MAK: Gustav Peichl. 15 Bauten zum 90sten

März 19, 2018 in Ausstellung

VON MICHAELA MOTTINGER

Ideen, Skizzen, Fotografien aus 50 Jahren Schaffen

Pola Sieverding, Rehabilitationszentrum Meidling, Wien-Meidling. Erbaut 1965–1967, fotografiert 2018 © Pola Sieverding, Berlin

Anlässlich seines 90. Geburtstags widmet das MAK dem österreichischen Architekten Gustav Peichl ab 21. März die Personale „Gustav Peichl. 15 Bauten zum 90sten“. In seinem 50-jährigen Schaffen konnte Peichl, der unter dem Pseudonym Ironimus höchst erfolgreich auch als politischer Karikaturist tätig war, 70 Bauten realisieren. Für die Schau im MAK wählte er 15 Bauten aus, die exemplarisch Einblick in sein umfangreiches Lebenswerk geben. Die Gebäude werden exklusiv für das MAK von der deutschen Künstlerin Pola Sieverding in ihrem heutigen, aktuellen Zustand fotografiert und mit Skizzen, Entwürfen und Plänen aus der MAK-Sammlung kontextualisiert.

Peichl schenkte dem MAK 2013 einen umfassenden Bestand von mehr als 8000 Entwurfszeichnungen, Skizzen, Plänen und Konzepten für seine österreichischen Bauten. Darunter befinden sich Ideenskizzen ebenso wie öffentliche Bauaufträge, städtebauliche Planungen, nicht realisierte Projekte, soziale Wohnbauten und repräsentative Einfamilienhäuser. Im digitalen Zeitalter, in dem meist am Computer geplant wird, postuliert Peichl das Skizzieren als Nachdenken auf dem Papier.

Für ihn sind „Bauen und Architektur die Summe aus Form, Funktion, Material, Farbe und Licht. Es gilt nach einer sinnlichen Architektur zu streben, nach einer Architektur unter Bezugnahme auf Eros“. Als Vertreter der klassischen Moderne verfolgt Peichl technische Ästhetik, klassische Proportionen, Witz und Sinnlichkeit – und damit eine unverkennbare, eigenständige Linie.

Die Ausstellung folgt einer chronologischen Ordnung: vom ersten realisierten Bau, dem gemeinsam mit Wilhelm Hubatsch und Franz Kiener entworfenen Verwaltungsgebäude der NEWAG-NIOGAS (1958–1960), über die legendären ORF-Landesstudios (1970er und 1980er Jahre) bis zur markanten Kindertagesstätte des Deutschen Bundestags an zentraler Stelle im Berliner Regierungsviertel (1998–2002). Die gezeigten Skizzen, Entwürfe und Einreichpläne werden großteils erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Die Fotografien der Künstlerin Pola Sieverding schaffen ungewohnte Perspektiven und verdeutlichen die starke Materialität und die prägnante Formensprache von Peichls Architektur. Den ursprünglichen, bis zu 60 Jahre alten Ideenskizzen und Bauplänen stehen Bilder von deren Ergebnissen gegenüber, wie sie noch heute Orte, Städte und Umgebungen prägen.

Pola Sieverding, ORF-Landesstudio Vorarlberg, Dornbirn. Erbaut 1969–1972, fotografiert 2018 © Pola Sieverding, Berlin

Pola Sieverding, Bundeskunsthalle, Bonn. Erbaut 1986–1992, fotografiert 2018 © Pola Sieverding, Berlin

Auch in Deutschland feierte Peichl große Erfolge: Er gewann im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Berlin den Wettbewerb um die Errichtung der Phosphateliminationsanlage PEA in Berlin-Tegel (1980–1987), plante die Bundeskunsthalle in Bonn (1986–1992) und entwarf den Zubau zum Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main (1987–1990) sowie das Werkraumtheater der Münchner Kammerspiele (1990–1993). Als Leihgaben der Akademie der Künste in Berlin, die seit 2013 etwa 3100 Pläne, Zeichnungen, Skizzen und Modelle zu Peichls Bauprojekten in Deutschland verwahrt, fließen diese Bauten in die MAK-Ausstellung ein. Peichl nahm zweimal an der Architekturbiennale in Venedig und an der documenta in Kassel teil. Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Reynolds Memorial Award. Von 1973 bis 1996 unterrichtete er als Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien, von 2002 bis 2003 als Gastprofessor an der Harvard School of Design in Boston.
www.mak.at

