Schlüterwerke: mondsüchtig – ein theatraler Liederabend

November 15, 2017 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Max Kowalskis „Zwölf Gedichte aus Pierrot Lunaire“

Bild: pixabay.com

Die Schlüterwerke zeigen ab 23. November „mondsüchtig – ein theatraler Liederabend“. Um den Liederzyklus op.4 „Zwölf Gedichte aus Pierrot Lunaire“ von Max Kowalski entspinnt sich eine rührend-schaurige Geschichte.

Der Zyklus erschien 1913 im Simrock Verlag. Max Kowalski, Rechtsanwalt, Sänger und Komponist, war ein enger Freund Arnold Schönbergs. Schönberg schätzte Kowalskis musikalische Werke sehr, und seine „Zwölf Gedichte aus Pierrot Lunaire“ fanden bei zeitgenössischen Kritikern und Publikum auch mehr Anklang und wurden damals öfter zur Aufführung gebracht als Schönbergs eigene Vertonungen aus demselben Gedichtzyklus von A. Giraud übersetzt von O.E. Hartleben (1914).

Mittlerweile sind die Werke Kowalskis großteils in Vergessenheit geraten; mit der Darbietung des musikalisch hochinteressanten Zyklus holen die Schlüterwerke einen wahren Schatz der Musikgeschichte wieder ans Licht der Öffentlichkeit. Bespielt wird der erste und vierte Stock des ehemaligen k. und k. Post- und Telegraphenamts Ecke Zollergasse/Mondscheingasse, 1070 Wien, mit Unterstützung des sirene Operntheaters.

Mitwirkende sind Colombine: Beatrice Ferolli (Schauspiel), Pierrot: Ingala Fortagne (Sopran), Rosalie: Therese Cafasso (Klavier, Performance). Regie führt Markus Kupferblum.

www.schlüterwerke.at

15. 11. 2017

Festspielhaus St. Pölten: Under Siege

November 6, 2017 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Ein Gastspiel von Yang Liping Contemporary Dance

Under Siege: Yang Liping Contemporary Dance. Bild: Ding Yi Jie

Am 12. November ist im Festspielhaus St. Pölten ein einzigartiger Mix aus Tanz und Martial Arts zu sehen: Yang Liping Contemporary Dance gastiert mit „Under Siege“. Und spätestens wenn Tausende Federn durch die Luft schweben und den Raum in ein tiefes Blutmeer verwandeln, machen Tod und Brutalität einer schier unerträglichen Anmut Platz, die diesem Meisterwerk der chinesischen Choreografin Yang Liping auf unterschiedlichen Ebenen innewohnt.

Sie selbst begeisterte 1986 mit ihrem überwältigenden „Pfauentanz“ aus „Spirit of the Peacock“ ein weltweites Publikum und zählt heute zu den bekanntesten Tänzerinnen Chinas. Für „Under Siege“/„Im Belagerungszustand“ hat sich Yang Liping nun tief in die chinesische Geschichte vorgewagt und eine der wichtigsten Schlachten Chinas ausgewählt: die Schlacht von Gaixia, die 202 vor Christus den Aufstieg der Han-Dynastie besiegelte.

Under Siege: Yang Liping Contemporary Dance. Bild: Li Yi Jian

Under Siege: Yang Liping Contemporary Dance. Bild: Li Yi Jian

Eingebettet in die Erzählung „Farewell My Concubine“ ging dieser Kampf zwischen Xiang Yu und seinem Gegner Liu Bang in die Literatur-, Film-, Opern- und Musikgeschichte ein. Yang Liping bringt die Geschehnisse nun mit zeitgenössischen Tänzerinnen und Tänzern, Kung-Fu- und Tai-Chi-Kämpfern sowie Live-Musikern auf die Bühne.

Damit, dass sie die Rolle der Suizid begehenden Konkubine Yuji einem Tänzer und keiner Tänzerin zuschreibt, möchte sie zeigen, dass jeder Mensch gegensätzliche Charaktere in sich vereint. Alle diese Charaktere überzeugen in einer groß angelegten Inszenierung nicht zuletzt auch aufgrund der Kostüme und des Bühnenbilds.

