Franzobel: Die Eroberung Amerikas

März 19, 2021 in Buch

VON MICHAELA MOTTINGER

Eine gewitzte Groteske auf Goldgier und Kolonialismus

Dass das Buchcover Frederic Remingtons Historiengemälde „Coronados Weg nach Norden“ zeigt, ist die letzte Treppe zum Aberwitz der Geschichte, war dieser doch im Wettrennen der Konquistadoren Hernando de Sotos schärfster Konkurrent. Dem erfolglosesten aller spanischen Eroberer der Neuen Welt widmet Franzobel sein jüngst bei Zsolnay erschienenes Buch „Die Eroberung Amerikas“, vom Autor Ferdinand Desoto genannt, der 1538 von Kuba aus mit 800 Mann, darunter 24 Priester, neun Schiffen, 220 Pferden, einer Meute Kanarischer, auf Menschen scharf gemachter Doggen, einer Schweineherde und – für die Errichtung der ersten Kirche ebendort – der riesigen Glocke Griselda aufbrach, um zum Adelantado Floridas zu werden.

Eine Expedition, von der 1542 noch genau 211 Teilnehmer, kein Pferd, kein Hund, kein Schwein, kein Desoto, der im Mai des Jahres an der Fieberkrankheit verstorben war, mit Müh‘ und Not Mexiko erreichten. Desoto, der mit Dávila nach Panama ging, mit De Córdoba Honduras und Nicaragua kolonialisierte, Pizarro nach Peru begleitete, ein Freund Atahualpas wurde. Dessen Schwesterfrau Tocto Chimpu, Prinzessin von Curicuillor,

schwängerte, sich mit Pizarro wegen Atahualpas Hinrichtung überwarf, zurück in Sevilla Dávilas Tochter Isabella heiratete, und nun – kein El Dorado, kein Gold, ein Fiasko, ein Desaster, Gemetzel entmenschter Glücksritter, Massenmörder, die mit Heerpauke, Schlaginstrument wie Hose, und federgeschmücktem Morion ganze Völker ausrotten. Welch ein Weltbild, das Franzobel da bloßlegt, in seinem Schlachtengemälde, von dem er frech den Firnis des Renacimiento kratzt: Karl der Fünfte ein gichtkranker, spaßbefreiter Fanatiker mit einem so veritablen Unterkieferproblem, dass nicht einmal Tizian ihn schönen konnte, und verglichen mit dessen Willkür die Inquisition wie „ein altruistischer Anglerverein”.

Fabulierkünstler Franzobel lädt ein zu einer Tour de Farce, für die man einen guten Magen braucht. „Die Eroberung Amerikas” ist ein saftiges Stück Literatur, ein Roman, in dem Gewalt und Groteske Ringelreihen tanzen, ein politisches Buch voller Popkultur-Bezüge, wie es in die Gegenwart nicht besser passen könnte. Mit Verve und dem Prädikat Volksmärchendichter verknüpft Franzobel das Faktische mit einem Surrealismus, der seinesgleichen sucht, je weiter fortgeschritten, je skuriller, je irrer wird diese Gesellschaftssatire. Franzobel – immer ein Eulenspiegel, und man möchte sagen: Er hat den „Baudolino” studiert.

Sein herrenrassiges, reinweißes Pandämonium umkesselt Franzobel mit einer Rahmenhandlung. Der Manhattaner Anwalt Trutz Finkelstein verklagt als Rechtsvertreter von mehr als 60 Stämmen die USA auf Rückgabe der Vereinigten Staaten an deren indigene Völker. In ihrem Namen verlangt er radikale Wiedergutmachung für historische Verbrechen: „Sie bezichtigten die USA der illegitimen Landnahmen, wollten eine Rückgabe des gesamten Bundesgebietes – und zwar einschließlich Alaska und Hawaii sowie aller beweglichen und unbeweglichen Güter“, wie ein verblüffter Richter aus „dieser Idiotie“ vorliest. Für den beruflichen wie privaten Blindgänger Finkelstein wird’s einen „Happylog” geben, eine Utopie am Ende, die die Native Americans mit einem „Hugh” bedanken.