19. 3. 2018

Barbara Klein im Gespräch

März 3, 2015 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

15 Jahre KosmosTheater

Barbara Klein Bild: Bettina Frenzel

Barbara Klein
Bild: Bettina Frenzel

Mit einem 15-stündigen Fest von 7. auf 8. März wird in den Internationalen Frauentag hinübergefeiert und damit jedes einzelne der umkämpften und frauenbewegten 15 Jahre gewürdigt. Eine feministisch-künstlerische Besetzung im Jahr 1998 und – zwei Jahre und einen Umbau später – die Eröffnung mit Elfriede Jelinek waren der Beginn der einmaligen Erfolgsgeschichte des Frauenraums KosmosTheater. Auf zahllose Kunstproduktionen, Festivals und Diskursveranstaltungen darf nun mit einigem Stolz zurückgeblickt werden. Nicht weniger engagiert, spannend und unterhaltsam gestaltet sich die Zukunft. Seit der Entwicklung des Konzepts „Frauen brauchen Raum“ 1996, das im Jahr 2000 in die Gründung des heutigen KosmosTheaters mündete, kämpft Intendantin Barbara Klein konstant für Geschlechtersymmetrie in Kunst und Kultur. Der Weg war nicht immer einfach zu bestreiten, da das KosmosTheater – mit seiner Ausrichtung auf Genderthematik einzigartig im europäischen Kontext – keine Vorbilder hatte. Entstanden aus einer BürgerInnenbewegung wurde es von Barbara Klein und zahlreichen AktivistInnen mit flashmob-ähnlichen Aktionen, Besetzungen und politisch-kreativen Interventionen in und vor den zuständigen Kulturämtern und im öffentlichen Raum erkämpft. Das KosmosTheater gilt seitdem als wichtiger feministischer Kultur- und Vernetzungsraum.

Programm

Sa, 7.3. | ab 15:00 Uhr

Lange Nacht der Künstlerinnen

Künstlerinnen und Aktivistinnen, die mit dem europaweit einzigartigen Gendertheater eng verbunden sind, bespielen in der mittlerweile legendären Langen Nacht der Künstlerinnen das gesamte Theater. Die Ausstellung Wo, wenn nicht hier?! der Fotografin Bettina Frenzel verwandelt sich in ein Stationentheater und die spleenigste aller Putzfrauen, frau franzi, führt Sie, geehrtes Publikum, als Ihre persönliche Guide durch das Haus. Eine Fülle von Kunstformen von Theater bis Clownerie, Künstlerinnen wie Elisabeth Augustin, Paola Bianchi, dieheroldfliri.at, Miki Malör, Aloisia Roth und viele mehr, Vergangenes und Zukünftiges erwartet Sie!

Führungen mit frau franzi: 16:00 Uhr & 18:00 Uhr

Podiumsdiskussion

Kunst und feministischer Diskurs sind im KosmosTheater von Beginn an untrennbar verbunden. In der Podiumsdiskussion „Raum für Frauen – Frauenraum“ werden die verschiedenen Formen – von den vier Wänden bis zum digitalen Raum, vom Sprachgebrauch bis zur Quote – und deren Bedarf in Gegenwart und Zukunft diskutiert.

Podiumsdiskussion: 20:00 Uhr

Konzert

Beim Live-Konzert des vokal unterstützten Streicherduos Catch-Pop String-Strong provozieren Jelena Popržan und Rina Kaçinari witzig-musikalische Grenzüberschreitungen. Mit komödiantischen Einlagen und für Streichinstrumente ungewöhnlichem Groove, präsentieren sie Musik „befreit vom Scheuklappendenken“. (Music Austria, Michael Ternai).

