Circus Roncalli 2022: All For ART For All

August 23, 2022 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER-MEHMOOD

Bernhard Paul spricht über sein neues Programm

Der Circus Roncalli kommt wieder nach Wien. Bild: © Rene Huemer

The Show Must Go On! Zweimal musste Roncalli seine Tournee absagen, zweimal fieberten 120 Künstler und Künstlerinnen, Musiker und Musikerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und das Publikum einem Start entgegen. Nun ist es soweit – nach zwei Jahren Pause kehrt Roncalli endlich zurück in den „Tournee-Circus“ und gastiert 2022 mit neuem Programm und wie immer tier- und

plastikfrei von 14. September bis 9. Oktober in Wien. „Wir vermissen unser Publikum schon so lange. Wir haben nach diesen unwirklichen Zeiten so viel nachzuholen: 45 Jahre Roncalli, das neue Programm „All for ART for All“ und die von mir erdachte und neu inszenierte 300-Grad-Holografie, mit der wir bereits auf unserer letzten Tournee weltweit für Aufmerksamkeit sorgten. Das neue Programm ist meine ganz persönliche Hommage an die Kunst und ihre großen Maler, Musiker und Filmschaffenden. Wir haben die vergangenen zwei Jahre genutzt, das neue Programm zu perfektionieren und gleichzeitig wurden viele Circuswagen liebevoll restauriert. Wir freuen uns auf Wien und sind wieder da!“, so Roncalli-Gründer und -Direktor Bernhard Paul.

Mit einem kreativen „Geniestreich“ verbindet „All for ART for All“ Malerei, Film, Musik und natürlich die Circuskunst zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Kostüme inspiriert von Piet Mondrian, Andy Warhol oder Frida Kahlo wechseln sich ab mit einem exakt nachempfundenen Triadischen Ballett Oskar Schlemmers. Musik von Charlie Chaplin über David Bowie bis zu den Beatles – perfekt arrangiert von Orchesterleiter Georg Pommer – begleitet die Weltklasse-Artistinnen und -Artisten in poetisch modernen Choreografien unter der Circuskuppel.

Unser aller Gensi. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Pferde-Holografie. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Krissie Illing, Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Golden Dreams. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

„Im Programmtitel steckt so viel drin. Im Wort Artistik versteckt sich auch das Wort ART, wie Kunst. Auch unser Umgang mit Tieren, auf die wir in unseren Shows verzichten – ist ARTgerecht, denn unsere Tiere sind als fantastische Hologramme schon seit Jahren ,roncallisiert‘. 2018 gab es bei Roncalli als erstem Circus der Welt Holographie in der Manege. Dies war eine Weltnachricht! Mehr als 150 Länder berichteten in den Abendnachrichten darüber“, so Bernhard Paul.

Artistische Höhepunkte, liebenswerte Clowns und Roncalli’s weltweit einzigartige 300-Grad-Holografie im Circusrund – ein circensisches Spektakel zwischen Nostalgie und Moderne. Wenn das Publikum zu Roncalli kommt, dann will es auch bekannte Gesichter sehen. Deswegen macht Roncalli mit den besten Künstlerinnen und Künstlern der vergangenen Jahre weiter und bringt sie mit neuen Talenten und Innovationen zusammen.

Paolo Carillon & Nox. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Maria Sarach. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Yesterday Boys. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

„All for ART for All“ ist auch mein Bekenntnis dazu, dass Kunst für alle Menschen zugänglich sein sollte. „Was heute selbstverständlich ist, hat bereits vor Jahrhunderten vor allem der Circus liberalisiert. Circuskunst war stets nah bei den Menschen – davon haben auch die ,elitären‘ Künste gelernt und machen es heute besser. Wir lieben unser Publikum und wissen, was es von uns erwartet“, so Bernhard Paul.

80 historische Wagen, historische Foodtrucks, 120 Mitwirkende und Mitarbeitende – was mit einem Traum begann, hat sich bis heute zu einem der größten Circus-Unternehmen entwickelt. Verzaubert werden die Gäste in einem der schönsten Circuszelte der Welt, das mit mehr als 10.000 raffiniert konstruierten energiesparenden LED- und Messinglampen beleuchtet wird und die ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches Licht taucht. Schon am Eingang begrüßen Künstlerinnen und Künstler in fantasievollen Kostümen beim Duft von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln zu Live-Musik die Zuschauer. Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, das vom ersten bis zum letzten Moment in eine poetische Zauberwelt entführt.

Ulik Robotic & Paul Herzfeld. Bild: © Mathijs te Kiefte/C. Roncalli

Vioris Zoppis. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Fratelli Caveagna. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Circus-Atmosphäre. Bild: © Mathijs te Kiefte/Circus Roncalli

Nachhaltigkeit

Seit Jahren verabschiedet sich Roncalli schrittweise von Plastikverpackungen und -besteck. Neben der klassischen Bio-Bratwurst und der Bio-Zuckerwatte gibt es auch Smoothies und vegane Gerichte. Von Beginn an transportiert Roncalli fast die gesamte Circusstadt und seine historischen und aufwendig restaurierten Holzwagen nachhaltig und klimaneutral per Bahn – mittlerweile einzigartig in der gesamten Entertainment-Branche. „Schon lange bevor es ins kollektive Bewusstsein Einzug hielt, waren wir bestrebt, stets nachhaltiger zu werden und verstehen dies auch als einen Auftrag gegenüber der Gesellschaft“, so Bernhard Paul.

