Galerie der Komischen Künste: Kriegerische Auseinanderzeichnungen

Mai 17, 2016 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Mit Papier und Bleistift bewaffnet

Kriegskunst. Bild: Huse

Kriegskunst. Bild: Huse

Wiederaufbau. Bild: Johann Mayr

Wiederaufbau. Bild: Johann Mayr

Die Galerie der Komischen Künste im Wiener Museumsquartier zeigt ab 17. Mai die Schau „Kriegerische Auseinanderzeichnungen“. Siebzig Jahre Frieden und dann dauernd dieser Krieg. 27 Zeichner haben die Patronen gefüllt, ihre Stifte entsichert und sind in den Kampf gegen das weiße Blatt gezogen.

Denn es ist höchste Zeit, endlich sämtliche Fragen rund um das Thema „Krieg“ – immerhin eine der Lieblingsbeschäftigungen des Menschen – zu beantworten: Wer gewinnt eigentlich eine Tortenschlacht? Was tun, wenn Cartoonisten durch Deadlines radikalisiert werden? Und warum treffen Bomben immer genau die Bösen?

Mit erbarmungslosen Bildern von Ari Plikat, Bruno Haberzettl, Daniel Jokesch, Dorthe Landschulz, Elisabeth Semrad, Harm Bengen, Huse, Miriam Wurster, Oliver Ottitsch, Schilling & Blum, Stephan Rürup, Til Mette und vielen mehr. Der Eintritt ist frei.

www.komischekuenste.com

Wien, 17. 5. 2016