„Catch-Pop String-Strong heißt das derzeit wohl angesagteste Duo der Wiener Musikszene. Einfach genial!“ (Der Falter, Miriam Damev)

Konzert: 21:30 Uhr

DJ

Electric Indigo, Musikerin, DJ und Komponistin, Gründerin von female:pressure (network of women in electronic music and digital arts) mischt auf! Keep on moving – auf die nächsten 15 Jahre!

ab 23:30 Uhr

Kraftlos? Gibt’s nicht! Ein Buffet der Sonderklasse erwartet das Publikum!

Kommen, schauen, sprechen, hören, tanzen, essen, trinken, feiern!

Karten inkl. Buffet: pay as you wish

Barbara Klein im Gespräch:

MM: Wie kam es vor 15 Jahren zur Idee der feministisch-künstlerischen Besetzung eines Raums?

Barbara Klein: Das hat viel mit meiner persönlichen Geschichte zu tun. Ich habe Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar studiert, später am Volkstheater gearbeitet, und im Ensembletheater bei Dieter Haspel, wo ich sehr stark politisiert wurde, gesehen habe, dass es auf und hinter der Bühne zu wenig Frauenaufgaben gibt. Auch in der modernen Dramatik ist die Frau in erster Linie Opfer. Also wurde ich Kabarettistin, um diesen Umstand unter Gelächter darzulegen. Federführend war aber dann das Frauenvolksbegehren, in dessen Windschatten wir die  Initiative „Frauen brauchen Raum“ gründeten. An die 25 Frauen hatten gerade das Rondell besetzt, jenes baufällige ehemalige Pornokino, das der Bund in ein Theater umbauen wollte. Von Bundeskanzler Viktor Klima höchst persönlich LINK., einer Initiative für einen  Frauenkulturraum zugesagt, wurde das Rondell dann jedoch an einen Jazzclub vergeben. Die Frauenraum-Aktivistinnen wollten sich das nicht gefallen lassen und forderten einen Gesprächstermin beim Kanzler ein, aus dessen Büro jedoch weder ein Muh noch ein Mäh drang. Einer der Höhepunkte der Proteste war, dass wir Sonja Klima beim Frauenlauf als Mitläuferinnen mit unseren T-Shirts „Frauen brauchen Raum“ umringten. Das erzeugte natürlich mediales Interesse. Zehn Tage und Nächte hielten wir das Rondell besetzt. in Schutt und Asche. Die grüne Minna fuhr vor, aber wieder ab, als sie sah, dass wir ein friedliches Fest veranstalteten. Wir hatten auch männliche Unterstützer: Alfred Dorfer, Hans Henning Scharsach, Robert Menasse, Leo Lukas, Robert Schindel, Gerhard Ruiss, Josef Hader, der auch noch auf eigene Kosten eine Heizkanone gemietet hatte, die auf den Namen Josef getauft wurde. Einige Tage nach der Kunstgebung  kam es auf Einladung des Bundeskanzlers zu einer Gesprächsrunde im Kanzleramt.

MM: Das Ergebnis ist bekannt. Haben Sie nach 15 Jahren das Gefühl, etwas bewirkt zu haben? Es gibt immer noch wenig Autorinnen, Regisseurinnen, Intendantinnen …

Klein: Aber es tut sich was. An den großen Theatern werden zwar etwa 10 % Autorinnen gespielt und es gibt wenige, die sich halten, Regisseurinnen werden nicht besonders ermutigt. Aber immerhin: Ab Herbst werden 2 der 3 großen Wiener Häuser von Frauen geführt.

MM: Das KosmosTheater nennt sich GenderTheater. Männer mussten früher nicht nur mehr für die Karte zahlen, sondern fühlten sich teilweise auch nicht erwünscht. Nun ist das alles nicht mehr so. Sind Sie weicher geworden?

Klein: Nein, überhaupt nicht. Frauen haben früher exakt so viel weniger gezahlt, wie die Einkommensschere ausmacht. Männer sollten spüren, was Schwellenangst bedeutet und Empathie entwickeln. Doch die Medien haben das verdreht – und damit war der „Witz“ raus. Männer mögen bitte nicht glauben, sie seien uns als Publikum nicht willkommen, wir freuen uns auf sie!

