ImPulsTanz: Heute ist Buchungsstart für die Workshops

April 29, 2016 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Endlich in High Heels stöckeln wie Lady Gaga

Archie Burnett: Voguing. Bild: © Karolina Miernik

Archie Burnett: Voguing. Bild: © Karolina Miernik

2016 gibt der Beat den Ton an. Ab 14. Juli lädt ImPulsTanz mit 250 Workshops und Research Projekten zu einem bewegten Sommer. Internationale und heimische Größen, darunter die New Yorker House Dance-Legende Sekou Heru und Nuevo Flamenco-Tänzer Marco de Ana, verwandeln das Tanzstudio in einen Club und eine spanische Bodega.

Hotspot der ImPulsTanz-Workshops ist auch dieses Jahr das Workshopzentrum Arsenal. Es ist die Seele des ImPulsTanz-Tagesprogramms und ein Ort, an dem sich Tanzbegeisterte aus mehr als 90 Ländern versammeln. Eine Cafeteria und eine Chill-Out-Lounge laden zum Verweilen ein, Pools bieten eine kühle Erfrischung und die Türen zu den Workshops stehen offen – Zuschauer sind nämlich herzlich willkommen. Auch bei den zahlreichen Open-Door-Events bei freiem Eintritt, wie der Eröffnungspräsentation „impressions’16“ am ersten Festivalsonntag, an dem die Dozenten Einblicke in ihre Kurse bieten, oder beim „Me Against the Music Dance Contest“ am 30. Juli.

Kristina & Sadé Alleyne: Afro Fusion. Bild: © Karolina Miernik

Kristina & Sadé Alleyne: Afro Fusion. Bild: © Karolina Miernik

An die 90 Workshops hält ImPulsTanz alleine für Anfänger jeden Alters bereit. Darunter finden sich viele neue Gesichter und Stile. Neu im Urban Dance-Department sind unter anderem Helmut Fixl und Marie-Christin Scherzer, die mit ihren Moves auf High Heels selbst Lady Gaga in den Schatten stöckeln. Sekou Heru bietet bei seinem Mix aus House Dance und Fitnesstraining die Gelegenheit sich auszupowern.

Zu Trance und Techno lässt sich gemeinsam mit Michele Rizzo in höhere Sphären tanzen. Und Faizal Ddamba, Gewinner des letztjährigen „Me Against the Music Dance Contest“, hält es wie Beyoncé: „A little sweat ain’t never hurt nobody!“ Der Contact Improvisation widmet ImPulsTanz einen eigenen Schwerpunkt. Neben Workshops, wie dem von Ray Chung, wo sich Improvisationstechnik und Kampfkunst treffen, fordern Diskussionen, Jams und Performances zum gemeinsamen Denken und Bewegen auf. Zu den Gastgebern zählt auch Contact-Koryphäe Nancy Stark Smith.

Alito Alessi: DanceAbility. Bild: © Karolina Miernik

Alito Alessi: DanceAbility. Bild: © Karolina Miernik

Um vier neue Kurse erweitert sich das Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen. Bei Flora Bitancourt fallen zu brasilianischen Rhythmen die Masken, Gerda König und Gitta Roser loten den Raum zwischen Körper und Umwelt aus, Sonja Browne und Inge Kaindlstorfer bieten ein Repertory-Training für Profis und mit Lau Lukkarila holt sich ImPulsTanz-Stammdozentin Vera Rosner eine DanceAbility-Expertin aus Finnland an ihre Seite.

Zudem bietet ImPulsTanz gemeinsam mit Alito Alessi eine einmonatige Ausbildung zum DanceAbility Teacher an – die Anmeldung dafür läuft. Weltweit erstmalig findet die von Goldener Löwe-Preisträger Tino Sehgal sowie Louise Höjer und Rio Rutzinger entwickelte Workshop-Reihe „visual arts X dance“ in Wien statt. Mehr als 50 internationale Künstler beteiligen sich an dem Dialog zwischen zeitgenössischem Tanz und bildender Kunst – von und mit Florentina Holzinger, Jennifer Lacey, Xavier Le Roy, Hans Ulrich Obrist, Anri Sala, Meg Stuart und anderen.

Anmeldungen für die Workshops per E-Mail unter info@impulstanz.com. Der Ticketvorverkauf für Performances beginnt am 1. Juni. Highlight aus dem Programm: www.mottingers-meinung.at/?p=18306

www.impulstanz.com

Wien, 29. 4. 2016