Tickets in Vorverkaufsstellen, unter der Roncalli-Hotline: 01 / 3 555 666 und unter www.roncalli.at. Die Circus- kasse auf dem Rathausplatz ist ab Spielbeginn täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Preise zwischen 18 und 84 Euro.

www.roncalli.at

Rezension früherer Programme – „Storyteller. Gestern – Heute – Morgen“: www.mottingers-meinung.at/?p=29759, „Reise zum Regenbogen“: www.mottingers-meinung.at/?p=23073

23. 8. 2022

Calle Libre Festival 2022: Regeneration

August 1, 2022 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Live Painting, 3D-Street-Art, DJs, Foodtrucks & Bars

Street Artist Bordalo II. kreiert eine 3D-Wandskulptur aus Müll. Bild: © Marlene Nemeth

In der neunten Ausführung des Calle Libre Festivals wird der brachliegende Wiener Nordwestbahnhof von internationalen Künstlerinnen und Künstlern bespielt. So entsteht von 1. bis 7. August erstmalig ein eigenes Festivalgelände in einem festgelegten Areal, statt punktuell in der Stadt verteilt, das neben Kunst und Musik auch Erfrischung und Erholung bietet. Bereits seit 2014 verwandeln internationale Kunstschaffende im Rahmen des „Calle Libre“ jährlich Wiener Hauswände in bunte Kunstwerke. Der Fokus der künstlerischen Gestaltungen

liegt diesmal auf der Natur. Das Stadtentwicklungsprojekt „Grüne Mitte“ bietet die perfekte Kulisse für dieses Vorhaben. Auf dem Gelände des Nordwestbahnhofs wird ab 2024 ein neuer Stadtteil entstehen – der ehemalige Fracht- und Güterbahnhof wird zu einer Drehscheibe für Wohnen und Arbeiten sowie Kultur, Bildung, aber auch Freizeit und Freiraum. Wie schon in den Vorjahren in der ganzen Stadt zu sehen, lässt das Calle Libre 2022 das Gelände in neuen Farben erstrahlen. An einer 400 Meter langen Lagerhalle bringen die Kunstschaffenden ihre eigene Interpretation des Themas Regeneration mittels Live Paintings zum Ausdruck.

Neben den künstlerischen Wandbemalungen entsteht in diesem Jahr auch eine einzigartige Installation: Der portugiesische Street Artist Bordalo II. kreiert eine überdimensionale 3D-Wandskulptur aus Müll, die an der Stirnseite der Lagerhalle angebracht wird. Außerdem wartet das Festival mit einem umfangreichen Rahmenprogramm auf: Da zum ersten Mal ein großflächiges Areal bespielt wird, bietet das Calle Libre neben geführten Street Art Touren und Workshops auch einen eigenen Skulpturengarten, ein umfassendes Musikprogramm mit heimischen DJ-Kollektiven und dem erfolgreichen Deutschrapper OG Keemo sowie mehrere Foodtrucks und Bars.

Bild: © Jolly Schwarz

Bild: © Jolly Schwarz

Bild: © Jolly Schwarz

„Ich bin sehr stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren geschafft haben. Als wir das Calle Libre gestartet haben, war vielerorts Kunst im öffentlichen Raum noch als ‚Schmiererei‘ verpönt. Dass wir nun ein derart riesiges Areal mit unserem Festival bespielen dürfen und dabei auch noch Unterstützung von der Stadt und den ÖBB bekommen, zeigt einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel“, so Calle-Libre-Mastermind Jakob Kattner.

Über Calle Libre

Schon seit 2014 stellt das Festival Calle Libre neuartige künstlerische Tendenzen der Bereiche „Urban Art“ und „Street Art“ ins Zentrum einer öffentlichen Diskussion. Das spartenübergreifende Kulturprojekt positioniert sich an der Schnittstelle von bildender Kunst (Street Art, Urban Art, Ausstellung), zeitbezogenen Kunstpraxen (New Media), Interkulturalität (internationale Beteiligungen, Gemeinschaftsarbeiten), kritischer Auseinandersetzung mit dem Begriff öffentlicher Raum (Lectures, Artist Talks) und Partizipation (Workshops, Kunstvermittlung). Als mittlerweile größtes Street Art Festival Mitteleuropas genießt das Calle Libre internationale Reputation als Plattform für kreativen Ausdruck für Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Im Jahr 2016 wurde das Festival mit dem renommierten Austrian Event Award in der Kategorie Public/Social/Cultural mit Gold ausgezeichnet: www.callelibre.at

