Herbert Föttinger im Gespräch

Februar 19, 2014 in Bühne

VON MICHAELA MOTTINGER

Über „KUNST“ und Kulturpolitik

Herbert Föttinger (Serge), Martin Zauner (Yvan), André Pohl (Marc) Bild: © Erich Reismann

Herbert Föttinger (Serge), Martin Zauner (Yvan), André Pohl (Marc)
Bild: © Erich Reismann

Herbert Föttinger probt. Als Schauspieler „KUNST“ in den Kammerspielen, als Regisseur „Die Schüsse von Sarajewo“ an der Josefstadt, als Theaterdirektor den Aufstand. Anlässlich der Finanz- und anderer Krisen am Burgtheater macht er klar, warum sich der Subventionsgeber nicht aus seiner Verantwortung stehlen dürfe. Die Politiker müssten endlich ein Signal zum Erhalt der Kulturnation Österreich setzen. Oder diese offiziell zu Grabe tragen.

„KUNST“ von Yasmina Reza hat am 20. Februar Premiere. Wie vor 18 Jahren spielen Föttinger, Martin Zauner und André Pohl das Männertrio, das sich über dem sündteuren Ankauf eines weißen Bildes zerstreitet. Serge hat sich dieses monochrome Bild gegönnt. Ein heftiger Konflikt entsteht, da Serges Freund Marc diese Ausgabe nicht tolerieren will. Auch Yvan, dem dritten und stets um Neutralität bemühten Freund, gelingt es nicht zwischen den beiden zu vermitteln. Subtil beschreibt Reza, wie durch die „Kunst“ nicht nur die Befindlichkeiten der Männer hinterfragt werden, sondern auch ihre langjährige Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein, auf den Prüfstand gestellt wird.

MM: Warum haben Sie sich entschlossen, nach 18 Jahren wieder „KUNST“ in der Originalbesetzung auf den Spielplan zu setzen?

Herbert Föttinger: Um bei der Wahrheit zu bleiben: Für diese Premiere war ein anderes Stück geplant, nämlich „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer. Das hat sich ein bisschen verzögert, diese Uraufführung findet erst kommende Saison an den Kammerspielen statt. So war eine Premiere offen, und es gab von meinen beiden Kollegen Martin Zauner und André Pohl immer den Wunsch, wieder „KUNST“ zu spielen. Es war ein großer Erfolg im Rabenhof, der damals noch zur Josefstadt gehörte, wir haben’s mehr als hundert Mal gespielt. Ich selber bin ja nicht so gierig drauf, zu spielen, weil es mir Zeit wegnimmt. Eine Rolle, der Domenico Soriano in „Hochzeit auf Italienisch – Filumena Marturano“, wäre ja genug für eine Spielzeit. Nun ist mir eine zweite Rolle passiert, freuen tue ich mich darauf aber schon.

MM: Die jetzige Premiere ist eine Neuinszenierung von Folke Braband. Inwieweit hat sich der Zugang zum Stück, zu den Rollen seit 1996 verändert?

Föttinger: Wir sind alle drei älter geworden, das hat der Sache gut getan, weil wir jetzt für diese Rollen im richtigen Alter sind und damals zu jung waren. Wir haben damals besonders das weiße Bild verteidigt. Heute sehen wir, dass es nicht nur Immobilien- und Finanzblasen gibt, sondern auch Kunstblasen. Wir empfinden jetzt bei der Arbeit, dass dieses Bild, der Zankapfel des Stückes, nur Beiwerk ist, ein Katalysator, ein Trick von Yasmina Reza, damit das Stück in Gang kommt. Denn tatsächlich geht’s um was ganz anderes, Tiefergreifendes.

MM: Um eine „Beziehungskiste“ unter Männern?

Föttinger: Es ist ein Stück über Freundschaft, über eine Beziehung, die über 20, 30 Jahre geht. Da verändern sich Menschen. Diese Veränderung kann man tolerieren, die kann man auch lieb gewinnen, an dieser Veränderung kann man aber auch verzweifeln – und diese drei verzweifeln. Im Stück geht’s um das Überprüfen von Freundschaft: Ist der Mensch, der mir vor 30 Jahren besonders wichtig war, nachdem ich Dies und Das erlebt habe, noch genau so wichtig? Findet zwischen uns noch Austausch statt? Das ist die Zerreißprobe, die die drei zu bewältigen haben.

MM: Serge, Marc und Yvan sind drei gleichberechtigte Rollen. Warum hat man Sie als Serge besetzt?

Föttinger: Das frage ich mich auch. Das hat der damalige Direktor so bestimmt. Und wir haben es bei der Schenk´schen Entscheidung belassen. Serge kauft das sündteure weiße Bild. Marc will das nicht tolerieren. Wir hatten 1996 drei Leseproben, immer in einer anderen Rolle, und ich dachte, ich würde der Marc werden. Den übernahm aber André Pohl. Ich würde mich in beiden Rollen wohl fühlen, nur den Yvan kann ich nicht spielen, das kann nur Martin Zauner.

