Lange Nacht der Forschung

März 31, 2014 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Forschung zum Anfassen

Bild: Ars Electronica Center

Bild: Ars Electronica Center

Fixtermin für alle HobbyforscherInnen und solche, die es noch werden wollen: Am Freitag, 4. April,  findet die nächste Lange Nacht der Forschung statt, erstmals in allen neun Bundesländern. Ob das „Atrium – Zentrum für alte Kulturen“ in Innsbruck, das „Ars Electronica Center“ in Linz, die Montanuniversität in Leoben oder das Kunsthistorische Museum in Wien: Das diesjährige Programm umfasst 37 Regionen und 1.754 Stationen an 234 Ausstellungsorten. Ermöglicht wird dieses umfangreiche Programm durch das Engagement der ForscherInnen, die komplexe Forschungsergebnisse für alle verständlich und „begreifbar“ aufbereiten. So entsteht ein bunter Mix, bei dem jüngere und ältere BesucherInnen gleichermaßen angesprochen werden. Die Vielfalt der wissenschaftlichen Tätigkeiten wird in elf Themenbereiche gegliedert und spannt einen Bogen von Geistes- bis Wirtschaftswissenschaften.
Tipp für einen Besuch in Wien: Das Kunsthistorische Museum ist nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung für kunsthistorische Fächer. Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen, hinter die Kulissen des Museums zu blicken und den Ausstellungsort aus einer neuen Perspektive kennen zu lernen.
Das Programm zur Langen Nacht der Forschung umfasst einen spannenden Mix aus Führungen und Vorträgen, Science Points und Mitmachstationen. Kommen Sie mit WissenschafterInnen des Hauses direkt ins Gespräch und tauchen Sie ein in die faszinierende Arbeitswelt der KuratorInnen, RestauratorInnen und NaturwissenschafterInnen, die sich der Erforschung und Bewahrung von Kulturschätzen aus sieben Jahrtausenden von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts widmen.
Besondere Highlights für Groß und Klein sind natürlich die Mitmachstationen wie „Antike meets Technology“ – 
Automatische Bilderkennung antiker Münzen, „Echt oder falsch?“ – Genau schauen mit Taschenlampe und Lupe oder „Museumsobjekte im Detail – vergrößert, zerlegt und durchleuchtet“ –
 Demonstration und Durchführung von Experimenten. Für alle jungen BesucherInnen hat das Team des Kunsthistorischen Museums natürlich auch ein besonderes Programm vorbereitet: Im Atelier können Kinder und Jugendliche selbst zu Forschern werden und spannenden Fragen nachgehen: War die Antike wirklich „bunt“? Wozu braucht ein Archäologe Kamm und Pinsel? Und ist wirklich alles Gold was glänzt? Von 18 bis 22 Uhr können junge ForscherInnen diesen und anderen Fragen auf den Grund gehen.

Infos:
Lange Nacht der Forschung
4. April, 18–23 Uhr
Freier Eintritt
www.langenachtderforschung.at

Wien, 31. 3. 2014