Bild: © Jolly Schwarz

Bild: © Jolly Schwarz

Jakob Kattner. Bild: © Jolly Schwarz

Bild: © Jolly Schwarz

Über die „Grüne Mitte“

Auf dem Gelände des 44 Hektar großen Nordwestbahnhofs in der Brigittenau entsteht in den kommenden Jahren ein neuer Stadtteil. Das Areal, das derzeit noch als Fracht- und Güterbahnhof dient, wird 16.000 Menschen ein neues Zuhause bieten und 5.000 neue Arbeitsplätze beherbergen. Auf einer Gesamtfläche, die so groß wie 60 Fußballfelder ist, entsteht überdies auch neuer, großzügiger Grünraum in der Größe von zehn Hektar: www.gbstern.at/themen-projekte/freie-mitte. Um dieses Großprojekt der Wiener Stadtteilplanung in bestem Einvernehmen mit den Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen, hat die Stadt Wien gemeinsam mit den ÖBB ein Info-Center initiiert, das Anlaufstelle für Interessierte und ist: 20., Nordwestbahnstraße 16, Öffnungszeiten: Donnerstag: 15 bis 19 Uhr. Infos: stadtraum@ma21.wien.gv.at oder projektinfo@oebb.at.

www.callelibre.at

1. 8. 2022

Afrika Tage Wien 2022

Juli 18, 2022 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Musik, exotisches Essen und ein friedvolles Miteinander

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Nach CoV19-bedingter Zwangspause finden 2022 endlich wieder die Afrika Tage Wien statt, das große Festival auf der Donauinsel – von 22. Juli bis 8. August. Das Line-up ist wie gewohnt vom Feinsten. Mit dabei: Damian „Jr Gong“ Marley, der jüngste Sohn der Reggae-Legende Bob Marley, hat in den letzten Jahren die Bühnen der Welt zum Beben gebracht. Er hat sich seinen Platz in der Musikgeschichte gesichert, als er als erster Reggae-Künstler überhaupt

einen Grammy außerhalb der Reggae-Kategorie gewann und für die Titelsingle seines Albums „Welcome To Jamrock“ aus dem Jahr 2005 den Preis für die „Beste Urban/Alternative Performance“ mit nach Hause nahm. Dieses gefeierte Solo-Album, mit dem ihm der Durchbruch gelang, wurde ebenfalls in der Kategorie „Bester Reggae“ ausgezeichnet, ebenso wie sein 2017 erschienenes Studioalbum „Stony Hill“. www.youtube.com/watch?v=9PKXmsowicc

Hip-Hop-Legende Nas nennt sie „erstaunlich“ und „eine unglaubliche Künstlerin“. Die Sunday Times lobte sie und sagte, ihr Debütalbum sei „so gut wie The Miseducation of Lauryn Hill“. Jetzt kommt die preisgekrönte nigerianische Singer-Songwriterin Nneka nach Wien. Ihre politisch aufgeladenen Texte machten sie schnell zu einer der stärksten Stimmen Afrikas. Nnekas Texte befassen sich mit einer Vielzahl sozialer Themen, darunter Mutterliebe, Liebe zum göttlichen Schöpfer, weltlicher „Herzschmerz“ und das Streben nach Gerechtigkeit. www.youtube.com/watch?v=BroepG64Yw4

Nach der zweijährigen Pause ist Alborosie, der jamaikanischste aller Sizilianer, 2022 zurück auf den europäischen Bühnen, um sein neues Album „For the Culture“ (VP Records – Juni 2021) zu performen. Es wurde in den dunkelsten Monaten der COV19-Pandemie geschrieben und produziert und gibt vielen Gedanken und Emotionen Ausdruck, die während dieser Zeit auf der ganzen Welt zu spüren waren. Doch die Musik beschwört ein subtiles, aber starkes Gefühl der Hoffnung für die Zukunft und für die Kultur herauf. Alborosie ist momentan einer der gefragtesten Namen auf Planet Reggae. Sein echter Name ist Alberto D’Ascola. Dieser Sizilianer mit den riesigen Dreadlocks, der seit 15 Jahren auf Jamaika lebt, ist mehr als nur ein Sänger. Er ist auch Arrangeur, Produzent und Experte für die jamaikanische Kultur. www.youtube.com/watch?v=MYp_gJQwRx8

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Mit noch viel mehr internationalen Musikern und Musikerinnen auf der Hauptbühne, afrikanischem Flair, Musik, Tanz und einem bunten Basar wird auf den Afrika Tagen Wien ausgelassen gefeiert. Etwa auf dem Kairo-Platz mit Live-Musik-Acts und Blick auf die Donau, im Schatten, abseits des Festivaltrubels. Hier lässt es sich an einem Sommernachmittag gemütlich chillen. Auf der kleinen Bühne treten Musiker, Tänzer und Trommler auf. Im Sahara-Zelt kann man die afrikanische Lebensfreude bei chilligen Rhythmen sowie Live-Trommelklängen und spontanen Tanzeinlagen genießen. So lässt es sich bis spät in die Nacht aushalten. Bis zu 1.000 Besucher können hier auch bei Regen feiern.

18 Tage lang kann an unzähligen Ständen wunderschönes, traditionelles Kunsthandwerk gekauft werden. Das Angebot reicht von Produkten, die direkt in Afrika gefertigt werden bis zu Produkten, die durch Qualität und Fertigung den Gedanken der Nachhaltigkeit und des fairen Handels unterstützen. Angeboten wird eine bunte Palette an Kunst- und Gebrauchshandwerk: Textilien, Musikinstrumente, CDs, Kleinmöbel, Kosmetik und Friseurhandwerk, bunte Stoffe, farbenfrohe Masken, glitzernder Schmuck. Der Basar übt einen ganz eigenen Reiz aus, verführt zum stundenlangen Stöbern, Ausprobieren und Anprobieren.