MM: Wie wird nun das 15-Jahre-Fest?

Klein: Das KosmosTheater war schon immer ein Ort, der Kunst und Diskurs verband. So wollen wir’s auch bei der Langen Nacht der Künstlerinnen halten. Gespielt, getanzt, vorgetragen wird bis in die Garderoben, bis ins Lager hinein. Wir bieten einen Blick in die Kulissen und verrückte schöne Momente. Das KosmosTheater ist in die Wände geronnene Kunst, eine Energie, die nie verschwindet.

MM: Dennoch wurde 2015 die Notwendigkeit von weiblicher Kunst so beantwortet, dass Ihnen die Subventionen gekürzt wurden.

Klein: Von der Stadt Wien. Vom Bund erhalten wir seit fünf Jahren gleichbleibend 110.000 Euro. Von der Stadt Wien gibt es eine schriftliche Zusage über zwei Jahre, die nun um 60.000 Euro auf 600.000 Euro gekürzt wurde. Eine Absage ohne Begründung.

MM: Aber es geht weiter: Am 18. 3. folgt „Mutterland“.

Klein: Zeitgenössischen Dramatikerinnen eine Basis zu bieten, ihre künstlerischen Arbeiten in den Mittelpunkt zu stellen und als Theaterabend auf die Bühne zu bringen, waren die wichtigsten Beweggründe für das KosmosTheater einen Dramatikerinnen-Wettbewerb zum Thema „Mutterland“ ins Leben zu rufen. Die eingereichten Kurzstücke geben den Blick frei auf das vielschichtige „dramatische Mutterland“ in Österreich lebender Autorinnen. Regisseurin, Burgtheaterschauspielerin und Mitinitiatorin des Wettbewerbs Elisabeth Augustin verbindet die neun von einer Jury ausgewählten Stücke zu einer abendfüllenden Uraufführung. Die neun Kurzdramen sind: „Zuschreibungen/Excoriation“ von Bernadette Schiefer – ein weiblicher Ausbruch aus dörflicher Einöde,  „Ich will die Oberfläche zurück“ von Julia Ransmayr – Tochter, Freund und Mutter in einem ungewöhnlichen Beziehungsalltag, „Prozess gegen die Krim“ von March Höld – die Halbinsel Krim tritt zu ihrer Verteidigung an,  „Atemübung“ von Elisabeth Mundt – Mutter und Schwiegersohn richten ein Kinderzimmer ein, „Wälderweiberwut“ von Nadine Kegele – vier Frauen im 30jährigen Krieg im Bregenzerwald, „Müsli im Nirvana“ von Scarlett Mangelberger – die Tochter ist wieder ins Haus der Mutter eingezogen,  „Zunge raus“ von Andrea Stift – der Sohn versucht, von der Mutter wegzugehen, „Die Erde meiner Mutter“ von Katharina Köller – eine junge Frau sucht ihre Familie in Bulgarien, „Nirgnswo“ von Claudia Tondl – Mutter, Tochter und Enkelin stehen an der Grenze. 92 Einsendungen sind insgesamt eingelangt. Wir werden sehen, wie’s wird, wir möchten die Autorinnen gegebenenfalls gern weiterfördern.

MM: Ein Wort zum Thema Frauensolidarität im Allgemeinen?

Klein: Die gibt es. Die gibt es nicht in einem Patriachat, das bewusst auseinander dividiert und aufeinander hetzt. Die unsolidarische Frau hat mit Geschichte, Umfeld, Bildung zu tun. Mit unglücklichen Erfahrungen und ungleicher Erziehung.

MM: Wie beurteilen Sie Frauenrechte?

Klein: Auf dem Papier können Gesetze alles für uns durchsetzen. Nur die Fristenlösung muss raus aus dem Strafrecht, sie ist ein Damoklesschwert und eine Bedrohung. Die Praxis hinkt hinterher. Ich bin eine bedingungslose Befürworterin der Quote – auch in der Kunst. Ich will am Theater eine Frau in jedem Leading Team.

