mumok – Heimrad Bäcker: es kann sein, dass man uns nicht töten wird und uns erlauben wird, zu leben

September 29, 2019 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Fotografien gegen das Vergessen

Heimrad Bäcker: Wehrmachtsmitglied umgeben von einer Gruppe Kindern, 1933-34. Bild: © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merighi

Ab den 1960er-Jahren – lange bevor die Erinnerung an NS-Verbrechen in Österreich eine kollektive Prägung erfuhr – entstanden Heimrad Bäckers Fotografien auf dem Areal der Konzentrationslager Mauthausen und Gusen. Es handelt sich dabei um eine umfangreiche fotografische Dokumentation des zunächst verlassenen, später anders genutzten Areals: die Bestandsaufnahme eines Ortes in mehr als 14.000 Fotografien.

Bäcker, dessen dichterisches und verlegerisches Werk zu den herausragenden Leistungen der österreichischen Literatur nach 1945 zählt, verstand Mauthausen und Gusen als Gedächtnisorte im Sinne des französischen Historikers Pierre Nora. Dieser hatte den Begriff „lieux de mémoire“ geprägt, um damit Orte zu bezeichnen, an denen sich das kollektive Gedächtnis kristallisiert. So wird Erinnerungskultur und historisch motivierte Identitätsstiftung ermöglicht.

Dabei ging es Bäcker im Gegensatz zu Nora nicht vorrangig um nationale Anliegen, sondern um die Verantwortung für ein Wissen und dessen Aufarbeitung. Seit 2015 befindet sich der fotografische Nachlass von Heimrad Bäcker als Schenkung seines Stiefsohns Michael Merighi im mumok. Es handelt sich dabei um ein Konvolut, das Zeugnis von einer lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Ort und der ihm impliziten nationalsozialistischen Massenvernichtung ablegt. Im Rahmen der Ausstellung „es kann sein, dass man uns nicht töten wird und uns erlauben wird, zu leben“, zu sehen ab 27. September, wird eine Auswahl von etwa 140 Fotografien, Notizen, Textarbeiten und Fundstücken gezeigt. Auf den Fotografien sind brachliegende Anlagen zu sehen, die von Pflanzen überwuchert sind, oder aber bewusst einer anderen Verwendung zugeführt worden waren. Es sind oft ähnliche Motive, die graduelle Unterschiede in der Nachbearbeitung aufweisen und häufig seriell montiert sind.

Heimrad Bäcker: Jourhaus des KZ Gusen-Mauthausen (Zustand 1945-1993), 1975. Bild: © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merighi

Heimrad Bäcker: Seziertisch Mauthausen, undatiert. Bild: © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merighi

Heimrad Bäcker: „Todesstiege“ zum Steinbruch Wiener Graben des KZ Mauthausen, 1970-75. Bild: © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merigh

Heimrad Bäcker: Hinrichtungsraum Berlin-Plötzensee, undatiert. Bild: © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merighi

Die Bilder und Texte geben einen Einblick in die Herangehensweise Bäckers und können parallel zu seinen Textarbeiten „nachschrift“ aus dem Jahr 1986 und „nachschrift 2“ aus dem Jahr 1997 begriffen werden, die als „Erkenntnisarbeit zur Genese und Struktur des Holocaust“  eine Aufklärung über Nationalsozialismus und Schoah anstrebt. Es handelt sich dabei um eine Zitatensammlung aus der Perspektive von Täterinnen und Tätern, Opfern, Angeklagten und Klägerinnen und Klägern, die mit den Mitteln von Text und Sprache ein Narrativ der Vernichtung erstellt. Ausschnitte aus „nachschrift“ sind in der Ausstellung in einem von Bäcker selbst gesprochenen Text zu hören. Bäcker hatte in Zusammenhang mit der „nachschrift“ von einer „möglichkeit zur konkretion“ gesprochen.