Musik, Gerüche und Farbenpracht verbinden die Menschen, das kulinarische Angebot der Gastrostände ist exotisch und entführt den Genießer, die Genießerin direkt in den Süden. So vielfältig wie der Kontinent, so vielfältig ist auch die afrikanische Küche. Couscous und Kochbanane haben längst Europa erobert, doch wer hat schon mal Akara, Suya, Dundun, Bissap, Imboga, Lengalenga oder Igishue probiert? Auf dem afrikanischen Basar gibt es viele Köstlichkeiten zu entdecken, dazu afrikanische Weine und afrikanische Tee- und Kaffee-Spezialitäten. Und wer selbst einmal die afrikanische Küche ausprobieren möchte, findet auf dem Basar alles, was er dazu braucht: Wie die traditionelle Tajine, den handgefertigten Tonkochtopf, der schonendes Dämpfen im eigenen Saft ermöglicht, dazu vielfältige Gewürze und Kräuter. Im Tee-Zelt bei frischem Minztee, leckerem Honiggebäck und Süßspeisen, dazu orientalische Klänge und eine Wasserpfeife, fühlt man sich wie in Ägypten.

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Afrika Tage Wien. Bild: © Christina Karagiannis

Zum Mitmachen laden unter anderem ein: Bauchtanz-Show / Bellydance-Show / Ägyptisches Tanzprogramm / Live-Musik-Acts / Trommelsessions / Hula Hoop Dance / Afrikanischer Tanz / World Fusion Dance Show / Riesenseifenblasen / Musik aus Marokko / Brasilianische Trommler. Für die Kids gibt es wieder ein kreatives Kinderprogramm mit Bastelworkshops, dem afrikanischen Geschichtenerzähler Patrick Addai, Tanz-Workshop / Mini-Disko / Trommelsession / Kinderschminken / Kamel- & Ponnyreiten.

An den Charity-Mondays (25. 7., 1. 8. und 8. 8.) ist der Eintritt frei, doch bittet der Veranstalter um Spenden direkt an die Hilfsorganisationen, die ihre Infostände auf dem Gelände haben. Im Jahr 2019 konnten unter dem Motto AUSTRIA for AFRICA 20.000 € als Sach- und Barspenden an die Hilfsorganisationen, die bei den Afrika Tagen Wien vertreten sind, überreicht werden. So helfen die Besucherinnen und Besucher dabei, dass viele Organisationen in Afrika und in Wien sinnvolle Arbeit leisten.

Für das Jahr 2022 haben die Afrika Tage Wien auf vielfachen Wunsch die Öffnungszeiten und Preise angepasst und familienfreundlich gestaltet. Montags und dienstags ist der Eintritt frei. Am Mittwoch kann man für 10 € ganztags das Festival besuchen, auch bei Zutritt nach 17:00 Uhr! Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) zahlen mittwochs auch nur 10 € für die Familienkarte. Von Donnerstag bis Sonntag gilt weiterhin, wer bereits vor 17 Uhr auf das Gelände kommt bezahlt 10 € und kann das Festival und alle Abendkonzerte genießen. Bei einem Eintritt ab 17 Uhr gelten gestaffelte Eintrittspreise, je nach Konzertprogramm. Die jeweiligen Preise können der Seite Tickets entnommen werden.

Termin: 22. Juli. bis 8. August 2022, Donauinsel – zwischen Floridsdorfer und Brigittenauer Brücke
Neue Öffnungszeiten:

Sonntag Dienstag 11 bis 24 Uhr

Mittwoch Samstag 14 bis 24 Uhr

Neue Preise:

Mo und Di: Eintritt frei

Mi 14 bis 24 Uhr: 10 ; auch für Familien (zwei Erwachsene plus Kinder)

Do bis So bis 17: 10 ; ab 17 ist der Eintrittspreis konzertabhängig.

wien.afrika-tage.de

18. 7. 2022

Harry Potter: Die Ausstellung kommt nach Wien

Juli 2, 2022 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Kartenvorverkauf für die Europa-Premiere demnächst

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © ALLEGRIA / Matthias Buchegger

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © Stephanie Ramones, Contigo Photography

Das interaktive Erlebnis „Harry Potter: Die Ausstellung“ wird im Herbst 2022 seine Europapremiere in Wien haben. Nach der Weltpremiere im Februar 2022 in Philadelphia wird in Wien ein weiterer Standort seine Pforten eröffnen. Ab sofort kann man sich unter www.HarryPotter-Ausstellung.at registrieren, um den Kartenvorverkauf nicht zu verpassen. Nach der Weltpremiere in Philadelphia, Pennsylvania, USA, wird die umfangreichste Ausstellungstour, die über die Wizarding World je gezeigt wurde, bald weltweit auf Tournee gehen.

In Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Europa. Das Premierendatum für Wien wird in den kommenden Wochen folgen. Die Ausstellung, die einen Blick hinter die Kulissen wirft, nutzt die neuesten Innovationen im Bereich des immersiven Designs und der Technologie. Sie würdigt die Filme und Geschichten von „Harry Potter“, „Phantastische Tierwesen“ und der erweiterten Wizarding World, einschließlich des Theaterstücks „Harry Potter und das verwunschene Kind“, durch liebevoll gestaltete Umgebungen, berühmte Szenen, Schauplätze, Charaktere und Tierwesen.

Die Besucherinnen und Besucher können authentische Requisiten und Originalkostüme aus den Filmen aus nächster Nähe betrachten und haben die Möglichkeit, sich in den beeindruckenden und magischen Umgebungen und Installationen selbst in Szene zu setzen, wie es noch nie zuvor in einer Ausstellungstour zu sehen war. „Harry Potter: Die Ausstellung“ ist ein Erlebnis, das neue und eingefleischte Fans begeistern wird.

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia.. Bild: © Imagine Exhibition, Inc.

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © Imagine Exhibition, Inc.

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © ALLEGRIA / Matthias Buchegger

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © ALLEGRIA / Matthias Buchegger

Über die Wizarding World

Seit Harry Potter erstmals durch die magische Wand auf das Gleis 9 ¾ stieß, haben seine unglaublichen Abenteuer einen einzigartigen und bleibenden Eindruck in der Unterhaltungswelt hinterlassen. In acht Harry-Potter-Blockbustern, basierend auf den originalen Geschichten von J.K. Rowling, wurden die magischen Geschichten zum Leben erweckt, heute gilt die Wizarding World als eine der beliebtesten Marken der Welt. Dieses riesige, ineinandergreifende Universum umfasst auch drei epische Filme aus der Reihe „Phantastische Tierwesen“, das mehrfach ausgezeichnete Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“, sowie Video- und Handyspiele, Live-Entertainment in vier Themenparks und Ausstellungen.

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © Imagine Exhibition, Inc.

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © Imagine Exhibition, Inc.

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © ALLEGRIA / Matthias Buchegger

Ausstellungsbesuch der Weltpremiere in Philadelphia. Bild: © Stephanie Ramones, Contigo Photography

Die stetig wachsende Produktpalette der Warner Bros. eigenen Wizarding World Touren und Läden umfasst auch den Flagship Store Harry Potter New York, die Warner Bros. Studio Tour in London – The Making of Harry Potter, sowie die Warner Bros. Studio Tour in Tokyo und die zahlreichen Gleis 9 ¾-Läden. Die Wizarding World wird ständig weiterentwickelt, um Harry-Potter-Fans neue Möglichkeiten zu bieten, sich mit ihr zu beschäftigen. Sie lädt die weltweite Fangemeinde und all die kommenden Generationen ein, die Magie selbst zu erforschen und zu entdecken. Die Schau wurde erdacht von Warner Bros. Themed Entertainment, in Partnerschaft mit Imagine Exhibitions und EMC Presents, präsentiert vom lokalen Veranstalter Show Factory.

www.HarryPotter-Ausstellung.at

2. 7. 2022

ImPulsTanz 2022: Highlights & Public Moves & Soçial

Juli 1, 2022 in Klassik

VON MICHAELA MOTTINGER

Jeder kann tanzen. In ganz Wien. Kostenlos

Tanztheater Wuppertal Pina Bausch (DE). Vollmond. Stück von Pina Bausch. Bild: © Oliver Look

Am 7. Juli startet das ImPulsTanz Vienna International Dance Festival 2022 mit einem einzigartig schönen Klassiker als Eröffnungsstück Vollmond. Ein Stück von Pina Bausch“ und zeigt bis 7. August mit 54 Produktionen in den Wiener
Theatern und Museen einen umfassenden Querschnitt, was zeitgenössischer Tanz und Performance waren, sind und
wohin sie sich entwickeln könnten. Dank der großen Nachfrage gibt es bereits

sechs Zusatzvorstellungen und seit Buchungsstart der Workshops sind weitere 16 Kurse im Programm zu finden. Darüber hinaus werden erneut die GratisSchnupperklassen Public Moves angeboten. Den Startschuss gibt von 7. bis 10. Juli jeweils um 21 Uhr im Burgtheater das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch mitVollmond. Ein Stück von Pina Bausch“, in dem 12 Agierenden bei Regen dem Rausch der Liebe frönen, ihren Sehnsüchten hinterherhetzen und bis zur Erschöpfung tanzen.

Den Einstand im Kasino am Schwarzenbergplatz einem von etwa 20 Spielorten des Festivals gibtME MNU AMI“, eine Zusammenarbeit der beiden WienerTanzszeneGrößen Willi Dorner und Mani Obeya, als erste von insgesamt 21 österreichischen Produktionen am 8. und 10. Juli um 21 Uhr. Am 9. Juli um 18.30 Uhrer öffnet  im Volkstheater die Life Long Burning Choreographic Convention VIIIn Other Words: A Future„. Danach ist ebendortTemple du présent Solo pour octopus“ ein Film von Stefan Kaegi/Rimini Protokoll in Zusammenarbeit mit Judith Zagury und Nathalie Küttel (ShanjuLab), mit Gespräch im Anschluss, zu sehen. Noch bis 18. Juli findet die Convention statt und lädt unter andere am 10. Juli ab 11 Uhr zu drei PanelDiskussionen auf die MQ Libelle ein. Mitdiskutieren werden Anne Juren, Lisa Hinterreithner, Claudia Bosse und Perel sowie Autor und Klimaaktivist Florian Schlederer und als Teil des designierten Leitungsteams des Schauspielhaus Wien Tobias Herzberg.

