MAK: Christoph Thun-Hohenstein bleibt bis 2021

März 16, 2016 in Ausstellung

VON RUDOLF MOTTINGER

Kaufmännische Direktorin Teresa Mitterlehner-Marchesi

MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein, die neue kaufmännische Geschäftsführerin des MAK, Teresa Mitterlehner-Marchesani, und Kulturminister Josef Ostermayer. Bild: Regina Aigner

MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein, die neue kaufmännische Geschäftsführerin, Teresa Mitterlehner-Marchesani, und Kulturminister Josef Ostermayer. Bild: Regina Aigner

Auch das MAK arbeitet künftig mit einer Doppelspitze und Kulturminister Josef Ostermayer stellte diese Mittwoch Vormittag vor: Teresa Mitterlehner-Marchesani wird kaufmännische Direktorin, der bisherige wissenschaftliche Direktor Christoph Thun-Hohenstein wird für weitere fünf Jahre die wissenschaftlichen Geschicke des Hauses leiten. So auch der einstimmige Vorschlag der Findungskommission.

„Dieser Empfehlung folge ich“, so Ostermayer, der betont, dass damit nun im MAK wie bei anderen Museen auch ein „echtes Vieraugenprinzip“ etabliert wurde: „Neben dem mumok, dem Kunsthistorischen und dem Naturhistorischen Museum ist das MAK nun das vierte Bundesmuseum mit einer Doppelspitze und ich werde diesen Weg auch bei den weiteren Besetzungen gehen.“

Teresa Mitterlehner-Marchesani, die als bestgeeignete Kandidatin für die kaufmännische Position von der Findungskommission vorgeschlagen wurde, bringt eine mehrjährige Managementerfahrung im Kulturbereich mit. Sie verstehe die Anforderungen eines Museumsbetriebs ausgezeichnet und bringe als Teamplayerin einen ausgesprochen zukunftsorientierten Gestaltungswillen mit.

Passend zur gerade laufenden Ausstellung „The Happy Show“ beschrieb Thun-Hohenstein seine Gefühlslage mit den Worten „Ich bin auf Glücksstufe 10″. „Ich freue mich, dass die Aufbauarbeit fortgesetzt werden kann“, bedankte er sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. „Das MAK wird in den kommenden fünf Jahren maßgebliche neue Impulse sowohl in Bezug auf seine Sammlung als auch zu den großen Zukunftsfragen der Digitalen Moderne setzen.“ Diesem Dank schloss sich auch Mitterlehner-Marchesani an. Es sei jetzt ihre Aufgabe, für das ambitionierte Programm von Thun-Hohenstein „die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen – und das organisatorisch und finanziell“.

www.mak.at

Wien, 16. 3. 2016