Wiener Festwochen: Tianzhuo Chen – 自在天 / Ishvara

Mai 14, 2017 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Der Magic Mush/Room im MuseumsQuartier

Ein einzigartiges Performerpaar spielt mit Religionen und Riten: Beio (li.) und China Yu (re.) verkörpern den Gegensatz von Fleisch und Geist. Bild: Zhang Yan

Premiere eins unter dem neuen Festwochen-Intendanten Tomas Zierhofer-Kin war nun also … und sie war … weniger spektakulär sensationell, als es die Vorablobpreisungen erwarten hätten lassen. Aber immerhin: sehr schön anzuschauen. Die paar Buhrufer hatten zweieinhalb Stunden Zeit, um sich zu verabschieden, der große Rest des Publikums warf sich einander am Ende glückselig in die Arme. Man selbst warf zwei Kopfschmerztabletten ein.

Was nichts mit der Qualität der Aufführung, sondern lediglich mit den blendenden Lichteffekten zu tun hatte. Tatsächlich forderte eine männliche Stimme mittendrin lautstark „Scheinwerfer aus!“ – was immer sie damit sagen wollte. Und apropos, Kopfschmerz: Beipackzettel gibt es genug. Im – vielen Dank! – immer noch erhältlichen Gratisprogramm findet sich eine präzise Erklärung des zu Sehenden, dazu gibt es ein Beiblatt mit deutschsprachiger Übersetzung der chinesisch gesprochenen Textstellen.

Zierhofer-Kin, der Sprechtheater fad und Musiktheater altvaterisch findet, so zumindest lässt sich seine Pressekonferenz interpretieren, die den „Salon Burgtheater“ gleich mal auf die Barrikaden trieb, eröffnete mit seiner Vorstellung von Festwochen. Er lud den Shootingstar der chinesischen Performerszene, Tianzhuo Chen, Jahrgang 1985, zum Tanz – und das Ergebnis ist – ein Magic Mush/Room im MuseumsQuartier. Der Querdenker der Bejinger Kunstszene arbeitet sich in „自在天 / Ishvara“ an so ziemlich jeder Religion und jedem Ritus ab, den’s/die es überhaupt gibt.

Heißt: Als Vorlage für seine siebenszenige Aufführung dient ihm der indische Mythos Bhagavad Gītā, ein Teil des Mahabharata, der Gesang des Erhabenen im Endloskrieg der Generationen durch die Gezeiten. Darin begegnen einander drei Konzepte, das sterbliche Fleisch, die ewige Seele und die ehrfürchtige Hingabe, und treten von Dämonen gepeinigt in einen Wettstreit ums Überleben. Drei Temperamente gibt es außerdem, davon das liebste „Rajas“ – leidenschaftlich, missgestimmt, sehnsüchtig. „Ishvara“ selbst bezeichnet den jeweils höchsten Gott, egal, ob man – im Hinduismus ist das möglich – diesen als Vishnu oder Shiva glaubt.

Was Tianzhuo Chen daraus entwickelt ist, als hätte sich Monty Python (tatsächlich hält eine Comic-Gotteshand den Kopf eines Enthaupteten, siehe auch die Göttin Durga) mit einem Manga-Mädchen verpaart. Diese wird später zu einer Art Heiliger Sebastian, die Heiligen Drei Könige setzen auf Golgatha vor das Kreuz einen Halbmond, halt: falsch, das sind schon besagte Dämonen. Einer schlägt die Trommel, einer lässt den Zopf kreisen, ein Paar tanzt in Zeitlupe Jive, Darsteller tragen einen aufgemalten Davidstern. Kakushin Nishihara spielt die Satsuma Biwa bis die Ohren bluten, und die Schweizer DJane Aïsha Devi orchestiert das Geschehen mit ihren grandiosen Klagelauten.