Im mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien lässt Geumhyung Jeong inSpa & Beauty“ am 11. Juli um 17 und 21 Uhr und am 12. Juli um 18 Uhr eine bizarre Wellnessoase entstehen, deren Objekte mit den Körpern der Zuschauenden in Berührung kommen und zum Denken über Vorstellungen von Schönheit, Intimität und Konsum anregen. Die zugehörigen Installationen werden am 11. Juli um 18 Uhr bei freiem Eintritt ebendort eröffnet und sind noch am 12. Juli von 10 bis 16 Uhr zu sehen.

Sara Lanner (AT): MINING MINDS [8:tension] Young Choreographers’ Series. Bild: © Christine Miess

Florentina Holzinger (NL/AT). TANZ. Eine sylphidische Träumerei in Stunts. Bild: © Nada Žgank / City of Women

Simon Mayer / Kopf Hoch (AT): SunBengSitting ImPulsTanz Classic. Bild: © Florian Rainer

Die [8:tension] Young Choreographers’ Series beginnt am 12. und 14. Juli um 19 Uhr im Kasino am Schwarzenbergplatz mitMINING MINDS“ von Sara Lanner, in dem sie sich gemeinsam mit Costas Kekis zwischen Bergbau und DataMining bewegt. Es folgen weitere 9 Stücke einer nächsten Generation von Choreografinnen und Choreografen. Unter ihnen wird am 7. August um 16 Uhr bei freiem Eintritt (Zählkarte erforderlich) auf der MQ Libelle der mit 5.000 Euro und einer Artistic Residency dotierte ImPulsTanz Young Choreographers’ Award verliehen.

Weitere Programmhöhepunkte

Highlights der ersten Festivaltage sind zwei Produktionen von und mit dem Namen De Keersmaeker. Einmalig am 10. Juli um 19 Uhr kommt im Akademietheater die Schauspielerin und Tänzerin Jolente De Keersmaeker der Einladung Jérôme Bels, Stücke aus der Geschichte des modernen Tanzes wieder aufzuführen, nach. Jolentes Schwester Anne Teresa De Keersmaeker widmet sich am 12., 14. und 15. Juli um 21 Uhr mit der virtuosen Geigerin Amandine Beyer und ihrem Ensemble Gli Incogniti sowohl tänzerisch als auch musikalisch dem Symbol der Rose zu Heinrich Ignaz Franz Bibers barocken Rosenkranzsonaten. Sechs Tänzerinnen der Cie. Mathilde Monnier versetzen sich am 13. und 15. Juli um 21 Uhr inRECORDS“ im Akademietheater in die im Lockdown vorherrschenden Körperzustände zurück. Und mit dem ersten von insgesamt drei ImPulsTanz Classics zeigt Simon Mayer am 11. Juli um 20 Uhr ebendort sein bei [8:tension] 2015 präsentiertes StückSunBengSitting“.

Zudem gibt es am 14. Juli ab 18 Uhr zwei Musikvideoprogramme im Österreichischen Filmmuseum zu entdecken: Ersteres legt den Fokus auf unterschiedlichste Tanz und Bewegungswelten, zweiteres würdigt internationale MusikvideoHighlights des vergangenen Jahres. Einen ersten Vorgeschmack auf die 233 Workshops geben die „impressions’22″ am 10. Juli um 16 Uhr bei freiem Eintritt im Wiener Arsenal. Eine Sneak Peek in das Programm ermöglichen auch die täglichen SchnupperTanzklassen Public Moves powered by AK Wien ab 5. Juli an 5 Standorten. In den ersten Tagen mit dabei sind Marco de Ana, Fabiana Pastorini, Irene Coticchio, Karin Pauer, Kira Kirsch, Jermaine Browne, Karin Cheng & Ina Holub oder Futurelove Siba.

Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE): Hands do not touch your precious Me. Bild: © Danny Willems

LIBR’ARTS / Nadia Beugré (FR/CI): L’Homme rare. Bild: © Ruben Pioline

Jan Lauwers / Needcompany (BE): All the good. Bild: © Maarten Vanden Abeele

Dada Masilo / The Dance Factory (ZA): THE SACRIFICE ImPulsTanz Classic. Bild: © John Hogg

Grace Tjang (Grace Ellen Barkey) / Needcompany (BE/ID): MALAM / NIGHT. Bild: © Emma van der Put

Akram Khan Company (UK): Jungle Book reimagined. Bild: © Ambra Vernuccio

Täglich ab 22 Uhr bietet die Festival Lounge im Burgtheater Vestibül den perfekten Abschluss für heiße Sommertage. Diese wird am 7. Juli bei freiem Eintritt von der QueerpopQueen und Shootingstar W1ZE eröffnet, an den Turntables sind FM4Moderatorin und DJ Dalia Ahmed und das flashige Linzer Duo Caorli.