2001 mit dem Oscar für die „Beste Ausstattung“ im Martial-Arts-Film „Tiger and Dragon“ ausgezeichnet, beschwört Tim Yip magische Szenerien herauf und kreiert Bilder von halluzinatorischer Schönheit, die unvergessen bleiben werden.

www.festspielhaus.at

6. 11. 2017

Wachau in Echtzeit: Drei Tipps aus dem Programm

Oktober 19, 2017 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Mit Zirner, Palfrader und Bohatsch & Skrepek

Bild: August Zirner

Bereits zum sechsten Mal präsentiert Ursula Strauss die herbstlich-winterliche Veranstaltungsreihe „Wachau in Echtzeit“. Dieses Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher in der Zeit vom 27. Oktober bis 2. Dezember auf zwölf Abende im besonderen Ambiente außergewöhnlicher Spielorte freuen. Das Programm reicht von Theaterabenden und Konzerten bis hin zu szenischen Lesungen und Liederabenden. Drei Highlights aus dem Programm, für die es noch Karten gibt:

27. Oktober, Burgruine Aggstein: August Zirner erzählt „Frankenstein“. Bereits 2015 fesselte August Zirner als grandioser Musiker und Erzähler das Publikum von „Wachau in Echtzeit“. Nun kehrt er zurück – mit brandneuem Programm und gewohnt sonorer Stimme. Ein dunkles Labor, eine furchterregende Kreatur und ein Wissenschaftler mit Gottkomplex – Mary Shelleys Kultroman „Frankenstein“ ist ein Meisterstück der romantischen Schauerliteratur. Im schaurig-schönen Ambiente der Burgruine Aggstein haucht Grimme-Preisträger August Zirner Frankensteins Monster neues Leben ein. Stimmig umrahmt wird die theatralisch-musikalische Lesung von den Klangwelten des Spardosen-Terzetts (August Zirner: Lesung und Querflöte, Rainer Lipski: ePiano, Kai Struwe: eBass, Mickey Neher: Schlagwerk). Ein Klassiker neu erzählt, Gänsehaut garantiert.

Bild: Christian Bauer

10. November, Bibliothek Maria Langegg: „Blank“ von Nassim Soleimanpour mit Robert Palfrader. Keine Proben, keine Vorbereitungen, kein Bühnenbild – nur ein lückenhafter Text, den Robert Palfrader erst zu Beginn der Vorstellung erhält. Das unvollständige Skript wird im Dialog mit dem Publikum ergänzt, die so entstehende Geschichte jedes Mal neu und gänzlich anders erzählt. Das Konzept ist simpel, das Ergebnis immer wieder überwältigend. Unter aktiver Mitwirkung des Publikums entfaltet sich auf der Bühne das Leben des Autors, des Schauspielers und eines zufällig gewählten Zuschauers –  von der ersten Begegnung bis hin zum eigenen Tod.

Nach „Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen“ ist „Blank“ der zweite Streich des iranischen Autors Nassim Soleimanpour. Das Stück kehrt die traditionelle Theatererfahrung um, dem Publikum bleibt es überlassen das Skript fertigzustellen. Ein aufregendes Experiment, das die Konstruktion von Identitäten untersucht und die menschliche Vorstellungskraft feiert.

Bild: Katrin Karall-Semler

24. November, Kellerschlössel Domäne Wachau, Dürnstein: „Auf da Wöd“ mit Helmut Bohatsch und Paul Skrepek. Wer sich auf eine Reise mit Bohatsch & Skrepek begibt, dem bleibt nichts erspart – nicht das Schaudern und das Heulen, nicht das Schmunzeln und das Lachen, und schon gar nicht das Lieben. Ohne Pathos, aber mit enormer Musikalität und feinem Humor erzählen Bohatsch & Skrepek von der Schönheit des Lebens.

Dem seit über zehn Jahren diskret agierenden Duo entspringt eine Fülle an zündenden Gedanken, die in wunderbare Lieder gegossen werden. Die Musik ist reduziert bis überbordend aber immer glasklar. Wienerlied, Jazz, Pop, Experimentelles – es darf alles sein. Paul Skrepek nimmt dazu seine Kontragitarre zur Hand. Helmut Bohatsch, der als schrulliger Spurensicherer in der Erfolgsserie „Soko Donau“ Todesfälle aufklärt, singt dazu die lodernden Texte im Dialekt. Das alles im intimen Rahmen des Kellerschlössels der Domäne Wachau.

www.wachaukulturmelk.at/de/wachauinechtzeit

19. 10. 2017

Schauspielhaus Wien: Seestadt-Saga

Oktober 18, 2017 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Morgen geht es los!

Am 19. Oktober um 12 Uhr beginnt die erste Staffel Seestadt-Saga des Schauspielhaus Wien, erdacht von Tomas Schweigen, Bernhard Studlar und Lorenz Langenegger. Die begehbare Social-Media-Serie stellt ein neuartiges Erzähl-Experiment im Theater dar. Im Writers Room des Schauspielhauses entwickeln sieben Autoren die Storyline um etwa zehn Hauptfiguren und eine Vielzahl weiterer Mitwirkende, die in der Seestadt wohnen und arbeiten. Dabei gibt es keine in sich abgeschlossenen Episoden, sondern 25 Tage Echtzeit-Handlung, die durch live verfasste Postings, Fotos, Video-Clips, Live-Videos erzählt werden.

