Werk X Eldorado: mutterseele. dieses leben wollt ich nicht

März 8, 2017 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Im Wortsinn: eine Familienaufstellung

Ein Spiel auf mehreren Ebenen: Lilly Prohaska als Rita (hinten), Florian Stohr und Lisa Weidenmüller als Sven und Marie (Mitte), Nikolaij Janocha als Maries Vater Gerhard (vorne). Bild: © Edi Haberl

Nicht nur das Werk X in Meidling, auch dessen Innenstadtdependance Eldorado ist immer wieder für dramatische Entdeckungen gut. Diesmal gilt die Aufmerksamkeit Autor Thomas Perle und seinem Stück „mutterseele. dieses leben wollt ich nicht“, das wie mit spitzen Nadeln unter die Haut fährt. Perle, 1987 in Rumänien geboren, schrieb seinen Text bei den Wiener Wortstätten; nun hat ihn Regisseurin Lina Hölscher als Kooperation von „perlen vor die säue“ und dem Werk X zur Uraufführung gebracht.

Und sie hat daraus im Wortsinn eine Familienaufstellung gemacht. Perle hat ein Spiel auf drei Ebenen geschaffen, das Hölscher auf drei Spielebenen umsetzt. Erzählt wird die Geschichte von Rita und Marie, einer Alkoholikerin und einer Tochter, die Angst hat, so zu werden wie die Mutter. Eine alt gewordene Rita, verbittert, verlassen, verlebt, dämmert schnapsbenebelt durch ihren Alltag. Ganz oben auf der Absturztreppe hadert sie mit einem Schicksal, das der jungen Rita auf der unteren Etage im Moment widerfährt. Schwangerschaft, überstürzte Hochzeit, der Mann ein Schläger, Fremdgänger und Säufer. Immer öfter greift auch Rita zur Flasche, trinkt sich den Kummer weg, als ob das tatsächlich ginge. Und in der Mitte Marie – samt Sven, dem treusorgenden, gutherzigen Lover. Doch Marie kann seine Liebe nicht annehmen. Das hat sie nicht gelernt – und so ist zu befürchten, dass ihr der Weg der Mutter offen steht …

Lilly Prohaska spielt die alt gewordene Rita mit der ihr eigenen Intensität. Sie gestaltet die Mutter als Ich-bezogene Monstrosität, ausgestattet mit dem Alkoholiker-typischen Egoismus; ihre Rita ist nicht nur eine Frau, die nicht zuhören kann, sondern die Gegenwart und Zukunft (vor allem die der Tochter) gar nicht erst interessieren, weil sie in der Vergangenheit zurückgeblieben ist. Marie, die sich eine Kindheit und Jugend lang für ihre Exzesse geschämt hat, attestiert sie ein „schönes Leben“, weil sich ihre Perspektive längst Richtung Verbohrtheit verschoben hat. Trotzdem, Prohaska gelingt es, ein Menschenwesen zu formen, das Mitgefühl erweckt. Man versteht diese Rita kaum, will’s vielleicht auch gar nicht, doch sie tut einem leid, weil sie doch weiß, dass der Tod schon im Hausflur auf sie wartet.

Die ältere Rita mit Tochter Marie: Lilly Prohaska und Lisa Weidenmüller. Bild: © Edi Haberl

Die junge Rita mit Ehemann Gerhard: Claudia Carus und Nikolaij Janocha. Bild: © Edi Haberl

Genau so geht’s auch Marie, die vor der Mutter immer wieder flieht, und doch zurückkommen und nach deren Wohlergehen sehen muss. Ein sinnloses, nervenaufreibendes Unterfangen, denn wer sich mit Alkohol aus dem Leben befördern will, dem gelingt das meist auch. Lisa Weidenmüller liefert in diesem Wechselbad der Emotionen eine starke Performance ab. Und so sind denn auch die Szenen am gewaltigsten, in denen Prohaska und Weidenmüller als Mutter und Tochter in den Infight gehen. Claudia Carus schlüpft in die Rolle der jungen Rita, Nikolaij Janocha spielt Ritas Ehemann Gerhard, Florian Stohr Maries Freund Sven.

Perles Text ist beinhart. Er hat seine Figuren der Sprache beraubt, hat ihnen den Ausdruck amputiert. Er lässt sie wortstammeln, in Halbsätzen ärgern sie sich über ihre Existenz. Der Grundton des Abends ist Aggression, die Grundhaltung Eskalation. Doch während derart gerauft und gerungen wird, malen die drei Darstellerinnen abwechselnd auch den Bühnenhintergrund aus. Ein Kinderzimmer in Sonnengelb? Oder blüht hier die Leberzirrhose? Man weiß es nicht. Die Szenen beginnen, sich ineinander zu schieben. Gewesenes greift in eben Stattfindendes ein, Zukünftiges mischt sich in die Vergangenheit.