Das vorgefundene Textmaterial weist eine gewisse Parallele zu seiner fotografischen Spurensuche auf und erschließt ebenfalls Fundstücke: Gegenstände, die er auf dem Areal gesammelt hatte, seien es kleine Nägel oder größere Holz- oder Betonfragmente. Bäcker suchte nach einer Form der Narration, die auf überprüfbaren Dokumenten basiert. Er verzichtet auf „einfälle und phantastik“, wie er es nannte, um in seinen Texten und Fotografien die Orte Mauthausen und Gusen gegen das Vergessen in Stellung zu bringen

Der Präsentation des Werks von Heimrad Bäcker werden im mumok zwei Arbeiten zeitgenössischer Künstler zur Seite gestellt: In der Sound-Arbeit „Ein mörderischer Lärm“ von Tatiana Lecomte berichtet der Zeitzeuge Jean-Jacques Boijentin, unterstützt vom professionellen Geräuschemacher Julien Baissat, vom unerträglichen Lärm in den Arbeitsstollen des Konzentrationslagers Gusen, verursacht durch die schweren Maschinen, die im Stollen zum Einsatz kamen. Rainer Iglars Fotostrecke „Mauthausen 1974“, die er als zwölfjähriges Schulkind bei einer Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager angefertigt und als erwachsener Mann wiedergefunden hat, zeigt das Zusammentreffen der persönlichen Geschichte des Fotografen und der Geschichte des Ortes: „Der Ort ist markiert, es ist kein unschuldiger Ort.“

 

www.mumok.at

25. 9. 2019

Michael Köhlmeier: Erwarten Sie nicht, dass ich mich dumm stelle

Dezember 10, 2018 in Buch

VON MICHAELA MOTTINGER

Die politischen Reden des großen Erzählers

„Mir wäre lieber gewesen, man hätte mich nicht gefragt, ob ich hier sprechen will“, sagte Michael Köhlmeier am 4. Mai 2018 in der Wiener Hofburg. Nur etwas mehr als sechs Minuten sprach er, doch seine Rede hallte durchs ganze Land. Eindringlich wandte sich der große Erzähler gegen eine nicht nur in Österreich, sondern weltweit immer salonfähiger werdende Staatsführung der Ablehnung und der Ausgrenzung.

Im bei dtv erschienenen Band „Erwarten Sie nicht, dass ich mich dumm stelle“ sind nun erstmals Köhlmeiers gesammelte Reden nachzulesen. Unerschrockene Kommentare zur Politik dieser Tage, in der Sinnverdrehungen durch „alternative Fakten“ hoffähig geworden sind, wortmächtige Appelle, sich der so entstehenden Wortverzerrungen bewusst zu bleiben und sich zu empören – über den schleichenden Verfall jeglicher Debattenkultur. Neben dem vor gerechtem Zorn glühenden Hofburg-Auftritt sind im Buch unter anderem eine Rede zur Einweihung eines Mahnmals zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1938, die ORF-Rede 2017, an jenem Neujahrstag, als es keinen Bundespräsidenten gab, und eine zur zehnjährigen EU-Mitgliedschaft Österreichs enthalten.

Als keinen besonders wachen Bürger, „wankelmütig, urteilsunsicher, voller Zweifel, allerorts mit der eigenen Uninformiertheit und Ungebildetheit konfrontiert, schwankend zwischen schmachtender Mediengläubigkeit und anarchistischer Garnichtsgläubigkeit“, bezeichnet sich Köhlmeier. Eine Aussage, die sich spätestens dann ad absurdum fühlt, wenn dem Bürger Köhlmeier, wieder einmal der Geduldsfaden reißt. Wenn Politiker ihre „Sorge“ um den Antisemitismus dazu missbrauchen, Rassismus gegen Muslime zu schüren, wenn der Europagedanke zum Witz degradiert, wenn Demokratie zum Recht der Mehrheit über Minderheiten pervertiert wird.

Fordert jemand Köhlmeier auf, eine politische Rede zu halten, so Hanno Loewy in seinem fabelhaften Nachwort, erzählt er von seinen Begegnungen mit Menschen, oder vom Schmerz darüber, dass ihm solche nicht gelungen sind, erzählt von seiner Großmutter, die ihn in die Welt der Märchen eingeführt hat, von seiner Mutter, dieser unermüdlichen Krankheitsbekämpferin im Rollstuhl. Doch dann kann es ihm passieren, dass seine Trauer über jene, die ihre Geschichte nicht leben konnten, weil sie von der Politik ausgelöscht oder zum Spielball zynischer Ressentiments gemacht wurden, in Wut umschlägt. In eine Wut, der es gilt, die Würde des Menschen zu verteidigen. Das ist mehr politisches Programm, als manche Parteien sich ausdenken können.