MM: Yasmina Reza mag es nicht, wenn man Ihre Stücke Gesellschaftssatiren oder Beziehungskomödien nennt. Trotzdem ist diese Richtung vorgegeben und Teil ihres weltweiten Erfolges.

Föttinger: Sie behandelt mit großer Leichtigkeit und viel Witz schwere gesellschaftliche und psychologische Probleme. Sie hat eine tolle Sprache und bleibt bei aller Tiefe und Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung einem breiten Publikum zugänglich. Es gibt schon mehr als einen Grund, warum diese Autorin international so oft gespielt wird. Ich kenne wenige Gegenwartsautoren, die eine solche überregionale Bedeutung haben. Und für die Kammerspiele ist Yasmina Reza ideal. Hier gehört sie her.

MM: Die Kammerspiele hatten als letzte Premieren „Der letzte Vorhang“ und „Die Mausefalle“, auf „KUNST“ folgt „Ziemlich beste Freunde“ nach dem französischen Kinoerfolg. Ist das der Weg, den Sie mit den Kammerspielen beschreiten wollen? Unterhaltung mit Herz und Hirn sozusagen?

Föttinger: Ja. Und das wird vom Publikum auch gerne angenommen. „Die Mausefalle“ ist ausverkauft bis Mai. Das sind alles Stücke, die mir Spaß machen. Die haben Witz, sind aber im Kern ernst, die berühren, sind aber ebenso zum Lachen. Auf „Ziemlich beste Freunde“ bin ich schon sehr gespannt. Dass der Film seinen Weg auf die Bühne findet, ist heute ein Faktum. Die beiden Kunstformen befeuern sich derzeit gegenseitig. Das ist eine Tendenz, die auch wieder vorbeigehen kann.

MM: Sie proben nicht nur in den Kammerspielen, sondern auch an der Josefstadt. Sie inszenieren Motive aus Milo Dors Roman „Der letzte Sonntag“ als „Die Schüsse von Sarajevo“. Warum haben Sie dieses Projekt als Beitrag der Josefstadt zum Gedenkjahr 1914-2014 ausgesucht?

Föttinger: Natürlich ist das der erste Gedanke: Wir machen „Die letzten Tage der Menschheit“. Aber das machen eh alle anderen. Und ich fand die Prozessakte, die Protokolle der Untersuchung, welche der Untersuchungsrichter Leo Pfeffer nach dem Attentat geführt hat, viel aufregender, ungleich spannender. Wir machen Ende Juni „Die letzten Tage der Menschheit“ als Lesung von Erwin Steinhauer; ich werde mit Sandra Cervik bosnische Literatur vorstellen. Die Pfeffer-Geschichte, welche mir so vorkommt wie 9/11, hat mich total fasziniert: Alle schreien nach Vergeltung für das Attentat, es wird eine Verschwörung aufgedeckt, es wird ein Land schuldig gesprochen und es wird ein Krieg erklärt. Man braucht unbedingt Schuldige, die man der allgemeinen Vergeltungshysterie vorführen kann. Alle schreien danach. Als Osama bin Laden beseitigt wurde, ist in Amerika der große Jubel ausgebrochen. Was den Ausbruch des Ersten Weltkrieges betrifft, der auch bejubelt wurde,  so ist der Zusammenhang zwischen Attentat und serbischer Regierung bis heute nicht eindeutig bewiesen. Ich fand die Versuche von Leo Pfeffer, die Wahrheit herauszufinden, wirklich aufregend. Was ist Wahrheit? Alles was wir in Schulbüchern lesen, stimmt das auch? Zum Schluss sagt ein Rabbi zu Pfeffer: Es gibt keine Wahrheit außer den Tod.

MM: Anlässlich des Jahrestages ist einiges an Literatur erschienen, das die Geschehnisse neu beleuchtet, etwa Christopher Clarks „Die Schlafwandler“. Fließt das in Ihre Arbeit ein?

Föttinger: Ja. Was mich in der Vorbereitung so fasziniert hat, ist die Beschäftigung mit der Vorkriegszeit, „Der taumelnde Kontinent“, auch das ein Buch von Philipp Blom. Man wollte Geschichte neu schreiben, wollte Grenzen neu schreiben. Die Welt war in Aufruhr. Was da alles passiert ist an Entdeckungen und Erfindungen. Die Industrialisierung. Die Armut. Eine elektrisierte, aufgeheizte Zeit, die irgendwo explodieren musste. Ein Glück, dass wir heute ein vereintes Europa haben. Diese Gemeinschaft kann Frieden sichern. Das war um 1912 nicht der Fall. Ich finde den europäischen Gedanken den schönsten Gedanken, auch wenn uns nicht alles gefällt, was aus Brüssel kommt. Sobald Länder politisch und wirtschaftlich verknüpft sind, wird die Kriegsgefahr geringer.