Verfolgt wird die Serie entweder, indem man sich mit den Social-Media-Profilen der Figuren verbindet oder über die Website www.seestadt-saga.at. Die Figuren können angerufen, besucht, ihre Postings können kommentiert werden. Aus der Handlung der Serie ergeben sich während der 25 Tage einzelne Events, die von den Zuschauer der Serie besucht werden können. Ort und Zeit dieser Veranstaltungen werden kurzfristig über Facebook und die Webseite veröffentlicht.

Auf der Serien-Webseite www.seestadt-saga.at werden permanent in Echtzeit die wichtigsten Postings und Aktivitäten gebündelt präsentiert und können auch nachträglich geordnet durchsucht werden. Zusätzlich wird ebendort jeden Sonntag um 18 Uhr ein Kurzfilm veröffentlicht, der die wichtigsten Ereignisse der letzten Woche filmisch zusammenfasst.

Schauspielhaus-Chef Tomas Schweigen im Gespräch: www.mottingers-meinung.at/?p=26262

www.schauspielhaus.at

18. 10. 2017

Glatt&Verkehrt: HerbstZeitlos 2017

September 19, 2017 in Tipps

VON MICHAELA MOTTINGER

Fünf Tipps aus dem Festivalprogramm

Mark Eliahu. Bild: Tomer Ben Avi

Ab 28. September blickt HerbstZeitlos an drei Konzertabenden über das gesamte „Mare Nostrum“, diesen seit der Antike so bedeutenden Kulturraum. Alle Konzerte der 4. Ausgabe dieses Nachspiels von Glatt&Verkehrt beschäftigen sich auf die eine oder andere Weise mit dem Mittelmeerraum, unter kräftiger Beteiligung von in Österreich lebenden Künstlerinnen und Künstlern. Zwei davon sind Premieren.

Der musikalische Bogen spannt sich von der Uraufführung des Improvisationsprojekt „Luciversére“ mit musikalischen Strömungen aus fünf Ländern und drei Kontinenten, über die stilistische Vielfalt des israelischen Weltenbürgers Mark Eliyahu zur bekanntesten Singer-Songwriterin Tunesiens, Emel Mathlouthi, von sephardischen Liedern, einem besonders typisch mediterranen Genre, bis zu den ekstatischen Ritualen der marokkanischen Gnawa. Am Sonntag schließt das Festival mit einem Filmfrühstück im Kino im Kesselhaus und bittet anschließend die jüngsten Festival-Besucher  in den Klangraum Krems Minoritenkirche zu einem Kinderkonzert mit den Strottern.

Programmhighlights:

Jelena Popržan und Damir Imamović. Klangraum Krems Minoritenkirche. Stimmexperimente, komödiantisches und mimisches Talent, zeitgenössische Kunstmusik, Pop und Chansons, politische Songs und Balkanfolk bündelt sie zu einem eigenwilligen Profil und begeisterte damit zunächst die österreichische Szene: Mit Catch-Pop String-Strong, Madame Baheux, Sormeh und diversen anderen Projekten hat Jelena Popržan musikalische Vielseitigkeit bewiesen, wobei die Bands der nach eigener Aussage „Wienerin aus der Vojvodina“ auch international gefragt sind. Damir Imamović aus Sarajevo verbindet Forschung und Kunst, ist Musikethnologe und erfolgreicher Musiker zugleich. Die bosnische Liedform der Sevdalinke hat er modernisiert und mit Wissen und Gefühl den orientalischen Einflüssen wiedererschlossen. Was Piazolla für den Tango war, scheint Imamovic für die Sevdah zu sein. Sein Quartett Sevdah Takht macht derzeit, weit über die postjugoslawischen Communities hinaus, in Europas Weltmusikszene Furore. Mit ihrem Duo-Programm besinnen sich Popržan & Imamović nun der gemeinsamen Wurzeln, lassen ihre Ideen aber in viele neue Richtungen ranken: von Sevdah bis Aznavour.