Köhlmeier schärft die Sinne seiner Zuhörer, nun Leser, für den Missbrauch von Sprache durch politische Parolen, und für die Aufmüpfigkeit, sich dem Populismus zu widersetzen. Er zitiert Roberto Benigni und Leonard Cohen und Giorgio Agamben und Bertolt Brecht. Er sagt: „Ich nehme unseren Innenminister ernst. Er hat alle Tassen im Schrank; sie sind nur anders angeordnet als meine Tassen, aber geordnet sind sie.“ Er denkt laut darüber nach, was es bedeutet, Flüchtlinge „konzentriert an einem Ort zu halten“, über den Hochmut gegen jene, die sich gefälligst hintanstellen sollen, wenn vor ihnen die Schalter geschlossen, die Mittelmeergrenzen abgeschottet werden, es ihnen „ungemütlich gemacht“ wird.

Er philosophiert beinah prophetisch über die, die „den Namen George Soros als Klick verwenden zu Verschwörungstheorien in der unseligen Tradition der Protokolle der Weisen von Zion“. „Sichthaltige Gerüchte“, sagt Köhlmeier, dieser Terminus werde schon bald seinen Weg in die Wörterbücher finden. Und er kommt zu dem Schluss: „Zum großen Bösen kamen die Menschen nie mit einem großen Schritt, sondern mit vielen kleinen, von denen jeder zu klein schien für eine große Empörung.“ Unbedingt nachlesenswert!

Über den Autor: Michael Köhlmeier wurde 1949 in Hard am Bodensee geboren und lebt heute in Hohenems in Vorarlberg. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und trat sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Er erhielt für seine Bücher zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Rauriser Literaturpreis, den Johann-Peter-Hebel-Preis, den Manès-Sperber-Preis, den Anton-Wildgans-Preis und den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur. Im Herbst 2018 erschien sein neuer großer Roman „Bruder und Schwester Lenobel“.

dtv Literatur, Michael Köhlmeier: „Erwarten Sie nicht, dass ich mich dumm stelle. Reden gegen das Vergessen“, politische Reden, 96 Seiten. Mit einem Nachwort von Hanno Loewy.

www.dtv.de

  1. 12. 2018

Peter Handke: Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte

November 29, 2016 in Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Der Poet putzt Herrenpilze

Bild: © Stadtkino Filmverleih

Bild: © Stadtkino Filmverleih

Frage. Widerrede. Neuer Versuch einer Frage. In diesem Beckett’schen Sinne ereignen sich Gespräch mit Peter Handke. Die Wahl der Worte ist ihm wie eine Wahl der Waffen. Und wehe dem, der sich für die plumpe Duellpistole entschied, während der Dichter in Diskussionen doch mit dem elegant schneidenden Florett ficht.

Ständig überprüft Handke die Abnutzungserscheinungen der Sprache, also nur keine Floskeln, Allgemeinplätze, Ungenauigkeiten im Ausdruck! Statt „Schreiben“ sagt er „Tun“. Für den ORF stellt, das heißt: setzt sich immer wieder Katja Gasser heldinnenmutig vor Handke hin. „Ich bin froh, wenn Sie wieder in Ihrem Flieger sitzen“, hat ihr der in der Pariser Vorstadt Lebende schon gesagt. Man kennt einander seit Jahren, und niemals schönt Gasser bei Ihren Beiträgen die Blößen, die ihr Handke ins Journalistinnenoutfit reißt. Hört man genau hin: Er liebt sie. Väterlich.

Nun also Corinna Pelz. Der Filmemacherin, die 2011 mit „Gerhard Richter Painting“ ins Universum des öffentlichkeitsscheuen Malers vordrang, gelang nun Gleiches mit Peter Handke. Ihre Hommage „Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte“, die ab 2. Dezember in den heimischen Kinos läuft, ist keine dokumentarische Sicht von außen auf den Autor, sondern sein privater Blick auf die Welt. Deren kaleidoskopartige Wahrnehmung durch einen eigenwilligen, eigensinnigen Kauz. Handke beim Herrenpilze putzen, bei der Gartenarbeit, als Alleinerzieher von Amina, beim Zeitung lesen, beim Stricken (!) und natürlich als Schreibender. Seine Notizbücher füllen die Leinwand, seine Handschrift bestimmt die Stimmung der Szene. Es schreibt ihn, wird klar.

Pelz‘ Bildsprache bleibt dabei lakonisch, so spröde wie der Schriftsteller in der Außenwirkung. Das gemeinsame Werk ist wie ein Hochamt auf die Stille, es beschreibt eine tiefe Verehrung und Kultivierung der Einsamkeit. Als Instrument, um sich selbst zu denken und diese Gedanken später in Sätzen zu strukturieren. Solche wie „Erfinden ist Materieschaffen“ oder „Irgendwann habe ich beschlossen, dass alles fremd ist und unentdeckt“ entstehen wie aus dem Nichts und nehmen beinah unmerklich Raum. Eine „Chronik der laufenden Ereignisse“ nennt Handke sein „Tun“; in dieser geht es ihm nicht nur um die ewig stehenbleibende Frage „Wie sollen wir leben?“, sondern auch um die hochaktuelle „Wie sollen wir miteinander reden?“.