Tradition knüpft an Moderne: China Yu spielt mit Geschlechterrollen … Bild: Zhang Yan

… und zerstört in einer späteren Szene eine aufblasbare Riesenfrau. Bild: Zhang Yan

Und dies das tatsächliche Problem des Abends: Man kann der ultimativen Ekstase nicht in Reih und Glied sitzend beiwohnen, da hilft’s auch nichts, dass sich die Herren im Ensemble beim frenetischen Schlussapplaus ihrer Lendenschurze entledigen und wie die Götter sie schufen über die Bühne hüpfen …

Anyway, im Mittelpunkt der Aufführung stehen die beiden exzeptionellen Performer Beio und China Yu, ersterer unverkennbar Butoh-geschult und mit zweiterem Gründer der Asian Dope Boys, schon aufgrund ihrer Körperlichkeit zeigen sie die Gegensätze von Fleisch und Geist an, Prakrti und Bhakti, der Sinnenmensch und der Gläubige am Teichufer. Der Sound wummert in den Eingeweiden, die Augen kämpfen gegen das Licht, die Darsteller wiegen und verbiegen sich höchst ästhetisch, während „Handlung“ abläuft.

Kostüme und Ganzkörperbemalungen sind opulent, wie schade, dass vieles oft im künstlichen Nebel außer Sicht gerät. Manieristisch? Ist dieser Abend zweifellos. Tianzhuo Chen setzt mehr auf Effekt denn auf Erleuchtung, setzt auf Eskapismus statt auf Erklärungen.

In zwei vergleichsweise stillen Szenen schildert die junge JoJo den mehrfachen Mord an ihrem immer wiederkehrenden Ehemann (daher: vorher Text lesen!), China Yu zerstückelt später eine aufblasbare Riesenfrau, entreißt ihr Gedärme und Nabelschur – und lässt so JoJo wieder in die Welt treten. Provokation mag das in Bejing gewesen sein, beim abgeklärten Wiener Publikum lösen diese Sequenzen freundliches Interesse aus. Eine Gruppe in den oberen Reihen hat sich entschlossen, jeden Bühnenfurz zu bejubeln, um den Schimpf-Zuschauern etwas entgegenzuhalten. Die opulenten Bilder werden von unzähligen Handykameras dokumentiert.

Der Rave erreicht den Höhepunkt, im orgiastischen Geschehen hat man längst kapiert, dass hier mehr Event-Fashion-Show als sonst was abläuft. Und dann – haut’s einem Tianzhuo Chen um die Ohren – die Emotion – in einem berührenden Schlussbild. China Yu hält JoJo in einer Art Pietà fest und singt mit ihr ermattet-grotesk ein berührendes Pop-Liebesduett. Danach dreht er wieder, wie zu Anfang, Schirmchen … Der bildende Künstler Tianzhuo Chen changiert bei seiner ersten Theaterarbeit zwischen symbol/trächtig und bedeutungs/schwanger. Der Mensch unterwirft das Göttliche, um selbst gottgleich zu werden, und das alles ist dann wie ein Ecco homo. Oder ist das schon zu viel interpretiert? Man sollte „Ishvara“ einfach einsickern und wirken lassen – die #viennapartyweeks 2017 sind jedenfalls eröffnet.

www.festwochen.at

Wien, 14. 5. 2017

MAK: Tadashi Kawamata gestaltet die Asien-Sammlung

Mai 4, 2016 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Ein neuer Blick auf die fernöstlichen Schönheiten

Fragmente eines Frieses, Prozession von 87 himmlischen Wesen, Wandmalerei, China, Yuan-Dynastie (1260–1368). Bild: © MAK/Georg Mayer

Fragmente eines Frieses, Prozession von 87 himmlischen Wesen, Wandmalerei, China, Yuan-Dynastie (1260–1368). Bild: © MAK/Georg Mayer

Kawamoto Masukichi (1831–1907), Zierplatte Der Fuji, Japan, Seto, Meiji-Periode (1868–1912), um 1872. Bild: © MAK