Public Moves & Soçial Tanzen abseits der Bühnen und Studios

Abseits davon lädt das Festival zum Tanzen unter freiem Himmel bei Public Moves powered by AK Wien und auf die Tanzflächen von ImPulsTanz Soçial. Ersteres bietet noch vor dem Festivalstart von 5. Juli bis 5. August an 5 Standorten insgesamt 128 kostenlose Tanzund Bewegungsklassen von 94 österreichischen und internationalen Dozentinnen und Dozenten an. Dabei gilt: Jedes Alter und Level sind willkommen! Abends lockt von 7. Juli bis 7. August die ImPulsTanz Festival Lounge mit ihrem täglich wechselnden Musikprogramm aus LiveKonzerten und DJSets ins Burgtheater Vestibül. Außer am 15. Juli und 5. August, denn da trifft sich das tanzlustige Publikum bei den ImPulsTanz Partys im Kasino am Schwarzenbergplatz.

Public Moves powered by AK Wien ermöglicht an fünf Orten, vier davon in ien Donaustadt beim Badeteich Hirschstetten, im Goethehof in Kaisermühlen, bei der MariavonZeitoun Koptischen Kirche, auf der Papstwiese im Donaupark und erstmalig vor dem MuseumsQuartier in Unbekanntes reinzuschnuppern und die Dozentinnen und Dozenten noch vor ihren Workshops kennenzulernen. Es besteht gleich mehrfach die Chance, Techniken und Stile der PerformanceStars des diesjährigen Festivals zu entdecken. Ultima Vez feiert ihr 35jähriges Bestehen nicht nur mit zwei Performances (inklusive Weltpremiere) und der danceWEBMentorenschaft von CompagnieGründer Wim Vandekeybus zusammen mit Nicola Schößler, sondern auch im Freien:

Damien Jalet (BE): Mist. Film. Bild: © Rahi Rezvani, Nederlands Dans Theater

Geumhyung Jeong (KR): Rehab Training mit lebensgroßer Puppe. Bild: © Mingu Jeong

Stefan Kaegi/Rimini Protokoll (CH/D):  Temple du présent – Solo pour octopus: Film. Bild: © Philippe Weissbrodt

Jerahuni Movement Factory (DE/ZW): Kamwe Kamwe / One by One. Bild: © SoKo

Laura Arís, ehemalige Tänzerin der Compagnie, macht sich auf die Suche nach dem Austausch von künstlerischen Interessen und German Jauregui lehrt Auszüge des UltimaVezVokabulars. Ebenfalls unter den Unterrichtenden sind zwei ehemalige Mitglieder des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: Breanna O’Mara und Kenji Takagi widmen sich der Improvisation als Party und Ursprung der Bewegung. Alexander Gottfarb konzentriert sich auf die Atmung, während Benoît Lachambre und Tanz*HotelGründer Bert Gstettner Einblicke in ihre individuellen somatischen Praxen und Prinzipien geben. Für alle LiquidLoftFans, die nicht nur Zusehen, sondern auch Mitmachen wollen: Die CompagnieMitglieder Katharina Meves, Dante Murillo, Anna Maria Nowak und Karin Pauer bieten Klassen in zeitgenössischem Tanz an.

Mit Ina Holub & Karin Cheng, PLENVM Ninja & DaDa Milan (DaDa Jv) sowie Archie Burnett werden das Grundvokabular, die verschiedenen Stile und Elemente des Voguing erkundet. Ebenfalls VoguingExperte William Briscoe führt die Teilnehmenden durch eine Reihe von rhythmischen und perkussiven Klängen, die den Körper und die Stimme als Instrumente nutzen. Bei Verena Brückner wird die eigene Stimme nicht nur erforscht, sondern auch mit ihr gespielt. Stimmtraining gibt es weiters auch von cowbirds-Mitgliedern Irene Coticchio durch Improvisation und Clélia Colonna zur Popmusik. Die Grand Dame des afrikanischen Tanzes Elsa Wolliaston erforscht die Musikalität des Körpers durch traditionell afrikanische und zeitgenössische Stile. Salim Gauwloos nimmt die Tänzerinnen und Tänzer mit auf eine Reise der „getanzten Meditation“. Claudia Hitzenberger widmet sich mit Hilfe von Yoga und Spiraldynamik der Atmung und der (inneren) Mitte.

Und bei Frank Willens, auch Podiumsgast der Choreographic Convention  „What’s Done / Undone“ am 10. Juli, befreit man sich von Tanzdämonen. Tanzen lernen wie die Popstars kann man mit Jazz, HipHop und Funk bei Jermaine Browne, der schon mit Britney Spears, Christina Aguilera und Jennifer Lopez zusammengearbeitet hat. Daybee Dorzile, die bereits mit Craig David oder Mariah Carey tanzte, bringt karibische Einflüsse in die HipHopWelt ein. Nina Kripas aus Los Angeles hingegen mixt HipHop mit unter anderemFunk Styles, House und weiteren Club und StreetDanceStilen. Und der ShaketheBreakDozent Attila Zanin vermittelt die Grundlagen von Locking, Popping, Breaking und Electric Boogaloo nicht nur exklusiv an Kinder (mit oder ohne Behinderung), sondern nun an alle. Apropos inklusiv: Bei Romy Kolb und Cornelia Scheuer geht es um barrierefreies Springen.