Luciversére: Franz Hautzinger. Bild: Hautzinger

Die Strottern. Bild: Dieter Säckl

Mark Eliyahu. Klangraum Krems Minoritenkirche. Der Mann ist Weltbürger: Geboren wurde er 1982 in Dagestan, dem damals noch sowjetischen Land am Kaspischen Meer. Mit sieben Jahren übersiedelte er mit seiner Familie nach Israel. Mit 16 begann er die türkische Laute Baglama zu spielen, wenig später ging er für sechs Monate nach Kreta, um beim berühmten Lyraspieler Ross Daly zu studieren. Als er zum ersten Mal die Kamanche hörte, war es um ihn geschehen: Zwei Jahre verbrachte er in Baku, um bei Adalat Vazirov das persische Streichinstrument zu erlernen. Intensive Zusammenarbeit mit Tanz- Kompanien aus Holland und Portugal brachten weitere Impulse für die Arbeit des hochtalentierten Musikers, der mit seinem Vater Piris Eliyahu, selbst ein anerkannter Lautenspieler, das Programm „Between the Mountains of Caucasus and Judea“ oder das Album „Sands“ herausbrachte und regelmäßig im „Mediterranean Orchestra“ spielt. Die aktuelle CD „Roads“ entstand ebenfalls gemeinsam mit Piris Eliyahu, dessen Vater wiederum ein bekannter Kamanchespieler war. Aber das stellte Enkel Mark erst fest, nachdem er das Instrument für sich entdeckte hatte. 

Klangraum Krems Minoritenkirche. Kein Glatt&Verkehrt ohne Uraufführungen:  Und so gibt es auch dieses Jahr am dritten Abend von HerbstZeitlos eine Weltpremiere. „Eine abenteuerliche Reise liegt vor uns“, schreibt Franz Hautzinger, es sei nicht weniger als „ein Weg der Erkenntnis“, dieses Unternehmen mit musikalischen Strömungen aus fünf Ländern und drei Kontinenten. Kein Glatt&Verkehrt ohne treue Begleiter: Der österreichische Improvisations- Meister hat dem Festival schon viele Glanzlichter aufgesetzt, immer kompromisslos, immer berührend. Ihm zur Seite stehen: als ideale Partnerin des Klanges seiner Vierteltontrompete die unvergleichliche Vokal-Performerin Isabelle Duthoit, weiters die Schlagzeugwelt des in Chicago geborenen Michael Zerang und das sensationelle Gitarrenspiel von Camel Zekri, der bereits anno 2006, beim Festival Unlimited, Österreichs freie Szene begeisterte. Zekris Herkunft und Zerangs Interessen für den afro-arabischen Raum stellen die Verbindung zur Gnawa- Kultur her: Gut möglich, dass es an diesem Abend noch zu einem spontanen Zusammentreffen auf der Bühne kommt.

Gnawa Oulad Sidi lead by Hassan Boussou. Bild: Promo

Jelena Poprzan und Damir Imamovic. Bild: igorripak.com

Gnawa Oulad Sidi. Klangraum Krems Minoritenkirche. Aus dem südlichen Raum der Sahara kamen einst viele Zwangsarbeiter und Sklaven in den afro-arabischen Raum. Ihre Musik vermischte sich mit lokalen Formen und fand durch ihre Intensität Eingang in den Sufismus. Innerhalb der Gnawa-Kultur gibt es Bruderschaften, in denen Musiker und Heiler eine bedeutende Rolle spielen. Eine Gnawa Aufführung ist zunächst kein Konzert, sondern Zeremonie und Ritual, wobei die Bewegungen der Tänzer teilweise an gefesselte Menschen erinnern und so die Wurzeln der Gnawa in der Versklavung widerspiegeln. Die musikalischen Bausteine dafür sind denkbar einfach: In beständigem Ruf- und Antwortspiel wird gesungen, durchdringende Metallklappern prägen die Perkussion, die dreisaitige Laute Guembri ist das oft einzige Melodie-Instrument. Die Wirkung ist magisch, auch deswegen wird Gnawa- Musik seit Jahrzehnten im Jazz und anderen Genres als Inspiration verwendet. Die Mitglieder des Ensembles Gnawa Oulad Sidi kommen aus Taroudant und Dcheira, unweit von Agadir. Sie führen die Tradition, auch in Hinblick auf soziale Aspekte, auf mitreißende Art weiter.

Die Strottern & Peter Ahorner – Oh, du lieber Augustin. Klangraum Krems Minoritenkirche. Tanzen, singen, klatschen, Geräusche machen, Pantomime: Den größten Spaß haben die Strottern, wenn sie mit Kindern musizieren. Ganz nebenbei erfahren die jungen Zuhörer etwas über die Wiener Musik. Wer war zum Beispiel dieser liebe Augustin, dem anscheinend nichts auf der Welt etwas anhaben konnte? Was macht Walzer und Märsche aus? Was erzählen die Texte vom Leben in vergangenen Zeiten? Und wie kann man diese komische Fremdsprache „Wienerisch“ übersetzen? Gemeinsam mit den Kindern erleben die Strottern, dass Musik lustig oder traurig oder raunzig oder ganz was anderes sein kann. Mit ihrer neuen, überaus unterhaltsamen Sicht auf das Wienerlied haben die Strottern und Peter Ahorner schon tausende Kinder von Wien bis zum Bodensee verzaubert. Eine Produktion der Jeunesse Wien.

www.glattundverkehrt.at

19. 9. 2017