Kawamoto Masukichi (1831–1907), Zierplatte Der Fuji, Japan, Seto, Meiji-Periode (1868–1912), um 1872. Bild: © MAK

Globus, China, Qing-Dynastie (1644–1911), um 1800. Bild: © MAK/Georg Mayer

Globus, China, Qing-Dynastie (1644–1911), um 1800. Bild: © MAK/Georg Mayer

„Ich glaube nicht an das Permanente, an das Ewige, daran, dass alles so bleiben muss, wie es ist. Eine Ausstellung muss ‚beweglich‘ bleiben, man muss die Objekte immer wieder austauschen“, das ist die Überzeugung von Tadashi Kawamata, der 2014 mit der künstlerischen Neukonzeption der MAK-Schausammlung „Asien. China – Japan – Korea“ betraut wurde. Das Ergebnis einer Arbeit ist ab 11. Mai im MAK zu sehen.

Der renommierte japanische Künstler „befreite“ die Kunstwerke aus der Vitrine und eröffnet so einen völlig neuen Blick auf die Objekte. Unmittelbar beim Eintritt in den Schausaal wird der Blick nun auf vier Malereien aus dem 13. bis 14. Jahrhundert gelenkt, die gemeinsam mit Keramiken und Lackarbeiten von der Tang- bis zur Yuan- Zeit präsentiert werden. Das dichte Arrangement zeigt auf, wie die Tradition der „Drei Farben/sancai“ disziplinenübergreifend bis ins 14. Jahrhundert hineinwirkte.

Der chinesische Begriff „sancai“ bezeichnet mehrfarbige Glasuren, wobei die Farben Grün, Braun-Orange und Beige vorherrschen. Oft kommt Kobaltblau als vierte Farbe dazu. Diese einfache farbige Gestaltung von Keramiken wurde während der Tang-Zeit entwickelt, die Bleiglasuren machen die Tonstücke haltbarer und wasserundurchlässig. „Sancai“-Keramiken wurden schon in der Tang-Zeit nach Zentral- und Westasien exportiert und beeinflussten Technik und Gestaltung der Keramiken in islamischen Ländern und in der Folge auch die spätmittelalterliche Keramik in Europa.

Im Zentrum des Raumes richtet sich die Aufmerksamkeit auf chinesische Objekte aus der Ming- und Qing-Periode, die neben einer großformatigen Seidenmalerei im tibetischen Stil präsentiert werden. Die Malerei entstand für die Gast-Residenz des 6. Panchen Lama Lozang Palden Yeshe in Chengde, der kaiserlichen Sommerresidenz. Der Qianlong-Kaiser lud den Panchen Lama zu seinem 70. Geburtstag in die Residenzstadt ein und beauftragte aus diesem Anlass die Hofwerkstätten mit der Anfertigung großformatiger Gemälde. Wie auch in den kunstgewerblichen Objekten dieser Zeit ist in den Malereien ein Stilmix aus chinesischen und europäischen Elementen erkennbar.

Im Fokus der dritten Objektgruppe stehen Arbeiten, die zu den „Gründungsobjekten“ der 25 000 Werke umfassenden Asien-Sammlung des MAK gehören. Gezeigt werden die Objekte, mit denen Japan an der Wiener Weltausstellung 1873 teilnahm. Sie gingen im Anschluss daran in die MAK-Sammlung über und haben aus westlicher Sicht das künstlerische und ästhetische Bild von Ostasien nachhaltig geprägt. Ein großformatiges Stillleben von Watanabe Kai zeigt den Scheideweg in der Kunst Japans nach dem Ende des Feudalstaates des Tokugawa-Shogunats. Die Entscheidung zwischen Tradition und Hinwendung zur westlichen Kunst war noch offen, in diesem Bild „schweben“ räumlich gemalte Früchte vor neutral goldenem Hintergrund.