Christl: Object Of Desire. Bild: © Marlene Brandstötter

Christl: Object Of Desire. Bild: © Marlene Brandstötter

Abends trifft in der ImPulsTanz Festival Lounge im Burgtheater Vestibül Publikum auf Künstlerinnen, (Hobby)TänzerIinnen auf DozentInnen, Fachsimpeln auf ekstatischen Tanz und gemütliches Zusammensein. An den FM4 Fridays schickt der Radiosender seine Hosts und DJs aus dem Studio in die Festival Lounge. Die SchieneLive’n’Local“ legt den Fokus auf LiveKonzerte österreichischer Musikerinnen, Musiker und Bands. Spezieller Tipp von www.mottingers-meinung.at: Am 20. Juli tritt bei „Live’n’Local“ die gebürtige Oberösterreicherin Christl auf. Christl drückt sich nicht nur im Songwriting und in der Musik selbst aus, ihr Sinn für Ästhetik spiegelt sich in ihrem gesamten Schaffen wider: seien es audiovisuelle, bildnerische Werke oder Mode – Christl verbindet all dies zu einem vollkommenen Ganzen. Dabei scheut sie sich nicht, ihr Umfeld und sich selbst in ihrem Schaffen mit ihrer kritischen und ausdrucksstarken Stimme zu beleuchten.

Mit ihrem Debut „GameOver“, das sie mithilfe eines Crowdfundings eigenständig verwirklichte, setzte die Multikünstlerin nicht nur ein klares Statement für mehr Selbstbestimmung, auch ihr ganzheitlich-visueller Zugang zur Kunst wird bereits mit dieser ersten Veröffentlichung deutlich. Diesem Ideal folgend zeigt auch das am 2020 veröffentlichte audiovisuelle Kunstprojekt „Romance is dead“ ihre starke künstlerische Weiterentwicklung: In ihrer Vision steht die Musik nicht für sich, sondern ist vielmehr untrennbar mit dem Visuellen verbunden. Beim Release von „Object Of Desire„am 14. Mai hat Christl mit einer aktivistischen Kunstaktion gegen sexuelle Belästigung nicht nur auf den Straßen Wiens, sondern auch in den Medien für Aufregung gesorgt. Christls neue Single „PURPLE“ erscheint am 16. Juli und bringt mit Feature-Gast Mile/Sharktank, der den sanften RnB-Pop-Track um einen nachdenklichen Rap-Verse bereichert, musikalisch neue Facetten ins Spiel. Video: www.youtube.com/watch?v=Eq1ltIP6Dfk

Neben FestivalLoungeEröffnungsact W1ZE am 7. Juli stehen hier Enesi M., Christl, Worst Messiah, Toby Whyle und The P’s auf der Bühne. BeiHosted by Affine Records“ drehen unter anderem Zanshin oder Kenji Araki an den Turntables, während bei ImPulsTanz on Decks alle am Festival Beteiligten ihre Lieblingstracks spielen. Und am 15. Juli und 5. August blickt das SoçialProgramm bei den ImPulsTanz Partys im Kasino am Schwarzenbergplatz mit internationalen Acts über den musikalischen Tellerrand hinaus. Mit dabei sind Mina & Bryte mit ClubMusik zwischen Ghana und UK und Sicaria Sound mit Dubstep und HipHop.
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Public Moves: Katrin Blantar. Bild: © Karolina Miernik

Public Moves: Futurelove Sibanda. Bild: © yako.one

Public Moves 2020: Karine LaBel. Bild: © yako.one

Public Moves: Vera Rosner & Frans Poelstra. Bild: © yako.one

Infos zu Festival, Workshops, Public-Moves-Klassen und die Festival Lounge

Tickets sind auf www.impulstanz.com telefonisch unter +43.1.523 55 5839 sowie an der Tageskasse erhältlich. Workshops können online auf www.impulstanz.com/workshops und im Workshop Office gebucht werden. Die Anmeldung zu den Public-Moves-Klassen ist jeweils einen Tag vor Klassenbeginn ab 10 Uhr morgens über www.impulstanz.com oder telefonisch unter +43.1.523 55 58 möglich. Die Festival Lounge ist von Sonntag bis Donnerstag gratis, Freitag und Samstag sind 8 Euro Eintritt zu bezahlen, Tickets sind nur vor Ort erhältlich. Festivalgäste genießen freien Eintritt. Tickets für die beiden ImPulsTanz Partys sind ab sofort zu 12 Euro auf www.impulstanz.com, telefonisch unter +43.1.523 55 58-39 oder an der Tageskasse erhältlich.

www.impulstanz.com           Trailer: www.youtube.com/watch?v=JlmGmIMtQP4           www.youtube.com/watch?v=1XEYb5F7a2U         www.youtube.com/watch?v=jKaN3HpXy10

1. 7. 2022