Albertina: Jakob, Franz und Rudolf von Alt

November 6, 2022 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER-MEHMOOD

Eine Künstlerfamilie und ihre meisterlichen Aquarelle

Rudolf von Alt: Blick in die Alservorstadt, 1872. © Albertina, Wien

Die Albertina zeigt ab 9. November die Ausstellung „Jakob, Franz und Rudolf von Alt“. Die Werke der Künstlerfamilie Alt zählen zu den Meisterleistungen österreichischer Aquarell- malerei. Sie haben ihren Ausgangspunkt im Wiener Biedermeier und begleiten den großen Bogen der Kultur- geschichte bis hin zur Kunst um das Jahr 1900. Ihre Themen sind Architektur und Landschaft, vor allem das Leben in der Stadt und die Schönheit der Natur.

Jakob Alt: Die Blaue Grotte auf der Insel Capri (Guckkastenblatt), um 1835/36. © Albertina, Wien

Franz Alt: Das Alte Kärntnertortheater, 1873. © Albertina, Wien

Zur Malerfamilie Alt gehören Jakob Alt (17891872) sowie seine beiden Söhne Rudolf (18121905) und Franz (18211914). Jakob Alt kam 1810 von Frankfurt am Main nach Wien. Mit druckgrafischen Serien von Stadtansichten und Landschaften sorgte er für das Auskommen seiner Familie. Rudolf Alt im hohen Alter nobilitiert und damit ab 1897 Rudolf von Alt und sein jüngerer Bruder Franz erlernten die Aquarellmalerei bei ihrem Vater. Daraus entwickelte sich die Zusammenarbeit als gleichwertige Partner.

Beide Brüder gelangten in der Aquarellmalerei zu höchster Virtuosität und Ausdruckskraft. Franz genoss zwar zu Lebzeiten vor allem in der adeligen Gesellschaft Wiens größte Anerkennung, konnte aber die künstlerische Reife seines älteren Bruders nie erreichen. Rudolf folgte einem langen Lebens und Schaffensweg, der ihn bis in das beginnende 20. Jahrhundert zu immer neuen Lösungen und Bravourleistungen in der Aquarellmalerei führte.

Die Ausstellung zeigt hauseigene Schätze, die den hohen Stellenwert der Malerfamilie Alt für die Kunst des 19. Jahrhunderts eindrucksvoll belegen.

Zu sehen bis 29. 1. 2023.

www.albertina.at

6. 11. 2022

Albertina: Basquiat. Of Symbols and Signs

August 27, 2022 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER-MEHMOOD

Exzentrischer Outsider und ausgebeuteter Superstar

Jean-Michel Basquiat: Untitled, 1982. Collection Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam. Bild: Studio Tromp © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York

Ab 9. September zeigt die Albertina die Ausstellung „Basquiat. Of Symbols and Signs“. Kaum ein anderer Künstler steht als schillernde Ausnahmeerscheinung so repräsentativ für die 1980er Jahre und deren pulsierende New Yorker Kunstszene wie der 1960 in New York geborene JeanMichel Basquiat. Mit 17 reißt der Sohn eines Haitianers und einer PuertoRicanerin von zu Hause aus. Als Graffiti Künstler lebt er teilweise auf der Straße. Doch schon bald folgt ein rasanter Aufstieg. Basquiats kometenhafte Karriere wirkt dabei wie ein Schnelldurchlauf eines sequenzreichen Films:

Als Hauptfigur verkehrt er mit den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit, darunter Musiker wie David Bowie und Madonna. Mit Andy Warhol verbindet ihn eine inspirierende Freundschaft. Basquiats Bilder sind extrem gefragt und werden schnell teurer. 1982 wird er zum jüngsten Teilnehmer der documenta 7 und zum ersten Künstler von Weltruhm mit afroamerikanischkaribischen Wurzeln. Doch der schnelle Erfolg wird für ihn zu einer Herausforderung, der er nicht lange standhält 1988 stirbt er an einer Überdosis Drogen.

Aktueller denn je, ist Basquiats Werk bis heute bahnbrechend und visionär. Er beschäftigt sich ebenso mit afrikanischer Vergangenheit wie mit den problematischen Hierarchien in der Gesellschaft. Wichtigstes Thema ist ihm der allgegenwärtige Rassismus, der ihn auch persönlich betrifft. Als exzentrischer Outsider und ausgebeuteter Superstar seiner Zeit behauptet sich Basquiat als eine der bedeutendsten Schlüsselfiguren für die zeitgenössische Kunst.