Eine Gegenüberstellung von Porzellanen aus Japan und Europa wird mit dem Sichtfenster geschaffen, das die Räumlichkeiten der Schausammlung Asien und der 1993 von Donald Judd gestalteten Schausammlung Barock-Rokoko-Klassizismus verbindet. Es dient als Vitrine für japanische Porzellane im Kakiemon-Stil aus dem 17. und 18. Jahrhundert und aus der Wiener Porzellanmanufaktur und gibt den Blick auf das Dubsky-Zimmer frei.

Zum Künstler:

Tadashi Kawamata, geboren 1953 in Mikasa, Japan, er lebt und arbeitet in Tokio und Paris, erweckte bereits mit 28 Jahren im Zuge seiner Teilnahme an der 55. Biennale di Venezia Aufmerksamkeit, als er den japanischen Pavillon mithilfe einer Holzkonstruktion in die Giardini erweiterte. Er ist regelmäßig bei internationalen Ausstellungen vertreten, wie etwa 1987 und 1992 bei der documenta in Kassel. Kawamata war künstlerischer Leiter der Yokohama Triennale 2005, der größten zeitgenössischen Kunstausstellung Japans. Seit 2005 lehrt er an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris.

www.mak.at

Wien, 4. 5. 2016

Der September im MuTh

September 4, 2013 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

Der Nachwuchs setzt ein Zeichen

Der September im MuTh steht ganz im Zeichen des Nachwuchs. Das Wiener Kindertheater ist zu Gast und feiert am 5. September Premiere mit der Produktion „Das Sparschwein“ von Eugène Labiche.

Bild: (c)Faudon Movies New York

Bild: (c)Faudon Movies New York

Die Wiener Sängerknaben sind auch in der neuen Saison mit ihrer beliebten Konzertreihe „Friday Afternoons“ im MuTh zu erleben. Ab 6. September präsentieren die Buben wieder jeden Freitag um 17:30 Uhr, gemeinsam mit dem Orchester „Camerata Schulz“, ihr neuestes Repertoire. Am 10. September startet der Weltmusik-Zyklus der Wiener Sängerknaben „The World in the MuTh“ mit Musik aus China. Seit 1926 sind die Buben regelmäßig auf Tournee und haben ihre Koffer vollgepackt mit Musik aus anderen Ländern. Beim Konzert „Rù jìng wèn sú“ (Kommt man in ein fremdes Land, fragt man nach seinen Sitten) singen die Wiener Sängerknaben berühmte chinesische Lieder wie „Muo li hua“, das Lied von der Jasminblüte.

1959 waren die Wiener Sängerknaben das erste Mal in Hong Kong, 1967 in Taiwan. Die erste Reise nach Beijing fand 1992 statt. 2003 entstand das Weltmusik-Projekt von der Seidenstraße; 2010 wurde „Zwischen Welten” aufgeführt. Für Curt Faudons Film „Silk Road” waren die Knaben in der Wüste Gobi und in der berüchtigten Taklamakan unterwegs, mit Liedern, die aus Feldforschungen um 1911 stammten. In Pingyao, Provinz Shanxi, trafen sie auf eine Gruppe von Musikern, mit denen sie sangen. Richtig Furore machten sie mit einem chinesischen Gassenhauer aus den USA: „Li Ge / Song Bie“ hat einen amerikanischen Komponisten und wurde im 19. Jahrhundert von einem chinesischen Dichter in Japan entdeckt. Seit 2009 sind die Wiener Sängerknaben im World Peace Choral Festival in engem Kontakt mit chinesischen Chören der Spitzenklasse.

www.muth.at

Wien, 4. 9. 2013

Interview mit Ulrich Tukur

Februar 9, 2013 in Film

05.12.2011, von Michaela Mottinger, http://kurier.at/autor/mag-michaela-mottinger/8.527/11

Tukur: „In die Fresse gekriegt“

Ulrich Tukur spielt „John Rabe – Der gute Deutsche von Nanking“ (8.10., 20.15, ORF 2). Ein Gespräch über Heldentum, Herrenmenschen und Seelenabgründe.

