nachdem das International Theatre Vienna nach 37-jährigem Bestehen im Juni 2012 geschlossen wurde, haben sich Eric Lomas, Alan Burgon, Paul Elsbacher und Julia Thorne zur Gründung eines neuen englischsprachigen Theaters für Wien entschlossen: Der Open House Theatre Company, mit der Zielsetzung englischsprachiges Theater in höchster Qualtität sowohl für Erwachsense als auch für Kinder und Jugendliche zu produzieren, das Publikum im Rahmen von Workshops und Seminaren näher an das Medium Theater heranzuführen und dem künstlerischen Nachwuchs einen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Neben den vier Hauptproduktionen stehen auch in der zweiten Saison wieder ein interaktives Stück speziell für Kinder, „Jack and the Beanstalk“, sowie das Open Minds Projekt auf dem Spielplan, bei dem das Publikum aus insgesamt sechs Stück wählen kann, wovon eines in der Spielzeit 2014/2015 produziert wird. Wie in der letzten Spielzeit, beendet Open House seine Saison mit der Sommertheater-Produktion „Shakespeare in the Park“, wo dieses Mal die romantischen Gärten von Schloss Pötzleinsdorf der Schauplatz von „Romeo & Julia“ werden – an alternierenden Abenden in englischer und deutscher Sprache mit derselben Besetzung. Außerdem wird es eine deutschsprachige Fassung des Stückes speziell für Kinder geben.

www.openhousetheatre.at

Wien, 28. 1. 2014

Theater zum Fürchten: „Cymbeline“

September 27, 2013 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

In der Scala ist ein seltsamer Shakespeare zu sehen

Christina Saginth, Bernie Feit, Leopold Selinger, Selina Ströbele Bild: ©Bettina Frenzel

Christina Saginth, Bernie Feit, Leopold Selinger, Selina Ströbele
Bild: ©Bettina Frenzel

Zu sagen, Theatermacher Bruno Max hätte auch diesmal wieder ein fast unbekanntes Juwel aus den Tiefen des Theatermeeres geborgen, wäre doch stark übertrieben. Aber – um dies gleich vorweg zu nehmen – Max und seine Schauspieler machen daraus ein funkelndes, flunkerndes Schmuckstück. Ohne Scheu, dem Wort Tragödie etwas Triviales beizumengen. „Cymbeline“ ist eines von Shakespeares seltsameren Werken. Angesiedelt in einer Zeit, als die Kelten in Britannien noch mit den Römern zu rechten hatten. Da gibt es den alten König Cymbeline, basierend auf dem britischen Anführer Cunobelinus, der vor der römischen Invasion im heutigen Colchester (Essex) regierte. Dem wurden als sie noch Kinder waren seine zwei Söhne entführt; so bleibt ihm Tochter Imogen als Hoffnung, doch die schwindet, als sie den in seinen Augen Falschen heiratet. Weshalb der verbannt wird und sie sich als Mann verkleidet auf die Suche begibt. Da gibt’s – wie in jedem Märchen – eine böse Stiefmutter, die zweite Queen, eine Giftmischerin (was sie in Max‘ Inszenierung an Plüschversuchskaninchen ausprobiert), deren Sohn aus erster Ehe Willen zur Macht zeigt. Da gibt es die Römer, die finanziellen Tribut fordern, (unfreiwillig?) komische Geisterszenen … Grauen, Gruseln, Gänsehaut und eine Enthauptung aus Blödheit. Durchgeführt von einem der beiden „verschwundenen“ Söhne. Es gibt Stimmen, die Shakespeares letztes Werk für eine Parodie seiner früheren Stücke halten, worauf die verwirrende Handlung tatsächlich hinweisen könnte. Im Original-Finale des Schauspiels treten jedenfalls fast alle Personen nochmals auf, um deren Bruchstücke  zusammenzufügen. Auch dafür hat sich Bruno Max eine charmante Lösung einfallen lassen.

Er hat die albtraumhafte Saga in die 1920-er Jahre verlegt. Und die Raubersg’schicht‘ irgendwo zwischen Horrorspektakel und Kasperltheater angesiedelt. Cymbeline (Karl Maria Kinsky), der strenge, in seinem Schmerz ungerechte König, leitet eine Schneiderei. Throninteressent Cloten ist eine Art Prinz-Harry-Klon mit trotz Sprachfehler großer Klappe und schnell zurückgezogenen Fäusten, wenn echte Gefahr droht. Die Römer spielen im Caesar’s Palace Billard, gekleidet in echten Ganoven-Nadelstreif. Sex & Crime im Altertum. Dazu wird – wie von Shakespeare übrigens vorgesehen – viel gesungen. Nun halt im Stil von „Danny Boy“ und „Mr. Sandman“. Eine Waldszene (hier werden die wahren Prinzen versteckt) ist mit der Waltons-Titelmelodie unterlegt: „Gute Nacht, Polydor.“ – „Gute Nacht, Cadwal.“ Ansonsten wird mit Banjo und Waschbrett musiziert – und die Römer mit der Bratpfanne in die Flucht geschlagen. Die Königin ereilt wie alle bösen Weiber der Wahnsinn. Was sich liebt, findet sich. Was gerecht ist, wird gerächt. Und das Erklärstück, Fragen über Fragen, beendet Cymbeline mit dem weisen Spruch, die Götter hätten’s so gewollt. Ende gut, Max noch besser.

Hinter all dem Klamauck, den Gags und Gimmicks vermag es Bruno Max nämlich sehr gut, Shakespeares Subtext durchscheinen zu lassen. „Cymbeline“ ist auch ein düsterer Spiegel, in dem die Figuren ihre Fratzen sehen, ein Psychotrip quer durch ihre Herzen und Seelen, ein Klagelied darauf, dass alte Werte nichts mehr wert, Menschen mit Handschlagqualität eine aussterbende Spezies sind. Mit dieser Zwei-, dieser Doppeldeutigkeit spielt ein tadelloses Ensemble. Allen voran der wunderbare Bernie Feit in zwei Rollen, als Diener Cornelius und Prinz Cadwal, für die er nicht nur verschiedene Körpersprachen, sondern auch Stimmen (ein zynisch-rauher Bariton als Cornelius, ein fizzeliger Tenor als Cadwal) erdacht hat. Gleiches gelingt Henrik Winkler (eine Entdeckung!), der sowohl Imogens melancholischen Ehemann Posthumus Leonatus, als auch Cloten mit den falschen Zähnen gibt. Größere Bühnen könnten sich nach solchen Darstellern alle Finger lecken. Selina Ströbele ist als Frau wie „Jüngling“ eine schön elegische Imogen; Christina Saginth changiert zwischen böser Queen und gutmütig-mütterlicher Kronprinzen-Entführerin Bellaria. Randolf Destaller ist ein schmieriger Mafioso in Cäsars Diensten, Leopold Selinger nicht nur dessen großherziges Pendant, sondern auch Kronprinz Nr. 2. Selinger und Feit sollten wirklich einmal überlegen eine A-Cappella-Duo-CD aufzunehmen 😉

Bruno Max hat sich wieder einmal einer Herausforderung gestellt. Und sie bewältigt. Ein als unspielbar geltender Shakespeare wird in seiner Regie zum lustig-lustvollen Theaterabend. Also, bitte, die Logik an der Garderobe abgeben, und sich vom britischen Barden und dem Theater zum Fürchten mitreißen lassen.

www.theaterzumfuerchten.at

Wien, 27. 9. 2013