„Basquiat. Of Symbols and Signs“ ist die erste umfassende Museumsretrospektive des außergewöhnlichen Werks von JeanMichel Basquiat in Österreich. Die Ausstellung in der Albertina präsentiert 50 Hauptwerke aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen, gibt neue Einblicke in die einzigartige Bildsprache Basquiats und entschlüsselt die Inhalte seiner künstlerischen Ideen

Zu sehen bis 8. Jänner 2023.

www.albertina.at

27. 8. 2022

Jean-Michel Basquiat: Untitled, 1982. Private Collection – courtesy of HomeArt, Hong Kong. Bild: Private Collection – courtesy of HomeArt, Hong Kong © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York

Jean-Michel Basquiat: Self Portrait, 1983. Collection Thaddaeus Ropac, London · Paris · Salzburg · Seoul | Bild: Ulrich Ghezzi | © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, NY

Jean-Michel Basquiat: Self Portrait, 1983. Collection Thaddaeus Ropac, London · Paris · Salzburg · Seoul | Bild: Ulrich Ghezzi | © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, NY

Albertina modern: The Face. Avedon bis Newton

Juli 31, 2022 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Starfotografen fotografieren Stars

Franz Hubmann: Marc Chagall (1887-1985), 1957, Abzug 1999 | Albertina, Wien – Schenkung Sammlung Helmut Klewan © Franz Hubmann / brandstaetter images / picturedesk.com

Die Ausstellung „The Face“ in der Albertina modern zeigt ausgewählte Werke zeitgenössischer Porträtfotografie aus der Sammlung der Albertina. Die Fotografien von internationalen und nationalen Künstlerinnen und Künstlern zeigen, wie facettenreich das Thema Porträt sein kann: Der Bogen reicht von eindringlichen Bildnisstudien berühmter Persönlichkeiten über Porträtaufnahmen von Kunstschaffenden in ihren Ateliers bis hin zu Arbeiten, die sich mittels serieller Aufnahmen eingehend mit den Porträtierten und ihrem Lebensumfeld auseinandersetzen.

Über die gezeigten Fotografien werden Themen wie kulturelle Identität, persönliche Beziehungen, diverse Lebenswelten aber auch Fragen der Herkunft und des eigenen Ichs verhandelt. Mit Werken unter anderem von Nancy Lee Katz, Richard Avedon, Gottfried Helnwein, Chuck Close und Franz Hubmann.

Zu sehen bis 6. November.

www.albertina.at

27. 7. 2022

Gottfried Helnwein: Michael Jackson, Köln, 1988 | Albertina, Wien © Gottfried Helnwein / Bildrecht, Wien 2022

Gottfried Helnwein: Elton John, München, 1992 | Albertina, Wien © Gottfried Helnwein / Bildrecht, Wien 2022

Gottfried Helnwein: Mick Jagger, London, 1982 | Albertina, Wien © Gottfried Helnwein / Bildrecht, Wien 2022

 

Albertina: Tony Cragg. Sculpture: Body and Soul

Juli 6, 2022 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Wie Holz, Stein und Stahl zum edlen Kunst-Stoff wird

Tony Cragg: Compound, 2015. © Tony Cragg / Bildrecht, Wien 2022. Bild: Francesco Allegretto

Mit einer Auswahl zentraler Skulpturen und Zeichnungen der vergangenen zwei Jahrzehnte würdigt die Albertina erstmals das international angesehene Werk des 1949 in Liverpool geborenen und in Wuppertal und Berlin lebenden Tony Cragg. Die Ausstellung „Tony Cragg. Sculpture: Body and Soul“ ist ab 7. Juli zu sehen. In seinem skulpturalen Schaffen vollzieht sich eine Entwicklung von der figurativen zur abstrahierten Form, wobei der

Umgang des Künstlers mit teils unkonventionellen Materialien wie Glasfaser und Kevlar, die neben Holz, Stein und Edelstahl zum Einsatz kommen, zu einer sehr unterschiedlich wahrnehmbaren Präsenz der Skulptur im Raum führt. Cragg arbeitet mit den sinnlichen Qualitäten der verwendeten Materialien, mit ihrer Reaktion auf Licht, ihrer Ausstrahlung. So entstehen nicht nur innere Dialoge zwischen den Betrachtenden und den Skulpturen, sondern auch Beziehungen und Spannungsfelder zwischen den Skulpturen selbst.

Ab den 1990er-Jahren wendet sich Cragg verstärkt auch der Zeichnung zu, die sowohl Skizze als auch Ausdruck von Überlegungen zu formalen und inhaltlichen Fragen sein kann. Dabei arbeitet der Künstler gerne in Serien, in denen er die jeweiligen gegenständlichen wie abstrakten Motive abhandelt.