Franzobels 544-Seiten-Text erstürmt derweil „eine Ansammlung Mensch gewordener Todsünden”, die Recken des disziplinierten, durchaus eitlen Karrieristen Desoto: der wollüstige Verseschmied Nero mit seinem Rauhaardackel „Ägypterkönig Ramses”, Trunkenbold Moskito, der so kaltherzige wie kaltschnäuzige Añasco, der bildschöne Frauenfeind Nuño, der kleinwüchsige, maliziöse Rodrigo. Rundum gruppieren sich Desotos Ehefrau Isabella, eine frigide, durchgestylte Blondine, die Augenweide im Bett trocken wie ein entrindeter Baumstamm; ihr stolzer, von seiner Überlegenheit überzeugter Indianer-Sklave Julius Cäsar; Freibeuter, deren Dauerversagen den Asterix-Piraten Reverenz erweist. Unter ihnen die gerade noch vom Galgen gehechteten Ganoven Bastardo und Cinquecento, die beiden bald der Clou der Desoto-Expedition, also quasi Robert Redford und Paul Newman, die in Griselda ihr gestohlenes Gut gebunkert haben.

Der schiffbrüchige Elias Plim, der als Liebesdiener in Algier einer Hexe den Esel machen musste; Notar Turtle Julius, der auf den Spuren des Universalerben, des gräflichen Bastards Bastardo im Wortsinn in seine Einzelteile zerfällt. Der real existiert habende Juan Ortiz, der mit der Narváez-Expedition nach Florida gekommen, von den Uzica gefangengenommen worden und alsbald Vater vieler Kinder war; die ebenfalls historisch belegte Prinzessin von Curicuillor samt Desoto-Tochter Leonor, die auf Kuba Isabella das Leben schwer macht; Desotos brachialgläubiger Priester-Cousin Juan, „ihre Invasion war mit Gier nach Edelmetallen und der Errettung von Seelen begründet“, schreibt Franzobel; der einbeinige Schiffsjunge Jonas; der schwäbische Kaufmann Gunkel; Flintenweib Francesca, die ihren mickrigen Ehegatten nicht allein in die Fremde ziehen lässt, und bald zu Leib und Seele des Desoto-Trupps wird …

Bild: pixabay.com

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Ohne Angst vor Anachronismen, mit viel Hintersinn für Komödiantik und frei nach dem Motto „Noch so ein Satz, und du zahlst fünf Pesos in das Phrasenschwein!“ switcht Franzobel zwischen Jahrhunderten, Kontinenten, Protagonisten, sein Roman übervoll von, überfüllt mit Figuren und Schauplätzen und Situationen. Nein, schreibt Franzobel, bei Plim ist, weil bewusstlos, noch nichts los, also springen wir nach Valladolid und gehen mit Desoto zur kaiserlichen Audienz – oder vom Kreiß- in den Gerichtssaal: „Es war ein Junge, der zu Ehren Desotos den Namen Ferdinand erhielt. Lassen wir den Leuten Zeit, sich an diesem Säugling zu erfreuen, und schauen wir, wie es um die Restitution der USA an die Indianer steht.“ 

„Die Eroberung Amerikas“ ist Erkenntnisgewinn und Lesevergnügen zugleich, preisverdächtig großes Kino – nur von den Emsländer „Moorsoldaten“ hätte er die Finger lassen sollen. Was Franzobel darlegt und die Machtstrukturen, an denen er rüttelt, sind die Geburtsstunden des Kolonialismus, die Herrschaft des weißen Mannes und ihre bis ins Heute reichenden Folgen, selbsternannte Übermenschen, die für Profit und Gewinn- maximierung, die seelenlosen, tiergleichen Wilden unterjochen, Götter, die ein Theater der Grausamkeit aufführen. Des großen Schlächters Cortés Feldzüge ins Niemandsland sollen dort 20 Millionen Opfer gefordert haben.