MM: Pläne, Wünsche fürs KosmosTheater?

Klein: Mehr Geld. Ich wünsche mir eine Weiterentwickung, eine Initiierung ähnlicher Institutionen. Wir wollen größer, lauter und noch lustvoller werden.

www.kosmostheater.at

Wien, 3. 3. 2015

15. Internationales Akkordeon Festival

Februar 14, 2014 in Klassik

VON RUDOLF MOTTINGER

Von Attwenger bis Wiener Tschuschenkapelle

Bild: Roland Szabo

Bild: Roland Szabo

Wenn am 22. Februar das Akkordeonfestival Vienna mit einem Doppel-Konzert des Duos Klaus Paier & Asja Valcic und den von Publikum und Kritik heftig akklamierten WeltWienmusik-„Newcomern“ Donauwellenreiter beginnt, dreht sich danach einen guten Monat lang für nicht wenige kulturaffine Menschen in der musikverrückten Donaumetropole vieles, um nicht zu sagen, alles um das Akkordeon. Das Festival zum Instrument versteht es dabei von jeher, die vielen künstlerischen Optionen, die das Akkordeon birgt, in ihrer ganzen Vielfalt in seinem Programm abzubilden, lokale und regionale Spielarten gleichberechtigt mit internationalen MusikerInnen zum Zug kommen zu lassen, Traditionspflege und Innovationsanspruch nicht als Gegensätze zu sehen und in einer dynamischen Mischung Neuentdeckungen und Liebgewonnenes gleichermaßen zu bieten.

Große Namen wie Bratsch (16.3., Metropol), die ihr 40jähriges Bandjubiläum feiern,  das Riccardo Tesi Cameristico mit der Sängerin Luisa Cottifogli (28.2., Stadtsaal), Herbert Pixner Projekt (1.3., Theater Akzent), der Argentinier Chango Spasiuk mit seinem Duo (6.3. Sargfabrik) oder die portugiesischen Dancas Ocultas mit Maria Joao (18.3., Theater Akzent) ebenso wie der fast 80jährige Luis di Matteo (2.3. Haus der Begegnung Floridsdorf) werden dem Publikum musikalische Sternstunden bereiten, die Konzertreihe „Nachbarn“ lässt Akkordeonmusik aus allen österreichischen Nachbarländern hören. Größen der heimischen Musik wie Attwenger (22.3., Reigen, Abschlußgala 1), Dobrek Bistro (26.2., Orpheum) oder Die Wiener Tschuschenkapelle, die ihr 25-jähriges Jubiläum feiert (15.3., Metropol), geben sich gerne die Ehre, wie auch aufstrebende jüngere Formationen künstlerisch Neues im Rahmen des Festivals umsetzen werden, wie zum Beispiel die Großmütterchen Hatz 11 Piece Band  (23.2., Porgy & Bess, Eröffnungsgala 2). Dazu kommen heuer erstmals die Swing Night und bewährte flankierende Veranstaltungs-Reihen wie die Stummfilm Matinee – jeweils am Sonntag um 13 Uhr wird dabei im Filmcasino ein Kino-Klassiker aus der Ära vor dem Tonfilm live vertont, logisch mit Akkordeon – und der Magic Afternoon im Dschungel Wien für Kinder fast aller Altersstufen.

Im Rahmen des Akkordeon Festivals 2014 veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk fünf Workshops rund um Akkordeon/Harmonika. Einen halben Tag lang stellen sich renommierte MusikerInnen zur Verfügung um den TeilnehmerInnen am Workshop ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher zu bringen. Dabei soll das Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Für die Teilnahme sind Grundkenntnisse am jeweiligen Instrument von Vorteil.

Kontakt/Anmeldung/Ort

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, office@volksliedwerk.at ; www.volksliedwerk.at , Tel. 01/512 6335

Das Programm im Detail:

www.akkordeonfestival.at

Wien, 14. 2. 2014