Bild: © Stadtkino Filmverleih

Bild: © Stadtkino Filmverleih

Mit Regisseurin Corinna Belz. Bild: © Stadtkino Filmverleih

Mit Regisseurin Corinna Belz. Bild: © Stadtkino Filmverleih

Mittels Archivmaterial zeigt Pelz Handkes Weg vom angry young man zum grumpy old one. Handkes Kosmos heute, gedacht in einer künstlichen Klammer zwischen „Publikumsbeschimpfung“ und seinem Stellung beziehen für Kriegsverbrecher Slobodan Milosevic, ist ein kleinteiliger. Die Dinge interessieren, faszinieren ihn. Der Titel der Doku stammt tatsächlich von einem Zettel, den Handke am Gittertor zu seinem Haus angebracht hat; Pelz und ihrem Team wird später der Ritterschlag zuteil – die Bewirtung mit der legendären Schwammerlsuppe nach mehr als drei Jahren Drehzeit. Mit Handke lässt sich nicht gut „planen“, Telefonzeit gewährt er Anrufern morgens zwischen 10 und 11 Uhr, Emails sind nicht erwünscht.

Der Film lässt sich entsprechend viel Zeit, um zu erzählen; sein Panorama des Phänomens Handke ist von atmosphärischer Dichte und ergo impressionistischer, inspirierender Intimität. Er ist eine bedachte, behutsame Annäherung an Handke, als gelte es ein scheues Wild am Waldesrand nicht zu verschrecken. Der reagiert entsprechend handzahm, wird nahbar und glänzt in seiner intellektuellen Aura. Dass dennoch eine Distanz zum Menschen Handke bleibt, dass Rätsel bleiben, die sich – und auch das nur vielleicht – in der Beschäftigung mit seiner Literatur überwinden lassen werden, macht den Film umso wertvoller.

www.bin-im-wald.de

Wien, 29. 11. 2016

Raimund Theater: Aleksey Igudesman

September 15, 2014 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

„Niemand glaubt, dass ich ein Wiener bin“

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Mit seinem neuen Programm berührt Aleksey Igudesman  am 22. September im Raimund Theater ein Thema, das viele Menschen im Schmelztiegel Wien betrifft: Wann bin ich ein „echter“ Wiener? Der Violinvirtuose, Dirigent, Schauspieler und Filmemacher bietet humorvolle Antworten auf diese Fragen, gewürzt mit viel Poppigem und inspiriert von Musik aus Wien und der ganzen Welt. Unter dem Titel „Niemand glaubt, dass ich ein Wiener bin“ trifft Musik der Strauß-Dynastie auf Musical- Hits, die „Angry Birds“ finden sich ebenso wieder wie der Pop-Hit „Happy“ von Pharrell Williams zum symphonischen Ohrwurm wird. Begleitet wird Igudesman vom Orchester der Vereinigten Bühnen Wien.

Multitalent Igudesman hat sich nicht nur als großer Geiger, sondern auch als Komponist, Dirigent, Schauspieler und Filmemacher international einen Namen gemacht. Dabei hat er mit vielen Musikgrößen wie Bobby McFerrin, Billy Joel, Oscar-Preisträger Hans Zimmer und den StargeigerInnen Julian Rachlin, Janine Jansen, Roby Lakatos, Gidon Kremer, Vadim Repin, Dmitry Sitkowetsky und Viktoria Mullova zusammengearbeitet und musiziert. Er wurde in St. Petersburg in Russland geboren, studierte an der renommierten Yehudi Menuhin School in England und am Konservatorium Wien bei Boris Kuschnir.

Aleksey Igudesmans Kompositionen werden weltweit aufgeführt, unter anderem von Orchestern wie dem London Philharmonic, New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, dem Seattle Symphony Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Kremerata Baltica, der Hong Kong Sinfonietta, und den Taiwan Philharmonics, oft mit ihm selbst am Dirigentenpult stehend. Als Mitglied des Streichtrios Triology gab Igudesman zahlreiche Konzerte auf der ganzen Welt und produzierte mehrere CDs.

www.vbw.at

Eine Kostprobe: www.youtube.com/watch?v=ZGBDHsHLmG4

Wien, 15. 9. 2014