ImPulsTanz: Buchungsstart für die Workshops

April 16, 2021 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein Programm für alle Bodies, Bollywood & Party

Archie Burnett: Voguing – More than Posing. Bild: © Karolina Miernik

Nach einem bewegten Festivaljahr 2020, das hauptsächlich im Freien stattfinden konnte, kehrt ImPulsTanz 2021 von 15. Juli bis 15. August zurück ins Workshop-Zentrum Arsenal. Dort können Tanzbegeisterte in den großzügigen, luftigen Studios ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und ganz neue Stile entdecken: in 179 Workshops und Research

Projects – von Afro-Haitian Dance über eine Waxing Gibbous Moon Embodiment Party und Folktrance bis hin zu Vogue To Everything – in 17 Departments von 106 internationalen und österreichischen DozentInnen. Davon eignen sich etwa 90 Klassen für AnfängerInnen, Menschen über 60 sowie für Kinder und Jugendliche. Etwa 90 weitere Kurse, darunter neun Research Projects, adressieren erfahrene und professionelle TänzerInnen sowie ChoreografInnen.

Nach einem Jahr der physischen Distanz beschäftigen sich eine Vielzahl der Kurse heuer auf vielfältige Weise damit, wie man auch auf Abstand gemeinsam tanzen kann: Mårten Spångberg untersucht in „Dancing Together – Ecologies of Dance“ was passiert, wenn sich die Prämisse des „Zusammenseins“ verändert. Thomas Hauert spielt in „Bodies in motion connecting at a distance“ mit Konzepten von freiem Willen und gleichzeitiger Verantwortung. Jennifer Laceys Research Project „Making things in the face of overload“ nimmt für eine Woche den Druck, in der Pandemie auch noch produktiv sein zu müssen. Allein und dennoch gemeinsam neue Kraft zu tanken, daran arbeiten außerdem Moriah Evans, Defne Erdur und Maria F. Scaroni in ihren Improvisationsklassen.

Comfort Fedoke: HipHop. Bild: © Emilia Milewska

Kristina & Sadé Alleyne: Afro-Fusion. Bild: © Karolina Miernik

Kerstin Kussmaul: The Psoas Connection – Experiential Anatomy. Bild: © Karolina Miernik

Erstmals bei ImPulsTanz lädt Shinichi Iova-Koga zum japanischen „Tanz der Finsternis“, bringt Idio Chichava Tanz aus Mosambik mit und lehrt Anna Gaberscik gemeinsam mit Karin Cheng Voguing. Aber auch altbekannte prominente Publikumslieblinge lassen sich im Programm finden: „Dance-India-Dance“-Juror Terence Lewis bringt Bollywood nach Wien, Madonna-Tänzer Salim Gauwloos lässt Modern Dance und Jazz verschmelzen, Missy-Elliott-Choreografin Comfort Fedoke zeigt HipHop-Moves und Joe Alegado stärkt Koordination, Rhythmus und die Beziehung zur Erde.

Im vergangenen Jahr mussten Kinder und Jugendliche viel zu oft stillsitzen! Deshalb laden der Dschungel Wien und ImPulsTanz wieder Kinder und Jugendliche zwischen 3,5 und 18 Jahren zu zwölf Shake-the-Break-Workshops ein. Daybee Dorzile, Markus Eggensperger, Ákos Hargitay, Romy Kolb und Attila Zanin führen in die Welt des HipHop und Social Dance, Futurelove Sibanda bringt Musik aus seiner Heimat Simbabwe mit, Suni Löschner, Johanna Figl und Martina Rösler lassen die Tiere los und Laura Steinhöfel, Elda Gallo, Sanja Tropp Frühwald und das Künstlerinnenkollektiv KLAUS beschäftigen sich spielerisch mit spannenden Themen wie der Liebe, Prinz(essinn)en und dem Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur.

D. Jalet & A. Arapoglou: Skid Technique. Bild: © Emilia Milewska

Natalia Catanea: Aerial Silk Dance. Bild: © Emilia Milewska

Terence Lewis: Bollywood Dance. Bild: © Karolina Miernik

Vera Rosner: DanceAbility. Bild: © Karoline Miernik

Für Menschen ab 60 gibt es ebenfalls ein eigenes Department: Golden-Age-Workshops werden dieses Jahr von Susanne Bentley, Defne Erdur, Fabiana Pastorini und Nicole Berndt-Caccivio unterrichtet. Letztere ruft in „OK! Let’s dance!“ dazu auf, einmal kurz das eigene Alter zu vergessen, sich von der Gruppe mitreißen zu lassen und Momente der Stille zu genießen.

Der Großteil der ImPulsTanz Workshops steht auch Menschen mit Behinderung offen. Das All-Abilities-Department widmet sich jedoch speziell diesem Thema: In Vera Rosners „DanceAbility“ trifft Intuition auf Improvisation. Attila Zanin zeigt Kindern mit und ohne Behinderung ab elf Jahren Moves aus dem HipHop-Tanz. Für beide Workshops gilt „zahle, was es dir wert ist“! Außerdem beschäftigen sich Tanja Erhart und Katharina Senk in ihrem Field Project mit Ableismus im Tanz. Und Alito Alessi lehrt in seiner „DanceAbility Teacher Certification“ das Unterrichten von inklusiven Tanz- und Bewegungsgruppen.

Steven Cohen: Body Scenography. Bild: © Karolina Miernik

Kristina & Sadé Alleyne: Dynamics, Rhythm and Texture. Bild: © Kooné pics

Germaine Jauregui: Tools for Partnering. Bild: © Judith Lutz

Zurück sind auch die beliebten gratis Outdoor-Schnupperklassen Public Moves, powered by AK Wien. Von 7. Juli bis 15. August vermitteln DozentInnen im Arkadenhof des Wiener Rathauses, auf der Kaiserwiese im Wiener Prater sowie auf der SPORTinsel auf der Donauinsel ihr Können und Wissen für jedes Alter und Level.

Alle Workshops und Research Projects können ab sofort auf www.impulstanz.com und ab 4. Mai im Workshop Office gebucht werden. Trailer: www.youtube.com/watch?v=Ky36FtREaU0

16. 4. 2021