Nach Präludien in den spanischen, maltesischen und kubanischen Teilen jenes Reichs, in dem die Sonne nie untergeht – auf Kuba wird Isabella zur Gouverneurin ernannt -, erreicht man zur Hälfte des Buches endlich Florida, gut Expedition will Weile haben, und plötzlich erscheinen wie aus dem Nichts: „Indianer! Sie waren von Kopf bis Fuß mit roter Farbe beschmiert, außerdem trugen sie Federschmuck am kahlrasierten Kopf, den nur ein einziges Haarbüschel zierte. Barbaren! Lediglich mit einem Lendenschurz bekleidet, Speere und bedrohlich gespannte Bögen.“ Diese erste Begegnung mit den Uzica ist um nichts weniger ein Kabinettstück, als Juans Versuch, die Alligatoren mit einem Kirchenbann zu belegen und einen Heiligen Krieg gegen die Viecher auszurufen, die die Entdecker „mit einem All-you-can-eat-Buffet verwechselten“ und am anderen Ufer gleich Gästen in einem Luxus-Spa auf den Dinner-Gong warten.

Bald steht’s Christen gegen Schamanen, Missionare vs. Medizinmänner, alldieweil Mädchen ob der virilen Übermacht schon einmal die Missionarsstellung proben. Wie Häuptling Mokosso „so muss sich der Betreiber einer kleinen Kneipe fühlen, wenn plötzlich fünfzig Reisebusse mit Touristen einfallen“, doch bald fasst sich der Kazike „wie ein Hotelier, der das Geschäft seines Lebens wittert“, was in seinem Fall die Unterwerfung aller Nachbarstämme mit spanischer Hilfe sowie den Bau einer Mauer (!) um sein Dorf bedeutet. Und schon ist Desoto mitten drin in den indianischen Intrigen, die ihn bis zum Untergang nicht mehr freigeben werden.

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Ach ja, und nebenbei und rein zufällig erfindet Koch Castro das Popcorn, später Burger und Pommes. In Ruhepausen spielt das Team American Football mit lebendem Huhn, beim Marschieren „Ich packe meinen Koffer“. So geht’s von Stamm zu Stamm, von kriegerisch bis bekifft, bis hinauf zum Mississippi, bis zur Grenze des heutigen South Carolina – die Casqui, die sich selber als Herrenrasse sehen, überzeugte Patrioten mit einem Herzen voller Heimatliebe; die Apalachee, Meister im Bogenschießen, die die Schwachstelle der Arkebusiers bald erkannt haben, „was für ein xenophober Kerl“, entsetzt sich Desoto über den großen Führer Kaspasi.

Die freundlichen, von einer Königin regierten Cofitachequi, ein Reich, in dem „die Frauen an der Macht waren und in einer Sprache redeten, in der alles weiblich war“; die Creek, die auf den Angriff vergessen, so fasziniert sind sie vom absonderlichen Treiben der Spanier; mitten im „Herz der Finsternis“ die Choctaw unter ihrem Kaziken Tuscaloosa, angetan nur mit Schambinde, Lagerfeld-Lookalike und Schneider „John Schnur sagte, sie haben die Kontrolle über ihr Leben verloren“, doch wird das rasch auf Desotos Leute zutreffen.