Hölschers für den Anfang vorgegebene Form löst sich immer mehr im Chaos von Ritas Leben auf. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen schreit sie ihre Tochter an, dass sie nie Mutter werden wollte. Und dann erfährt auch Marie, dass sie ein Kind bekommt, das sie nicht will. Dies als Anhaltspunkt für den Titel. Den Text hat Hölscher bis in seine Tiefen ausgelotet; ein, zwei jugendsündige Untiefen macht vor allem das fabelhafte Darstellerinnentrio wett. Was bleibt, ist viel Wahres. So wie Maries erschreckende Erkenntnis, man könne wohl erst richtig erwachsen werden, wenn die Eltern tot sind. Oder man sie für sich für selbiges erklärt.

werk-x.at

www.wortstaetten.at

Wien, 8. 3. 2017

Schauspielhaus: Princip (Dieses Grab ist mir zu klein)

Oktober 18, 2013 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Nichts für schwache (Magen-)nerven

Gideon Maoz, Simon Zagermann, Nicola Kirsch, Martin Vischer, Florian Von Manteuffel Bild: © Alexi Pelekanos / Schauspielhaus

Gideon Maoz, Simon Zagermann, Nicola Kirsch, Martin Vischer, Florian Von Manteuffel
Bild: © Alexi Pelekanos / Schauspielhaus

Und unsere Gräber werden zu Europa sagen:

Der Jugoslawe muss seine Freiheit erringen.

Das Bedenkjahr 2014 wirft seine Schatten voraus. Am Schauspielhaus Graz wurde bereits erfolgreich die Uraufführung von „Thalerhof“ absolviert, Ausstellungsankündigungen hängen an Plakatwänden allüberall. Schloss Artstetten etwa, das Erzherzog Franz Ferdinand-Museum, wird demnächst fröhliche Urständ feiern, die Schallaburg hat ihre neue Schau im Kopf schon fertig. Wenn man, wie die Autorin dieser Zeilen, mit Geburtsnamen Mašin heißt, fühlt man sich dieser Tage in die Geschichte geworfen. Eine, die 100 bzw. im privaten Fall 110 Jahre zurückliegt. „Gott erhalte, Gott beschütze /Vor dem Kaiser unser Land!“. Von Joseph Haydn über Karl Krauss zu „Deutschland, Deutschland über alles“. Im Dritten Reich wurde nur noch die erste Strophe gesungen, direkt gefolgt vom Horst-Wessel-Lied, die zusammen anstelle einer einheitlichen Hymne genutzt wurden. Heimat bist du großer Väter, lauter Opfer, kane Täter … heißt’s natürlich – nicht. Der Erste Weltkrieg – und alles auf ihn Folgende – hat Europa noch heute in Geiselhaft.

Nun also das Schauspielhaus Wien. Das mit der Uraufführung von Biljana Srbljanovićs „Princip (Dieses Grab ist mir zu klein)“ wie gewohnt eigene, unnachahmliche Wege beschreitet. Ein Abend zur Bewusstseinserweiterung aller Nicht-Tschuschen. Srbljanović schildert das Kriegsauslöserjahr, heißt: den Vorwand für den Griff zu den Waffen, ausschließlich aus serbischer Sicht. Aus der Sicht einer Gruppe junger anarchistischer Terroristen um den 18-jährigen bosnischen Serben Gavrilo Princip, die den Mord am österreichisch-ungarischen Thronfolger am 28. Juni 1914 in Sarajevo verübte. „Princip“ ist keine historische Arbeit; um Zeitkolorit geht es der Autorin entschieden nicht. Ausgehend von der unmittelbaren Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs spürt sie der Frage nach, welche Formen der Nationalismus im gegenwärtigen Europa angenommen hat. Srbljanović berücksichtigt neben unzähligen historischen Quellen auch Ereignisse der jüngsten europäischen Geschichte, thematisiert etwa die Ermordung des ersten demokratisch gewählten Regierungschefs Serbiens, des Premiers Zoran Đinđić 2003 durch anti-westliche Nationalisten – und versteht ihr Stück als aktuellen Diskussionsbeitrag zu Idee und „Ethik“ des Terrorismus. Bei Regisseur Michał Zadara, der am Haus bereits das großartige Stück „Bruno Schulz: Der Messias“ von Małgorzata Sikorska-Miszczuk großartig inszenierte, lag ihr Stoff in besten Händen.