Es war ein Grenzgang. Ein gewagtes Unterfangen. Es gab Unkenrufe, Jubelmeldungen, harsche Kritik. Und vier deutsche Filmpreise. 2009 lief „John Rabe – Der gute Deutsche von Nanking“ in den Kinos. Nun übersiedelt der Film mit Ulrich Tukur, Steve Buscemi und Daniel Brühl ins TV.

Er behandelt die Massaker der japanischen Armee an der chinesischen Zivilbevölkerung im Jahr 1937. 300.000 Menschen wurden ermordet. In China ist seit der Normalisierung der Beziehungen zu Japan eine Debatte darüber nicht gern gesehen; Japan nannte das Massaker 2005 in Schulbüchern noch „Zwischenfall“. Und der Held, der mehr als 200.000 Leben rettete? War Deutscher. Siemens-Chef in Nanking. Und NSDAP-Mitglied.

Eine Schlüsselszene im Film ist, wie John Rabe Schutzsuchende im Hof der Siemensfabrik unter einer riesigen Hakenkreuzfahne birgt, weil er wusste, die Japaner werden das Symbol ihrer Verbündeten nicht bombardieren. Eine historische Wahrheit, wegen der die Wellen hochgingen.

„Als wir das drehten, dachte ich: Junge, Junge, das wird ganz bestimmt wehtun“, so Rabe-Darsteller Tukur im KURIER-Gespräch. Natürlich sei’s eine Provokation gewesen, natürlich hätte man dafür „ordentlich eins in die Fresse gekriegt“. Aber, so Tukur: „Gerade diese Szene zeigt, wie überraschend widerläufig Geschichte ist, wenn ein Symbol für Unmenschlichkeit in Deutschland in China Menschen rettet.“

Guter Nazi

Ein deutscher Journalist verstieg sich zu dem Vorwurf, der Film sei ein faschistisches Machwerk. Die New York Times wiederum nannte John Rabe in ihrer Rezension „the good Nazi“. Ein Schlagwort, mit dem Tukur wenig abfangen konnte: „Ich hasse diese blasierte, besserwisserische Aburteilerei aus der sicheren historischen Distanz.“

Was ist Rabe für ihn? Zivilcouragiert, empathisch, aber auch ein Vertreter der deutschen „Herrenrasse“, lautet die Antwort. Tukur: „Ich glaube, kein Volk hat sich mit den eigenen Kriegsverbrechen so beschäftigt wie wir. Das Dritte Reich ist für uns der Blick in den Abgrund der eigenen Seele. Und die ständige Frage, ob wir das auch alles hätten anders machen können. Ich habe einem chinesischen Filmfunktionär allerdings auch gesagt, was man noch alles verfilmen könnte: die Kulturrevolution, Mao – 70 Millionen Menschen sind eines unnatürlichen Todes gestorben. Da sagte er: Ich bedanke mich für dieses Gespräch. Und weg war er.“

„John Rabe“ kam in China vor zwei Jahren raus. Der Filmkritiker der China Daily schrieb das deutsche Filmteam hätte sich „vom Zwang zur politischen Korrektheit überwältigen“ lassen: Rabes Verbindung zu den Nazis werde „überbetont, während sein Heroismus zu schwach gezeigt wird.“

Fast vergessen: Der Lebensretter

Schicksal Der Hamburger John Rabe arbeitete seit 1908 für Siemens in China. Als 1937 die Japaner angriffen, ließ er um das Werk eine 4- -Schutzzone für Zivilisten errichten. Nach dem Krieg wiesen die Briten sein Gesuch auf Entnazifizierung ab. Filme aus Nanking wurden ihm abgenommen. Er starb 1950 völlig verarmt in Berlin.