Zu sehen bis 6. November.

www.albertina.at

Über den Künstler

Sir Anthony Douglas „Tony“ Cragg wurde am 9. April 1949 in Liverpool als Sohn eines Elektroingenieurs geboren. Aufgewachsen ist Cragg in bescheidenen Verhältnissen. Nach Abschluss der Schule arbeitete er von 1966 bis 1968 als Labortechniker der National Research Association, bis er sein Kunststudium aufnahm. Craggs erste künstlerische Arbeiten waren geprägt von vorgefundenen, einfachen Materialien und deren Vergänglichkeit. Ab Mitte der 1970er-Jahre entstanden erste Boden- und Wandskulpturen, in denen der Künstler Prinzipien des Stapelns sowie das Zusammenfassen von kleineren Teilen zu großen Formen variierte. 1977 ließ Cragg sich in Wuppertal nieder. Ab 1979 lehrte er an der Kunstakademie Düsseldorf. Schon bald fand sein Werk auch internationale Beachtung.

Tony Cragg: Integers, 2021. © Tony Cragg / Bildrecht, Wien 2022. Bild: Michael Richter

T. Cragg: Justine, 2015. Leon Tsoukernik Art Collection © T. Cragg / Bildrecht, Wien 2022. Bild: M. Richter

Tony Cragg: In No Time, 2019. © Tony Cragg / Bildrecht, Wien 2022. Bild: Michael Richter

In den Jahren 1982 und 1987 nahm Cragg an der Dokumenta sowie 1986 und 1993 an der Biennale in Venedig teil. 1988 wurde er mit dem Turner-Preis ausgezeichnet und an der Kunstakademie Düsseldorf zum Professor berufen. 1994 wurde er Mitglied der Royal Academy of Arts, London. Von 2001 bis 2006 unterrichtete er auch als Professor für Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin. Indes wurde er 2002 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. Weiters wurde Cragg in den Stand eines Commander of the British Empire erhoben. In Wuppertal erwarb Cragg 2006 die denkmalgeschützte Villa Waldfrieden mit einem anschließendem 15 Hektar großen Park-Anwesen, dem einstigen Wohnsitz von Kurt Herberts. Nach aufwändiger Sanierung und Aufforstung der Anlage entstand hier, in Form eines Museums, ein Skulpturengarten mit wechselnden Exponaten verschiedener Künstler.

Nach der Emeritierung von Marcus Lüpertz als Rektor der Kunstakademie Düsseldorf wurde Tony Cragg 2009 zu dessen Nachfolger gewählt. Trailer zur Filmdoku „Tony Cragg. Parts of the World“: Einblicke in seine Arbeitsmethoden und ein Interview mit dem Künstler in deutscher Sprache: www.youtube.com/watch?v=78zWb5lZSPg          www.albertina.at

6.  7. 2022

Albertina modern / Stadtkino Wien: Ai Weiwei

März 12, 2022 in Ausstellung, Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Größte Retrospektive bisher. Mit Filmprogramm

Ai Weiwei: Illumination, 2019. Lego-Bausteine. Courtesy of the artist. Bild: Courtesy of the artist and Lisson Gallery © 2022 Ai Weiwei

Ai Weiwei ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit, ein unermüdlicher Aktivist und Kritiker autoritärer Systeme. Die Albertina modern widmet ihm nun ab 16. März seine bislang umfangreichste Retrospektive. „In Search of Humanity“ befasst sich eingehend mit dem Aspekt der Menschlichkeit und der künstlerischen Stellungnahme in Ai Weiweis Schaffen (Virtuelle Eröffnung am 15. März via Youtube oder Facebook, siehe unten). Schon seine frühesten Werke sind von der Auseinander- setzung mit seinem

Heimatland China geprägt, wo er als Kind durch die Verbannung seines Vaters, des großen Dichters Ai Qing, die Auswirkungen der Kulturrevolution miterlebte. Als junger Mann im New Yorker East Village der 1980er-Jahre wurde er Zeuge und Dokumentarist der dortigen Protestbewegung. Zurück in Peking waren es die unmittelbaren Nachwehen des Massakers am Platz des Himmlischen Friedens, auf die er künstlerisch reagierte. Sein ausgestreckter Mittelfinger, den er bekannten Bauwerken als Repräsentationsobjekten der Macht entgegenhielt und damit Missständeanprangerte, wurde schließlich zu seinem Markenzeichen.