Und auch, dies gleich vorweg, beim formidablen Schauspielerquintett Martin Vischer, Simon Zagermann, Gideon Maoz, Nicola Kirsch und Florian von Manteuffel, die den Abend der Didaktik entrissen und dem Drama zuführten. Wobei, so irre das sich hier auch lesen mag, der Spaß nicht zu kurz kam. Denn zwischen Diavortrag, mittels dessen historische oder nachgestellte Fotos an die weißen Bühnenwände geworfen werden, und entweder vorgetragenen oder in großen Lettern projiziert Originalzitaten, wird das Leben von halbstarken Halberwachsenen gezeigt. Da will Nedeljko Čabrinović, 19, dargestellt vom lustig-lustvollen Kraftkerl Zagermann, von Ljubica Ilić (Nicola Kirsch als frech-pubertierende Göre) seinen ersten Kuss erhaschen, prahlt mit Messern, kichert in Kirchen, im Kino bei Charlie-Chaplin-Filmen und anderen Versammlungen. Ein nicht besonders heller Einefetza. Er wird die Bombe auf Franz Ferdinands Auto werfen. Da ist Gavrilo Princip, 19 und verkörpert von Martin Vischer, das typisch teenagerhafte Elegie-Bürscherl, der der Melancholie zum Trotz diesen speziellen Tabak beim Türken holt, der so ausgelassen macht. Gavre im Graserlrausch. (K)ein idealer Held. Bei Srbljanović wird Politisches privat. Princip wird die Schüsse auf den Thronfolger und seine Frau Sophie abgeben. Und während die einen in Vorbereitung blankziehen, liegen bei den anderen die Nerven blank. Florian von Manteuffel spielt den Verführer junger Männer zu Ideen, deren Tragweite sie laut Stück gar nicht erfassen können: Dragutin T. Dimitrijević genannt Apis. Nach dem heiligen ägyptischen Stier. Wegen seiner bulligen Statur. Ein Heilsversprecher, der das Attentat als Pulp-Fiction-Spielerei darstellt (während er Danilo Ilić, Ljubicas Bruder, nachstellt), einer, der Selbstmordattentätern – sie alle bekommen ja eine Zyankalikapsel, die allerdings nicht wirkt -, das Blaue vom Himmel verspricht. Jede Ähnlichkeit mit …, ist … Interessant, wie die Autorin Hobbyhistorikern in diesem Zusammenhang darlegt, dass schon weiland Serben und Kroaten nicht eins waren … Gideon Maoz gibt den Danilo facettenreich. Ängstlich im Versuch ein ernsthafter Verschwörer zu sein. Ahnungslos über die Unterschiede zwischen der tatsächlichen habsburgischen Dekadenz und der schrillen Propaganda. So absurd, dass sie im Publikum für Gelächter sorgt, bis es von Nedeljko niederge-schscht! wird … Zadara lässt diese erste Hälfte des Abends auf hoher Drehzahl laufen.

Nach der Pause, der Ausgang des Attentats ist bekannt, dreht sich die Dynamik um. Und der Magen. Alles wird still und flau beim Requiem der Männer auf sich selbst. Nebel wabert über die Bühne. Autopsieberichte sind an den Wänden zu lesen. Danilo, wohl das größte Glück, wurde erhängt. Er wird seine Leidensgenossen im Laufe der folgenden Jahre als Geist erlösen. Abholen kommen. Apis, bereits 1903 maßgeblich am Sturz und der Ermordung des serbischen Königs Aleksandar Obrenović beteiligt, wird nun fälschlicherweise angeklagt, die Ermordung des Prinzregenten Aleksandar Karađorđević geplant zu haben und standrechtlich erschossen. Ein Treppenwitz der Geschichte. Gavrilo und Nedeljko landen im Gefängnis Theresienstadt, das noch viele Tote bergen wird. Für die folgenden Schilderungen von Folter und Bei-lebendigem-Leib-Verrotten-Lassen wird das Mitbringen eines Flachmanns empfohlen.

Gavrilo Princip – es sei gestattet die Fiction der Dramatikerin mit Fakten zu unterfüttern -, Mitglied der nationalen Schüler- und Studentenbewegung „Mlada Bosna“ (Junges Bosnien), bereit sich als Tschetnik zu melden, von deren Kommandanten, wie Apis ein Mitglied der serbischen Geheimorganisation  „Ujedinjenje ili smrt“ (Vereinigung oder Tod, auch „Crna ruka“ = Schwarze Hand) genannt, aber als zu schmächtig abgelehnt, wird, da noch nicht volljährig, zu 20 Jahren Kerkerhaft verurteilt. In vierjähriger Dunkelhaft konnte der Gefangene weder lesen noch schreiben und durfte mit niemandem reden. Der rechte Unterarm, der Attentäterarm, war ihm abgetrennt und mit Draht wieder befestigt worden. K. u. k. Zynismus. Er starb 1918 im Gefängnislazarett an Lungentuberkulose. Princips Leichnam wurde in Theresienstadt anonym bestattet. František Löbl, österreichischer Soldat tschechischer Nationalität, erhielt mit vier Kameraden den Befehl, Princip zu begraben und die Stelle geheimzuhalten. Löbl machte aber eine Skizze und schickte sie sicherheitshalber seinem Vater. Nach dem Krieg identifizierte Löbl die Grabstelle.1920 wurden die Gebeine exhumiert und mit denen anderer toter Verschwörer auf dem Friedhof Koševo in Sarajevo beigesetzt. Im heute geteilten Bosnien sind im serbischen Landesteil in sechs Orten Straßen nach Princip benannt. Im kroatischen Landesteil distanziert man sich von dieser Erinnerung. Im Attentatsmuseum in Sarajevo wird Princip nicht heroisiert.