MM: Erwin Steinhauer spielt Leo Pfeffer. Was haben Sie sich gemeinsam für die Rolle überlegt?

Föttinger: Wir haben die Romanfigur gemeinsam mit Milan Dor und Stephan Lack ein wenig verändert, wir wollten nicht die Prozessakte dramatisieren und auf die Bühne stellen. Leo Pfeffer ist Kroate, 55, 60, und verliebt sich in eine bosnische Serbin, eine 45-jährige Witwe, die einen 20-jährigen Sohn hat. Für Pfeffer ist das ein zweiter Frühling, er träumt davon, Sarajevo zu verlassen und mit seiner Liebe seinen Lebensabend in Wien zu verbringen, wo er einmal studiert hat. Das fand ich schön, dass die Figur älter beschrieben wird. Ich war selbst unlängst in Sarajevo und kann verstehen, dass man da raus will. Das ist immer noch eine zweigeteilte Stadt, in der über diverse Gotteshäuser ein „Religionskrieg“ mit Glockengeläut und Gebetsrufen betrieben wird. So wird mein Stück auch beginnen: Ich fange 1993 an, wie plötzlich aufgrund einer nationalistischen Radikalisierung Nachbarn aufeinander losgehen, Gräben in Familien aufbrechen und daraus ein schrecklicher Jugoslawienkrieg entsteht. Die Kriegserklärung der Donaumonarchie war nur einer von vielen Rissen durch das Land. Ich bin kein Freund der Vermischung von Religion und Nation. Sobald sich die beiden zusammen tun, sobald man den anderen nicht mehr atmen lässt, führt das zur Katastrophe. Drum mag ich unseren Stückschluss so sehr: Der Kroate und die Serbin zeugen noch ein Kind und dieses Kind kennt keine Nation.

MM: „Die Schüsse von Sarajevo“ am 3. April ist Ihre letzte große Premiere für diese Saison. Ist das ein Sparprogramm?

Föttinger: Ich hatte in dieser Spielzeit immerhin sechs Premieren in der Josefstadt. Nein, ich mache kein Sparprogramm. Ich versuche das Verhalten des Publikums zu erforschen, denn die Wiederaufnahmen eines Stücks im Herbst funktionieren nie so wie vor der Sommerpause. Beim „Weiten Land“ hatten wir eine Auslastung von 98 Prozent und stürzten nach dem Sommer um  15 Prozent ab. Ich gebe mich mit 75, 80 Prozent Auslastung nicht zufrieden, ich muss sehr viel erwirtschaften, die Einspielergebnisse müssen sehr hoch sein, damit wir den Betrieb in der Form erhalten können. Die Gehälter meiner Mitarbeiter werden ja jedes Jahr kollektivvertraglich erhöht. Ich weiß nicht, wie die Zukunft ausschauen wird, wenn die Verantwortlichen sich aus dieser stehlen. Kann schon sein, dass die Politik kein Geld hat. Nur, was heißt das für uns Theaterschaffende? Man kann Finanzlöcher nicht durch Erhöhung der Kartenpreise stopfen. Das schafft kein Theater. Und wir im Besonderen nicht, wir sind ja kein reines Abonnementhaus, deshalb müssen wir sehr, sehr viel Geld einspielen. Und wenn ich die letzte Premiere im April mache, kann ich das Stück noch drei Monate spielen, das sind 30 Vorstellungen, bevor wir in die Pause gehen. Habe ich Mitte Mai Premiere, schaffe ich noch zehn Vorstellungen und dann ist das Stück vergessen. Der frühe Premierentermin ist also der Versuch einer neuen Strategie, damit die Ökonomie des Hauses funktioniert, dafür bin ich als künstlerischer Direktor verantwortlich. Ich habe mehr Verantwortung als nur den Spielplan zu erstellen und zu sagen: Was Geld betrifft, das geht mich nichts an.

MM: Darum könnte an der Josefstadt eine Finanzgeschichte wie am Burgtheater nicht passieren?

