Neuer Wim-Wenders-Film

August 26, 2013 in Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Mit Hollywood-Beau James Franco

Bild: ZDF/ARTE

Bild: ZDF/ARTE

Dieser Tage fällt in Montréal die erste Klappe für Wim Wenders‘ neuen Spielfilm „Everything Will Be Fine“, an dem das ZDF und ARTE als Koproduzent beteiligt sind. Der „Oscar“-nominierte Regisseur dreht nach dem Welterfolg seines bahnbrechenden Films „Pina“ erneut in 3D. In den Hauptrollen spielen: James Franco (auf dem Bild in einem seiner letzten Filme, „127 Hours“, in dem er den Extremkletterer Aron Ralston verkörpert, der in einer Felsspalte hängen blieb und sich selbst die Hand abtrennen musste), Charlotte Gainsbourg und Marie-Josée Croce. Die Kamera führt Benoît Debie, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Gaspar Noé. Nach einem Originaldrehbuch des Norwegers Bjørn Olaf Johannessen erzählt „Everything Will Be Fine“ die Geschichte des Schriftstellers Tomas (James Franco), dessen Leben durch einen Autounfall aus den Fugen gerät. Auch wenn er keine direkte Schuld an dem Unglück trägt, zerbricht die Beziehung zu seiner Freundin an diesem Ereignis, und sein Leben und seine Arbeit stehen plötzlich unter vollkommen neuen Vorzeichen. Der Film folgt Tomas über den Zeitraum von zwölf Jahren und erzählt mit großer Genauigkeit eine Geschichte von Schuld und der Suche nach Vergebung.

Wim Wenders, der mit der Arbeit an „Pina“ zum Vorreiter einer neuen Form des dreidimensionalen Erzählens geworden ist, hat seine Entwicklung neuer Ausdrucksmöglichkeiten in 3D seitdem kontinuierlich vorangetrieben. Wenders sagt: „‚Everything Will Be Fine‘ ist ein intimes Drama, das die Geschichte eines Mannes erzählt, der durch einen tiefen Schock die Welt mit anderen Augen sieht und lernen muss anzunehmen, was er nicht mehr ändern kann. Wir betreten mit diesem Projekt erzählerisches Neuland. Ich bin überzeugt, dass das Medium 3D eine ganz neue Dimension der emotionalen Nähe zu unserer Geschichte und ihren Protagonisten ermöglicht.“

www.wim-wenders.com

www.james-franco.com

www.charlottegainsbourg.com

Wien, 26. 8. 2013