Das Feindesland ist auch feindliches Land, wen nicht die Indianer töten, den rafft diverses Getier dahin, das Wetter, die Sümpfe, der Wendigo, der Wundenmann, der Dämon ohne Gesicht, der die Spanier verfolgt. Es ist Advokat Turtle Julius, der mittlerweile „wie ein Bild aus einem Anatomielehrbuch“ aussieht. Auf Fressen und Gefressen-Werden folgen Folter, Kreuzigung und Scheiterhaufen folgen Pfeilhagel, Skalpieren und Vierteilen, drastisch dargestellte Szenen im thrilling sound, die Franzobel mit dem ihm eigenen Humor und flapsigen Sprüchen ausstattet. „Wir siegen uns zu Tode“, diagnostiziert der niederländische Arzt Cord Fenk, der mit einer seltsamen Krankheit kämpft, die „nur eine Grippe“ ist.

„Der Kaiser schenkt mir Florida“, das ist nicht nur der Titel von Hans-Otto Meissners 1969-Buch aus seiner Reihe „Die Abenteuer der Weltentdeckung“, das schreibt auch Franzobels Desoto seiner Isabella vom spanischen Hof – Florida, ein Danaergeschenk. Und „Cord dachte, dass nicht diese wütenden Indianer die Bösen waren, sondern sie, die Eroberer, und dass Menschen, die an eine beseelte Welt glaubten, ihr Weltbild verteidigten, eine Wirklichkeit, in der alles ein Wesen hatte, und nicht wie in Europa eine Funktion.“

Über den Autor: Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt unter anderem den Ingeborg-Bachmann-Preis 1995, den Arthur-Schnitzler-Preis 2002 und den Nicolas-Born-Preis 2017. Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis „Wiener Wunder“, „Groschens Grab“ und „Rechtswalzer“ (Rezension: www.mottingers-meinung.at/?p=32483) sowie 2017 der Roman „Das Floß der Medusa“, für den er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand und mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. 2020 dramatisierte Franzobel für das Burgtheater den Roman „Der Leichenverbrenner“ von Ladislav Fuks, eine Bühnenfassung, die Regisseur Nikolaus Habjan mit seinen Klappmaulpuppen und großem Erfolg inszenierte (Rezension: www.mottingers-meinung.at/?p=41903).

Zsolnay Verlag, Franzobel: „Die Eroberung Amerikas“, Roman, 544 Seiten.

www.hanser-literaturverlage.de/verlage/zsolnay

19. 3. 2021

Oliver Stone / Peter Kuznick: Amerikas ungeschriebene Geschichte. Die Schattenseiten der Weltmacht

Februar 4, 2016 in Buch

VON RUDOLF MOTTINGER

Leichen pflastern ihren Weg

9783549074701_coverHollywood-Regielegende Oliver Stone rechnet in seinem neuen Buch gemeinsam mit seinem Co-Autor, dem Historiker Peter Kuznick, mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten schonungslos ab. Nichts ist auf den 368 Seiten vom Hurra-Patriotismus, nichts von der in den US-Geschichtsbüchern kolportierten heroischen Geschichte zum Aufstieg zur Supermacht und nichts von den ehrenwerten Motiven des „Supersheriffs“, der der Welt Gesetz und Ordnung geben möchte, zu lesen. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Schattenseiten dieses Aufstiegs:

Blutige Eroberungskriege, die Kolonisierung Lateinamerikas durch Großkonzerne, der Aufstieg von Großbanken als Kriegsgewinnler, Rassismus und Antisemitismus, der Abwurf von Atombomben ohne militärischen Nutzen, die brutale Kriegführung in Vietnam, Afghanistan und im Irak, die Inszenierung von Militärputschen in Lateinamerika und Afrika, Mord, Folter, Menschenrechtsverletzungen. Das Buch ist ein umfassendes Sündenregister, ein Schwarzbuch Amerika, eine Chronik der Unterdrückung, Ausbeutung und Versklavung.