„Um die Wahrheit zu sagen, nach der Nachricht über das Attentat gab es auf den Gesichtern der Menschen weder Überraschung noch Bitterkeit. Die Menschen unterhielten sich und lachten, spät am Abend spielte wieder die Musik in den Lokalen, während die Särge mit den Leichen der Ermordeten still begraben wurden.“ Stefan Zweig („Die Welt von Gestern“)

Nach der Premiere meinten manche, dieses Stück „ohne neue Einsichten in die Geschehnisse“ sei eine Unnötigkeit. Falsch. Es ist mehr als nötig. Geschichte machen nämlich nicht die Herrschenden. Geschichte macht das Volk. Das ist Prinzip.

Zur Autorin Biljana Srbljanović: Geboren 1970 in Belgrad. Studium der Dramaturgie- und Theaterwissenschaften an der Akademie für dramatische Kunst in Belgrad, wo sie ab 1997 als Lehrbeauftragte tätig ist. 1995 schreibt sie ihr erstes Stück Belgrader Trilogie, das international für Furore sorgt (UA 1997, Jugoslovensko Dramsko Pozorište in Belgrad; 1998 eingeladen zur Biennale nach Bonn). Während der Nato-Luftangriffe auf Jugoslawien im Jahr 1999 veröffentlicht sie unter anderem im deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel Tagebuchaufzeichnungen, kritische Situationsberichte und Essays, die sie international bekannt machen. Stücke: u.a. Familiengeschichten. Belgrad (UA 1998, Belgrad; 1998 auf dem Theaterfestival von Novi Sad als bestes Stück ausgezeichnet; DEA 1999 am Hamburger Schauspielhaus), Der Sturz (UA 2000 in Budvar), Supermarket – soap opera (UA 2001 bei den Wiener Festwochen, Auftragswerk der Schaubühne Berlin und der Wiener Festwochen), God save America (UA 2003 in Belgrad), Heuschrecken (DEA 2006, Staatstheater Stuttgart, von der Zeitschrift Theater heute als eines der besten ausländischen Dramen des Jahres ausgezeichnet), Barbelo, von Hunden und Kindern (DEA 2009, Schauspiel Essen) sowie Das Leben ist kein Fahrrad (UA 2011, Schauspielhaus Bochum). Zahlreiche Auszeichnungen: u.a. Ernst-Toller-Preis (1999), Europe Prize New Theatrical Realities (2007, Europa-Preis für das Theater, Thessaloniki). Ihre Stücke wurden in 80 Sprachen übersetzt. Srbljanović lebt als freie Autorin in Paris. Princip (Dieses Grab ist mir zu klein) ist ein Auftragswerk für das Schauspielhaus Wien.

Andreas Beck verlässt das Schauspielhaus Wien

Der Künstlerische Leiter und Geschäftsführer des Schauspielhauses Wien, Andreas Beck (48), wird ab der Spielzeit 2015/16 Direktor des Theater Basel. Er beginnt seine Intendanz direkt im Anschluss an sein Engagement in Wien. „In meinen Wiener Jahren – fünf am Burgtheater und dann acht am Schauspielhaus – habe ich immer nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen gesucht, und diese vor allem am Schauspielhaus realisieren können. Nun werde ich meinen Fokus erweitern und das Dreispartenhaus Theater Basel nicht nur mit zeitgenössischer Dramatik, sondern darüber hinaus mit Kompositionen der Gegenwart, Auftragswerken und neuen Choreografien bespielen. Dabei sollen Neuinterpretationen von und Reibungen an Klassikern oder die Wiederentdeckung unbekannterer Repertoirewerke dennoch nicht zu kurz kommen“, erklärt der Theatermacher. Aktuell ist Andreas Beck als Produzent der vierteiligen Serie „Der Seidene Schuh oder Das Schlimmste trifft nicht immer zu“ für den Nestroy-Spezialpreis, der am 4. November verliehen wird, nominiert.

www.schauspielhaus.at

Wien, 18. 10. 2013