Andreas Vitásek wird 60 und verreist mit Alfred Dorfer

April 27, 2016 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Am Freitag im ORFeins-Porträt „Paris, Favoriten“

Bild: Robert Sattler, e&a-Film, ORF

Erinnerungsgrinser vor dem Eifelturm: Bild: Robert Sattler, e&a-Film, ORF

Am 1. Mai wird Andreas Vitásek 60 Jahre. Aus diesem Anlass blickt er auf sein künstlerisches Leben zurück. Und um nicht alleine in Gedanken zu schwelgen besucht er zusammen mit Alfred Dorfer Orte seiner Vergangenheit. Vom Käfig in Favoriten, in dem er täglich gekickt hat, über Paris, wo er in jungen Jahren die berühmte Schauspielschule LeCoq besuchte, bis hin zur Kulisse, einem Ort, der für Vitásek und Dorfer zu den Ursprüngen ihrer Kabarettkarriere zählt, und in dem Vitásek in seinen wilden Jahren ohnmächtig in Strapsen von der Rettung gefunden wurde. Später wurde er auch als Bühnendarsteller und Regisseur in Operette und Theater sowie Darsteller in diversen Kino- und Fernsehproduktionen bekannt. Doch das Gespräch der Humorkapazunder verweilt nicht nur in der Vergangenheit, sondern es stellt sich auch die Frage der Rolle des Kabarettisten in der bedrohlichen Gegenwart und Zukunft … Ein hintergründiges und humorvolles Porträt, das auch unbekannte Facetten des österreichischen Künstlers zeigt.

„Paris – Favoriten“ ist zu sehen am 29. April um 23.05 Uhr in ORFeins.

www.vitasek.at

Wien, 27. 4. 2016

Karikaturenmuseum Krems: Das Fenster zur Welt

Januar 23, 2015 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Fernsehen in der Karikatur aus den letzten 60 Jahren

Erich Sokol: Koalitionsparteien-Fernsteuerung der Medien, 1992 Landessammlungen Niederösterreich, Bild: © Erich Sokol Privatstiftung, Mödling, 2015

Erich Sokol: Koalitionsparteien-Fernsteuerung der Medien, 1992
Landessammlungen Niederösterreich, Bild: © Erich Sokol Privatstiftung, Mödling, 2015

Unter dem Motto der Internationalen Funkausstellung in Düsseldorf 1953, „Fenster zur Welt“, präsentiert das Karikaturmuseum Krems ab 25. Jänner im IRONIMUS-Kabinett das Phänomen Fernsehen anhand von Karikaturen der letzten 60 Jahre. 1955 startete das Fernsehen in Österreich und heute ist es weltweit immer noch das beliebteste und meistgenutzte Medium. Das Fernsehen selbst und auch das gezeigte Programm stehen aber seit jeher im Kreuzfeuer der Kritik. Information, Unterhaltung, Spielball von Politik und anderen Manipulationen, Propaganda und Werbung oder bloße Berieselung – alle Funktionen und Aufgaben des Fernsehens werden in Karikaturen thematisiert, ebenso unsere gesellschaftliche Entwicklung, die kontinuierliche Veränderung des Fernsehens und die Konkurrenz durch neue Medien.

Fernsehen beeinflusst unseren Alltag, unser politisches, soziales und gesellschaftliches Verständnis und hat enorme Wirkung auf unseren Meinungsbildungsprozess. Karikaturist(inn)en verwenden das Medium Fernsehen in ihrer Symbolsprache und verraten in ihren Zeichnungen vieles über unsere Fernsehgewohnheiten. Die Ausstellung im Karikaturmuseum Krems präsentiert mit über 40 historischen bis aktuellen Karikaturen das Medium und die Entwicklung des Fernsehens und zeigt Sternstunden österreichischer und internationaler Fernsehgeschichte.

Künstlerliste: Wolfgang Ammer, Gernot Budweiser, Manfred Deix, Jean Genie – Christian Feichtinger, Alfred Gerstenbrand, Bruno Haberzettl, Gerhard Haderer, IRONIMUS – Gustav Peichl, Michael Jesenko, Rudi Klein, Ralf König, Mac – Hellmuth Macheck, Nicolas Mahler, Ruben L. Oppenheimer, Michael Pammesberger, Petar Pismestrovic, Sinisa Pismestrovic, Chlodwig Poth, Rang – Rudolf Angerer, Tex Rubinowitz, Oliver Schopf, Erich Sokol, Jean Veenenbos, WIN – Winifred V. Jakob, Thomas Wizany, Wolfgang Zöhrer.

www.karikaturmuseum.at

Wien, 21. 1. 2015