Es beginnt im Jahr 1900 – 100 Jahre vor der denkwürdigen Präsidentschaftswahl zwischen George Bush und Al Gore und ihrem fragwürdigen Ausgang –, als auch damals das amerikanische Volk vor die schwierige Entscheidung gestellt wurde, zwischen zwei grundverschiedenen Zukunftsvisionen zu wählen. Für den damaligen Amtsinhaber William McKinley war klar, dass die Zukunft Amerikas im Freihandel und im Aufbau eines weltumspannenden Imperiums lag. Und so sah es auch die Mehrheit der Wählerschaft. Der Nährboden für weitere Expansionen, politisch wie ökonomisch, war gesät. Dass man dabei auch über Leichen ging, wurde zur Nebensache. Stone und Kuznick spannen in ihrem Buch den Bogen vom Big Business und wie man auch mit den Nationalsozialisten Geschäfte machen konnte, über die Atombombe, die 1945 gegen jede Vernunft in Hiroshima und Nagasaki am „lebenden Objekt“ getestet werden konnte (und so nebenbei auch das atomare Wettrüsten und den kalten Krieg einleitete), bis nach Vietnam, wo die USA ein Exempel statuieren und die Kommunisten ein für alle Mal in die Schranken weisen wollte, bis hin in die 1990er Jahre, wo viele Chancen auf einen Neuanfang in den internationalen Beziehungen vertan wurden.

„Amerikas ungeschriebene Geschichte“ es ist aber nicht nur eine Abrechnung mit den Untiefen des 20. Jahrhunderts, sondern macht auch vor dem Heute nicht halt, als nach 9/11 der Kampf gegen den Terrorismus mit allen denkbaren und undenkbaren Mitteln eröffnet wurde. Dass dabei Rechtsstaatlichkeit, heiß erkämpfte Bürger- und Menschenrechte auf der Strecke blieben (und noch immer bleiben) spielte keine Rolle. Und so dürfen, speziell zu George W. Bush und Barack Obama, spitze Kommentare natürlich nicht fehlen.

Oliver Stones Erzählton ist dramatisch, oft emotional. Umso wichtiger war es, mit Peter Kuznick einen anerkannten Historiker quasi als Regulativ zur Seite zu haben, der das Buch mit vielen klärenden, kaum in der breiten Öffentlichkeit bekannten Fakten, versah. Was am Ende des Buches bleibt, ist die weit auseinander klaffende Schere zwischen dem moralischen Anspruch der USA als Vorkämpfer von Freiheit und Demokratie und den historisch verbürgten Katastrophen, die als Kollateralschäden des weltweiten Machtwillens in Kauf genommen wurden. Der kritische Leser wird dabei auf so manche Fakten und Facetten stoßen, die weder an die Öffentlichkeit geraten sind, geschweige denn in den Machtzirkeln gerne gehört werden beziehungsweise am liebsten totgeschwiegen werden möchten. Vielleicht wäre dann manches anders gelaufen. Und so fragt Oliver Stone am Schluss: „Die Geschichte hat gezeigt, dass sie auch einen anderen Weg hätte einschlagen können. Historische Augenblicke wie die genannten werden in anderer Form wiederkehren. Werden wir bereit sein?“

Über die Autoren:
Oliver Stone, geboren 1946, zählt zu den renommiertesten Filmregisseuren und Drehbuchautoren der USA. Er erhielt drei Oscars (für „Midnight Express“, „Platoon“ und „Geboren am 4. Juli“. Seine Filme widmen sich überwiegend der amerikanischen Zeitgeschichte, u.a. dem Vietnamkrieg und den Präsidentschaften Kennedys und Nixons. Sie entfachten heftige politische Kontroversen. Zur Zeit arbeitet Stone an einem Film über Edward Snowden. Peter J. Kuznick ist Professor für Neuere Geschichte an der American University, Washington DC, und Experte für amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Propyläen, Oliver Stone/Peter Kuznick: „Amerikas ungeschriebene Geschichte – Die Schattenseiten der Weltmacht“, Sachbuch, 368 Seiten. Aus dem Amerikanischen von Thomas Pfeiffer und Enrico Heinemann.

www.ullsteinbuchverlage.de

Wien, 4. 2. 2016