Terra X: Die Macht der Jahreszeiten

August 14, 2013 in Tipps

Dokureihe mit Zuschauerbeteiligung

Bläuling auf einer Sonnenhut-Blüte von Daniel Evers.  Bild: Daniel Evers

Bläuling auf einer Sonnenhut-Blüte von Daniel Evers.
Bild: Daniel Evers

Über kaum ein Thema sprechen die Menschen so häufig wie über das Wetter. Immer wieder schlägt es den Vorhersagen der Meteorologen ein Schnippchen. Die Erderwärmung führt zu schnellen Temperaturwechseln und regional unterschiedlichen Wetterextremen. Sie hat das Gesicht der Jahreszeiten merklich verändert. Die Perioden setzen entscheidend früher ein, fallen gemäßigter aus und gehen ohne große Brüche ineinander über. Ihren wesentlichen Charakter aber, und darüber sind sich die Experten einig, haben die Jahreszeiten nicht eingebüßt. In der zweiteiligen Dokumentationsreihe „Die Macht der Jahreszeiten“ hat ein „Terra X“-Team eine Reise in die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft von Frühling, Sommer, Herbst und Winter unternommen. Über den Zeitraum eines Jahres waren die Autoren in Deutschland unterwegs, um Landschaften, Tiere und Menschen mit der Kamera zu beobachten. In Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern werden Schönheit und Bedeutung der vier Jahreszeiten vorgestellt.

Da die Kameras nicht gleichzeitig überall sein konnten, hat „Terra X“ die Zuschauer aufgerufen, eigene Fotos und Videos zur Verfügung zu stellen. Alle Einsendungen sind unter www.jahreszeiten.zdf.de zu bewundern, die schönsten von ihnen haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden. Produzent Friedrich Steinhardt über die Mitmachaktion: „Als ich noch ein Kind war, mich auf die großen Sommerferien freute und mir die Zeit vom 1. bis 24. Dezember noch mit dem Öffnen der Türen im Adventskalender zu verkürzen hoffte, war die Welt der Jahreszeiten noch in Ordnung. Jeder von uns hatte eine bestimmte Vorstellung davon, wie ein richtiger Sommer sein muss: warm und trocken mit viel Sonne von Juni bis August – und was zu einem schönen Winter gehört: weiße Weihnachten mit Kälte und Schnee von Dezember bis Februar. Wenn man über die Jahreszeiten spricht und einen Film plant, merkt man schnell, dass das Thema jeden berührt. Jeder hat eine feste Vorstellung davon, was zu einem Frühling, zum Sommer, Herbst und Winter gehört. Die vier Jahreszeiten in Deutschland muss man nicht erklären, aber sie zu beschreiben, kann zu einem echten Problem werden. Denn jeder verbindet etwas anderes mit ihnen – und zwar zu Recht.“

Zu sehen am Sonntag, 18. und 25. August 2013, 19.30 Uhr, ZDF

www.zdf.de

Von Michaela Mottinger

Wien, 14. 8. 2013