Föttinger: Ich beteilige mich nicht an der allgemeinen Hinhauerei aufs Burgtheater. Die Josefstadt hatte vor 15 Jahren eine Riesenfinanzkrise, die nicht nur wegen der kollektivvertraglichen Erhöhungen entstanden ist. Man hat sich mit dem Rabenhof etwas geleistet, was man sich nicht leisten konnte. Vielleicht war der Spielplan aufwendiger, vielleicht waren die Einnahmen nicht so gut. Das kann passieren. Helmuth Lohner hat damals sehr gekämpft, auch um eine Subventionserhöhung. Lustig war das damals im Jahr 1999/2000 für die Josefstadt nicht und es hat bis 2003 gebraucht, bis sich das Theater von dieser ökonomischen Katastrophe erholt hat. Dann kam Gratzer, von dem ich 750.000 Euro minus übernommen habe, das konnte ich bereinigen. Was soll ich sagen? Das Geld wird ja in den Theatern nicht mutwillig verschleudert. Obwohl, um bei der Wahrheit zu bleiben, manchmal kommt auch das vor.

MM: Wenn ein Theater sparen muss, wenn es Schulden abtragen muss, wo kann es das?

Föttinger: Das ist sehr, sehr schwer, wenn man den Betrieb wie er ist, erhalten will. Ich finde man sollte nicht an den Produktionen sparen. Die Politik verlangt von uns zu rationalisieren. Aber was heißt denn das? Kündigungen. Dass ich Menschen mit Familie ohne finanzielle Absicherung in den Regen stelle. Nur das Wort Kündigung will kein Politiker aussprechen. Wenn es Engpässe gibt und der Staat die Verantwortung – und die hat er nun mal als Subventionsgeber – nicht mehr übernehmen kann oder übernehmen will, entsteht ein angelsächsisches Betriebsprinzip. Ich schaue mir diese Formen der Betriebsführung in Großbritannien genau an, und die sind halt härter, brutaler, als man es in Österreich gewohnt ist. Ich muss eine Lanze für das deutschsprachige Theater brechen. Ich glaube, es ist das fortschrittlichste, das innovativste weltweit. Das muss man einmal sagen. Die hier praktizierte Form des Fantasierens, des Träumens hat dem Theater einen Höhenflug beschert. Das ist eine unglaubliche Entwicklung, die in der Form beispielsweise in London nicht stattfindet. Dort versucht man unter günstigsten Bedingungen zu produzieren, die Leute werden sehr schlecht bezahlt, sind zwischen den Produktionen arbeitslos … das sind keine tollen Arbeitsbedingungen. Genau so schwierig ist es in Italien, in Frankreich. Was will man also hierzulande? Alle Theater zusperren bis aufs Burgtheater? Das wäre grauenhaft für die Theaterstadt Wien, wenn es nicht die kleinen Häuser gäbe. Will man das zerstören, was man mühevoll aufgebaut hat? Wenn wir schon eine Kulturnation sind, dann muss man auch in diese investieren. Oder wir erklären, dass wir keine mehr sein wollen. Auch möglich, aber grauenhaft.

MM: Sind Sponsoren ein Ausgleich, wenn der Subventionsgeber auslässt?

Föttinger: Nein. Die können auch keinen Ausgleich zu fehlenden Subventionen schaffen. Auch ich bemühe mich um Sponsoren, wie man weiß. Aber der nächste Direktor, der nach mir kommt, hat vielleicht nicht diese Kontakte, hat vielleicht nicht dieses Netzwerk aufbauen können, deshalb darf Sponsoring nie ein wesentlicher Teil des Budgets werden. Ganz, ganz klein, ja. Mit allem anderen macht man sich abhängig von der Privatwirtschaft. Ich finde es toll, wenn die Privatwirtschaft ihren Teil für die Kultur leistet, aber man darf sich nicht abhängig machen. Beispiel Pereira in Salzburg: Der hat über seine Verbindungen zusätzliche Millionen für sein Riesenprogramm aufgestellt. Aber jetzt fließen diese Millionen nicht mehr – und das Programm wird wieder kleiner. Er hat seinem Nachfolger, der vielleicht kein so begnadeter Aufreißer von Sponsorengelder ist, eine Vorgabe hinterlassen, die dieser nicht erfüllen kann.

MM: Zum Ende des Gesprächs noch was Positives: Kann man schon etwas über die nächste Saison erfahren?

Föttinger: Wir sind guten Mutes, wir haben eine sehr erfolgreiche Spielzeit. Wir werden internationaler. Christopher Hampton und Cesare Lievi werden zu uns stoßen und bei uns inszenieren. Der Rest ist Überraschung.

www.josefstadt.org

Trailer „KUNST“: www.youtube.com/watch?v=QV4GfnoiSLM#t=1

Die Lesung bosnischer Autoren in Anknüpfung an die „Die Schüsse von Sarajevo“-Premiere findet  am 7. und 8. April auf der Probebühne statt, 20 Uhr, Titel „Bosnien – Geschichten aus der dunklen Welt“. Es lesen Sandra Cervik, Herbert Föttinger, Florian Teichtmeister und Alma Hasun.

www.josefstadt.org/Theater/Stuecke/Josefstadt/Probebuehne/Bosnien-GeschichtenausderdunklenWelt.html

Wien, 19. 2. 2014