Ai Weiwei: Dropping a Han Dynasty Urn, 1995. Privatsammlung. Bild: Albertina / Lisa Rastl & Reiner Riedler © 2022 Ai Weiwei

Ai Weiwei: Study of Perspective – Eiffel Tower, 1999. Albertina, Wien – Sammlung The Essl Collecion. Bild: Mischa Nawrata. © 2022 Ai Weiwei

Ai Weiwei: S.A.C.R.E.D. (i) S upper, 2013. Diorama. Courtesy of the artist and Lisson Gallery. Bild: Courtesy Ai Weiwei Studio and Lisson Gallery © 2022 Ai Weiwei

Immer wieder sind es Machtstrukturen und die Mechanismen der Herrschaftsausübung, die der Künstler thematisiert, sei es die Zerstörung von Kulturgütern als Ausdruck der eigenen Überlegenheit oder die Ausübung von Manipulation, Zensur und Überwachung von staatlicher Seite. Unablässig schaut er stets dort genauer hin, wo er Meinungsfreiheit und Menschenrechte in Gefahr sieht bei Einschüchterungsmethoden der chinesischen Regierung, der Bedrohung von Journalisten sowie politischen Aktivisten über die Proteste in Hongkong und die massiven Restriktionen in Wuhan beim Ausbruch der Corona-Pandemie bis hin zur eigenen Inhaftierung 2011.

Die aktuelle Situation Flüchtender auf der ganzen Welt betrachtet Ai als die vielleicht größte globale humanitäre Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, als enorme Herausforderung für uns als solidarische Gesellschaft und sieht bei jedem und jeder einzelnen von uns die Verantwortung, zu handeln. Mit Ai Weiweis kulturellen Readymades, seinen Wandarbeiten, Skulpturen, Installationen, Fotografien und zahlreichen Filmen bietet die Ausstellung einen beeindruckenden Überblick über die mehr als vier Jahrzehnte währende Karriere des Künstlers und beinhaltet Schlüsselwerke aus allen Schaffensphasen.

Zu sehen bis 4. September.

www.albertina.at           Link zur virtuellen Eröffnung am 15. März, 18.30 Uhr: www.youtube.com/watch?v=6k3kV4wFIA8

Ai Weiwei: Forever Bicycles, 2003. 42 Fahrräder. Privatsammlung. Bild: Albertina, Wien / Lisa Rastl & Reiner Riedler © 2022 Ai Weiwei

Ai Weiwei: Zodiac (Dragon), 2019. LEGO-Bausteine. Privatsammlung. Bild: Albertina, Wien / Lisa Rastl & Reiner Riedler © 2022 Ai Weiwei

Ai Weiwei: Neolithic Vase with Coca-Cola Logo, 1994. Privatsammlung. Bild: Albertina, Wien / Lisa Rastl & Reiner Riedler © 2022 Ai Weiwei

Instagram-Takeover

Bereits gestern übernahmt Ai Weiwei den Instagram-Account der Albertina und postet über seine Kunst und aktuelle Ereignisse. www.instagram.com/albertinamuseum

Ai Weiwei – Selected Films im Stadtkino Wien

Von 14. März bis 16. Mai zeigt das Stadtkino als Begleitprogramm zur Ausstellung in der Alberina sieben Filme von und mit Ai Weiwei. Die Termine:

14. März, 18 Uhr AI WEIWEI: NEVER SORRY, Porträt über den Künstler, politischen Aktivisten und Privatmenschen. Regie: Alison Klayman. Trailer siehe unten.
21. März, 18 Uhr CORONATION über Covid-19 in China samt einer Reise in die „Verbotene Stadt“ Wuhan. Regie: Ai Weiwei. Trailer: www.youtube.com/watch?v=RYoA6DjRuu
4. April, 18.30 Uhr THE FAKE CASE über Ai Weiwei nach seinen 81 Tagen in Einzelhaft. Regie: Andreas Johnsen. Trailer: www.youtube.com/watch?v=EXcGfQ5CrCc&
18. April, 20.15 Uhr FAIRYTALE, Projekt für die Documenta 12, Ai Weiwei bringt 1001 ChinesInnen nach Kassel und befragt sie nach ihren Eindrücken. Regie: Ai Weiwei + Sunflower Seeds. Trailer: www.youtube.com/watch?v=B1cYkK0cVEA
2. Mai, 18 Uhr THE REST über den Umgang Europas mit Flüchtlingen, Storys über Krieg, Armut und Verfolgung – und den Spiegel, die „der Rest“ dem europäischen, politischen Zeitgeist vorhält. Regie: Ai Weiwei, Trailer: www.youtube.com/watch?v=Ax5L-cLPJwY
16. Mai, 20 Uhr HUMAN FLOW begleitet Flüchtlinge rund um den Globus, eine Reise rund um die Welt von Afghanistan, Bangladesch, Frankreich, Griechenland, Deutschland, Irak, Israel, Italien, Kenia, Mexiko bis in die Türkei. Regie: Ai Weiwei. Trailer: siehe unten.

stadtkinowien.at          www.aiweiwei.com

12. 3. 2022