„Vor der Morgenröte“ mit Josef Hader wird Österreichs Beitrag für den Auslandsoscar

September 6, 2016 in Film

VON MICHAELA MOTTINGER

Maria Schrader verfilmte Stefan Zweigs Zeit im Exil

Im Exil in Brasilien: Josef Hader als Stefan Zweig. Bild: © Filmladen Filmverleih

Im Exil in Brasilien: Josef Hader als Stefan Zweig. Bild: © Filmladen Filmverleih

Maria Schraders Stefan Zweig-Porträt „Vor der Morgenröte“ mit Josef Hader in der Hauptrolle wird als österreichischer Beitrag für den Auslandsoscar eingereicht.

„Der Film setzt sich mit der letzten Lebensphase des österreichischen Schriftstellers auseinander und thematisiert auf sensible und eindringliche Weise seine Erfahrungen von Fremd-Sein, Exil und Entwurzelung. Josef Haders herausragende Darstellung des im brasilianischen Domizil zunehmend an Halt verlierenden Schriftstellers wird auf kongeniale Weise durch Wolfgang Thalers subtile Kameraarbeit unterstützt“, so die Begründung der Jury.

„Vor der Morgenröte“ trifft allerdings vor dem historischen Hintergrund einer durch den Nationalsozialismus zerrütteten Welt auch zutiefst aktuelle Aussagen zum Thema Flucht und Verlust von Heimat. Ganz im Sinne Stefan Zweigs reicht der Film über seine zeitgeschichtliche Dimension hinaus, und liefert ein tiefgehendes Plädoyer zu den brisanten Fragen unserer Zeit.

Die Filmrezension: www.mottingers-meinung.at/?p=20437

Josef Hader im Gespräch: www.mottingers-meinung.at/?p=20252

www.vordermorgenroete.x-verleih.de

Wien, 6. 9. 2016